Kleiner Online-Führer zu Hausarbeiten im Fach Klassische Archäologie

Bitte beachten: Andere Fächer haben andere Regeln!

Abgabe

Bitte alle Hausarbeiten fristgerecht im Sekretariat abgeben (Eingangsstempel!), und zwar in zusammenhängender Form (Klemm-Mappe); Lose-Blatt-Sammlungen oder E-Mail-Anhänge werden grundsätzlich nicht akzeptiert!

Jede Arbeit hat verbindlich eine Eigenständigkeitserklärung mit folgendem Wortlaut zu enthalten, sonst wird sie nicht angenommen:
Hiermit bestätige ich, dass ich die vorliegende Arbeit selbständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Hilfsmittel benutzt habe. Die Stellen der Arbeit, die dem Wortlaut oder dem Sinn nach anderen Werken entnommen sind, wurden unter Angabe der Quelle kenntlich gemacht.

Umfang

15–20 Seiten (entspricht etwa 6000 Wörtern)

Nicht mitgezählt werden dabei Deckblatt, Inhaltsverzeichnis, Fußnoten, Literaturverzeichnis, Abbildungsteil und Abbildungsverzeichnis.

Aufbau

Einleitung – Hauptteil – Schluss

Der Hauptteil sollte zwischen 60% und 80% des Textes ausmachen (also deutlich länger sein als Einleitung und Schluss zusammen).

Kapitel

Der Hauptteil kann in mehrere Kapitel mit wiederum eigenen Unterkapiteln gegliedert werden.

Sie können zur Kennzeichnung Ihrer Gliederungsebenen neben der inzwischen üblich gewordenen Nummerierung

  • 1.1, 1.2, 1.3 usw. auch

  • I, II, III  oder

  • 1 a, 2 a, 3 a  oder auch

  • A 1, A 2, A 3 und

  • A a,  A b, A c  oder

  • andere sinnvolle Kombinationen von Kennziffern und -buchstaben

verwenden.

Merke:

Wer "A" sagt, muss auch "B" sagen; auf Kapitel 1 muss (mindestens) noch ein Kapitel 2 folgen; wer ein Unterkapitel 1.1 anbietet, sollte (mindestens) noch ein Kapitel 1.2 präsentieren, wer ein Kapitel IV a benannt hat, braucht auch ein Kapitel IV b (usw.).

Formalia

  • Papier: weiß (auch recyclingweiß), DIN A4-Format, einseitig bedruckt

  • Satzspiegel: oben, unten und links je 2 cm, am rechten Rand 3 cm (Korrekturrand)

  • Absatzformat: linksbündig (Flattersatz) oder Blockformat (in beiden Fällen bitte Zeilenlänge so gut wie möglich nutzen [Silbentrennprogramm benutzen!]).

  • Abstand

    • Zeilenabstand: 1,5 ze

    • Absatzabstand: Entweder je eine Leerzeile zwischen einzelnen Absätzen oder Einzug der ersten Zeile (3–5 mm sind völlig ausreichend) in jedem Abschnitt außer dem ersten (wirklich! Die erste Zeile des ersten Absatzes nach einer Überschrift wird niemals eingezogen!).

Merke: Konsequent entweder Leerzeilen oder Einzüge zur Absatzformatierung benutzen, nie beides in einem Text!

  • Seitenzahlen bitte in arabischen Zahlen am rechten Rand oben oder unten auf jeder Seite außer dem Titelblatt und dem Inhaltsverzeichnis

  • Schrift: Times oder Times New Roman (oder eine andere gut leserliche Serifenschrift [Georgia, Garamond, Palatino etc.])

    • Schriftgröße: 12 pt im Haupttext, 10 pt in den Fußnoten, maximal 16 pt in den Hauptüberschriften

    • Hervorhebungen im Text:

      • Kursive Schrift für Zitate (oder Fachbegriffe) reservieren; Unterstreichungen möglichst gar nicht, Fettdruck so sparsam wie möglich verwenden.

      • Bereits fett gesetzte Wörter zusätzlich kursiv zu formatieren gilt als typographische Todsünde und sollte (selbst in Überschriften) unbedingt vermieden werden! 

Sie schreiben nicht für die Boulevard-Presse: Akzentsetzungen und Betonungen sollten grundsätzlich besser durch geschicktes Formulieren als durch aufdringliches Formatieren erreicht werden. Wenn Sie dennoch auf zusätzlichen Nachdruck durch Schrifteffekte nicht verzichten können: Ein Wort zu  s p e r r e n  ist auch eine Möglichkeit, es hervorzuheben. Diese Methode mag zwar etwas altertümlich erscheinen, hat aber den Vorteil, den typographischen Gesamteindruck am wenigsten zu stören.

Beschränken Sie sich auch diesbezüglich bitte konsequent auf  e i n e  Art der Hervorhebung, damit der Text nicht zu unruhig wirkt. Gute Setzer pflegen zu betonen, dass im Idealfall nicht mehr als drei verschiedene Schrifttypen auf ein und derselben Seite zusammentreffen sollten: Eine Überschrift, ein Absatz Fließtext und eine Fußnote – damit hätten wir schon drei …

Überschriften

sollen zwar auffallen, doch die Lesenden nicht "anschreien"; Balkenüberschriften sind unerwünscht.

Benutzen Sie die gleiche Schrift wie im Haupttext oder wählen Sie zur Abwechslung eine serifenlose Schrift (wie Arial, Verdana, Helvetica).

Größen und Formatierungen hängen davon ab, wie viele Gliederungsebenen (und folglich Überschriftarten) Sie insgesamt brauchen.

Wenn es zwei Gliederungsebenen gibt, reicht es, wenn Sie Ihre Hauptkapitel-Überschriften in einer 14-Punkt-Schrift, Ihre Unterkapitel-Überschriften in einer 12 Punkt großen Schrift setzen (gegebenenfalls im Fettdruck). 

Merke: Überschriften sind entweder linksbündig oder zentriert zu setzen (die bei MS Word als Druckformatvorlagen bereit gehaltenen Überschriften, die umso stärker eingezogen werden, je weiter man in der Gliederungshierarchie nach unten steigt, sind ausgesprochen unschön).

Nach Überschriften steht nie ein Punkt oder Doppelpunkt.

Fußnoten

sind integrale Bestandteile geisteswissenschaftlicher Abhandlungen und gehören nicht in die Verbannung auf die letzten Seiten, sondern unter den Text, auf den sie sich jeweils beziehen.

Außerdem werden sie von Anfang bis Ende durchnummeriert und beginnen nicht mit jedem neuen Kapitel wieder bei 1. 

Satzzeichen und diakritische Zeichen

Bitte beachten Sie: Es gibt Unterschiede zwischen normalen und 'gnomischen' Anführungszeichen, zwischen einem Apostroph (Auslassungszeichen) und einem einfachen Anführungs-Endzeichen, zwischen Punkt, Komma und Semikolon, zwischen Bindestrich und Gedankenstrich.

Zitate

Jede Idee, die nicht ihrem eigenen Kopf entspringt, muss durch einen genauen Nachweis belegt werden.

Sie können wörtliche Zitate verwenden (die stets in Anführungszeichen zu setzen und dann buchstabengetreu mit allen altertümlichen Schreibweisen, gegebenenfalls auch mit sachlichen oder orthographischen Feelern [sic!] zu übernehmen sind).

Sie dürfen aber auch sinngemäß zitieren – dann müssen Sie konsequent die Formen der indirekten Rede (Konjunktiv I und Konjunktiv II) verwenden (diese Zitierweise sollten Sie nur dann wählen, wenn Sie die deutschen Konjunktivformen beherrschen). Wie und was auch immer Sie zitieren, es gehört eine Fußnote ans Ende jedes Zitats – und eine genaue (!) Belegstelle in die jeweis entsprechende Fußnote!  

Bitte zitieren Sie gemäß den Publikationsrichtlinien des DAI (Abkürzungslisten unter den Downloads rechts) !

Hiermit sei darauf hingewiesen, dass die Noten der Hausarbeiten erst nach Einsichtnahme der korrigierten Fassung durch die Studierenden in PORTA eingegeben werden können.