Dr. Isabelle Borucki

... ist seit April 2009 wissenschaftliche Mitarbeiterin von Prof. Jun. Zuerst im SFB 600, danach an der Professur.

... und ab dem 1. Februar an der NRW School of Governance, Universität Duisburg-Essen

Dort leitet Isabelle Borucki eine Nachwuchsforschergruppe zum Thema "Digitale Parteienforschung (DIPART). Parteien im digitalen Wandel". Die Gruppe wird für fünf Jahre im Rahmen der Förderlinie "Digitale Gesellschaft" durch das Ministerium für Kultur und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Bei Fragen zu Hausarbeiten, Prüfungen und anderen Studienangelegenheiten melden Sie sich bitte wie bisher unter meiner UT-Adresse (noch bis Anfang August aktiv). Laufende Hausarbeiten und Prüfungen aus den vergangenen Semestern werden auch noch abschließend von mir betreut. Nehmen Sie bitte entsprechend mit mir Kontakt auf.

Kurzlebenslauf

  • seit 2014 Habilitationsprojekt zu Parteien in der Regierung und Parteiendemokratie

  • 10-2013 Promotion in Politikwissenschaft
  • Dissertationsschrift: "Regieren mit Medien. Auswirkungen der Medialisierung auf die Regierungskommunikation der Bundesregierung von 1982-2010"

  • seit 10-2012 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Prof. Jun
  • 04-2009 - 09-2012 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im SFB 600, Teilprojekt C10 "Armut und Parteien", Teiluntersuchung zur Wahrnehmung von Armut auf der lokalen Ebene und Vernetzungsstruktur von Kommunalpolitikern mit Wohlfahrtsverbänden
  • 01-2008 Magister in Politikwissenschaft, Philosophie und Soziologie, Universität Würzburg
  • Ausführlicher Lebenslauf mit Publikationsliste (pdf, Stand Juli 2017)

 

Hinweise für BA- und B.ed.-Kandidaten...

 

Aktuelle Veröffentlichungen:

  • *Borucki, Isabelle (2018): Europäische Regierungen auf Facebook: Organisation, dialogische Offerten und Interaktion in Netzwerken rund um Regierungs-Fanpages. In: Raupp, Juliana; Kocks, Jan Niklas; Murphy, Kim (Hg.): Regierungskommunikation und staatliche Öffentlichkeitsarbeit im Wandel. Springer VS. S. 127-143.
  • *Borucki, Isabelle; Jun, Uwe (2018): Regierungskommunikation digital – Politikwissenschaftliche Perspektiven. In: Raupp, Juliana; Kocks, Jan Niklas; Murphy, Kim (Hg.): Regierungskommunikation. Springer VS. S. 25-46.
  • **(2017): A visual data collection method: German local parties and associations. In: Connections. 36 (1).
  • *(2016): Regierungen in Facebook: distributiv, dialogisch oder reaktiv? Eine Bestandsaufnahme. In: Henn, Philipp; Frieß, Dennis (Hrsg.): Politische Online-Kommunikation. Voraussetzungen und Folgen des strukturellen Wandels der politischen Kommunikation, Band 3 Digital Communication Research. DOI 10.17174/dcr.v3.3
  • (2016): Wie viel Partei steckt in der Regierungskommunikation? Zur Ausgestaltung des Kommunikationsmanagements der Bundesregierung. In: Bukow, Sebastian; Jun, Uwe; Niedermayer, Oskar (Hrsg.): Parteien in Staat und Gesellschaft. Wiesbaden: Springer VS, S. 191-209. 
  • (2015): Politische und mediale Logiken. Ein Vorschlag zur Differenzierung politischer Medialisierung. In: Jun, Uwe/Jäckel, Michael (Hg.): Wandel und Kontinuität der politischen Kommunikation. Leverkusen: Barbara Budrich (gemeinsam mit Jens Tenscher), S. 139-167.
  • (2015): Mehr als die Replikation organisationaler Offline-Strukturen? Zur internen Vernetzung von Parteien auf Twitter - das Beispiel SPD. In: Gamper, Markus/Reschke, Linda/Düring, Marten (Hrsg.): Knoten und Kanten III. Soziale Netzwerkanalyse in Politik- und Geschichtswissenschaft. Bielefeld: transcript (gemeinsam mit Daniel Reichard), S. 399-421.
  • (2015): Ein Jahr intensiver Arbeit. DGPuK Arbeitsgruppe analysiert Qualifikationswege im Fach. In: Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (Hrsg.): Aviso 2015/1, S. 16 (gemeinsam mit Annekatrin Bock, Denise Sommer, Christian Strippel).

Schwerpunkte in Forschung und Lehre:

  • Westliche Regierungssysteme: Vergleichende Systemlehre, informelles Regieren (Deutschland, Schweiz, UK, USA)
  • Politische Soziologie: Politische Kommunikation, Regierungskommunikation, Politik und Medien in westlichen Demokratien, Parteien und Parteiensysteme, politische Kulturforschung
  • Politische Theorie: Konstruktivismus-Systemtheorie, Diskurstheorie, Repräsentation, Medientheorien
  • Methoden: Schwerpunkt in qualitativen Methoden, insb. Interviewanalyse sowie quantitative Statistik und soziale Netzwerkanalyse, Triangulation

 

Publikationen und Vorträge (ausführlich)