Kooperationen Flüchtlingsarbeit

Tandemprojekt Beyond Borders des internationalen Zentrums der Universität Trier

In Kooperation mit dem Tandemprojekt "Beyond Borders" des Internationalen Zentrums der Universität Trier  bietet die Abteilung für Klinische Psychologie und Psychotherapie (Prof. Dr. Lutz) einen Workshop für Studierende und Mitarbeiter der Universität Trier an, die im Rahmen des Projektes Flüchtlinge betreuen. Unter der Leitung von Dr. Ann-Kathrin Deisenhofer (ehemalig zusammen mit Dr. Kristin Husen, Dipl-Psych. Rebekka Neu) bietet der Workshop Inhalte zu den Themen Gesprächsführung, Selbstfürsorge und schwierigen Gesprächssituationen im Rahmen der Flüchtlingsarbeit, sowie einen Themenblock zu Migration, Flucht und Trauma. Teilnehmende des Workshops sind aufgefordert eigene Erfahrungen und Fragen aktiv in den Workshop einzubringen und sich in praktischen Übungen selbst auszuprobieren.

Der Workshop wird intern evaluiert und dementsprechend an die Bedürfnisse der Teilnehmer angepasst. Die erste Durchführung des Workshops ist erfolgreich abgeschlossen (siehe Artikel "Workshops für Ehrenamtler in der Flüchtlingshilfe" in den Campusnews). Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

 

Refugee Law Clinic Trier

Die Refugee Law Clinik Trier (RLC) ist ein Verein von Trierer Studierenden, Promovierenden und sonstigen Aktiven, der Flüchtlingen und Asylsuchenden eine erste kostenlose Beratung bei rechtlichen, administrativen oder sonstigen Fragen anbietet.

Diese Initiative wurde durch das EZPP unterstützt, indem Reflexionsgruppen für belastende Situationen im Rahmen dieser ehrenamtlichen Beratertätigkeit moderiert und angeleitet wurden.

Kooperationen Wissenschaft und Praxis

Kooperation mit niedergelassenen Therapeuten

Seit Anfang 2017 läuft eine durch die DFG geförderte (LU 660/10-1) randomisiert kontrollierte Studie zur Evaluation der Effekte personalisierter Behandlungsvorhersagen und personalisierter Behandlungsanpassung auf das Therapieergebnis. Im Kontext dieser Studie wurde eine Software entwickelte, welche Anfang 2019 auch niedergelassenen Therapeuten kostenlos zur Verfügung gestellt werden soll. Dies soll ein Praktiker-Wissenschaftler Netzwerk ermöglichen und niedergelassenen Therapeuten die Chance bieten wissenschaftliche Erkenntnisse in ihre Praxis zu integrieren.

City Campus, Nacht der Wissenschaft

Jedes Jahr im Sommer verbinden sich Wissenschaft und Lichtkunst, wenn der City Campus auf die Illuminale trifft. Die Universität und die Hochschule Trier präsentieren aktuelle Forschungsprojekte anhand von Experimenten, Mitmachaktionen, Vorführungen, Workshops, Ausstellungen, und Diskussionen. Die Abteilung für Klinische Psychologie und Psychotherapie beteiligte sich über viele Jahre hinweg mit verschiedenen Angeboten, die von Achtsamkeitsübungen, Entspannungsverfahren bis hin zu interaktiven Vorträgen und einem Wissenstest reichen.  Ziel ist es unsere wissenschaftlichen Erkenntnisse einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen. Das Bewusstsein über den Einfluss unserer psychischen Gesundheit auf viele Aspekte in unserem Leben ist in den letzten Jahrzehnten stark gestiegen. Die Kosten und das Leiden, das psychische Störungen verursachen, verleihen Prävention und Behandlung große Priorität. Doch wie genau ist die Behandlung aufgebaut? Wann ist ein Psychiater und wann ein Psychotherapeut zuständig? Worauf sollte man achten, wenn man einen Psychotherapeuten sucht? Was passiert, wenn man einen Psychotherapeuten unsympathisch findet? All diese Fragen werden jährlich mit der breiten Öffentlichkeit diskutiert sowie ein kurzer Überblick über die Rahmenbedingungen der Behandlung von psychischen Störungen mit Schwerpunkt Psychotherapie gegeben.

Beteiligte Personen: Dr. Husen, M.Sc. Marie-Anna Röttgers, Dr. Anne-Katharina Deisenhofer, M.Sc. Alice Arndt, M.Sc. Viola Schilling, Dr. Anke Sonnenschein

Lokale Aktivitäten für besseren Zugang zu Psychotherapie

Traumaambulanz Kooperation Frauennotruf

Das Kooperationsprojekt „Aufbau einer Traumaambulanz“ wurde  in Kooperation mit dem Frauennotruf Trier ins Leben gerufen und intendierte die Schaffung eines erleichtern Zugangs zur Poliklinischen Psychotherapieambulanz (PALF) der Universität Trier für Personen, die von sexualisierter Gewalt in früheren Lebensabschnitten betroffen waren und aktuell einen Therapieplatz suchen. Im Anschluss an ein klinisches Interview kann für betroffene Patientinnen die Wartezeit verkürzt werden. Zusätzlich wird ressourcenaktivierendes Selbsthilfematerial zur Überbrückung zur Verfügung gestellt.