Hochschuldidaktische Veranstaltungen im Jahr 2017

Neue Impulse für die Lehre! - Auftaktveranstaltung für das Programm 2017

Mittwoch, 1. Februar 2017, 13–14 Uhr
Campus I, C10

„Neue Impulse für die Lehre!“ - Unter diesem Motto steht die Auftaktveranstaltung des hochschuldidaktischen Programms 2017. Nach einer Begrüßung durch den Vizepräsidenten für Studium und Lehre, Herrn Prof. Dr. Martin Przybilski, widmet sich Herr Prof. Dr. Michael Schneider in einem Kurzvortrag der Frage, wie Lehrveranstaltungen effektiv gestaltet werden können und von welchen Faktoren "gute Lehre“ abhängt. Nach dem Vortrag stellt Dr. Ansgar Berger aus dem Bereich Hochschuldidaktik die Weiterbildungsveranstaltungen für das Jahr 2017 vor.

Moderation: Dr. Ansgar Berger, Hochschuldidaktik Universität Trier

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Neu in der Lehre! Orientierung für Neueinsteiger/-innen in der Lehre

Donnerstag, 16. Februar 2017, 14–17 Uhr
Campus I,
D 032
Modulzuordnung Zertifikatsprogramm Hochschuldidaktik: M1-1

Der Einstieg in die Lehre ist schwierig und oft müssen sich neue Lehrkräfte die didaktischen Grundlagen für die Planung und Durchführung von Lehrveranstaltungen erst selbst aneignen. In dieser kompakten Orientierungsveranstaltung werden die wichtigsten Gestaltungsprinzipien für Vorlesungen und Seminare im Überblick vorgestellt. In Fallbeispielen wird die Planung und der konkrete Ablauf von Lehrveranstaltungen erklärt. Außerdem werden Arbeitshilfen und Checklisten vorgestellt, die beim Einstieg in die Lehre helfen können.

Workshopleitung: Dr. Ansgar Berger, Hochschuldidaktik Universität Trier

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Kompetenzorientiert planen und prüfen

Dienstag, 21. Februar 2017, 9–17 Uhr
Campus I, Gästeraum der Universität (Mensagebäude)
Modulzuordnung Zertifikatsprogramm Hochschuldidaktik: M2-1

Kompetenzorientierung nimmt die zu erreichenden Kompetenzen der Studierenden als Ausgangspunkt der Lehrplanung und Prüfungsgestaltung. Dies ist kein leichtes Unterfangen, denn nur allzu oft ist die Systematik des Stoffes der Treiber der Veranstaltungsvorbereitung. Definierte Lernergebnisse helfen die Planung zu vereinfachen, indem zielgerichtet Inhalte, Methoden und Materialien ausgewählt werden können. Der Workshop unterstützt bei der Beschreibung von Lernergebnissen für Lehrveranstaltungen und gibt Hinweise zur praktischen Umsetzung im Lehralltag, einschließlich der Gestaltung von Prüfungen.

Workshopleitung: Dr. Stefan Brall, Aachen

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Lehre goes digital! E-Learning-Methoden für den Einsatz in der Lehre

Dienstag, 14. März 2017, 14–17 Uhr
Campus I, Sprachlabor B312
Modulzuordnung Zertifikatsprogramm Hochschuldidaktik: M2-3

Was bedeutet die Digitalisierung für die Lehre und welche digital gestützten Möglichkeiten können Lehrkräfte für die Planung und Durchführung von Lehrveranstaltungen einsetzen? In dieser Veranstaltung sollen die Teilnehmer/-innen erste Hinweise bekommen, was Nutzen und Ziele digitaler Lehre sein können. Frau Bianca Höfler-Hoang von der Koordinationsstelle E-Learning stellt typische Anwendungsfälle und Beispiele vor, wie digitale Strategien und Hilfsmittel in der Lehre an der Universität Trier erfolgreich eingesetzt werden. Unter einer erweiterten Perspektive wird eine umfassende Landkarte von Methoden und Konzepten digitaler Lehre gezeichnet sowie Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten aufgezeigt, um persönliche Projektideen umzusetzen und in die Lehrpraxis zu integrieren.

Workshopleitung: Bianca Höfler-Hoang, Koordinationsstelle E-Learning,
Dr. Ansgar Berger, Hochschuldidaktik Universität Trier

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Gut beraten! Wie die Beratung von Studierenden gelingen kann

Freitag, 7. April 2017, 9–13 Uhr
Campus I, Gästeraum der Universität (Mensagebäude)
Modulzuordnung Zertifikatsprogramm Hochschuldidaktik: M2-4

Ob bei der Betreuung von Haus- und Abschlussarbeiten, bei der Nachbesprechung von Klausuren oder anderen Anlässen können Lehrkräfte mit Beratungssituationen konfrontiert sein, die herausfordernd und schwierig sind. Manchmal scheint bei den ratsuchenden Studierenden keine Hilfe wirklich anzukommen oder die Gespräche drehen sich im Kreis. Übrig bleiben manchmal frustrierte Ratsuchende und ratlose Ratgebende. Ziel dieses Seminars ist die Vermittlung eines grundlegenden Beratungsmodells und die Entwicklung eines eigenen Beratungsverständnisses. Hilfreiche Methoden und Instrumente der psychologischen Gesprächsführung werden vorgestellt und ausprobiert. Eigene Beratungssituationen können eingebracht werden und erste Lösungsansätze werden mit der Gruppe erarbeitet.

Workshopleitung: Dr. Ansgar Berger, Hochschuldidaktik Universität Trier

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Tafelbild und Flipchart zum Strahlen bringen: Visualisierung in der Lehre

Montag, 22. Mai und Dienstag, 23. Mai 2017, 9–17 Uhr und 9-13 Uhr
Campus I, Gästeraum der Universität (Mensagebäude)
Modulzuordnung Zertifikatsprogramm Hochschuldidaktik: M2-6

„Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“, so heißt es. Trotzdem wird häufig die starke Wirkung der Visualisierung in Lehrveranstaltungen, insbesondere in Seminaren und Projektarbeiten nicht genutzt. Manche Lehrtraditionen und persönliche Glaubenssätze, wie z.B. „Ich kann eben nicht zeichnen...“ stehen oft dagegen. In diesem Workshop können Sie sich vom Nutzen der Visualisierung überzeugen lassen! Wie beim Erlernen einer Fremdsprache werden zunächst Grundelemente der Bildsprache Schritt für Schritt vermittelt. Ziel ist zunächst das Erlernen und Entwickeln eines Basiswortschatzes und von Grundtechniken der visuellen Sprache. Darauf aufbauend können dann sukzessive komplette Bilder und Designs kreiert werden, die ermöglichen, komplexe oder „trockene“ Informationen in der Lehre übersichtlich und einprägsam darzustellen.

Workshopleitung: Petra Nitschke, Hannover

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Lehren und Lernen in Theorie und Praxis

Donnerstag/Freitag, 29./30. Juni 2017, 9.30–17.30 Uhr
Campus I, Gästeraum der Universität (Mensagebäude)
Modulzuordnung Zertifikatsprogramm Hochschuldidaktik: M1-1 (Pflichtmodul)

Mit der Umstellung der Studiengänge auf das Bachelor- und Master-System erwarten die Lehrenden neue Herausforderungen. Gefordert werden neue Lehr- und Lernformen, Begriffe wie „The Shift from Teaching to Learning“ oder „Aktivierende Lehre“ stehen im Raum. Das Modul unterstützt Sie bei diesen vielfältigen Aufgaben. Die Teilnehmer/-innen erörtern die verschiedenen Positionen zum Lehren und Lernen. Sie beschreiben und diskutieren die Grundlagen und Arbeitsformen aktivierender Lehre und erproben diese im Kurs. Exemplarische Lehrveranstaltungen werden unter Einbezug aktivierender Methoden geplant und Ziel ist es, sich Rückmeldung von Studierenden einzuholen.

Workshopleitung: Dr. Michael Fischer, Freiburg

Anmeldung über die Seiten des Hochschulevaluierungsverbundes

Studierende aktivieren! "Mitreißende" Lehrmethoden kennenlernen

Montag, 3. Juli 2017, 9–17 Uhr
Campus I, Gästeraum der Universität (Mensagebäude)
Modulzuordnung Zertifikatsprogramm Hochschuldidaktik: M2-1

„Gute Lehre“ erwächst aus dem komplexen Zusammenspiel zwischen Lehrenden, Lernenden und strukturellen Rahmenbedingungen. Die aktive Einbindung von Studierenden in die Gestaltung der Lehre sowie die Integration gegenseitiger Rückmeldungen sind die Basis einer partizipativen und aktivierenden Lehr- / Lernkultur. Durch didaktisch sinnvoll und zielführend gewählte aktivierende und partizipative Methoden wächst das Verständnis dafür, dass das Gelingen von Lehrveranstaltungen an die gemeinsame Übernahme von Verantwortung gebunden ist und das Lernen der Studierenden kann gefördert werden. Wichtig dabei ist, die Grenzen von Aktivität und Motivierung zu kennen und auch die eigene Rolle und Verantwortlichkeit zu klären. Im Workshop reflektieren die Teilnehmer/-innen zuerst die Vornahmen, Haltungen und Grundkonzepte ihrer Lehrtätigkeit. Danach wird auf Basis der Alltagssituation der Teilnehmer/-innen aktiv an möglichen und didaktisch sinnvollen und zielführenden Methoden gearbeitet. Im Mittelpunkt steht nicht das Angebot eines „pauschalen“ Methodenkoffers!

Workshopleitung: Dr. Eva Reichmann, Bielefeld

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Good Practice in der Lehre: Erfahrungsaustausch mit den Lehrpreisträger/-innen

Donnerstag, 13. Juli 2017, 16–18 Uhr
Campus I, Big-O, Cafeteria im Mensagebäude

Die Lehrpreisträger/-innen 2016 zeichnen sich durch engagierte Lehre und innovative Lehrkonzepte aus. Im Rahmen einer moderierten Dikussionsrunde fragen wir sie zunächst nach ihren Erfahrungen und was für sie „gute Lehre“ bedeutet. In offenen Tischrunden können dann spezielle Themen erörtert werden, wie z.B. die Aktivierung und Motivation von Studierenden, die Förderung von eigen- von selbstverantwortlichem Lernen, die Intergration von Theorie und Praxis und auch die Bedeutung von Lehre für das Selbstverständnis von Wissenschaftler/-innen und den akademischen Karriereweg.

Moderation: Dr. Ansgar Berger, Hochschuldidaktik Universität Trier

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Willkommen im Methoden-Café - Impulse für Vorlesungen und Seminare

Donnerstag, 12. Oktober 2017, 14–18 Uhr
Campus I, Studierendenhaus, Cafè Kunterbunt
Modulzuordnung Zertifikatsprogramm Hochschuldidaktik: M2-1

Das Methoden-Café bietet den einmaligen Rahmen, neue didaktische Methoden kennenzulernen und sich darüber auszutauschen. In ungezwungener Atmosphäre bei Kaffee oder Tee erhalten die Teilnehmer/-innen zunächst einen kurzen Überblick über die Vielfalt didaktischer Methoden und wie sie zu ordnen und zu kategorisieren sind: ein guter Methodenkoffer ist schließlich nur dann etwas wert, wenn er gut aufgeräumt ist! Anschließend können die „Café-Gäste“ vom Hochschuldidaktik-Team vorbereitete „Lieblingsmethoden“ kennenlernen und sind herzlich eingeladen, auch eigene „Klassiker“ vorzustellen. Die Methoden können im Café kritisch diskutiert und auch spontan ausprobiert werden. Alle Methoden werden am Ende in eine Methodensammlung aufgenommen, die den Teilnehmer/-innen im Nachhinein zur Verfügung gestellt wird.

Workshopleitung: Dr. Ansgar Berger, Hochschuldidaktik Universität Trier

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Schwierige Situationen in der Lehre meistern

Montag, 13. November 2017, 9–17 Uhr
Campus I, Gästeraum der Universität (Mensagebäude)
Modulzuordnung Zertifikatsprogramm Hochschuldidaktik: M2-1

Was sind überhaupt „schwierige“ Situationen in der Lehre und wie lassen sie sich einschätzen und bewerten? In diesem Seminar können die Teilnehmer/-innen lernen, schwierige Situationen besser einzuordnen und zu verstehen. Mit Hilfe des Modells der Themenzentrierten Interaktion lassen sich verschiedene Bedingungsfaktoren „schwieriger“ Situationen erkennen, die im Thema, der Gruppe, der Lehrkraft, dem / der einzelnen Teilnehmer/-in und dem Umfeld begründet sein können. Anhand dieses Modells lassen sich Zusammenhänge zwischen diesen Faktoren aufklären und es wird möglich, neue Strategien zum Umgang mit schwierigen Situationen zu entwickeln. Diese Strategien können beispielsweise im Bereich der didaktischen Prävention liegen oder Mittel lösungsorientierter Gesprächsführung umfassen. Die Teilnehmer/-innen können im Rahmen kollegialer Fallberatung eigene Erfahrungen einbringen und vertieft reflektieren. Falls gewünscht, können bestimmte Strategien, wie zum Beispiel der Umgang mit Einwänden und Killerphrasen in Form von Simulationen geübt werden.

Workshopleitung: Eva-Maria Schumacher, Hagen

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Alle Veranstaltungen beginnen und enden zur vollen Stunde (s.t.)

 

 

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