Überblick über EU-Förderprogramm

HORIZON 2020

Horizon 2020 stellt weltweit das finanzstärkste Förderrahmenprogramm für Forschung und Innovation dar. Es hat eine Laufzeit von sieben Jahren (2014-2020) und ist mit einem Etat von 75 Mrd. EUR ausgestattet. Das Programm bietet vielfältige Fördermöglichkeiten für wissenschaftliche Forschungsprojekte - für einzelne Forschende, für kleine und größere Verbünde, für Grundlagenfragen und anwendungsnahe Vorhaben, in allen Themenbereichen. Die Hauptpfeiler von HORIZON 2020 sind die drei Säulen "Excellent Science", "Industrial Leadership" und "Societal Challenges". Hinzukommen kleinere Programmbereiche, wie z. B. "Science with and for Society".


Interreg

Das Programm fördert grenzübergreifende Maßnahmen der Zusammenarbeit wie Infrastrukturvorhaben, die Zusammenarbeit öffentlicher Versorgungsunternehmen, gemeinsame Aktionen von Unternehmen oder Kooperationen im Bereich des Umweltschutzes, der Bildung, der Raumplanung oder Kultur und hilft die Nachteile geographischer und auch linguistischer Barrieren und Entwicklungshemmnisse zu reduzieren.

Die Initiative Interreg V (2014-2010) verfügt in Summe über ein EU-weites Gesamtbudget von 10,1 Milliarden Euro und besitzt drei Ausrichtungen:

  • Ausrichtung A ist die grenzübergreifende Zusammenarbeit. Hierin wird Weiterentwicklung der wirtschaftlichen und sozialen Zusammenarbeit in benachbarten Grenzregionen vorangetrieben.
  • Ausrichtung B die transnationale Zusammenarbeit. Die Zusammenarbeit zwischen nationalen, regionalen und kommunalen Partnern in transnationalen Kooperationsräumen soll die territoriale Integration dieser Räume erhöhen.
  • Ausrichtung C die interregionale Zusammenarbeit. Kooperationsnetze und Erfahrungsaustausch sollen die Wirksamkeit bestehender Instrumente für Regionalentwicklung und Kohäsion verbessern.

Eine Übersicht über das komplette Interreg Programm finden Sie auf den Internetseiten der EU.


Erasmus+

Erasmus+ ist das Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union. Das auf sieben Jahre (2014-2020) ausgelegte Programm hat ein Budget von 14,8 Mrd. Euro und soll Kompetenzen und Beschäftigungsfähigkeit verbessern und die Modernisierung der Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung voranbringen.

Eine wichtige Komponente in der Internationalisierung von Hochschulen ist der Aufbau und die Umsetzung gemeinsamer strategischer Partnerschaften und Kooperationsprojekte. Erasmus+ bietet hierfür verschiedene Instrumente und Programmlinien an, mit denen Partnerschaften und Kooperationsprojekte gefördert werden können.

Umfassende Informationen zum kompletten Erasmus+ Programm finden Sie hier.


ESF (Europäischer Sozialfonds)

Der Eu­ro­päi­sche So­zi­al­fonds (ESF) ist das wich­tigs­te In­stru­ment der Eu­ro­päi­schen Uni­on zur För­de­rung der Be­schäf­ti­gung in Eu­ro­pa. Er ver­bes­sert den Zu­gang zu bes­se­ren Ar­beitsplät­zen, bie­tet Qua­li­fi­zie­rung und un­ter­stützt die so­zia­le In­te­gra­ti­on.

Seit über 60 Jahren verbessert der ESF die Beschäftigungschancen der Menschen in Deutschland und in Europa:

  • Er fördert eine bessere Bildung,
  • Er unterstützt durch Ausbildung und Qualifizierung und
  • Er trägt zum Abbau von Benachteiligungen am Arbeitsmarkt bei

Weitere hilfreiche Informationen finden sie auf der Homepage des deutschen ESF Portals.


EFRE (Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung)

Ziel des EFRE ist die wirtschaftlichen und sozialen Differenzen in der Europäischen Union zu verringern. Ungleichheiten zwischen den einzelnen Regionen sollen abgebaut werden. Der EFRE finanziert:

  • direkte Hilfen bei Investitionen von Unternehmen (besonders kleiner und mittlerer Unternehmen) zur Schaffung von dauerhafter Beschäftigung
  • Infrastrukturausgaben, insbesondere im Zusammenhang mit Forschung und Innovation, Telekommunikation, Umwelt, Energie und Transport
  • Beihilfen für die regionale und lokale Entwicklung und zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen Städten und Regionen
  • technische Hilfsmaßnahmen.

Details zum Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung finden Sie auf dem rheinland-pfälzischen Portal.