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Wirtschaftskriminalität fordert den Staat heraus

Rund die Hälfte des durch Straftaten verursachten Schadensvolumens geht in Deutschland auf das Konto von Wirtschaftskriminalität. Beim Trierer Forum zum Recht der Inneren Sicherheit berichten Experten, darunter der Präsident des Bundeskriminalamts.

Insbesondere angesichts der zunehmenden Digitalisierung verlieren Ermittler, Justiz, Strafverteidiger und Wissenschaft in dem dynamischen Rechtsbereich der Wirtschaftskriminalität leicht den Anschluss. Die moderne, international vernetzte und organisierte Wirtschaftskriminalität stellt den Rechtsstaat damit vor neue Herausforderungen. Dieser Entwicklung will sich das Trierer Forum zum Recht der Inneren Sicherheit (TRIFORIS) entgegenstellen, das am 5. Juni in der Mainzer Staatskanzlei Wissenschaft und Praxis zusammenbringt. Zahlreiche renommierte Experten werden referieren. Der Präsident des Bundeskriminalamts, Holger Münch, berichtet einführend über aktuelle Herausforderungen in der Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität.

Da wirksame Strategien zum Umgang mit dem Phänomen Wirtschaftskriminalität besondere Kenntnisse des Wirtschaftslebens voraussetzen, entwickelt sich das Wirtschaftsstrafrecht immer stärker zu einer Materie für reine Experten. Beim Forum zum Recht der Inneren Sicherheit steht erneut der Dialog von Vertretern aus Wissenschaft und Praxis im Vordergrund. So wird eine Plattform geschaffen, auf der anerkannte Experten in verständlicher Form über aktuelle Entwicklungen informieren.

TRIFORIS findet bereits zum fünften Mal in Kooperation des von Prof. Dr. Mark A. Zöller geleiteten Instituts für Deutsches und Europäisches Strafprozessrecht und Polizeirecht der Universität Trier (ISP) und des Landeskriminalamts Rheinland-Pfalz statt. Die Schirmherrschaft hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer, die ein Grußwort an die Teilnehmer richten wird. Um eine Anmeldung bis zum 31. Mai wird gebeten.

► Mehr Informationen: www.isp.uni-trier.de

5. Trierer Forum zum Recht der Inneren Sicherheit (TRIFORIS): „Wirtschaftskriminalität im digitalen Zeitalter“

Datum: Mi., 5. Juni 2019
Ort: Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, Peter-Altmeier-Allee 1, Mainz
Kosten: Für Mitglieder des ISP-Fördervereins sowie für Angehörige der Polizei Rheinland-Pfalz ist die Teilnahme kostenfrei.
Für Rechtsanwälte kann die Teilnahme als Fortbildung anerkannt werden.

 

Kontakt

Institut für Deutsches und Europäisches Strafprozessrecht und Polizeirecht (ISP)
Rechtswissenschaft
Prof. Dr. Mark A. Zöller
E-Mail: zoelleruni-trierde
Tel.: + 49 651 201-2598