DFG - Forschergruppe

„Sektorenübergreifendes kleinräumiges Mikrosimulationsmodell (MikroSim)“

Die Forschungsgruppe „Sektorenübergreifendes kleinräumiges Mikrosimulationsmodell (MikroSim)“ will unter Rückgriff auf bereits bestehende Datensätze ein Modell entwickeln, das personen- und haushaltsbezogene Simulationen ermöglichen soll. Der regionale Bezug soll dabei helfen, neue evidenzbasierte Grundlagen für belastbare Prognosemodelle zu den Auswirkungen von politischen und ökonomischen Maßnahmen etwa im Bereich der Familien-, Pflege- und Migrationsforschung zu entwickeln. Dies geschieht unter Einbezug des Statistischen Bundesamtes.

Sprecher: Prof. Dr. Ralf Münnich, Wirtschafts- und Sozialstatistik

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DFG - Kolleg-Forschergruppe

"Russischsprachige Lyrik in Transition: Poetische Formen des Umgangs mit Grenzen der Gattung, Sprache, Kultur und Gesellschaft zwischen Europa, Asien und Amerika"

Lyrik war eine in Europa zunächst eher marginale und elitäre literarische Gattung und ist seit dem ausgehenden 20. Jahrhundert unerwartet populär und produktiv geworden. Sie wird quer durch soziale Schichten, Altersgruppen, Sprachen und Kulturen in großer Vielfalt nicht nur rezipiert, sondern auch geschrieben.

Das Trierer Kolleg forscht mit einem Netzwerk von 150 internationalen Forscherinnen und -forschern aus 23 Ländern und mehr als zehn Fachgebieten zu dem ungewöhnlichen Thema.

Das Kolleg schafft, ausgehend von der Slavistik, an der Universität Trier ein weltweit sichtbares internationales Zentrum für vergleichende Forschung zur Gegenwartslyrik.

Sprecherin: Prof. Dr. Henrieke Stahl, Slavistik

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DFG - Forschergruppe 2539 "Resilienz"

"Gesellschaftliche Umbruchphasen im Dialog zwischen Mediävistik und Soziologie"

Die Forschergruppe untersucht an gesellschaftlichen Umbrüchen vom 13.–16. Jahrhundert, inwiefern sich das Konzept der Resilienz, das auf Bewältigungs-, Anpassungs- und Transformationspotentiale in heutigen Gesellschaften zugeschnitten ist, in einer geistes- und sozialwissenschaftlichen Lesart auf die Analyse historischer Konstellationen übertragen lässt. Ziel der Forschungsarbeit in sechs Teilprojekten ist es, ein Konzept sozialer Resilienz zu entwickeln, neue Ansätze für die Beschreibung historischer Umbruchphasen im Spätmittelalter  zu erarbeiten und dabei bestehende Epochendefinitionen zu überprüfen und alternative Konzepte wie Krise oder Katastrophe kritisch zu hinterfragen.

Sprecher: Prof. Dr. Lukas Clemens, Geschichte

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DFG - Leibniz-Forschergruppen

"Nach dem Boom" und "Vergleichende Zeitgeschichte"

Mit den Mitteln des Gottfried Wilhelm Leibniz-Preises der DFG, der Prof. Dr. Lutz Raphael 2013 zuerkannt wurde, werden zwei Themenfelder bearbeitet.

Im Zentrum der Untersuchungen der Forschergruppe zur Zeitgeschichte „Nach dem Boom“ stehen die Umbrüche in Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Kultur Westeuropas in den letzten drei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts.

Die DFG-Leibniz-Forschergruppe „Vergleichende Zeitgeschichte der modernen Geschichtswissenschaften“ beschäftigt sich mit dem Wandel der strukturellen Rahmenbedingungen und den intellektuellen Trends der Geschichtswissenschaft seit den 1960er Jahren in globalgeschichtlicher Perspektive.

Sprecher: Prof. Dr. Lutz Raphael, Geschichte

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