Das Graduiertenkolleg am IUTR

Wünschen dem Graduiertenkolleg viel Erfolg: Prof. Dr. Klaus Töpfer (2.v.l.) und Frau Staatsministerin Margit Conrad (3.v.r.)

DFG-Graduiertenkolleg 1319: Verbesserung von Normsetzung und Normanwendung im integrierten Umweltschutz durch rechts- und naturwissenschaftliche Kooperation

Das Graduiertenkolleg beruht auf dem Grundgedanken, durch enge rechts- und naturwissenschaftliche Kooperation zur Bewältigung der Schwierigkeiten und Unsicherheiten beizutragen, die in der juristischen Praxis beim Erlaß und der Anwendung von Rechtsnormen auf dem Gebiet des integrierten Umweltschutzes bestehen. Der integrierte Umweltschutz ist dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Umweltgüter (Boden, Wasser, Luft, Klima, Landschaft etc.) nicht jeweils getrennt, sondern als Einheit unter besonderer Berücksichtigung ihrer Wechselwirkungen betrachtet werden. Ein wichtiges Anliegen des Kollegs besteht in der Erarbeitung von Bewertungskriterien für die Konkretisierung der im Bereich des integrierten Umweltschutzes vielfach anzutreffenden unbestimmten Rechtsbegriffe (erhebliche Beeinträchtigung des Naturhaushalts, wesentliche Umweltbelastungen etc.). Zudem geht es darum, de lege ferenda Verbesserungsvorschläge für eine umweltrechtliche Begrifflichkeit zu entwickeln, die sich ebenso aus rechtswissenschaftlicher wie aus naturwissenschaftlicher Sicht als fachgerecht erweist.

Dieses Projekt wird gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Eröffnungsveranstaltung mit Prof. Dr. Dr. mult. hc Klaus Töpfer

Artikel des Trierischen Volksfreundes vom 22.02.2007

Bilder der Eröffnungsveranstaltung