Masterstudiengang „Demokratische Politik und Kommunikation“

Masterstudiengang „Demokratische Politik und Kommunikation“

Der Masterstudiengang „Demokratische Politik und Kommunikation“ ist ein forschungsorientierter Studiengang, der sich mit aktuellen Fragen der Funktionsweise moderner Demokratien auseinander setzt: Die medialen Formen politischer Kommunikation haben während der letzten Jahrzehnte erheblich an Bedeutung gewonnen. Schlagwortartig wird dieser Prozess auch als Übergang von einer Parteien- zu einer Publikums- oder Mediendemokratie bezeichnet. Gleichzeitig wurde die Öffentlichkeit jedoch auch zu einem Ort der Artikulation vielfältiger Beteiligungsansprüche der Bürger, sei es in Form spektakulärer Protestaktionen, sei es durch institutionalisierte Formen der Partizipation.

Einschreibung / Zugangsvoraussetzungen

Für die Aufnahme des Studiums MA Demokratische Politik und Kommunikation ist laut Fachprüfungsordnung u.A. "der Nachweis eines Bachelorabschlusses (Erwerb von mindestens 180 ECTS Punkten) an einer in- oder ausländischen Hochschule) mit einer Note von 2,5 oder besser und Kompetenzen im Umfang von 60 LP im Bereich Politikwissenschaft" notwendig.  Sie können die vollständige Fachprüfungsordnung hier einsehen.

Die Einschreibung erfolgt über das Bewerbungsportal der Universität Trier. Bitte beachten Sie hierzu auch die auf der verlinkten Seite angegebenen Informationen zu den Einschreibezeiten. Alle Fragen rund um die formale Einschreibung werden von dem Studierendensekretariat beantwortet. 

Bei inhaltlichen Fragen zu dem Studiengang wenden Sie sich bitte an den Fachstudienberater Dr. Lasse Cronqvist

Informationstreffen für neue Studierende im Sommersemester 2017

Für alle Studierende, welche im Sommersemester 2017 das Studium Master Demokratische Politik und Kommunikation aufnehmen, findet am Dienstag, den 18. April 2017 um 16 Uhr c.t. ein Informationstreffen statt. Ort: A 142.

Studienbeginn zum Sommersemester & Aufbau des Studiums

Bitte beachten Sie, dass formal eine Einschreibung in den Studiengang MA Demokratische Politik und Kommunikation zwar auch zum Sommersemester möglich ist, der Studiengang aber eine starke Gliederung anhand von Studienjahren vornimmt. So sind grundlegende Veranstaltungen wie die Grundzügemodule in den Bereichen Politische Partizipation und Politische Kommunikation erst zum Wintersemester belegbar. Da auch die Vertiefungsmodule dadurch erst später belegt werden können, empfiehlt das Fach, den Studiengang MA DPK zum Wintersemester zu beginnen, damit der reguläre Studienverlaufsplan gefolgt werden kann.

Studierende, welche das Studium zum Sommersemester aufnehmen, werden gebeten sich zwecks Studienplanung bei dem zuständigen Fachstudienberater, Herrn. Dr. Lasse Cronqvist, zu melden.

Leitbild

Der Masterstudiengang verfolgt das Ziel, theoretischen und empirischen Fragestellungen der Funktionsweise und demokratischen Qualität politischer Kommunikation und Partizipation in kritisch-reflexiver Weise nachzugehen. Das Leitbild des Studienganges besteht in einer Verschränkung seines politikwissenschaftlichen Kernbereichs mit kommunikations- und medienwissenschaftlichen Elementen. Studierende sollen befähigt werden, fachliche und methodische Kompetenzen zu erlangen, und zwar sowohl im Hinblick auf komparativ angelegte Analysen der Kommunikation politischer Akteure als auch auf die verschiedenen Beteiligungsformen. Möglichkeiten der thematischen Spezialisierung werden in Rahmen der Vertiefungsmodulen geboten (Regierungs- Krisen- Wahlkampfkommunikation; Repräsentationsbeziehungen, Protestbewegungen, direkte demokratische und kooperative Beteiligungsformen, Schlichtungsverfahren). Desweiteren wird der Studiengang die Studierenden in Lage versetzen, die demokratietheoretischen und normativen Implikationen politischer Kommunikation und Partizipation zu beschreiben, einzuschätzen und kritisch einzuordnen.

 

Politikwissenschaftliche Verortung / Aufbau des Studienganges

Der Studiengang vereint die politikwissenschaftlichen Fachteile, wobei die Untersuchung verschiedener Strukturen, Funktionsweisen und Wirkungen politischer Öffentlichkeit im Mittelpunkt stehen. Der Studiengang umfasst demnach einerseits die in der Vergleichenden Regierungslehre relevanten Themenfelder der Parteien- und Parteiensystemforschung und die Erforschung von Transformationsprozessen westlicher politischer Systeme. Andererseits thematisiert der Studiengang die für die Politische Theorie bedeutenden Fragestellungen der Demokratietheorie zur politischen Repräsentation, ihrer Legitimität und Responsivität, zur Erforschung zivilgesellschaftlicher Prozesse sowie zu institutionalisierten Formen der Partizipation in modernen Demokratien. Durch eine politikfeldbezogene Wahlkomponente vorzugsweise im Bereich der Internationalen Beziehungen schafft der Studiengang eine breite politikwissenschaftliche Qualifizierung. Die politikwissenschaftlichen Module erfahren durch ein medienwissenschaftliches Modul eine kohärente Ergänzung und Fokussierung, indem die Wirkung politischer Kommunikation sowie die partizipativen Elemente neuer Medien im Bereich der politischen PR berücksichtigt werden soll. Die im Studienverlauf angeeigneten theoretischen Kenntnisse und Fertigkeiten werden in einem obligatorischen Praktikumsmodul vertieft sowie durch die Veranstaltung „Forschungsdesign“ erweitert-

Weiterführende Links:

Fachprüfungsordnung

Allgemeine Prüfungsordnung Masterstudiengänge (Univ. Trier)

Zur Beachtung: Das im folgenden aufgeführte Modulhandbuch wird überarbeitet und ist daher nur als Information ohne Rechtskraft zu verstehen: Modulhandbuch Master Demokratische Politik und Kommunikation

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Fachbereich III
Politikwissenschaft
54286 Trier

apl. Prof. Dr. Dirk Schmidt
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im Fach Politikwissenschaft