Michael-Kloepfer-Preis

Das IUTR vergibt alle zwei Jahre den Michael-Kloepfer-Preis. Ziel des Preises ist die Auszeichnung deutschsprachiger rechtswissenschaftlicher Monographien, die das Umwelt- und Technikrecht wegweisend fortentwickeln. Zugleich soll die Auszeichnung der Förderung fachübergreifender Zusammenarbeit dienen.


Verleihung des Michael-Kloepfer-Preises 2018

Die Verleihung des Michael-Kloepfer-Preises des IUTR (Institut für Umwelt- und Technikrecht) der Universität Trier fand am 30 August 2018 in den Räumen des IUTR auf dem Campus II statt.

Der Michael-Kloepfer-Preis wird alle zwei Jahre vom IUTR für besonders gelungene deutschsprachige Monografien, die das Umwelt- und Technikrecht wegweisend fortentwickeln, verliehen. Gleichzeitig soll durch den Preis die fachübergreifende Zusammenarbeit gefördert werden. Professor Dr. Michael Kloepfer ist einer der Gründer und ehemaliger Direktor des IUTR und stiftete bereits zum vierten Mal das Preisgeld in Höhe von 4000 Euro.

Der diesjährige Preisträger, Herr Dr. Valentin Roden, hat mit seiner Heidelberger Promotionsschrift „Urbane Biodiversität als städtebaurechtliches Nachhaltigkeitskonzept“ einen nach Ansicht der Direktoren des IUTR ganz bemerkenswerten interdisziplinären Ansatz gefunden, der die neuesten Erkenntnisse der Geographie und Biologie für die rechtliche Beurteilung fruchtbar macht. Wie der geschäftsführende Direktor des IUTR, Herr Professor Dr. Peter Reiff, in seiner kurzen Laudatio auf den Preisträger und die preisgekrönte Arbeit betonte, waren die Direktoren besonders von der innovativen Kraft der Arbeit beeindruckt, die sich als erste juristische Monografie mit dem „Naturraum Stadt“ und der einzigartigen „Stadtnatur“ auseinandersetzte. Die Arbeit von Herrn Dr. Roden, die im Jahr 2017 beim Mohr Siebeck Verlag erschienen ist, werde die Sichtweise des Planungsrechts auf urbane Zentren, auch und gerade im Rahmen der Nachverdichtung, ändern.

In seiner Dankesrede wies der Preisträger, der derzeit in einer renommierten Anwaltskanzlei vor allem Gemeinden zu Fragen des Bau- und Umweltrechtes berät, darauf hin, dass es für Ihn eine besondere Ehre und Freude sei, gerade den Michael-Kloepfer-Preis zu erhalten. Professor Kloepfer sei der Wegbereiter des Umweltrechtes in Deutschland und sei mit dem Wort „Umweltstaat“ begriffsbildend gewesen.

Im Anschluss an Laudatio, Urkundenübergabe und Dankesrede fand im Seminarraum des Institutes ein kleiner Empfang für den Preisträger und seine Lebensgefährtin statt. Bei Sekt und Brezeln sowie Kaffee und Gebäck klang die Veranstaltung mit guten Gesprächen aus.

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Preisträger vergangener Jahre


2016

Herr Dr. James Kröger, LL.M. (London): „Die Förderung erneuerbarer Energien im Europäischen Elektrizitätsbinnenmarkt – Binnenmarktintegration erneuerbarer Energien durch Europäisierung nationaler Fördersysteme“.


2014

 Frau Dr. Jeanine Greim: "Rechtsschutz bei Verfahrensfehlern im Umweltrecht - Eine Abhandlung am Beispiel des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes".


2012

Frau Dr. Anna-Maria Schlecht: „Die Unbeachtlichkeit von Verfahrensfehlern im deutschen Umweltrecht – Einwirkungen der Aarhus-Konvention und des Gemeinschaftsrechts auf die Grenzen gerichtlicher Kontrolle“