Impulse zur Neueinrichtung oder Änderung von Studiengängen gehen in der Regel vom zuständigen Fach oder Fachbereich aus, können aber auch das Ergebnis von strategischen Überlegungen der Universität oder von Verfahren der Qualitätssicherung sein. Entsprechende Überlegungen münden in einen Initiativbeschluss von Fach und Fachbereich, der im Falle der Neueinrichtung mit der Universitätsleitung abgestimmt werden muss.

In der Folge konkretisieren Fachvertreter die Konzeption des Studiengangs und arbeiten die notwendigen Studiengangdokumente aus. Diese werden im Rahmen des Studiengangchecks auf formale und fachlich-inhaltliche Kriterien prüft. Diese Prüfung bildet zugleich die Grundlage für die Entscheidung über die interne Akkreditierung.

Im Anschluss kann die Beschlussfassung in Fachbereichsrat, Senatskommission für Studium, Lehre und Weiterbildung und – im Falle der Neueinrichtung – Senat erfolgen.

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Vorbereitende Maßnahmen zur Umsetzung, wie die Veröffentlichung der Studiengangdokumente, deren informationstechnische Abbildung und die Anpassung der Bewerbung des Studienangebots, schließen die Prozesse zur Neueinrichtung bzw. Änderung von Studiengängen ab.

Verbindlich geregelt sind die entsprechenden Abläufe in den Leitlinien zur Einführung, Änderung und Aufhebung von Studiengängen. Diese enthalten auch Informationen zur begleitenden Dokumentation und zur zeitlichen Planung.