Unsere Dozenten/innen

Jutta Albrecht wurde 1961 in der schönen Vulkaneifel (Daun) geboren und studierte Geschichte und Französisch für das Lehramt an Gymnasien. Sie arbeitete bis 2014 als Lehrerin und war danach als Sprachlehrerin für Flüchtlinge ("Deutsch als Zweitsprache") und Entscheiderin beim BAMF tätig. Seit 2015 ist sie Mitglied im Rat der Stadt Trier und aktuell Projektmitarbeiterin beim Stadtmuseum Simeonstift. Sie promoviert an der Universität Trier im Fach Neueste Geschichte bei Prof.Dr. Lutz Raphael zur Thematik der "Arisierungen jüdischer Gewerbebetriebe in Trier.

Prof. (em.) Dr. Dr. h.c. Gerhard Michael Ambrosi, geb. 1943 in Berlin, hat an der Freien Universität Berlin Wirtschaftswissenschaften studiert. Nach Arbeitsaufenthalten in Brüssel (B) Cambridge (GB) Konstanz (D), Bregens (A) promovierte und habilitierte der Diplom-Volkswirt sich ebendort. Von 1992 bis 2010 war er Inhaber der Professur für Europäische Wirtschaftspolitik und - ad personam - der "Jean Monnet"-Professur an der Universität Trier. Forschungsgebiete: Europäische Integration und Geschichte der Wirtschaftstheorie. Nach seiner Emeritierung war er noch zwei Jahre als Seniorprofessor an seinem Lehrstuhl tätig, bevor es ihn zurück in seine Heimatstadt Berlin zog.

Andrea Azzurrini ist Muttersprachler und hat sein Studium der italienischen Literatur und Sprache in Florenz abgeschlossen. Neben seiner Tätigkeit als Sänger im Opernchor des Theaters Trier leitet er auch Italienischkurse im Sprachenzentrum der Universität Trier.

Dr. Stephan Brakensiek, Jg.1968, hat an der Ruhr-Universität Bochum Kunstgeschichte und Geschichte studiert. Nach seiner Promotion war er zunächst am Kunstgeschichtlichen Institut der Ruhr-Universität und bei der Kulturstiftung Ruhr – Villa Hügel – in Essen tätig, bevor er im Oktober 2004 Kustos der Graphischen Sammlung des Fachs Kunstgeschichte der Universität Trier wurde.

Jacopo Ciammariconi, 1991, geboren in Moncalieri (Torino), studierte an der Universität Turin bis 2016 Geschichte (Bachelor und Master). Von September 2014 bis April 2015 besuchte er im Rahmen eines ERASMUS-Austausches die Universität Münster. Seit 2016 in Deutschland wohnhaft, promoviert er derzeit im Fach Neuere und Neueste Geschichte der Universität Trier  (Prof. Dr. Christian Jansen) mit einem Stipendium der Hans-Böckler Stiftung.

Dipl.-Ing. Wolfram Dolz ist seit 1984 Oberkustos der Sammlungen Globen und geodätische Instrumente am Mathematisch-Physikalischen Salon der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Von 1979 bis 1984 studierte er Kartographie an der Technischen Universität Dresden. Von ihm liegen zahlreiche Publikationen zur historischen Kartographie und Geodäsie vor. Er ist Mitglied in zwei Fachkommissionen der Deutschen Gesellschaft für Kartographie und seit 2010 Vizepräsident der Internationalen Coronelli-Gesellschaft für Globenkunde.

Heinz-Hermann Elting de Labarre, 1939 - im Jahr des Ausbruchs des 2. Weltkriegs - in Düsseldorf geboren, studierte in Frankreich und Deutschland Rechtswissenschaft und lebt mit seiner französischen Frau seit 1973 in Luxemburg. Hier war er in verschiedenen Funktionen zunächst beim Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften, dann in der GD "Parlamentarische Ausschüsse" beim Europäischen Parlament tätig. Als ausgewiesener Robert Schuman-Experte sowie bekennender Europäer ist Heinz-Hermann Elting de Labarre auch nach seiner Pensionierung noch ein sehr gefragter Referent. Sein besonderes Interesse gilt dabei – ganz im Sinne seiner deutsch-französischen Familie mit vier Kinder in Luxemburg – der Weiterentwicklung der europäischen Einigung.

Dr. Thomas Fritsch, Jg. 1962, ist Archäologe und hat 1993 mit einer Arbeit zur vorurnenfelderzeitlichen Besiedlung des Saar-Mosel-Raumes promoviert. Er war an zahlreichen Grabungen und Projekten beteiligt und selbständiger Geschäftsführer eines Auktionshauses für Zeitgeschichte. Seit 2001 leitet er das archäo-touristische Grabungsprojekt „Keltischer Ringwall Hunnenring bei Otzenhausen“ der Terrex gGmbH. Daneben ist er Autor und wissenschaftlicher Berater von Kunst- und Medienprojekten.

Dr. Josef M. Gaßner ist Grundlagenforscher, Kosmologe, Astronom, Sachbuch-Autor, Lehrbeauftragter der Hochschule Landshut für Astronomie und Kosmologie, Betreiber des YouTube Kanals „Urknall, Weltall und das Leben“ und Gründungsmitglied der Hilfsorganisation „Schritt für Schritt – Hilfe mit System e.V.“ (www.wirhelfenindien.de).

Prof. Dr. Frank G. Hirschmann lehrt an den Universitäten Trier und Heidelberg Mittelalterliche Geschichte und Geschichtliche Landeskunde. Zu seinen Spezialgebieten gehören die Stadtgeschichte, die Geschichte der Orden und geistlichen Institutionen sowie die Geschichte Westeuropas.

Christian Jansen: Nach einem Studium der Geschichte und Mathematik und einigen Jahren in einem Druckereikollektiv wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Universitäten Heidelberg und Bochum. Anschließend viele Jahre auf befristeten Professuren in Konstanz, Bochum, Jerusalem, Berlin und Münster. Seit Oktober 2013 Inhaber des Lehrstuhls für Neuere Geschichte (Schwerpunkt 19. Jahrhundert) an der Universität Trier.
Arbeitsgebiete: deutsche und italienische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, insbesondere politische Geschichte, Kultur- und Mentalitätsgeschichte, Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte.

Caspar Kampf ist ein Nachfahre der bedeutenden Industriellendynastie Stumm-Böckling. Der heutige Besitzer der Eisenhütte Abentheuer möchte - wie seine Vorfahren, die Pioniere des Montanindustrie - etwas Neues entstehen lassen und die historische Bedeutung des Ortes und der vielen anderen Eisenhütten im Hunsrück im Bewusstsein halten. Hierzu dienen vielfältigen Veranstaltungen wie Kunst- und Kulturaktionen, Ausstellungen, Workshops und Lesungen, aber auch das Sichern und Erhalten von Relikten der frühen Montanindustrie im Hunsrück und das experimentelle Erforschen von Verfahren und Praktiken, die in der Eisenhütte angewandt wurden.

Dr. Heidi Köpp-Junk studierte Ägyptologie, Ur- und Frühgeschichte und Ethnologie an der Georg-August-Universität Göttingen, promovierte dort zum Thema „Reisen im Alten Ägypten“ und war viele Jahre im ägyptologischen Institut der Universität Trier tätig. Zudem leitet sie seit 1990 als Mitarbeiterin des Deutschen Archäologischen Instituts Kairo verschiedene Grabungsprojekte in Ägypten.

Ralf Kotschka, Kunsthistoriker, Ausstellungsmacher und Kurator der Ausstellung „Jüdisches Trier“

Dr. Heribert Leonardy, Jg. 1964, studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Anglistik und Amerikanistik an der Universität des Saarlandes. Nach seiner Promotion (1997) war er beim Heimatkundlichen Verein Warndt, im Abenteuermuseum Saarbrücken und im Projekt „digicult“ des Saarländischen Museumsverbandes beschäftigt. Seit 2011 bietet er freiberuflich Vortragsreihen zu kulturgeschichtlichen Themen an. Außerdem erstellt er Konzepte für Studien- und Erlebnisreisen. 1993 wurde er für seine Arbeit „Das Floß der Medusa“ mit dem Drehbuchpreis des Saarländischen Rundfunks ausgezeichnet. Er ist Erster Vorsitzender des Vereins „Freunde des Abenteuermuseums“ e.V. und – seit 2014 – auch Mitarbeiter der Event-Agentur „Erlebnisraum“.

Sebastian Lindemans ist TV-Redakteur und leitet OK54 Bürgerrundfunk hauptamtlich. Bei der Durchführung der Fernseh-Werkstatt 17/18 wird er durch Azubis und FSJ-Kräfte unterstützt, die auch Drehbegleitungen realisieren können.

PD Dr. Dr. Massimiliano Livi studierte Anglistik, Germanistik und Geschichte in Perugia, anschließend promovierte er 2005 in Soziologie der Politik (Münster) sowie 2009 im Fach Geschichte  (Florenz). 2009 bis 2016 war er Projektleiter im Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der WWU Münster sowie Dozent für westeuropäische Geschichte an derselben Universität. Seit Oktober 2016 ist er Dozent in Trier. Er ist Autor zahlreicher Publikationen zum Thema „Frauen und Nationalsozialismus“ sowie „Religion und Politik“ in Italien.

Prof. Dr. Wolfgang H. Lorig, M.A., lehrte und forschte bis Ende 2016 als Professor für Politikwissenschaft an der Universität Trier. Zu seinen Schwerpunktsetzungen gehören Kommunal- und Regionalpolitik, New Public Management und Kleinstaaten. Derzeit bereitet er gemeinsam mit anderen Fachwissenschaftlern zwei Publikationen zu den Themen "Brennpunkte der Kommunalpolitik" und "Das politische System Luxemburgs" vor, die 2018 im NOMOS-Verlag Baden-Baden bzw. im VS-Verlag Wiesbaden erscheinen werden. Außerdem war Wolfgang H. Lorig Mitglied im Rat der Stadt Trier und Sachverständiger in der Enquete-Kommission "Bürgerbeteiligung" des Landtages Rheinland-Pfalz.

Annette Matheus, Trier, Dipl.-Übersetzerin und Dolmetscherin sowie Dozentin für die französische und italienische Sprache, seit 30 Jahren als Vermittlerin zwischen den Kulturen in der Großregion tätig.

Dr. Eva Mendgen, Kunsthistorikerin, Forscherin, Publizistin und Ausstellungsmacherin. Gründerin des Kulturnetzwerkes der Großregion "regiofactum". Forschungsprojekte im Auftrag der Universitäté de Lorraine, der École Nationale Supérieure de l'Architecture Nancy und der Universität Luxemburg mit Schwerpunkt "Großregion" (Industriekultur, Welterbe, Baudenkmäler). Referenzwerke zur Kunst- und Designgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts.

Prof. Dr. Karl-Heinz Pohl, Jg. 1945, studierte an den Universitäten Hamburg, Bonn und Toronto (Kanada) Sinologie, Japanologie und Kunstgeschichte. 1987 übernahm er eine Professur für chinesische Literatur und Geistesgeschichte an der Universität Tübingen, 1992 dann die Professur für Sinologie an der Universität Trier. Seit 2010 ist er im Ruhestand. Arbeitsgebiete: chinesische Geistesgeschichte, Ethik und Ästhetik des modernen und vormodernen Chinas sowie der Dialog zwischen China und dem Westen.

Kristina Schulz, M.A., Philologin, Korrektorin und Autorin. Kristina Schulz studierte an der Universität Trier Französische Philologie, Pädagogik, Psychologie und Deutsch als Fremdsprache. Literarische Weiterbildung in Trier, Lyon und Heidelberg. Autorentätigkeit seit 2009, Veröffentlichungen von Kurzprosa in Zeitschriften und einer Anthologie, Teilnahme am Autorenforum in Trier.

Dr. Claudia Seeling, Germanistin / Dozentin für neuere deutsche Literatur. Claudia Seeling ist Projektkoordinatorin des Mentoring-Programms im Referat für Gleichstellung der Universität Trier. Sie studierte Germanistik und Soziologie an der Universität Mannheim und promovierte dort im Fach Neuere deutsche Literaturwissenschaft mit einer Arbeit zur Interdependenz von Gender- und Nationaldiskurs im Werk Marie von Ebner-Eschenbachs. An der Univeristät Trier war sie Lehrbeauftragte im Fach Germanistik. Seit vielen Jahren leitet sie Literaturkurse an der Kreisvolkshochschule Trier-Saarburg und ist Mitglied in der Stefan-Andres- und der Clara-Viebig-Gesellschaft.

Silvia Spalluto: Muttersprachlerin, 1994 Magisterabschluss der Romanistik und Germanistik, seit 2005 Lehrbeauftragte für Italienisch an der Universität Trier, seit 2009 Dozentin für Italienisch im Programm des Campus der Generationen.

Dr. Henning von Vieregge, studierter Politik- und Sozialwissenschaftler, hat sich neben seinen Aufgaben in verschiedenen Unternehmensverbänden schon immer gesellschaftlich engagiert. Im „Ruhestand“ ist er als Buch- und Hörbuchautor (u.a. Anstiftung zum dynamischen Ruhestand 2016), Blogger (www.vonvieregge.de), Lehrbeauftragter der Uni Mainz, Verbändecoach u.v.m. aktiv. Außerdem arbeitet er als assoziierter Wissenschaftler am Maecenata Institut, Think Tank für Zivilgesellschaft, und am Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD im Themenfeld „Kirche und Zivilgesellschaft“ mit.<o:p></o:p>

Roland Weber, Sternwarte Trier e.V.