Stimmen zur Kinder-Uni


"Ich war sehr gespannt, wie es in der Uni Trier aussieht. Ehrlich gesagt, habe ich so was wie Hogwarts von Harry Potter erwartet, aber alles war sehr modern, wie eine Weltraumstation! :) Ich habe an der Vorlesung "Was ist Geld?" 2018 teilgenommen. Es war supercool! Unser Professor war kein alter strenger Mann, sondern jung und sehr nett. Ich fand es interssant, wie schwierig es ist, den Wert von dem Geld zu verstehen - besonders, als wir einen Geldschein verbrannt haben [...]. Ich habe ein riesengoßes Plakat mit vielen Fotos gemacht, damit alle Kinder sehen können, dass die Kinder-Uni megacool ist!", sagt Kiara-Mila, eine Kinder-Uni Studentin 2018. Für ihre Schule hat sie ein buntes Plakat über ihre Erfahrungen an der Kinder-Uni gebastelt, "damit alle Kinder sehen können, dass die Kinder-Uni mega cool ist".

Justus (20 Jahre alt) studiert im zweiten Fachsemester Psychologie an der Uni Trier. Er erinnert sich noch, dass bei der Kinder-Uni, die er als Kind in Münster besuchte, eine sehr freundliche und offene Atmosphäre herrschte und jederzeit alle Fragen willkommen waren. "Ich fand vor allem die Größe der Hörsäle im Vergleich zu meinen damaligen Klassenräumen beeindruckend. Außerdem hat mich die Vielfalt der Themen und die Freiheit, mit der man diese wählen konnte, beeindruckt." Er hat dort damals innerhalb weniger Wochen eine Vorlesung über Chemie, eine über Geschichte und eine über das Thema Lachen gehört. "Ich war positiv überrascht, dass man sich auf so 'kleine' Themen für sein Arbeitsleben spezialisieren kann". Am Studienleben heute gefällt ihm vor allem die Eigenverantwortung beim Lernen und die Freiheit in der Wahl seiner Themen innerhalb der Psychologie, obwohl diese durch Pflicht-Vorlesungen noch begrenzt sind. 

Stephan (20 Jahre alt) ist Psychologie Student der Universität Trier und war in seiner Kindheit selbst an einer Kinder-Uni in Aachen. Es sagt: "Ich fand immer den Besuch in den 'riesigen' Hörsälen, die mit Vorfreude geladene Stimmung der Schüler*innen sowie die Experimente spannend, die die Professor*innen durchgeführt haben, um Wissenschaft kindsgerecht zu präsentieren. Ich fand’s klasse, dass ganz viel Wissen praktisch präsentiert wurde, das so in der Schule nie Verwendung fand, - damals in Aachen vor allem viele technische Applikationen & Prozesse". Durch die Zeitung hatten seine Eltern damals von dem Kinder-Uni Angebot erfahren. "Vor dem Kick-Off (ca. 2007) hat die Zeitung darüber groß berichtet und meine Eltern haben die Gunst der Stunde genutzt und mich dort mal zum Schnuppern hingebracht".
Einen Bezug zu seinem aktuellen Studium der Psychologie gab es zwar nicht, aber er sagt, schon damals sei ein Interesse an Forschung und Wissenschaft, sowie der Uni als Ort des intellektuellen Austausches in ihm gefördert worden. Heute gefällt ihm an seinem Studium vor allem das Zusammensein mit vielen wissbegierigen, schlauen Menschen und die daraus entstehenden Diskussionen. "Den Freiraum, sich mit Themen, die mich persönlich interessieren, auseinander zu setzen, schätze ich sehr". (Stand: Mai 2018)

Natalie (20 Jahre alt) studiert an der Uni Trier Umweltbiowissenschaften im 4. Semester. Sie war als Kind in der Kinder-Uni Saarbrücken. "Ich weiß noch, dass ich einige Themen damals echt spannend fand. Die Professoren haben diese für Kinder aber teilweise etwas zu trocken rübergebracht. Man hat gemerkt, dass sie es nicht grade gewohnt waren, Wissen kindgerecht zu vermitteln. Somit fiel es mir relativ schwer, den Vorträgen zu folgen, vor allem weil keine bzw. kaum Beteiligung der Kinder gefragt war." Dennoch fand sie am Uni-System immer die Möglichkeit beeindruckend, dass man sich selbst aussuchen kann, was man lernen möchte und dieses Wissen auch teilweise praxisorientiert erwerben kann. Sie findet aber immernoch, dass Vorlesungen an der Universität oft zu frontal gestaltet sind und mehr Miteinbezug der Studierenden sowie mehr praxisorientierte Anwendung bessere Lernerfolge mit sich bringen würden. Was sie am Studienleben heute mag: "Die Atmosphäre und die Vorstellung von Universitäten als als Orte des Wissensaustausches, der Forschung und der Begegnungen zwischen verschiedenen Studienrichtungen und Kulturen. Ich glaube, das habe ich damals auch so oder so ähnlich schon wahrgenommen." 

"Die Kinderuni hat mir viel gebracht. Besonders ist mir der Japanisch-Kurs in Erinnerung geblieben, bei welchem ich die Grundlagen gut gelernt habe. Dort hatte ich das erste Mal das Gefühl nicht für die Schule, sondern für mich zu lernen." - Lukas, 2016 (Kinder-Uni Student 2006)

"Ich war damals noch wirklich ziemlich schüchtern, alleine zu einem Kurs zu gehen, war meist eine Überwindung. Am Ende hat es sich aber immer gelohnt! Etwas alleine zu machen, war auf jeden Fall ein wichtiger Schritt für mich, mit jedem Mal wurde ich selbstsicherer. Jedenfalls weiß ich, dass ich keine Angst haben muss, eine Uni zu besuchen." - Isabel, 2016 (Kinder-Uni Studentin 2006)

"Als ich in einer Biologievorlesung saß war ich schon beim Betreten des Hörsaals fasziniert, wie groß er doch war für einen kleinen Racker wie mich und wie intelligent der Professor vorne war, der etwas über die Anatomie erklärt hat. Ich war hin und weg, hörte fasziniert zu und als es vorbei war und mich meine Mutter fragte "Na, wie war's?", antwortete ich schlichtweg: "Das will ich später mal machen!"" - Pascal, 2016 (Kinder-Uni Student 2006)

"Mein Kind hatte heute eine sehr schöne Erfahrung in der Vorlesung für Kinder. Die beiden Referendare haben wohl so einen guten Eindruck hinterlassen, dass er am liebsten direkt nochmal zu einer Veranstaltung der beiden gehen möchte. Vielen herzlichen Dank an die beiden für das Engagement. Es ist klasse, dass es die Kinder-Uni gibt!" - Über Dennis (Kinder-Uni Student 2016)

"Jedes Kind soll zur Kinder-Uni, die ist spitze!" - Heike, 14 Jahre

"Dankeschön, dass es die Kinder-Uni gibt, ich finde die total toll, weil es immer interessant ist. Aber es ist viel cooler, wenn es auch im Winter Kinder-Uni gäbe. Nochmal ein dickes Dankeschön :)" - Maria, 12 Jahre

"Ich finde die Kinder-Uni spitze, weil man vieles lernt, was man in der Schule nicht besprechen würde." - Romina, 14 Jahre