Haltung zeigen! - Argumentieren gegen antifeministische und rechtspopulistische Äußerungen

Bild: Colourbox.de

Rüde Angriffe gegen Gleichstellung, sexuelle Selbstbestimmung, Geschlechterforschung und Feminismus haben auf allen ‚un‘-sozialen Kanälen zugenommen. Der neue Antifeminismus ist in der sogenannten Mitte der Gesellschaft angekommen und salonfähig geworden. Die Mobilisierung gegen Gender und sexuelle Vielfalt funktionieren, weil sie zu Vehikeln von Ängsten und Verunsicherungen gemacht wurden, die auf eine autoritäre Richtungsänderung von Gesellschaft setzen. Dieser Workshop stellt den Antifeminismus verschiedener Spielarten in seinen Mittelpunkt. Den Teilnehmenden wird die Möglichkeit geboten, eine persönliche Haltung zum Thema zu finden und diese argumentativ auszuprobieren. Kreative Methoden werden eingesetzt um eigene Gesprächsstrategien zu stärken. Ziel ist es, eine souveräne Haltung und Position zu entwickeln, um sich Diffamierungen selbstsicher entgegenzustellen.

  • Informationen über die neue Form des Antifeminismus und seine Protagonisten, die in der Kombination von Diskreditierung der Geschlechtergerechtigkeit über die Diffamierung von Gender, sexueller Vielfalt und Dämonisierung von Sexualerziehung auch Gender Studies und ihre Abschaffung einfordern.
  • Entscheidungshilfen für persönliche Strategien, die Erprobung von Rede und Gegenrede, die Vernetzung mit Mitstreiter*innen und das Erleben von Solidarität in herausfordernden Situationen umreißen den Reflexionsrahmen des Workshops, der als gemeinsamer Lernraum angelegt ist.

Im Seminar werden die erarbeiteten Inhalte, Strategien etc. in Form eines Fotoprotokolls festgehalten und den Teilnehmenden im Nachgang zur Verfügung gestellt. Soweit darüber hinaus das Interesse besteht, werden zusätzlich Fach-Broschüren sowie ein Dokument mit einer Sammlung hilfreicher Leitfäden angeboten.

Zielgruppe:alle Hochschulangehörige (Studierende, wissenschaftlich Beschäftigte, Beschäftigte aus Managment, Technik u. Verwaltung)
Termin:Freitag, 07. Februar 2020, 10 Uhr - 17 Uhr
Ort:Universität Trier, Campus I, Drittmittel-Gebäude, Raum DM 32/35
Referent*innen: Alrun Schleiff und Tillmann Schröder, Heinrich Böll Stiftung Rheinland-Pfalz, Mainz
Anmeldungen bis 20.01.2020 an gleichstellunguni-trierde mit folgenden Angaben: Name, Fachbereich, Fach, Abteilung, Status