Das Institut


Memorandum

Seit Februar 2019 hat das ehemalige Institut für Umwelt- und Technikrecht der Universität Trier sich sowohl inhaltlich, personell, als auch dem Namen nach neu ausgerichtet. Der Forschungsschwerpunkt wird nunmehr auf dem Recht der Digitalisierung liegen, der neue Name des Instituts ist IRDT - Institut für Recht und Digitalisierung Trier.

Im Folgenden finden Sie einen Rückblick auf die Arbeit und Geschichte des IUTR.

Gründung/ Organisationsform:

Das Institut für Umwelt- und Technikrecht bestand seit 1989. Es ging aus einer im Jahre 1985 gegründeten Forschungsstelle hervor und ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Universität Trier. Es stellte sich seine Aufgaben selbst und verwaltet seine Mittel weitgehend eigenständig. Leitung, Geschäftsführung und Mittelverwaltung sind im Organisationsstatut des Instituts, das vom Senat der Universität beschlossen und vom Kultusministerium des Landes Rheinland-Pfalz genehmigt wurde, geregelt.

Erstmalig in der Bundesrepublik Deutschland wurden durch das IUTR die sachlich verwandten Gebiete des Umwelt- und Technikrechts zusammengefasst.

 

Gründungsidee:

Die Idee der Gründer, das Umweltrecht und das Technikrecht in einem Forschungsprogramm zu verbinden, stellte seinerzeit eine Novität in der juristischen Wissenschaftslandschaft dar. Seit seiner Errichtung hat das IUTR bei der Verwirklichung des selbstgesteckten Ziels, sowohl das nationale als auch das internationale Umwelt- und Technikrecht gemeinsam wissenschaftlich zu erforschen und zu lehren, allseits anerkannte Erfolge erzielt. Die Notwendigkeit, die sich in wesentlichen Kernbereichen überschneidenden Rechtsgebiete sachlich zusammenzufassen, ist heute unumstritten. Ein wesentlicher Vorteil des Instituts für Umwelt- und Technikrecht der Universität Trier lag darin, dass es dieser sachlichen Verknüpfung durch die personelle Zusammensetzung der an ihr beteiligten Wissenschaftler gerecht wird. Der Erfolg wird nicht zuletzt dadurch offenkundig, dass an vielen Universitäten Institute gegründet worden sind, die dem in Trier entwickelten Konzept in ihrer eigenen Arbeit folgen.

 

Aufgaben/ Forschungsprofil:

Zu den Aufgaben des Instituts gehörten die Forschung und Lehre im Umwelt- und Technikrecht, der Erfahrungsaustausch mit der umwelt- und technikrechtlichen Praxis und die Förderung von fachübergreifender Zusammenarbeit bei Umweltschutz, technischer Sicherheit und Technikfolgen.

Einem der Ziele der Institutsarbeit, den Erfahrungsaustausch zwischen rechtswissenschaftlicher Forschung und der Anwendung des Umwelt- und Technikrechts in Wirtschaft, Verwaltung und Justiz zu fördern, dienten vor allem die, bis zum Jahre 2017 jährlich veranstalteten, Trierer Kolloquien zum Umwelt- und Technikrecht, die durch weitere Veranstaltungsformate ergänzt wurden.

 

Leitung:

Die wissenschaftliche Leitung des IUTR lag gemeinsam in den Händen der beteiligten Professoren. Für jeweils ein Jahr übernahm einer der Direktoren die Geschäftsführung. Er wurde hierbei von einer Assistentin bzw. einem Assistenten unterstützt.

Nach einigen personellen Veränderungen im Direktorium wurde das Institut seit Oktober 2014 von den Professoren Dr. Timo Hebeler, Dr. Ekkehard Hofmann, Dr. Alexander Proelß und Dr. Peter Reiff geleitet.


Broschüre des Instituts für Umwelt- und Technikrecht:


Hörfunkbeitrag:

Foto: Nenov Brothers - Fotolia

 

Aus Anlass des 25-jährigen Jubiläums des IUTR sendete der SWR 4 am 06.09.2010 in seinem Programm "Heute um 12" einen Beitrag über das Institut. Der Bericht gibt nicht nur Einblicke in die Entstehungsgeschichte und die Forschungsgebiete, sondern unterstreicht auch die bundesweit beachtliche Stellung des Instituts auf dem Gebiet des Umwelt- und Technikrechts. Den dreiminütigen Beitrag können Sie hier anhören.