Klassische Archäologie

Archäologie

Trier war einst eine Hauptstadt des Römischen Reichs. Insbesondere Römer und Kelten haben in der Region ihre  Spuren hinterlassen. In der Region Trier haben sieben Monumente aus der Römerzeit Weltkulturerbe-Status, wie beispielsweise die Porta Nigra, die Konstantinbasilika und das Amphitheater. Für ein Archäologie-Studium ist Trier also geradezu prädestiniert.

Désirée Joerg, Masterstudentin

"Die Stadt Trier als älteste Stadt Deutschlands ist mit ihren noch heute im Stadtbild gut sichtbaren römischen Bauten ein sehr geeigneter Ort, um Klassische Archäologie zu studieren und die Antike vor Ort zu erleben.

Die Universität Trier bietet ein umfassendes Angebot an Veranstaltungen zum Thema Archäologie, Übungen in der vorhandenen Original- und Abgusssammlung und Exkursionen innerhalb Deutschlands und Europas."

Julian Geiß, Masterstudent

"Die Archäologie in Trier vereint Theorie und Praxis und bereitet so optimal auf das Arbeitsleben vor. In Seminaren und Übungen eignet man sich Wissen an, das man im Laufe des Studiums bei Ausgrabungen, Praktika und Lehrforschungsprojekten anwenden kann.

Die Anzahl an Studierenden ist überschaubar. Das ermöglicht einen engen Kontakt zu Professoren und Dozenten. So entsteht ein schon fast familiäres Verhältnis, das nicht selbstverständlich ist."

Studieninhalte

Archäologen erforschen, ordnen und dokumentieren Materialien, die vergangene Kulturen hinterlassen haben. Die dazu erforderlichen Methoden und Theorien werden im Studium vermittelt. Die Klassische Archäologie ist eine Spezialdisziplin, die sich mit den antiken griechischen und römischen Kulturen vom zweiten Jahrtausend vor Christus bis zum Ende der Antike im 6. nachchristlichen Jahrhundert befasst. Das Studium in Trier verbindet die Theorie mit einer praxisnahen Ausbildung bei Ausgrabungen und Projekten in der Stadt und Region Trier und im Ausland. Dabei lernt man auch moderne Technologien kennen, die Archäologen bei ihrer Forschung einsetzen.

Voraussetzungen

Archäologie ist ein bisschen wie Kriminalistik. Es geht darum, Fundstücke und Informationen zu einem Gesamtbild zusammenzusetzen. Für das Archäologie-Studium sollte man die Leidenschaft mitbringen, die stummen Zeugen vergangener Epochen zum Reden zu bringen und neue Erkenntnisse über die Wirtschaft, die Kultur und die Gesellschaft der Antike preiszugeben. Für einen Bachelor-Studiengang in Archäologie kann man sich an der Universität Trier jeweils zum Wintersemester einschreiben, unabhängig vom Notendurchschnitt im Abitur.

Praktika

Ein vorhergehendes Praktikum ist für den Einstieg in das Studium nicht erforderlich. Berufspraxis sammelt man während des Studiums bei Ausgrabungen oder Ausstellungsprojekten. Außerdem sind Exkursionen, unter anderem in Mittelmeerländer, vorgesehen.

Auslandsaufenthalt

Grabungen und Forschungsprojekte mit Studierenden werden nicht nur in der Region Trier durchgeführt, sondern insbesondere auch in Griechenland und in Spanien. 

Berufsfelder

Archäologen sind überwiegend in der Kulturpflege und im Kulturmanagement, in der Öffentlichkeitsarbeit, im Tourismus, der Erwachsenenbildung oder im Journalismus tätig. Klassischerweise sind Archäologen an Ausgrabungen beteiligt oder sie arbeiten in der Restaurierung und Konservierung, im Ausstellungsmanagement, im redaktionellen Bereich oder in Wissenschaft und Lehre. Mögliche Arbeitgeber sind Einrichtungen der Archäologie und Bodendenkmalpflege, Denkmalschutz-Einrichtungen, Museen, Hochschulen und Forschungsinstitutionen, Verlage, Erwachsenenbildung, Bibliotheken, Archive oder Dokumentationsabteilungen.

Studiengänge

An der Universität Trier kann man aus einem breit gefächerten Angebot an Bachelor-Studiengängen wählen: Klassische Archäologie, Antike Welt und Geoarchäologie. Das im Bachelor-Studiengang vermittelte Grundwissen kann in einem aufbauenden Masterstudiengang – Klassische Archäologie oder Geoarchäologie – vertieft werden.