08.07.2017 - 15:52

Über ein Viertel der europäischen Heuschrecken ist gefährdet

Die Adriatische Sumpf-Beißschrecke (Zeuneriana marmorata) kommt in Sümpfen der italienischen Adria-Küste und Sloweniens vor. Sie ist vor allem durch die Entwässerung ihrer Lebensräume und die Umwandlung in Ackerland bedroht. Foto: Axel Hochkirch

Unter der Leitung des Biogeographen Dr. Axel Hochkirch hat ein internationales Expertenteam die Rote Liste der 1.082 in Europa lebenden Heuschreckenarten erstellt.

Seit biblischen Zeiten gelten Heuschrecken als ernst zu nehmende Schädlinge und spätestens seit Franz Münteferings Heuschreckenvergleich im Jahr 2005 verbinden viele Menschen eher negative Gedanken mit diesen Insekten. Dabei treten gerade einmal 12 der fast 28.000  weltweit vorkommenden Arten regelmäßig als Plagen auf. Die Mehrzahl der Arten hat nur ein kleines Verbreitungsgebiet und lebt unauffällig in ihren Ökosystemen, wo sie einen wichtigen Teil der Nahrungskette stellen.

Zum Artikel im Unijournal 1/2017