Neue Professorinnen und Professoren seit 2014

Prof. Dr. Nicole Marheineke

Professorin für Mathematical and Computational Modeling

Studium
Nach dem Studium und ihrer Promotion an der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) entschloss sie sich für die Kathmandu University in Nepal. Ziel war es mit ihrer Angewandten Mathematik und Ingenieuren Gegenstände zu entwickeln, die Nepalesen annehmen und wertschätzen. Nach der Erfahrung war für die Mathematikerin Unternehmensberatung für McKinsey ausgeschlossen. Sie wollte Professorin sein und ging an Universitäten in Mainz und dann Erlangen-Nürnberg.

In der Universität Trier sieht die Mathematik-Professorin viel Gestaltungspotential und viele Möglichkeiten zur interdisziplinären Zusammenarbeit. Deswegen möchte sie aber auch über den Campus hinweg Kontakte intensivieren. In den 70er Jahren war die Uni Trier mit TUK eine Doppel-Universität. Da Nicole Marheineke an der TUK studiert und promoviert hat, kennt sie sich dort sehr gut aus. Zu dem Kaiserslauterner Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik möchte sie jetzt von Trier aus wieder eine gute Verbindung aufbauen.

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Prof. Dr. Andreas Schröer

Professur für Organisationspädagogik

Studium
Nach dem Studium der Erziehungswissenschaft und Philosophie an der Universität Tübingen arbeitete er als Studienleiter in der Evangelischen Akademie Bad Boll und als Projektleiter bei der Bertelsmann Stiftung. Anschließend war er wissenschaftlicher Assistent am Institut für Pädagogik der Universität Erlangen-Nürnberg und promovierte 2003 mit einer Arbeit zum Change Management in kirchlichen Bildungseinrichtungen.

Andreas Schröer hat mit Unterstützung der Nikolaus-Koch-Stiftung das neue Universität Trier Innovationslabor UNTIL ins Leben gerufen, das im Januar 2018 seine aufnehmen wird. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis werden im Labor gemeinsam Geschäftmodelle für soziale Dienstleistungsinnovationen für die regionale Sozialwirtschaft und Gesellschaft entwickelt. Die Forschung fokussiert dabei sowohl Methoden der Innovationsförderung als auch das Entrepreneurial Learning der Teilnehmenden.


Prof. Dr. Matthias Michael Busch

Professur für Fachdidaktik Gesellschaftswissenschaften

Studium
Matthias Michael Busch war nach seinem Lehramtsstudium und Zweitem Staatsexamen in Berlin als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Arbeitsbereich Didaktik der Sozialwissenschaften der Universität Hamburg tätig. Seine Dissertation, die sich mit der Genese politischer Bildung in der Weimarer Republik beschäftigt, wurde mit dem Ursula-Buch-Preis der Gesellschaft für Politikdidaktik und politische Jugend- und Erwachsenenbildung prämiert. Ab 2011 arbeitete er als Lehrer an einem deutsch-luxemburgischen Lyzeum und in der Lehrerfortbildung, ehe er 2015 den Ruf auf die Juniorprofessur für Politische Bildung der TU Kaiserslautern erhielt.

Matthias Busch ist Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Zentrums fir politesch Bildung Luxemburg und Vorstandsmitglied der Deutschen Vereinigung für Politische Bildung Rheinland-Pfalz.


Prof. Dr. Henning Rossa

Professur für Fachdidaktik Englisch

Studium
Henning Rossa studierte an der Universität Dortmund und am Hendrix College (AR, USA) die Fächer Enlisch und Sport für das Lehramt der Sekundarstufen I und II. In seiner Dissertation, die 2012 in der Buchreihe "Inquiries in Language Learning" veröffentlicht wurde, hat Rossa das Konzept der Testvalidität mit Blick auf Testaufgaben zum fremdsprachlichen Hörverstehen im Rahmen der DESI-Studie erforscht und dabei die mentalen Prozesse der Testteilnehmenden beim Bearbeiten der Testaufgaben untersucht.

Seine gegenwärtigen Interessensschwerpunkte in der Englischdidaktik, die Prof. Rossa zur Etablierung der Englischdidaktik als Forschungsbereich an der Universität Trier einbringen möchte, berühren die fachdidaktische Entwicklungsforschung im Kontext des neu geschaffenen Lehr-Lern-Labors, die konzeptuelle Weiterentwicklung des Englischunterrichts mit Blick auf die Inklusion sowie die Frage der Wirksamkeit standardbasierter Unterrichtsentwicklung.


Prof. Dr. Antje von Ungern-Sternberg

Professur für Öffentliches Recht

Studium
Antje von Ungern-Sternberg studierte als Stipendiatin der Studienstiftung Jura und Geschichtswissenschaften in Freiburg, Cambridge, Münster und Paris. Nach dem ersten juristischen Staatsexamen sowie den Geschichtsabschlüssen mit einer Arbeit zur Französischen Revolution absolvierte sie ihr Referendariat, das eine Wahlstation bei der EU-Kommission einschloss, am Oberlandesgericht Hamm. 

An der Universität Trier möchte sie ihre Forschungen zum Religionsverfassungsrecht, zum Menschenrechtsschutz un zu Grundfragen der Demokratie vertiefen und sich zu dem intensiv mit den öffentlich-rechtlichen und völkerrechtlichen Herausforderungen der Digitalisierung beschäftigen. Außerdem möchte sie ein deutsch-französisches Kolloquium zum Verfassungsrecht etablieren.


Prof. Dr. Olaf Post

Professur für Angewandte Analysis

Studium:
Olaf Post studierte an der TU Braunschweig zunächst Physik und wechselte dann zur Mathematik. Dort arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter und promovierte bei Prof. Dr. Rainer Hempel über die Spektraltheorie periodisch gekrümmter Flächen.
2009 habilitierte sich Olaf Post an der HU Berlin über dünne netzwerkartige Strukturen und ihre Grenzwerte.

An der Universität Trier möchte Olaf Post vor allem die geometrischen und anwendungsbezogene Aspekte der Analysis weiter ausbauen und vertreten; insbesondere die mathematische Analyse von Netzwerken. Dabei ist er offen für Anwendungen aller Art.


Prof. Dr. Esme Winter-Froemel

Professur für "Romanistische Sprachwissenschaft" im Fachbereich II.

Studium:
Esme Winter-Froemel studierte an den Universitäten Tübingen, Nantes und Pisa Romanische Philologie, Vergleichende Literaturwissenschaft und Philosophie. Als Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes wurde sie 2009 an der Universität Tübingen mit einer Arbeit zu Phänomenen der Entlehnung und Lehnwort-Integration promoviert.

In Trier möchte Esme Winter-Froemel ihre Forschung zum Sprachwandel anhand des Phänomenbereichs der Reanalyse vertiefen und ihre Projekte zu Sprachspiel und sprachlicher Ambiguität an der Schnittstelle von Semantik und Pragmatik im interdisziplinären Dialog ausbauen. Gleichzeitig möchte sie in Zusammenarbeit mit den Studierenden verschiedene Formen des Wissenstransfers in die Öffentlichkeit fortführen und weiterentwickeln.


Prof. Dr. Petra Schulte

Professur für Mittelalterliche Geschichte

*1970 in Düsseldorf

Studium:
Mittlere und Neuere Geschichte, Politikwissenschaft
sowie Publizistik und Kommunikationswissenschaft in Münster
und Rom.

In Trier wird Petra Schulte den Fokus auf die europäische Kulturgeschichte des Mittelalters und die Frage legen, unter welchen Bedingungen geltende Werte, Normen und Verfahren wie austrariert wurden, um bestimmte Emotionen zu evozieren, andere zu unterdrücken und eine als rational verstandene Ordnung zu stabilisieren.


Prof. Dr. Henning Tappe

Professur für Öffentliches Recht, deutsches und internationales
Finanz- und Steuerrecht

* 1975 in Münster

Studium:
Rechtswissenschaft an der Universität Münster

Henning Tappe befasst sich - neben dem allgemeinen Öffentlichen Recht, dem Staatsrecht und dem Wirtschaftsverwaltungsrecht - vor allem mit dem Steuerrecht und dem öffentlichen Finanzrecht. In Trier möchte er vor allem den - traditionell sehr erfolgreichen - Schwerpunkt Deutsches und Internationales Steuerrecht fortführen, ausbauen und durch zusätzliche Angebote der Aus-, Fort- und Weiterbildung ergänzen.


Prof. Dr. Folke Gernert

Professur für Romanistische Literaturwissenschaft

* 1969 in Bergisch-Gladbach

Studium:
Romanische (Italienisch und Spanisch) und Deutsche Philologie an den Universitäten Köln und Bologna.

In ihrer Forschungsarbeit widmet sie sich insbesondere der spanischen Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzei. Seit 2012 leitet sie in Trier das DFG-Projekt "Voraussetzungen zwischen okkultem Wissen und Wissenschaft". Sie edierte die Lozana Andaluza für die Real Academia Española und ist außerdem ein gewähltes Mitglied des Centro para la edición de los clásicos españoles. Seit diesem Jahr ist sie Mitherausgeberin des Romanischen Jahrbuchs.


Prof. Dr. Sabine Arndt-Lappe

Professur für Englische Sprachwissenschaft

Studium:
Englisch, Latein und Geographie für das Lehramt an Gymnasien an der Philipps-Universität Marburg

In Trier möchte sie ihre Forschungsarbeit fortführen und ausbauen. Geplant ist ferner eine Erweiterung ihres Forschungsprofils um die Frage, wie sich Variation und regelhaftes Verhalten im Lexikon deutscher Lerner des Englischen zeigen. Dies möchte sie in Projektarbeit gemeinsam mit Lehramtsstudierenden erkunden.


Jun.-Prof. Dr. Stefan Wurster

Juniorprofessur für Politikwissenschaft

*1980 in Ulm

Studium:
Politikwissenschaft, Mittlere und Neuere Geschichte und Öffentliches Recht in Heidelberg und Barcelona

Aktuell beschäftigt er sich unter anderem mit der nachhaltigen Regulierung von Energiemärkten sowie den Macht- und Herrschaftsverhältnissen in demokratisch und autokratisch verfassten Staaten und deren Einfluss auf den Austrag gewaltsamer Konflikte. In der Lehre erstreckt sich sein Portfolio auf Veranstaltungen zur Vergleichenden Regierungslehre, zum Politischen System der Bundesrepublik Deutschland, zur Wirtschafts- und Sozial- und Umweltpolitik, zu Politiken der Nachhaltigkeit sowie zu qualitativen und quantitativen Methoden. Im Rahmen seiner Juniorprofessur möchte er vor allem vergleichende Forschungsvorhaben im Fachbereich vorantreiben und daneben interdisziplinäre Projekte in nachhaltigkeitspoltisch relevanten Politikfeldern anregen.


Prof. Dr. Katrin Muehlfeld

Professur für BWL - Management, Organisation, Personal

* 1972 in Siegen

Studium:
Wirtschaftswissenschaften an der Universität Münster und der University of Cambridge

Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen das Entscheidungs- und Lernverhalten auf individueller und Gruppenebene und die Organisationstheorie, insbesondere das organisationale Lernen. In aktuellen Projekten widmet sie sich beispielsweise Fragen wie: Verändert der Gebrauch einer Fremdsprache wie Englisch die Kooperationsneigung? Welche Auswirkungen sind von Digitalisierung und demographischem Wandel auf Personalmanagement und Organisation zu erwarten? Methodisch ist ihre Forschung empirisch ausgerichtet mit einer interdisziplinären Perspektive und Anknüpfungspunkten innerhalb der Betriebswirtschaftslehre und an Volkswirtschaftslehre, Psychologie, Soziologie und Linguistik.