Laufende Forschungsprojekte

Berufsmonitoring  Pflege:  Chancen  und  Risiken  in  einem  systemrelevanten Dienstleistungsberuf (seit 2014)

Projektleiter: Prof. Dr. Rüdiger Jacob und emeriti. Prof. Dr. Alois Hahn

In Kooperation mit der BBT-Gruppe und dem Mutterhaus Trier wurden Pflegeschüler befragt. Die Themen dieser Befragung sind: Motivation zum Pflegeberuf, Image von Pflege, Vorstellungen über die spätere Berufstätigkeit (Arbeitgeber, Arbeitszeiten,  Arbeitsorte, Einkommenserwartungen, Kooperation mit anderen Berufen) Einschätzung und Bewertung des Trends zur Akademisierung in der Pflege.  

Berufsmonitoring  Pflege  in  Rheinland-Pfalz (seit 2014)

Projektleitung: Prof. Dr. Johannes Kopp und Prof. Dr. Rüdiger Jacob

Befragung von Pflegeschülern: Pilotprojekt (Barmherzige Brüder und Mutterhaus Trier)

Davon abgeschlossene Teilprojekte:

  • Erster regionaler Gesundheitsbericht für Trier und Trier-Saarburg 1997-1999 (Gesundheitsamt Trier)
  • Regionaler Gesundheitssurvey Region Trier 2000-2001 (Gesundheitsamt Trier)
  • Screening auf Risikofaktoren für Herz-Kreislaufkrankheiten 2002 (Runder  Tisch Diabetes, Haus der Gesundheit Trier)
  • Patientensurvey in Praxen niedergelassener Ärzte mit rund 3.000 Patienten 2001-2002 (KV Trier)
  • Evaluation der Arbeit des Hospizvereins Trier 2002-2003 (Hospizverein Trier)
  • Basisgesundheitsbericht und Gesundheitssurvey für den Landkreis Cochem-Zell 2003-2004 (Gesundheitsamt Cochem-Zell)
  • Burnout bei niedergelassenen Ärzten 2004 (KV Trier)
  • Evaluation des DMP Diabetes 2004-2005 (KV Trier, BKK Rheinland-Pfalz) 2005
  • Einweiserbefragung für das Brüderkrankenhaus Trier 2006 (Brüderkrankenhaus Trier)
  • 2. Gesundheitsbericht und Gesundheitssurvey für die Stadt Trier und den Landkreis Trier-Saarburg (Gesundheitsamt Trier) 2005-2006
  • Präventionssurvey Rheinland-Pfalz (KV Rheinland-Pfalz) 2007
  • Versorgungssurvey Rheinland-Pfalz (KV Rheinland-Pfalz) 2008-2009
  • Versorgungsatlas Rheinland-Pfalz (KV Rheinland-Pfalz) 2009-2010
  • Berufsmonitoring Niedergelassene Ärzte Rheinland Pfalz (KV RLP), 2010-2011
  • Regionaler  Versorgungssurvey Trier-Saarburg (Stadt  Trier, Landkreis Trier-Saarburg), 2010-2011
  • Jugenddelinquenz und Drogenabusus in der Region Trier-Saarburg: Befragung in Schulen der Sekundarstufe 2 in Trier, (Gesundheitsamt Trier, PI Trier, Rettungsdienst der BF Trier, Kriminalpräventiver Rat) 2011-2012
  • Arbeits- und Belastungsanalyse bei der Polizei (PP Trier und Koblenz)

ZIVA – Zentrum für Interdisziplinäre Vertrauens- und Zukunftsanalyse (seit 2013)

Projektleitung: Prof. Dr. Martin Endreß

Forschungsverbund bestehend aus Vertretern der Disziplinen: Ethnologie, Germanistische Linguistik, Geschichtswissenschaft, Kunstgeschichte, Sozialpädagogik und Soziologie.

Das Forschungsvorhaben des ZIVA wurde (seit 01.09.2013) bis Ende 2015 über die Förderstufe I der Forschungsförderung des Landes Rheinland-Pfalz durch die Universität Trier unterstützt, und ist seither finanziell sowie organisatorisch dem Forschungszentrum Europa (FZE) an der Universität Trier zugeordnet, dessen interdisziplinäres Forschungsprogramm dem Leitthema "Europa. Strukturen langer Dauer und Gegenwartsprobleme" gewidmet ist. Die bisherige Arbeit des Verbundes dokumentiert sich in zahlreichen Aktivitäten wie national und international platzierten Publikationen, weiteren in Vorbereitung befindlichen Publikationen, in von den Beteiligten gehaltenen Vorträgen auf nationalen wie internationalen Konferenzen sowie in der Durchführung einer ganzen Reihe von weiteren Veranstaltungen, darunter die Öffentliche Vortragsreihe an der Universität Trier "Vertrauenskrisen" (org. M. Endreß, N. Zillien, SoSe 2014) sowie die internationale Fachtagung "Trust in Times of (In-)Security" (org. M. Endreß, B. Rampp, Juni 2014).

Aktuell hat der Verbund einen Vorantrag für die Einrichtung einer Forschergruppe "Vertrauen und Zukunftshorizonte. Relationen, Dynamiken, Ambiguitäten" (FOR VerZuk) bei der DFG eingereicht.

International Research Training Group (IRTG 1864) „Diversity: Mediating Difference in Transcultural Spaces“(seit 2013)

Koordinator und PI: Prof. Dr. Martin Endreß

Die International Research Training Group (IRTG) "Diversity: Mediating Difference in Transcultural Spaces" (Trier, Montréal, Saarbrücken) wird seit 2013 von der Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Die IRTG beschäftigt
 sich
 mit
 den
wissenschaftlich,
 politisch
 und
 gesellschaftlich
 umstrittenen
 Feldern ‚Multikulturalismus‘
 und
 ‚Diversität‘. Über
 die
 Zusammenarbeit
 von
 geistes‐
 und
 sozialwissenschaftlichen
 Fächern
 sollen
 paradigmatische
Veränderungen
 und
 historische
 Wandlungsprozesse
 im
 Umgang
 mit
 multikulturellen
 Realitäten
 in
Nordamerika
 und
 Europa
 seit
 dem
 ausgehenden
 18.
 Jahrhundert
 untersucht
 werden.
 Das
 IGK
 stellt
 den
Prozesscharakter
 und
 die
 diskursive
 Konstruktion
 von
 Diversität
 sowie
 ihre
 historische
Kontextgebundenheit
 ins
 Zentrum
 seines
 Forschungsprogramms
 und
 fragt
 nach
 der
 Vermittlung
 und
Übersetzung
 kultureller
 Differenz
 über
 Zeit.
Ein
 besonderes
 Augenmerk
 wird
 dabei
 auf
 den
 Sonderfall
frankophoner
 (Grenz-)Räume
 und
 Realitäten
 in
 Europa
 (Saar-Lor-Lux,
 Deutschland,
 Frankreich)
 und
Nordamerika
(Montreal,
Québec,
Kanada)
gelegt.

Sicherheit und Vertrauen – gesellschaftliche Vertrauensproduktion angesichts terroristischer Bedrohungen (seit 2012)

Projektleitung: Prof. Dr. Martin Endreß, Dr. Benjamin Rampp

Erstellung eines Projektantrags. Gefördert vom Forschungsfonds der Universität Trier.

Theorie der Resilienz (seit 2012)

Projektleitung: Prof. Dr. Martin Endreß

Projektmitarbeiter: Dr. Benjamin Rampp

Projektantrag im Rahmen der Beantragung der Forschergruppe „Resilienz – Gesellschaftliche Umbruchphasen im Dialog zwischen Mediävistik und Soziologie“ bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Die Sicherheit der Gesellschaft in der Gesellschaft der Sicherheit – Zur politischen Soziologie gegenwärtiger Sicherheitshabitus und deren Bedeutung für das Konzept der Sicherheitsarchitektur (seit 2011)

Projektleitung: Prof. Dr. Martin Endreß, Dr. Benjamin Rampp

Erstellung eines Projektantrags. Gefördert vom Forschungsfonds der Universität Trier.

Berufsmonitoring Medizinstudenten (seit 2009)

Projektleiter: Prof. Dr. Rüdiger Jacob und Prof. Dr. Johannes Kopp

Projektmitarbeiter: Sina Schultz

Das Berufsmonitoring ist als bundesweite Längsschnittstudie in Kooperation mit der KBV angelegt, wobei immer neue Kohorten von Medizinstudenten befragt werden. Kooperationspartner waren die KV Rheinland-Pfalz und die Universität  Mainz.

Regionale Gesundheitsberichterstattung und Versorgungsforschung (seit 1997)

Projektleitung: Prof. Dr. Johannes Kopp und Prof. Dr. Rüdiger Jacob

Projektmitarbeiter: /

Erstellung von Gesundheitsberichten und Durchführung von Gesundheitssurveys im Rahmen der regionalen Gesundheitsberichterstattung in Trier und Trier-Saarburg. Bislang wurden realisiert: Erster regionaler Gesundheitsbericht, ein telefonisch durchgeführter regionaler Gesundheitssurvey (Grundgesamtheit: Erwachsene Bevölkerung der Stadt Trier und des Landkreises Trier-Saarburg) sowie ein Screening auf Risikofaktoren für Herz-Kreislaufkrankheiten. Zurzeit wird an der Verbesserung der Datenlage bei Schuleingangsuntersuchungen durch Befragungen der Eltern gearbeitet. Zudem wurde in Zusammenarbeit mit der KV Trier ein Patientensurvey durchgeführt. Folgeprojekte: Evaluation der Arbeit des Hospiz-Vereins Trier, Basisgesundheitsbericht für den Landkreis Cochem-Zell.

Kürzlich abgeschlossene Forschungsprojekte

Digitale Selbstvermessung. Eine empirische Analyse der reflexiven Selbstverwissenschaftlichung (2014 – 2017)

Projektteam: Dr. Nicole Zillien, Gerrit Fröhlich, Dr. Daniel Kofahl

Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Das DFG-Projekt untersucht aus körper-, wissens- und techniksoziologischer Perspektive die zunehmend stattfindende Verwissenschaftlichung des eigenen Körpers. Diese reflexive Selbstverwissenschaftlichung soll analytisch mit den Prozessen der Quantifizierung, Objektivierung und Expertisierung erfasst werden.

Die empirische Analyse der reflexiven Selbstverwissenschaftlichung erfolgt am Beispiel der ernährungsbezogenen digitalen Selbstvermessung. Empirisch werden (1) die Charakteristika von Selbstvermessungstechnologien wie Apps, Gadgets und Webseiten herausgearbeitet, (2) die beispielsweise in Onlineforen kommunizierten Nutzungsmuster und Effekte der sogenannten Diet-Tracking-Apps untersucht und (3) mittels Interviews die Nutzungsroutinen von Selbstvermessern abgebildet und analysiert. Das Ziel der Studie besteht in einer empirisch gesättigten Konzeption der reflexiven Selbstverwissenschaftlichung.

ICE Trier(2014 – 2017)

Gründer: Prof. Dr. Michael Schönhuth

Interdisciplinary Center of E-Research in History and Social Sciences Trier (Verbund von fünf digitalen Forschungsprojekten an der Universität Trier (AIDA; Cultural Diversity; DidaDVD;  FuD;  VennMaker)Gründungsmitglied