Forschungsprojekte der Abteilung Soziologie/Ethnologie

Laufende Forschungsprojekte

Digitale Selbstvermessung. Eine empirische Analyse der reflexiven Selbstverwissenschaftlichung (2014-2017)

Projektteam: Dr. Nicole Zillien, Gerrit Fröhlich, Dr. Daniel Kofahl

Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Das DFG-Projekt untersucht aus körper-, wissens- und techniksoziologischer Perspektive die zunehmend stattfindende Verwissenschaftlichung des eigenen Körpers. Diese reflexive Selbstverwissenschaftlichung soll analytisch mit den Prozessen der Quantifizierung, Objektivierung und Expertisierung erfasst werden.

Die empirische Analyse der reflexiven Selbstverwissenschaftlichung erfolgt am Beispiel der ernährungsbezogenen digitalen Selbstvermessung. Empirisch werden (1) die Charakteristika von Selbstvermessungstechnologien wie Apps, Gadgets und Webseiten herausgearbeitet, (2) die beispielsweise in Onlineforen kommunizierten Nutzungsmuster und Effekte der sogenannten Diet-Tracking-Apps untersucht und (3) mittels Interviews die Nutzungsroutinen von Selbstvermessern abgebildet und analysiert. Das Ziel der Studie besteht in einer empirisch gesättigten Konzeption der reflexiven Selbstverwissenschaftlichung.

ICE Trier (2014 – 2017)

Gründer: Prof. Dr. Michael Schönhuth

Interdisciplinary Center of E-Research in History and Social Sciences Trier (Verbund von fünf digitalen Forschungsprojekten an der Universität Trier (AIDA; Cultural Diversity; DidaDVD;  FuD;  VennMaker)Gründungsmitglied

Berufsmonitoring  Pflege:  Chancen  und  Risiken  in  einem  systemrelevanten Dienstleistungsberuf (seit 2014)

Projektleiter: Prof. Dr. Rüdiger Jacob und emeriti. Prof. Dr. Alois Hahn

In Kooperation mit der BBT-Gruppe und dem Mutterhaus Trier wurden Pflegeschüler befragt. Die Themen dieser Befragung sind: Motivation zum Pflegeberuf, Image von Pflege, Vorstellungen über die spätere Berufstätigkeit (Arbeitgeber, Arbeitszeiten,  Arbeitsorte, Einkommenserwartungen, Kooperation mit anderen Berufen) Einschätzung und Bewertung des Trends zur Akademisierung in der Pflege.  

Berufsmonitoring  Pflege  in  Rheinland-Pfalz (seit 2014)

Projektleitung: Prof. Dr. Johannes Kopp und Prof. Dr. Rüdiger Jacob

Befragung von Pflegeschülern: Pilotprojekt (Barmherzige Brüder und Mutterhaus Trier)

Davon abgeschlossene Teilprojekte:

  • Erster regionaler Gesundheitsbericht für Trier und Trier-Saarburg 1997-1999 (Gesundheitsamt Trier)
  • Regionaler Gesundheitssurvey Region Trier 2000-2001 (Gesundheitsamt Trier)
  • Screening auf Risikofaktoren für Herz-Kreislaufkrankheiten 2002 (Runder  Tisch Diabetes, Haus der Gesundheit Trier)
  • Patientensurvey in Praxen niedergelassener Ärzte mit rund 3.000 Patienten 2001-2002 (KV Trier)
  • Evaluation der Arbeit des Hospizvereins Trier 2002-2003 (Hospizverein Trier)
  • Basisgesundheitsbericht und Gesundheitssurvey für den Landkreis Cochem-Zell 2003-2004 (Gesundheitsamt Cochem-Zell)
  • Burnout bei niedergelassenen Ärzten 2004 (KV Trier)
  • Evaluation des DMP Diabetes 2004-2005 (KV Trier, BKK Rheinland-Pfalz) 2005
  • Einweiserbefragung für das Brüderkrankenhaus Trier 2006 (Brüderkrankenhaus Trier)
  • 2. Gesundheitsbericht und Gesundheitssurvey für die Stadt Trier und den Landkreis Trier-Saarburg (Gesundheitsamt Trier) 2005-2006
  • Präventionssurvey Rheinland-Pfalz (KV Rheinland-Pfalz) 2007
  • Versorgungssurvey Rheinland-Pfalz (KV Rheinland-Pfalz) 2008-2009
  • Versorgungsatlas Rheinland-Pfalz (KV Rheinland-Pfalz) 2009-2010
  • Berufsmonitoring Niedergelassene Ärzte Rheinland Pfalz (KV RLP), 2010-2011
  • Regionaler  Versorgungssurvey Trier-Saarburg (Stadt  Trier, Landkreis Trier-Saarburg), 2010-2011
  • Jugenddelinquenz und Drogenabusus in der Region Trier-Saarburg: Befragung in Schulen der Sekundarstufe 2 in Trier, (Gesundheitsamt Trier, PI Trier, Rettungsdienst der BF Trier, Kriminalpräventiver Rat) 2011-2012
  • Arbeits- und Belastungsanalyse bei der Polizei (PP Trier und Koblenz)

ZIVA – Zentrum für Interdisziplinäre Vertrauens- und Zukunftsanalyse (2013ff.)

Projektleitung: Prof. Dr. Martin Endreß

Forschungsverbund bestehend aus Vertretern der Disziplinen: Ethnologie, Germanistische Linguistik, Geschichtswissenschaft, Kunstgeschichte, Sozialpädagogik und Soziologie.

Das Forschungsvorhaben des ZIVA wurde (seit 01.09.2013) bis Ende 2015 über die Förderstufe I der Forschungsförderung des Landes Rheinland-Pfalz durch die Universität Trier unterstützt, und ist seither finanziell sowie organisatorisch dem Forschungszentrum Europa (FZE) an der Universität Trier zugeordnet, dessen interdisziplinäres Forschungsprogramm dem Leitthema "Europa. Strukturen langer Dauer und Gegenwartsprobleme" gewidmet ist. Die bisherige Arbeit des Verbundes dokumentiert sich in zahlreichen Aktivitäten wie national und international platzierten Publikationen, weiteren in Vorbereitung befindlichen Publikationen, in von den Beteiligten gehaltenen Vorträgen auf nationalen wie internationalen Konferenzen sowie in der Durchführung einer ganzen Reihe von weiteren Veranstaltungen, darunter die Öffentliche Vortragsreihe an der Universität Trier "Vertrauenskrisen" (org. M. Endreß, N. Zillien, SoSe 2014) sowie die internationale Fachtagung "Trust in Times of (In-)Security" (org. M. Endreß, B. Rampp, Juni 2014).

Aktuell hat der Verbund einen Vorantrag für die Einrichtung einer Forschergruppe "Vertrauen und Zukunftshorizonte. Relationen, Dynamiken, Ambiguitäten" (FOR VerZuk) bei der DFG eingereicht.

Kultur wirkt: F&E-projekt für die Evaluierungsabteilung des Goethe-Instituts (2013 – 2016)

Projektleiter: Prof. Dr. Michael Schönhuth

Das Projekt Kultur wirkt wirkungsorientierte Evaluation und Kulturindikatoren zielt darauf ab, die Wirkung der Kultur- und kulturellen Bildungsarbeit des Goethe-Instituts besser nachweisbar und damit sichtbarer und besser kommunizierbar zu machen. Konkret werden hierfür folgende Projektergebnisse angestrebt: - Ein Konzept für die wirkungsorientierte Evaluation der Kultur- und kulturellen Bildungsarbeit, inkl. Kulturindikatoren und einem Set von Instrumenten, Methoden, Vorgehensweisen zu deren Erhebung. - Kriterien für die systematische Auswahl pro Jahr von ca. zwei bis drei geeigneten Projekten des Goethe-Instituts, die auf Basis des wirkungsorientierten Evaluationskonzepts evaluiert werden.

International Research Training Group (IRTG 1864) „Diversity: Mediating Difference in Transcultural Spaces“ (2013ff.)

Koordinator und PI: Prof. Dr. Martin Endreß

Die International Research Training Group (IRTG) "Diversity: Mediating Difference in Transcultural Spaces" (Trier, Montréal, Saarbrücken) wird seit 2013 von der Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Die IRTG beschäftigt
 sich
 mit
 den
wissenschaftlich,
 politisch
 und
 gesellschaftlich
 umstrittenen
 Feldern ‚Multikulturalismus‘
 und
 ‚Diversität‘. Über
 die
 Zusammenarbeit
 von
 geistes‐
 und
 sozialwissenschaftlichen
 Fächern
 sollen
 paradigmatische
Veränderungen
 und
 historische
 Wandlungsprozesse
 im
 Umgang
 mit
 multikulturellen
 Realitäten
 in
Nordamerika
 und
 Europa
 seit
 dem
 ausgehenden
 18.
 Jahrhundert
 untersucht
 werden.
 Das
 IGK
 stellt
 den
Prozesscharakter
 und
 die
 diskursive
 Konstruktion
 von
 Diversität
 sowie
 ihre
 historische
Kontextgebundenheit
 ins
 Zentrum
 seines
 Forschungsprogramms
 und
 fragt
 nach
 der
 Vermittlung
 und
Übersetzung
 kultureller
 Differenz
 über
 Zeit.
Ein
 besonderes
 Augenmerk
 wird
 dabei
 auf
 den
 Sonderfall
frankophoner
 (Grenz-)Räume
 und
 Realitäten
 in
 Europa
 (Saar-Lor-Lux,
 Deutschland,
 Frankreich)
 und
Nordamerika
(Montreal,
Québec,
Kanada)
gelegt.

„Diversity. Mediating Difference in Europe and North America“(2013 – 2016)

Projektsprecher: Prof. Dr. Ursula Lehmkuhl, Prof. Dr. Laurence McFalls

Projektteilnehmer:u.a. Prof. Dr. Michael Schönhuth

Internationales Graduiertenkolleg 1864 in Kooperation mit der Université de Montreal und der Universität des Saarlandes (Principal Researcher Area 2 „Practices of Diversity“)

Sicherheit und Vertrauen – gesellschaftliche Vertrauensproduktion angesichts terroristischer Bedrohungen (2012 ff.)

Projektleitung: Prof. Dr. Martin Endreß, Dr. Benjamin Rampp

Erstellung eines Projektantrags. Gefördert vom Forschungsfonds der Universität Trier.

Theorie der Resilienz (2012ff.)

Projektleitung: Prof. Dr. Martin Endreß

Projektmitarbeiter: Dr. Benjamin Rampp

Projektantrag im Rahmen der Beantragung der Forschergruppe „Resilienz – Gesellschaftliche Umbruchphasen im Dialog zwischen Mediävistik und Soziologie“ bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Die Sicherheit der Gesellschaft in der Gesellschaft der Sicherheit – Zur politischen Soziologie gegenwärtiger Sicherheitshabitus und deren Bedeutung für das Konzept der Sicherheitsarchitektur (2011ff.)

Projektleitung: Prof. Dr. Martin Endreß, Dr. Benjamin Rampp

Erstellung eines Projektantrags. Gefördert vom Forschungsfonds der Universität Trier.

Die Beobachtung der Welt. Der Beitrag von internationalen Statistiken und UN-Weltkonferenzen zur Entstehung einer globalen Vergleichsordnung, 1949-2009 (11/2010-03/2016)

Projektleitung: Prof. Dr. Bettina Heintz, Jun.-Prof. Dr. Marion Müller

Projektmitarbeiter: Dipl.-Soz. Hannah Bennani; MA Sophia Cramer; Sebastian Hoggenmüller

Theoretischer Ausgangspunkt des Projekts ist die Annahme, dass sich Globalisierung nicht nur über grenzüberschreitende Vernetzungen vollzieht, sondern Globalisierungsdynamiken auch durch wechselseitige Beobachtungs- und Vergleichsprozesse ausgelöst werden. Über öffentlich kommunizierte Vergleiche (z.B. Rankings) werden Einheiten zueinander in Beziehung gesetzt, die u.U. nichts voneinander wüssten und auch nicht notwendig strukturell miteinander verbunden sind. Mit der Fokussierung auf den Verlauf und die Dynamiken weltweiter Vergleichsprozesse wird die in der Globalisierungs- und Weltgesellschaftsforschung vorherrschende strukturorientierte Sicht durch eine wissenssoziologische Perspektive ergänzt, die der kulturellen bzw. semantischen Dimension des Globalisierungsprozesses stärker Rechnung trägt. Im Mittelpunkt des Projekts steht die Frage, anhand welcher Beobachtungskategorien Staaten in ein Vergleichsverhältnis gesetzt werden, wann der globale Zusammenhang als eigenständige Einheit – als „Weltgesellschaft“ – wahrgenommen und wie diese dargestellt und sichtbar gemacht wird.

Berufsmonitoring Medizinstudenten (seit 2009)

Projektleiter: Prof. Dr. Rüdiger Jacob und Prof. Dr. Johannes Kopp

Projektmitarbeiter: Sina Schultz

Das Berufsmonitoring ist als bundesweite Längsschnittstudie in Kooperation mit der KBV angelegt, wobei immer neue Kohorten von Medizinstudenten befragt werden. Kooperationspartner waren die KV Rheinland-Pfalz und die Universität  Mainz.

Regionale Gesundheitsberichterstattung und Versorgungsforschung (1997 - z.Zt.)

Projektleitung: Prof. Dr. Johannes Kopp und Prof. Dr. Rüdiger Jacob

Projektmitarbeiter: /

Erstellung von Gesundheitsberichten und Durchführung von Gesundheitssurveys im Rahmen der regionalen Gesundheitsberichterstattung in Trier und Trier-Saarburg. Bislang wurden realisiert: Erster regionaler Gesundheitsbericht, ein telefonisch durchgeführter regionaler Gesundheitssurvey (Grundgesamtheit: Erwachsene Bevölkerung der Stadt Trier und des Landkreises Trier-Saarburg) sowie ein Screening auf Risikofaktoren für Herz-Kreislaufkrankheiten. Zurzeit wird an der Verbesserung der Datenlage bei Schuleingangsuntersuchungen durch Befragungen der Eltern gearbeitet. Zudem wurde in Zusammenarbeit mit der KV Trier ein Patientensurvey durchgeführt. Folgeprojekte: Evaluation der Arbeit des Hospiz-Vereins Trier, Basisgesundheitsbericht für den Landkreis Cochem-Zell.

Abgeschlossene Forschungsprojekte

Rekrutierung von ehrenamtlichem Personal für die MTF (2012-2014)

Projektleitung: Prof. Dr. Rüdiger Jacob

Förderung: BKK Bonn

Auf der Innenministerkonferenz 2007 wurde der Aufbau von so genannten Medizinischen  Task  Forces (MTF), arztbesetzten sanitätsdienstlichen Einsatzverbänden für Großkatastrophen beschlossen, in denen sich Ärzte ehrenamtlich engagieren sollen. Die insgesamt 61 MTF-Einheiten werden bundesweit flächendeckend aufgestellt und mit Spezialfähigkeiten und besonderem Verstärkungspotential die regulären Rettungseinheiten wie das Technische Hilfswerk, die Feuerwehren und den Sanitätsdienst bei der Behandlung
und dem Transport Verletzter und Erkrankter unterstützen.
Dazu haben wir im Auftrag des BBK Bonn zwei Onlinebefragungen von in Thüringen und Rheinland-Pfalz registrierten Ärzten (über die LÄK) und Ärzten, die an Medikamentensimulationsstudien teilgenommen hatten, durchgeführt.

Intro - Wissenschaftsvermittlung in Internetforen zur Reproduktionsmedizin (2009-2011)

Projektteam: Dr. Nicole Zillien, Gianna Haake

Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft im SPP Wissenschaft und Öffentlichkeit geförderte Projekt untersucht am Beispiel der internetgestützten Laienkommunikation zum Thema "Künstliche Befruchtung", auf welche Art und Weise wissenschaftliches Wissen im Internet von Laien kommuniziert und rezipiert wird und welche Auswirkungen infolge dieser Form der Wissenschaftskommunikation auftreten.

Sektorübergreifende Elektronische Patientenakte Rheinland-Pfalz (2005-2010)

Projektleitung: Prof. Dr. Johannes Kopp und Prof. Dr. Rüdiger Jacob

Projektmitarbeiter: Prof. Dr. Hans Braun, Prof. Dr. Willy Eirmbter, Prof. Dr. Alois Hahn, Dr. Andreas Heinz und Dr. Yasemin Mehmet

Förderung: Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz.

Von November 2004 bis 2010 wurde in Trier die „Sektorübergreifende Elektronische Patientenakte Rheinland-Pfalz“ (ePA) getestet. Trier war zudem vom BMGS als eine von acht  Modellregionen zur bundesweiten Einführung der Elektronischen Gesundheitskarte (eGK)  ausgewählt worden. Um die möglichen Folgen der Einführung der eGK und insbesondere der ePA abzuschätzen, begleitete unsere Arbeitsgruppe das Projekt wissenschaftlich.

Lebensqualität in der Stadt Luxemburg (2007-2009)

Projektleitung: Prof. Dr. Waldemar Vogelgesang

Projektmitarbeiter: Dipl.-Soz Philipp Lorig; Jean-Philippe Décieux; Marc Elfert

Die vorliegende Befragungsstudie ‚Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Luxemburg’ ist Teil eines Gesamtprojektes, das im Auftrag der Stadt Luxemburg durchgeführt wurde und an dem drei Institutionen mitgewirkt haben:
FOREG (Projektleitung: Dr. Manfred Schenk), CEPS (Leiter der Abteilung GEODE: Patrick Bousch) und die Universität Trier (Teilprojekt Bürgerbefragung: PD Dr. Waldemar Vogelgesang). Ziel der Befragung ist es, aus der Sicht der in der Stadt lebenden Menschen die Stärken und Schwächen ihres urbanen Lebensraums aufzuzeigen. Ein besonderer Schwerpunkt der Studie liegt dabei auf dem Wohnumfeld, der Familien- und Betreuungssituation und auf den sozialen Beziehungen der Bewohnerinnen und Bewohner untereinander. Die auf diese Weise gewonnenen Erkenntnisse über die Lebens- und Wohnverhältnisse bilden eine wichtige Informationsgrundlage für einen Sozialplan, der für die Stadt Luxemburg erstellt wird.

'Männlich' und 'weiblich' im Spiegel der Werbung (07/2006-10/2008)

Projektleiter: Prof. Dr. Michael Jäckel

Projektmitarbeiter: M.A. Julia Derra; M.A. Cornelia Eck

Forschungsfragen: 1. Welche Geschlechterbilder werden heute von der Werbung präsentiert und welche Mittel kommen dabei zum Einsatz? Schwerpunkt auf dem Vergleich der Generationen 14-19 und 40-49. 2. Wie beurteilen unterschiedliche Generationen die aktuellen werblichen Geschlechterdarstellungen? Entspricht das werbliche Schönheitsideal den gesellschaftlichen Attraktivitätsvorstellungen? Ergebnisse: tendenzieller Aufbruch traditioneller Darstellungsformen in der Jugendgeneration, kontroverse Aufnahme der unterschiedlichen werblichen Inszenierungsarten bei den Rezipienten.

Ethnische und Transethnische Netzwerke als soziales Kapital von Migrantengruppen (2006-2008)

Projektleitung: PD Dr. Michael Schönhuth

Projektmitarbeiter: Markus Gamper, Tatjana Dvornikov

Teilprojekt des Projektes "Gesellschaftliche Abhängigkeiten und soziale Netzwerke: Historische Forschungen und Gegenwartsanalysen zu Chancen und Risiken einer sozialen Beziehungsform. Laufzeit 2006-2008. Forschungscluster im Rahmen des Hochschulprogramms "Wissen schafft Zukunft" des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz.

Gesundheitsberichterstattung des Landes Rheinland-Pfalz (2004-2008)

Projektleitung: Prof. Dr. Johannes Kopp und Prof. Dr. Rüdiger Jacob

Förderung: Ministerium  für  Arbeit,  Soziales,  Familie  und  Gesundheit  des  Landes  Rheinland-Pfalz

Mit dem Arbeitskreis „Gesundheitsberichterstattung“ beim Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung des Landes Rheinland-Pfalz wurde im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz eine Neukonzeption der GBE entwickelt und umgesetzt, wobei insbesondere auch die Datenlage verbessert werden sollte. Zu diesem Zweck haben wir ein neues Datenerfassungsprogramm zur landesweiten epidemiologischen Auswertung der Untersuchungsergebnisse der Einschulungsuntersuchung entwickelt, wobei erstmals auch soziodemographische Daten der Eltern erhoben werden, um so auch sozialepidemiologische Auswertungen zu ermöglichen.

Besser studieren mit Sport (2003-2004)

Projektleitung: Prof. Dr. Johannes Kopp und Prof. Dr. Rüdiger Jacob

In Kooperation mit dem Allgemeine Hochschulsport der Universität Trier

Telefonische Befragung von Studenten der Universität Trier zu den Themen Sport, Ernährung, Gesundheitszustand und Studienleistungen.

Impfstudie Wittlich (1996-1997)

Projektleitung: Prof. Dr. Johannes Kopp und Prof. Dr. Rüdiger Jacob

Projektmitarbeit: Dr. Michels, Gesundheitsamt Trier und PD Dr. Pietsch, Universität Mainz

Förderung:Land Rheinland-Pfalz (Gesundheitsministerium), die Stiftung Stadt Wittlich und die Firma ChironBehring.

Mitarbeit an der „Impfstudie Wittlich“. Ziel der  Studie war die Entwicklung und Evaluation von  Maßnahmen zur Verbesserung der Impfbeteiligung.

AIDS und die gesellschaftlichen Folgen (1995-1997)

Projektleitung: Prof. Dr. Johannes Kopp und Prof. Dr. Rüdiger Jacob

Förderung: Damaliges Bundesgesundheitsamt aus Mitteln des Bundesministeriums für  Forschung und Technologie.

Folgeprojekt: Krankheit und Gesellschaft. Zur Bedeutung von Krankheitsbildern und Gesundheitsvorstellungen für die Prävention (1995-1997)gefördert durch die DFG.

Anschlussprojekt:Untersuchung mit regionalen Schwerpunkten im Landkreis Daun und der Stadt Köln.

Konzepte von Krankheit im familialen Kontext (1995-1996)

Projektleitung: Prof. Dr. Johannes Kopp und Prof. Dr. Rüdiger Jacob

Projektmitarbeit: Prof. Dr. Lothar Schmidt

Förderung: Forschungsfond der Universität Trier

Fallstudienartige qualitative Familienexplorationen mit Leitfadeninterviews. Finanzielle Unterstützung durch den Forschungsfonds der Universität Trier im Rahmen der Förderung der  interdisziplinären Zusammenarbeit.

Aids und die gesellschaftlichen Folgen (15.1.1990 - 31.12.1995)

Projektleiter: Prof. Dr. Willy H. Eirmbter, Prof. Dr. Alois Hahn

Zur Erforschung sozialer Folgen der Immunschwächekrankheit AIDS wurden in den alten und den neuen Bundesländern je ein repräsentativer Survey erhoben. Diese Befragung wurde 1995 wiederholt (jeweils im Rahmen des "ZUMA-Sozialwissenschaften-BUS"). Außerdem wurden in den Städten Köln und Trier sowie in den Landkreisen Ansbach und Neustadt a. d. Aisch regionale Schwerpunkbefragungen zur genaueren Erforschung sozialräumlicher Einflußfaktoren auf spezifische Krankheitskonzepte und Handlungsdispositionen durchgeführt.