Pädagogische Grundsätze im Flohzirkus

Grundsätzliches

Die Betreuungsarbeit im Flohzirkus versteht sich als familienergänzend. Sie vermittelt den Kindern vertraute Rituale (z.B. gemeinsames Tischdecken, einschlafen, gegenseitiges Trösten) sowie Strukturen im Tagesablauf und bedarf des ständigen, vertrauensvollen Austauschs zwischen den Eltern.

Zentrale Bedeutung hat das Spiel, in welchem die Kinder Erlebtes verarbeiten und Erkenntnisse über sich und ihre Umwelt gewinnen. Wir bieten ein breites Spektrum an Spielen und Spielmaterialien an und beschäftigen uns zusammen mit den Kindern.

Regelmäßige Spaziergänge - nach Möglichkeit täglich - zum flohzirkuseigenen Spielplatz oder anderen Spielplätzen in der näheren Umgebung und zum Ententeich der Uni sollen den Kindern die Möglichkeit geben, aus den vertrauten "vier Wänden" herauszukommen, Neues zu entdecken und ihre Gesundheit unterstützen.

Mögliche Formen der pädagogischen Arbeit

Das Freispiel gilt in der kindlichen Entwicklung als sehr wichtig und wird in drei Formen eingeteilt:

  1. Die Betreuer beginnen ein Spiel und überlassen nach und nach den Kindern den weiteren Spielverlauf. Eingegriffen wird nur, wenn das Spiel stockt oder um zu helfen.
  2. Es wird eine anregende Situation geschaffen und den Kindern überlassen.
  3. Einzelne Kinder oder Gruppen wählen einen Ort, Spiel, Partner usw. selbst aus.

Als Eltern hat man die Möglichkeit, sein Kind in einer völlig anderen Situation als zu Hause kennen zu lernen und so besser auf seine Stärken und Schwächen reagieren zu können. Darüber hinaus können die Kinder, wenn sie möchten, auch bei verschiedenen Tätigkeiten mithelfen (z.B. Frühstück zubereiten, Tisch decken oder aufräumen).

Konfliktlösung

Jede Art von körperlicher Gewalt als Erziehungsmittel wird von uns abgelehnt. Unser Grundsatz lautet daher: "Prävention ist besser als Intervention". Die Betreuer/innen sollen sich viel mit den Kindern beschäftigen und ihre Interaktionen beobachten. Zeigt ein Kind dennoch ein unerwünschtes Verhalten, sind die Betreuenden gefordert, zu hinterfragen, warum das Kind entsprechend reagiert und entsprechend darauf einzugehen.

Wir erklären den Kindern altersgerecht, welche Konsequenzen ihr Verhalten hat. In körperliche Auseinandersetzungen zwischen den Kindern greifen wir ein, indem wir sie voneinander trennen. Dabei muss gegebenenfalls das Kind, welches das andere angegriffen hat, aus der Situation herausgenommen und das andere getröstet werden. Auch die Kinder sollen angehalten werden, das andere Kind zu trösten.

Es gilt für die Betreuer/innen, auch in schwierigen Situationen, Ruhe zu bewahren und die Kinder nicht anzuschreien, zu beschimpfen oder gar zu bedrohen.

Kontakt

Kontakt

Perspektive e.V.
Krabbelstube Flohzirkus

Gegenseitige Kinderbetreuung
an der Universität Trier

Unter dem Forum

Kontakt

Mobil: 0179 / 50 16 256
E-Mail: flohzirkusuni-trierde

Betreuungszeiten

Betreuungszeiten

Vorlesungszeit

Montag bis Freitag
8.00 bis 18.00 Uhr

- je nach Bedarf -

vorlesungsfreie Zeit

nach Absprache

Die Betreuungszeiten legen die Eltern selbst fest.

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