Vorschau/Preview/Evénements futurs

Rückblick/Review/Dernières actualités

„Religionsfreiheit und Staatskirchenrecht -verfassungsrechtliche und menschenrechtliche Leitlinien“

Mit dem Thema „Religion im Staat heute“ nahm die Deutsche Sektion der Internationalen Juristen-Kommission e.V. 100 Jahre nach Verabschiedung der Weimarer Kirchenartikel das Verhältnis zwischen Religion und Staat in den Blick und wollte dabei nicht nur zurück, sondern vor allem nach vorne schauen: Wie hat sich das Verhältnis von Kirche und Staat in den vergangenen 100 Jahren entwickelt? Welche neuen Herausforderungen stellen sich durch zunehmende religiöse Pluralisierung wie auch Säkularisierung der Gesellschaft in der Gegenwart? Darüber diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 64. Jahrestagung der Deutschen Sektion der Internationalen Juristen-Kommission, die vom 18. bis 20. Oktober 2019 an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg stattfand. Diesen und anderen Fragen widmete sich auch Antje von Ungern-Sternberg im Austausch mit Wissenschaft und Praxis mit ihrem Referat zu verfassungs- und menschenrechtlichen Leitlinien der Religionsfreiheit und des Staatskirchenrechts.

100 Jahre Weimarer Reichsverfassung und die Demokratie: Errungenschaften und Herausforderungen in Krisenzeiten

Am Freitag, dem 16. August 2019, veranstaltete das Institut für Rechtspolitik gemeinsam mit dem Landtag Rheinland-Pfalz eine Jubiläumstagung mit dem Titel "100 Jahre Weimarer Reichsverfassung und die Demokratie – Errungenschaften und Herausforderungen in Krisenzeiten". Im Mittelpunkt der Tagung standen Demokratie und Parlamentarismus der damaligen und heutigen Zeit. Zu den hochkarätigen Referenten aus Wissenschaft und Politik gehörten Frau Prof. Dr. Pascale Cancik, Herr Prof. Dr. Frank Decker und Herr Prof. Dr. Christoph Gusy. Einen Bericht zur Tagung finden Sie hier.

GUT-Publikationspreis 2019

Am 26.06.2019  wurde der Publikationspreis des Graduiertenzentrums der Universität Trier (GUT) zum achten Mal an Promovierende oder Promovierte aus den sechs Fachbereichen der Universität Trier verliehen. Zu den diesjährigen Preisträgerinnen gehört auch unsere wissenschaftliche Mitarbeiterin Julia Wagner, die ihren Aufsatz unter dem Titel  "The role of the consent principle in the ICJ's advisory jurisdiction, or: What to do when opportunity knocks" in einem Kurzvortrag vorstellte.

Lecture: The UN and International Law

Im Sommersemester fand eine Vorlesungsreihe von Yohei Okada, LL.D., Associate Professor of International Law, Kobe University zum Thema: The United Nations and International Law  statt.

The theme of this course is the place of the United Nations in public international law. We aim to understand how the United Nations was created under international law, how it legally exists and effectively operates in international relations, and how it is held accountable for its activities.

These questions are of current significance, which is illustrated by two recent judgments rendered by Dutch and Belgian courts in 2017 and 2018. These two cases have a lot in common. They originated from the UN peacekeepers’ failure to protect civilians in Srebrenica and Rwanda from genocide in the mid-1990s. In both cases, the plaintiffs sought to hold the Netherlands and Belgium, as troop-contributing nations, legally responsible for the tragic events. However, while The Hague Court of Appeal found the Netherlands responsible, the Court of Appeal of Brussels concluded that the responsibility lay with the UN rather than Belgium.

As this apparent discrepancy reveals, we need to address some difficult legal questions in order to settle the disputes. This lecture will tackle the multifaceted challenges confronting the international community in regulating the existence and activities of the UN.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Trierer Gespräche zu Recht und Digitalisierung

Im Sommersemester 2019 fanden im Rahmen der Trierer Gespräche Vorträge zum Thema Manipulationspotential der Digitalisierung statt. Bei dem ersten Vortrag am 20. Mai 2019 gemeinsam mit den Referenten Dr. Jann Cornels (Fechner Rechtsanwälte, Hamburg) und Prof. Dr. Maximilian Becker (Universität Siegen) ging es um die Funktion, Bedeutung und Nutzen von Online-Werbung sowie um die Frage, ob datensensible Kunden ein Recht auf datenerhebungsfreie Produkte erhalten sollen. Bei der folgenden Veranstaltung am 18. Juni 2019 stellten Orestis Papakyriakopoulos (Technische Universität, München) und Prof. Dr. Albert Ingold (Universität Mainz) dar, wie in der Vergangenheit die öffentliche Meinung durch soziale Medien manipuliert wurde und welche Aufgabe dem Staat beim Schutz des Meinungsbildungsklimas vor "Stürmen, Wolken und Blasen" zukommt.

"Demokratie Hoch Drei": Drei Verfassungsjubiläen ein Festakt

70 Jahre Grundgesetz, 100 Jahre Weimarer Reichsverfassung, 170 Jahre Paulskirchen - Verfassung

Am 23. Mai 2019 würdigte die Universität Trier gemeinsam mit dem Institut für Rechtspolitik im Rokoko-Saal des Kurfürstlichen Palais Trier feierlich die bedeutenden Verfassungen für die Geschichte der Demokratie in Deutschland.

Tagung: Demokratie und künstliche Intelligenz

Tagung am 22. und 23. Februar 2018 an der Universität Trier

Künstliche Intelligenz – vom social bot bis zum Polizeiroboter – beeinflusst zunehmend nicht nur unseren Alltag, sondern auch die Prozesse demokratischer Meinungsbildung und Herrschaftsausübung. Was dies für die Demokratie bedeutet, untersucht eine Tagung, die Prof. Dr. Sebastian Unger (Universität Bochum) und Prof. Dr. Antje von Ungern-Sternberg (Universität Trier) am 22. und 23. Februar 2018 an der Universität Trier veranstalteten. Die Tagung wurde von der Thyssen-Stiftung gefördert.

Über die Tagung berichtete der Deutschlandfunk am 01.03.2018.

DSC03504
DSC03518
DSC03523
DSC03525
DSC03543
DSC03544
DSC03546
DSC03548
DSC03549
DSC03554
DSC03555
DSC03566
DSC03589
DSC03595
Hoffmann-Riem
Krüper
Unger Buermeyer