Ringvorlesung Forum Inklusion und Theologie

Trier. Es ist eine urbiblische Sehnsucht, dass alle Menschen glücklich und harmonisch zusammenleben können. In der Botschaft vom Reich Gottes und in den Visionen vom „neuen Him­mel und der neuen Erde“ (Offb 21-22) klingen Vorstellungen eines umfas­senden „Schalom“ für alle Menschen und für die ganze Schöpfung an.
Im Zentrum des christlichen Glau­bens steht die Botschaft, dass alle dazugehören und eingeladen sind. Niemand ist ausgeschlossen. Jesus selbst zeigt, wie Inklusion gehen kann. Eindrucksvoll geht Jesus auf die blutflüssige Frau zu, nimmt Kontakt mit der Gekrümmten oder mit dem Blinden auf.
Deshalb hat die christliche Botschaft das Potential, um die resignierende Passivität in Kirche und Gesellschaft gegenüber diesen Umgestaltungs­aufgaben zu überwinden und den Entwicklungsprozess hin zu einer inklusiven Gesellschaft wesentlich zu motivieren.
Theologie muss fragen, was Gottes Visionen für alle sind.
Diesen Herausforderungen geht die Ringvorlesung „Inklusion“ im Wintersemester 2018/19 in drei Veranstaltungen nach. Eine Fortsetzung ist für das Sommersemester 2019 geplant.

Den Eröffnungsvortrag am Dienstag, 13.11. 2018 ab 18.15 Uhr im Hörsaal II des Bischöflichen Priesterseminars II, Jesuitenstr. 13, Trier hält der evangelische Theologe, Kabarettist und Sportler (Teilnehmer an den 7. Paraolympischen Spielen in Peking) Rainer Schmidt. Das Thema seines Vortrags lautet: „Da kann ja jedeR kommen – Inklusion: ein Glück für alle“. Am Dienstag, 04.12.2018, 18 Uhr wird Prof. Dr. HANS-GEORG GRADL über Visionen einer inklusiven Welt: Die Wundererzählungen des Neuen Testaments in der Universität Trier, Campus I, E 51 referieren. Abschluss der Ringvorlesung ist eine Podiumsdiskussion am 22.01.2019 in der Universität Trier, Campus I, E 51: Forum Inklusion mit Mag.-Theol. Theresa Heinz, Dr. habil. Georg Köhl, Prof. Dr. Peter Krämer und Pfr. Herwig Sander.

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