Raum- und Umweltwissenschaften

Der Mensch verändert die Umwelt, und die Umwelt verändert den Menschen. Die Zusammenhänge zwischen beiden Systemen zu erforschen und zu verstehen, steht im Mittelpunkt der geographischen, umweltbiowissenschaftlichen und umweltgeowissenschaftlichen Studienangebote des Fachbereichs Raum- und Umweltwissenschaften. Insbesondere in Zeiten von Klimawandel und knapper werdenden Ressourcen und der damit einhergehenden Veränderungen von Lebensbedingungen und Gesellschaften sind diese Disziplinen gefordert – und entsprechend interessant.

Der Fachbereich Raum- und Umweltwissenschaften vereint ein breites geistes-, gesellschafts- und naturwissenschaftliches Fächerspektrum. Diese Vielfalt an Fachkompetenzen bei gleichzeitig intensiver Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Fächern gewährleistet ein hohes Maß an Interdisziplinarität in Forschung und Lehre und damit ein praxis- und forschungsorientiertes Studium.

Damit haben sich die Raum- und Umweltwissenschaften an der Universität Trier als ein Zentrum der interdisziplinären Umweltforschung an der Schnittstelle von Mensch-Umweltbeziehungen bis heute ein Alleinstellungsmerkmal in Rheinland-Pfalz und über die Grenzen des Landes hinaus geschaffen.

Katharina Lieser, Bachelorstudentin

"In meinem Schwerpunkt Humangeographie beschäftigen wir uns unter anderem mit stadtplanerischen und raumwirksamen Prozessen und Verflechtungen und können das fast beliebig kombinieren – von VWL bis Kunstgeschichte.

Besonders spannend ist die Großexkursion, die mich nach Kenia führte, aber auch kleinere Tagesexkursionen und Projektstudien rund um Trier. Der eigene, sehr familiäre Campus schafft eine enge Betreuung zwischen Studierenden und Dozenten und bietet viel Grün zum Entspannen nach der Uni."

Robin Fischer, Bachelorstudent

"Die Universität Trier bietet ein schönes Mittel zwischen städtischem Leben und grüner Wiese. Kleine Ausflüge in die Natur oder ein Spaziergang durch die Weinberge sind Triers Vorteile.

Das Beste an meinem Studium ist, dass meine Aufmerksamkeit für die Natur geschärft wurde und ich jetzt ein breites Verständnis für wissenschaftliches Arbeiten in der Natur habe.

Die Umweltwissenschaften vermitteln verschiedenste Inhalte, so dass jeder seine Leidenschaft finden und vertiefen kann."

Felicitas Paixao, Bachelorstudentin

"Ich habe mich bewusst für Trier entschieden, weil mir die Stadt und die umliegende Natur so gut gefallen. Die Stadt hat gerade die richtige Größe für mich. Der Anteil an Studierenden ist hoch, das spürt man überall und das macht das besondere Flair aus.

In meinem Studium bekomme ich Einblicke in wirklich alles, was mit Umwelt zu tun hat: von Geologie, über Hydrologie bis hin zu Meteorologie. Auch Mathe, Chemie und Physik sind dabei. Keine Angst: Das ist gut zu schaffen. Im Master kann ich mich dann spezialisieren. Wer eine Nische besetzt, hat gute Jobchancen."

Jonathan Biehl, Bachelorstudent

"Die Studieninhalte der Umweltgeowissenschaften werden anschaulich und praxisorientiert vermittelt. Neben den Vorlesungen geht es auch raus ins Gelände. Nach getaner Arbeit ist eine der vielen Kneipen Triers Innenstadt oder bei gutem Wetter Chillen mit Freunden an der Mosel genau das Richtige.

Der Fachbereich befindet sich auf einem eigenen Campus II. Man trifft immer wieder bekannte Gesichter zwischen den Veranstaltungen. Der Austausch zwischen Dozenten und Studierenden ist einfach und unbeschwert."

Hannah Kruft, Bachelorstudentin

"Die Studieninhalte der Umweltbiowissenschaften werden durch eine enge Betreuung der Dozenten und durch viele Exkursionen und praktische Lehreinheiten vermittelt. Besonders gefallen mir die Schwerpunkte der Botanik, Zoologie (mit deutschlandweit einzigartigen Artenkenntniskursen), Toxikologie und Raumbewertung. Zum Verständnis und Schutz der Natur werden breite und fundierte biologisch-geowissenschaftliche Kenntnisse sowie wissenschaftliche Arbeitsweisen erworben.

Mein Traumstudium habe ich im wunderschönen Trier gefunden!"

Studieninhalte

Die geographischen und bio-geowissenschaftlichen Fächer im Fachbereich Raum- und Umweltwissenschaften stehen in engem Bezug sowohl zu Gesellschafts-, als auch zu Naturwissenschaften, sind stark interdisziplinär, praxis- und anwendungsorientiert. Unserer Studiengänge befassen sich auf unterschiedlichste Weise mit der Umwelt des Menschen und den Auswirkungen menschlicher Tätigkeiten auf die Umwelt.

Der geographisch ausgerichtete Kernfach-Bachelorstudiengang Angewandte Geographie gliedert sich in die Studienrichtungen Humangeographie und Physische Geographie. Die Humangeographie legt den Schwerpunkt auf räumliche Planung und Governance und wird getragen von den Fächern Freizeit- und Tourismusgeographie, Kultur- und Regionalgeographie, Nachhaltige räumliche Entwicklung und Governance sowie Wirtschafts- und Sozialgeographie. Die Physische Geographie integriert geowissenschaftliche Fächer und ist damit stärker gesellschafts- und naturwissenschaftlich ausgerichtet.

Die umwelt-/bio-/geowissenschaftlichen Studiengänge teilen sich auf in die Bachelor-Kernfachstudiengänge Umweltbiowissenschaften und Umweltgeowissenschaften. Getragen werden diese Studiengänge von den Fächern Analytische und Ökologische Chemie, Biogeographie, Bodenkunde, Umweltfernerkundung und Geoinformatik, Geobotanik, Geologie, Hydrologie, Kartographie, Umweltmeteorologie und Umwelttoxikologie. Neben diesen Fachkompetenzen fließen durch Kooperationen mit anderen Fachbereichen Themen wie Umweltrecht, Umweltökonomie, Informatik und Mathematik in das Curriculum der bio- und umweltgeowissenschaftlichen Studiengänge ein.

Das Lehramtsfach Geographie wird sowohl von den geographischen als auch von den geowissenschaftlichen Fächern getragen. Das Lehramtsfach Biologie stützt sich im Wesentlichen auf die biowissenschaftlichen Fächer (Biogeographie, Geobotanik, Umwelttoxikologie einschließlich der Fachdidaktik Biologie) sowie die umweltgeowissenschaftlichen Fächer Analytische und ökologische Chemie sowie Bodenkunde. Wer Biologie oder Geographie auf Lehramt studiert, erhält im Fach Bildungswissenschaft zusätzlich eine pädagogische Ausbildung.

Voraussetzungen

Man muss kein „Ökofreak“ sein, um ein geographisches, biowissenschaftliches oder umweltgeowissenschaftliches Studium aufzunehmen. Um am Studium Spaß zu haben, sollte man sich aber dafür interessieren, wie Mensch und Umwelt zusammenwirken. Insbesondere die bio- und umweltgeowissenschaftlichen Studiengänge setzen voraus, dass man Naturwissenschaften wie Physik, Chemie und Biologie gegenüber nicht vollkommen abgeneigt ist.

Wie andere Fächer an der Universität auch verlangt das Studium der Geographie und der Bio-/Umweltgeowissenschaften analytisches Denken und einen starken Lernwillen. Darüber hinaus muss man bereit sein, im Labor und im Gelände zu arbeiten und an Exkursionen teilzunehmen. Schlechtes Wetter gibt es nicht – nur schlechte Kleidung.   

Die meisten geographischen und bio-/umweltgeowissenschaftlichen Studiengänge sind zulassungsfrei. Genaue Informationen über die Zulassungsvoraussetzungen finden sich bei den jeweiligen Studiengängen.

Praktika

Praktika sind integrierter Bestandteil der geographischen und insbesondere der bio- und umweltgeowissenschaftlichen Studiengänge. Praktische Übungen, wie etwa Arbeiten im Labor, mit Geoinformationssystem oder an Computern, auf Versuchsflächen oder während Exkursionen oder Geländepraktika gehören überall dazu. Zahlreiche Einrichtungen und Gruppen auf dem Campus, wie etwa das Bienenprojekt Bee.Ed oder das Mittelmeerhaus, bieten Gelegenheit, sich direkt an der Uni praktisch zu betätigen. Verpflichtend sind auch so genannte Berufspraktika außerhalb der Universität, bei Unternehmen oder Forschungseinrichtungen. Hier sammeln die Studierenden praktische Erfahrungen, lernen zukunftsorientierte Berufsfelder kennen und knüpfen Kontakte.

Auslandsaufenthalt

Eine Zeit lang im Ausland zu verbringen, ist im Rahmen der geographischen sowie bio- und umweltgeowissenschaftlichen Studiengänge nicht verpflichtend, wird aber nachdrücklich empfohlen. Entsprechend sind so genannte Auslandsfenster in den Studienverlaufsplänen der einzelnen Studiengänge vorgesehen. Auslandsaufenthalte in Form von Praktika oder einzelnen Semestern an den zahlreichen Partneruniversitäten dienen dazu, den eigenen Horizont zu erweitern, neue Erfahrungen und Wissen zu sammeln, Sprachkenntnisse zu vertiefen und die eigenen Berufsaussichten zu verbessern.

Beratung und Information über die zahlreichen Angebote von Auslandsprogrammen gibt es beim Akademischen Auslandsamt und bei den Erasmusberatern der Raum- und Umweltwissenschaften. Alternativ oder zusätzlich bieten sich auch praktische Tätigkeiten im Ausland an, zum Beispiel bei einem Unternehmen oder einer Forschungseinrichtung. Im Rahmen eines Auslandaufenthaltes können Leistungsnachweise erbracht werden, die für den Studiengang anerkannt werden.

Berufsfelder

So vielfältig wie die Studienmöglichkeiten in der Geographie sowie in den Bio- und Umweltgeowissenschaften sind, so vielfältig sind auch die Arbeitsbereiche unserer Absolventen. Sie sind angestellt bei privaten Unternehmen, bei Ämtern und Behörden oder in der Forschung. Manche machen sich nach dem Studium oder nach einigen Jahren Berufserfahrung auch mit eigenen Firmen selbständig. Geographen und Bio-/Umweltgeowissenschaftler sind oft beratend tätig, zum Beispiel in der Stadtplanung, im Umweltschutz, in der Energiewirtschaft oder auch im Tourismusbereich. Wer Biologie oder Geographie auf Lehramt studiert, entscheidet sich von Vorneherein für eine Tätigkeit im Schuldienst.

Studiengänge

Der Fachbereich Raum- und Umweltwissenschaften bietet zahlreiche Studiengänge mit Abschlüssen als Bachelor und Master, einerseits als Kernfachangebot sowie in wenigen Fällen als Nebenfachangebot.  

Geographie und Biologie kann man auch im Rahmen eines Lehramtsstudiums wählen. Wenn man in den Schuldienst möchte, benötigt man hier einen Master.

Persönliche Beratung

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Elisabeth Tressel
0651 / 201 - 4528

Warum das Fach in Trier?

Warum das Fach in Trier?

+ Fokus: Mensch & Umwelt

+ Hohe Praxisrelevanz

+ In Labor & Gelände arbeiten

+ Viel Projektpraxis

+ Zugängliche Dozenten

+ Viele Abteilungen

Bewerbung & Einschreibung

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Start im Sommersemester

Studiengänge mit NC &
Internationale Studierende:

bis 15. Januar 2017

Studiengänge ohne NC:
bis 15. März 2017