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„Jüdisches Trier“ von der Antike bis heute

Form

Vorlesung mit Ausstellungsbesuch (Kuratorenführung) | 4x2 h (8 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten)

Zeitendonnerstags, 16-18 Uhr | 23.1. – 13.2.2020 | ca. wöchentlich
Termine23.1. (Kuratorenführung), 30.1., 6.2. und 13.2.2020
Ort

23.01.2020: 15.00 Uhr Ausstellungseröffnung, Treffpunkt Bibliothekszentrale, 16.00 Uhr Kuratorenführung, Treffpunkt Bibliothekszentrale   |  Vorlesungen am 30.1., 6.2. und 13.2.2020: Universität Trier, Campus I, A/B-Gebäude, Raum A 11

LeitungRalf Kotschka | Kunsthistoriker, Ausstellungsmacher, Kurator
Kosten40,-- € | Anmeldungen möglichst bis 2.1.2020
Anmeldeformular (Download) | Online-Anmeldung (Link)
 

Ralf Kotschka, Kunsthistoriker, Ausstellungsmacher und Kurator der Ausstellung „Jüdisches Trier“, führt uns in die 2000jährige Geschichte der Trierer Juden ein. Im Mittelpunkt stehen dabei das wechselhafte Zusammenleben mit der Mehrheitsgesellschaft durch die Jahrhunderte, Leben und Werk des letzten Trierer Oberrabbiners Dr. Adolf Altmann sowie der Neubeginn der Jüdischen Gemeinde nach 1945. Zum Auftakt der Reihe soll auch eine Kuratorenführung durch die Ausstellung „Jüdisches Trier“ an der Universität Trier organisiert werden. Die Themen im Einzelnen:

Fast 2000 Jahre – Juden in Trier: Der Vortrag schlägt den weiten Bogen von den Anfängen der Juden in der Stadt Trier zu Zeiten Kaiser Konstantins bis zur „Stunde Null“ 1945: eine beinahe 2000jährige, mitunter sehr wechselhafte und leidvolle Geschichte. An ausgewählten Themen wird das Zusammenleben der jüdischen Minderheit und der Mehrheitsgesellschaft aufgezeigt.

Dr. Adolf Altmann – Einblicke in Leben und Werk des letzten Trierer Oberrabbiners: 1920 bekam Trier mit Dr. Adolf Altmann einen neuen Oberrabbiner (1879 in Huncovce, Österreich-Ungarn; gestorben Juni 1944 in Auschwitz). Sein Leben und Werk werden in einem Überblick vorgestellt.

Die Jüdische Gemeinde Trier nach 1945: Nur wenige jüdische Trierer kehrten nach dem Holocaust in ihre Heimatstadt zurück. Dort gelang in den 50er Jahren der Aufbau einer neuen, kleinen jüdischen Gemeinde und der Neubau der jetzigen Synagoge. Nach der Wende änderte sich die Zusammensetzung der Gemeinde nochmals durch die sog. Kontingentflüchtlinge.