Wirtschaft in die Schule

Die Deutsche Bundesbank stellt sich vor: Aktuelle Geldpolitik, Zahlungsverkehr 2.0 und Kryptowährungen

Kooperationsveranstaltung von Universität, Deutscher Bundesbank und Pädagogischem Landesinstitut Rheinland- Pfalz

Man kann nicht nicht wirtschaften – die Verankerung der Ökonomischen Bildung vollzieht sich in Rheinland-Pfalz auf unterschiedlichen Ebenen. Zum einen gibt es Schulformen mit konkreter fachlicher Anbindung, zum anderen gelten für alle allgemeinbildenden Schulen Ökonomische Bildung sowie Verbraucherbildung, Informatische Bildung oder Berufs- und Studienorientierung als Querschnittthemen. „Ökonomische Bildung als Bestandteil einer modernen Allgemeinbildung vermittelt kein berufliches Spezialwissen, sondern schafft Grundlagen für das Verständnis ökonomischer Strukturen und Prozesse in regionalen und globalen Zusammenhängen. Ein Schwerpunkt liegt darauf, Verhältnisse der Knappheit zu erkennen und ihre Bedeutung für wirtschaftliches Handeln einschätzen zu können. In Rheinland-Pfalz ist die Ökonomische Bildung in die bestehenden Schulfächer integriert, d. h., sie ist nicht einem einzelnen Fach zugeordnet.“ (Richtlinie zur Ökonomischen Bildung für allgemeinbildende Schulen, S. 5)

Den gesellschaftwissenschaftlichen Fächern, insbesondere der Sozialkunde kommt dabei eine zentrale Rolle zu. Um Schülerinnen und Schüler zu unterstützen, in ökonomisch geprägten Lebenssituationen verantwortlich und kompetent zu agieren, müssen Lehrerinnen und Lehrer fundiertes Fachwissen besitzen, affine Methoden anwenden und Kooperationsgelegenheiten nutzen und einordnen können.

Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Wirtschaft im Unterricht“ fand ein Kompakttag mit Referenten der Deutschen Bundesbank und Beraterinnen und Beratern des Pädagogischen Landesinstituts Rheinland- Pfalz statt.

Martin Condé und Michael Schiff stellten die Deutsche Bundesbank als Institution vor, skizzierten die geldpolitischen Maßnahmen und leiteten zu den aktuellen Entwicklungen in Europa über. Das handlungsorientierte Erarbeiten dieser komplexen Zusammenhänge im Unterricht konkretisiert sich an den Aspekten Zahlungsverkehr 2.0, Bit Coins und Co.

Das Angebot der EZB und der Deutschen Bundesbank zum schulischen Einsatz vervollständigte den Überblick.

Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung mit diesen komplexen Sachverhalten lag ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung auf dem Kennenlernen der beteiligten Kooperationspartner (Pädagogisches Landesinstitut, Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT, Deutsche Bundesbank) und den Lehramtsstudierenden des Fachs Sozialkunde. [sg]