Einrichtung des ZIMKFunkLAN unter Android

Aufgrund der Vielzahl an Android-Ausprägungen können die Abbildungen und Beschreibungen auf Ihrem Gerät abweichen. Exemplarisch basiert diese Anleitung auf Android 4.1 (Jelly Bean). Ferner ist es möglich, dass vereinzelte Geräte oder Konfigurationen mit dem ZIMKFunkLAN nicht funktionieren. Grundsätzlich ist die Nutzung des ZIMKFunkLAN mit Android-Geräten problemlos ab Version 2.3 (Gingerbread) aufwärts möglich.

Das ZIMK bietet keinen Support für Geräte, die gerootet wurden oder auf denen modifizierte Firmware (auch Custom ROM genannt) installiert wurde.

WLAN aktivieren und auswählen

Der erste Schritt ist die Aktivierung des WLAN auf dem Android-Gerät. Hierzu navigieren Sie in die Systemeinstellungen und tippen auf den Schalter neben „WLAN“ (in Android 2.3.x müssen Sie hierzu zunächst den Punkt „Drahtlos und Netzwerke“ o.ä. auswählen) – dies aktiviert den WLAN-Adapter (Bild 1). Dann tippen Sie auf den Schriftzug „WLAN“. Das Gerät wird nun alle verfügbaren Netze suchen – darunter sollte sich auch das „ZIMKFunkLAN“ befinden (Bild 2). Wählen Sie dieses aus. Es öffnet sich ein neues Fenster, in dem diverse Angaben zu machen sind (Bild 3).

Welche Daten sind einzugeben?

Im Regelfall wird Android sämtliche Einstellungen, abgesehen vom Benutzernamen und Passwort, selbstständig korrekt erkennen. Ihre Identität ist Ihre ganz normale ZIMK-Benutzerkennung (z.B. s1abcdef) und das Passwort das zur Kennung gehörende Kennwort. Die Anonyme Identität bleibt leer. Alles andere sollten Sie weder ausfüllen noch bearbeiten müssen. Mit tippen auf „Verbinden“ sollte nun die Verbindung hergestellt werden.

Und wenn es doch nicht klappt?

Als linuxbasiertes System ermöglicht Android die Angabe vieler verschiedener Daten. Wenn die automatische Verbindungskonfiguration nicht funktioniert, überprüfen Sie bitte sämtliche Einstellungen in dem Fenster, wo Sie die Identität und das Passwort eingegeben haben, anhand der folgenden Punkte.

  • Signalstärke und Sicherheit sind nur zu Ihrer Information.
  • Die EAP-Methode muss auf „PEAP“ stehen.
  • Es wird „Keine“ Phase 2-Authentifizierung benötigt. (Manche Systeme funktionieren erst dann, wenn hier „MSCHAPv2“ eingestellt wird, dies sollte aber die absolute Ausnahme sein.)
  • Bei CA-Zertifikat und Nutzerzertifikat sollte „(keine Angabe)“ stehen.
  • Ihre Identität ist Ihre ganz normale ZIMK-Benutzerkennung (z.B. s1abcdef).
  • Die Anonyme Identität bleibt leer.
  • Das Passwort ist das zur Kennung gehörende Kennwort.
  • Zur Überprüfung können Sie sich Ihr Passwort anzeigen lassen.
  • Die Erweiterten Optionen sind für Sie nicht relevant.

Mit tippen auf „Verbinden“ sollte nun die Verbindung hergestellt werden.

Sollten Sie trotz Befolgung der Anleitung keinen Erfolg haben, wenden Sie sich bitte an den Service-Punkt.