19.10.: online-Buchpräsentation "Jenseits von Kohle und Stahl"

Am Montag, den 19. Oktober 2020, findet von 19:00 bis 20:30 Uhr online die Veranstaltung "Jenseits von Kohle und Stahl. Buchprösentation und Gespräch mit Lutz Raphael" statt. Um Anmeldung wird gebeten (s.u.).

PROGRAMM

Montag, 19. Oktober 2020
19.00 – 20.30 Uhr | Online

Begrüßung

Elisabeth Neu, Karl-Marx-Haus Trier

Buchpräsentation

Prof. Dr. Lutz Raphael: „Jenseits von Kohle und Stahl – Eine Gesellschaftsgeschichte Westeuropas nach dem Boom“, Berlin 2019

Gesprächspartnerin und Moderatorin

Dr. Ursula Bitzegeio, Archiv der sozialen Demokratie Bonn
Leiterin des Referats Public History

Eine Veranstaltung des
Museums Karl-Marx-Haus Trier

Brückenstraße 10, 54290 Trier
Telefon: 0651 970680
E-Mail: karl-marx-haus@fes.de

Bei Fragen zur barrierefreien Durchführung
der Veranstaltung wenden Sie sich bitte an uns.

Um Anmeldung wird gebeten
bis zum 16.10.2020

Die Anmeldung erfolgt über
die Internetseite:

www.fes.de/lnk/jvk

 

In den 1970er Jahren wurden viele Staaten Westeuropas von einem beispiellosen Strukturwandel erfasst: Die Fabriken der alten Industrien verschwanden, Millionen von Arbeitsplätzen gingen verloren, vormals boomende Städte gerieten in die Krise und neue soziale Fragen bestimmten die politische Agenda. Was aber ist aus dem stolzen Industriebürgertum geworden – aus seinen Arbeitsplätzen, Karrierewegen und Wohnquartieren? Wie haben sich soziale Rechte und politische Teilhabe von Arbeiter_innen seitdem verändert? Finden sich in dieser Gesellschaftsgeschichte „jenseits von Kohle
und Stahl“ sozialökonomische Erklärungsmuster für die gespaltenen Gesellschaften Europas, für den Brexit und den Rechtspopulismus der Gegenwart?

Lutz Raphael (* 1955) ist Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Trier. Gastprofessuren führten ihn u. a. nach Oxford und Paris. Er ist Mitglied der Mainzer Akademie der Wissenschaft und Literatur sowie der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. 2013 erhielt er den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Gesprächspartnerin ist die Bonner Politikwissenschaftlerin Ursula Bitzegeio.