Neuere Publikationen von Frau Prof. Dr. Ungern-Sternberg

Im Laufe des vergangenen Halbjahres beschäftigte sich Prof. Dr. Antje von Ungern-Sternberg mit Fragestellungen im Zusammenhang mit der Religionsfreiheit und dem Recht der Digitalisierung.

So erschien im Herbst 2018 ein Beitrag unter dem Titel „Religious Profiling, Statistical Discrimination and the Fight Against Terrorism in Public International Law“ in dem von Robert Uerpmann-Wittzack, Evelyne Lagrange, Stefan Oeter herausgegebenen Sammelband „Religion and International Law: Living Together“. In ihrem Beitrag geht Frau von Ungern-Sternberg auf die Diskriminierungspotenziale durch Profilbildung, vor allem vor dem Hintergrund des internationalen Kampfes gegen Terrorismus, ein.

Mit der Religionsfreiheit im Speziellen, hier zu deren Entwicklung während der Regierungszeit Barack Obamas, beschäftigt sich ein von Frau von Ungern-Sternberg verfasster Aufsatz („The Obama Era: Freedom of Religion“) in einem Band, der sowohl aus Beiträgen von europäischen als auch von US-amerikanischen Verfassungsrechtlern besteht. Der Band ist unter dem Titel „The U.S. Supreme Court and Contemporary Constitutional Law: The Obama Era and Its Legacy” im Dezember 2018 im Nomos Verlag erschienen.

Ferner erschien ebenfalls im Dezember des letzten Jahres das Handbuch “Research Handbook on the Law of Artificial Intelligence” im englischen Edward Elgar Verlag, in welchem sich Prof. Dr. von Ungern-Sternberg mit einem Beitrag mit den rechtlichen Herausforderungen und dem Regelungsbedarf für das autonome Fahren, insbesondere vor dem Hintergrund der Entscheidungsfindung durch künstliche Intelligenz im Zusammenhang mit Unfällen auseinandersetzt.

Am 18. Dezember 2018 referierte Frau von Ungern-Sternberg im Rahmen der Ringvorlesung „Recht im Nationalsozialismus“ der hiesigen juristischen Fakultät zum Thema „Staats- und Völkerrechtslehrer als Verfechter der neuen Ordnung: ‚Legale Revolution‘, ‚Führerstaat‘ und ‚Großraumordnung‘“.


Eine aktuelles Schriftenverzeichnis finden Sie hier.