Weiterbildung

Das Graduiertenzentrum der Universität Trier bietet diverse Weiterbildungsmöglichkeiten für Promovierende der Universität Trier an, die Sie in Ihrer wissenschaftlichen und beruflichen Orientierung bestmöglich unterstützen sollen. 

Wir laden Sie herzlich ein, auf den folgenden Seiten zu stöbern. Außerdem besteht die Möglichkeit, über den E-Mail-Verteiler des GUT alles Wissenswerte zum Thema Promotion zu erfahren sowie alle wichtigen Informationen zu aktuellen Veranstaltungen, Ausschreibungen und Kursen zu erhalten. Eine formlose E-Mail an gutuni-trierde mit der Bitte zur Aufnahme in den Verteiler genügt.

Programm des Graduiertenzentrum der Universität Trier - 2. Jahreshälfte 2019

10. & 11. Oktober: Doktorandenfahrt nach Brüssel

Organisatorinnen: Jana Bartuli & Mirjam Huber
Donnerstag, 10. Oktober - Freitag, 11. Oktober 2019

Kooperationsprojekt mit den Promovierenden des FB V
Die diesjährige Doktorandenfahrt findet nach Brüssel (Belgien) statt, um einen Einblick in die Arbeit der Europäischen Institutionen zu erhalten. Derzeit ist geplant, die Europäische Kommission und den Rat der Europäischen Union zu besuchen. Des Weiteren ist es möglich, während der frei zur Verfügung stehenden Zeit die Stadt Brüssel und ihre Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Diese Exkursion wird vom GUT bezuschusst. Interessierte sind herzlich willkommen und können sich beim GUT (gut@uni-trier.de) bis zum 13. September 2019 anmelden. Als weitere Ansprechpartnerin bezüglich der Doktorandenfahrt steht Frau Bartuli (bartuli@uni-trier.de) zur Verfügung.

Max. Teilnehmer*innen: 25

11. & 12. Oktober: Angewandte Datenanalyse mit R

!!! WEGEN ZU GERINGER NACHFRAGE ABGESAGT !!!

Referent: Dr. Thomas Zimmermann
Freitag, 11. Oktober 2019 | 9-17 Uhr | B 121 (PC-Pool)
Samstag, 12. Oktober 2019 | 9-14 Uhr | B 121 (PC-Pool)

Zielgruppe: Promovierende mit Grundkenntnissen in R (beispielsweise in der Veranstaltung „R-Grundlagenkurs“ vermittelt)

Der Kurs richtet sich an Promovierende, die R zur Datenanalyse verwenden möchten. Dabei werden folgende Themenbereiche behandelt:

  1. Lineares Regressionsmodell, insbesondere Diagnostiken, Modellspezifikation und -selektion
  2. Generalisierte lineare Modelle (bspw. binäre abhängige Variablen)
  3. Simulationsbasierte Methoden zur Modellwahl und Inferenz

Im Rahmen der Veranstaltung wenden die Teilnehmer*innen die oben genannten Verfahren unmittelbar an.

Max. Teilnehmer*innen: 15

12. Oktober: Akademische Konferenzen organisieren

Referent: Dr. Lutz Schowalter
Samstag, 12. Oktober 2019 | 9-18 Uhr | A 6

Der Workshop bietet praxisnahe Hilfestellungen, Leitlinien und Anregungen rund um die Organisation einer Konferenz. Er richtet sich an Promovierende und Nachwuchswissenschaftler*innen, die eine Konferenz planen, die über das Ausrichten einer Konferenz nachdenken oder die einfach neugierig darauf sind, was bei einer Konferenzorganisation zu beachten ist. Der Workshop liefert Informationen, ist aber gleichzeitig dialogisch aufgebaut und bietet Raum für Austausch.

Behandelt werden die Themen:
Warum eine Konferenz organisieren? | Ein Thema finden und evaluieren | Zielgruppe | Projektplanungsstrategien und -methoden | Erste Pläne: Datum, Ort, Format | Konferenz- und Sessionformate | Geld und finanzielle Unterstützung | Der Call for Papers | Die Kommunikation mit Bewerbern und Teilnehmern | Werbung für die Konferenz | Die ‚Kleinigkeiten‘: Von Namensschildern über Kaffeepausen zu Parkmöglichkeiten, Hilfskräften, etc. | Die Konferenz selbst | Konferenzmappen, Apps, Webseiten | Nachhaltiger Nutzen der Konferenz: Publikation und Netzwerk

Max. Teilnehmer*innen: 20

18. Oktober: Rationeller lesen und exzerpieren

Referentin: Dr. Petra Hank
Freitag, 18. Oktober 2019 | 11-19 Uhr | B 11

Lesen macht schlau. Viel lesen macht viel schlauer. Alles leicht gesagt, wenn die Zeit knapp ist. Wer mit den richtigen Techniken des Lesens und Exzerpierens an Texte herangeht, ist schneller fertig, hat mehr behalten, die entscheidenden Informationen herausgezogen und sich trotz Informationsflut die Freude am Lesen erhalten.

Inhalt des Seminars ist das Vorstellen und (kurze) Einüben entsprechender Techniken.

Max. Teilnehmer*innen: 12

18. Oktober: Matlab - Grundlagenkurs

!!! WEGEN ZU GERINGER NACHFRAGE ABGESAGT !!!

Referent: Dr. Manfred Ries
Freitag, 18. Oktober 2019 | 9-18 Uhr | Raum E 9 PC-Pool (Linux-Pool)

Das Softwarepaket Matlab hat sich in den vergangen Jahren zu einem Standardwerkzeug für die Berechnung und Visualisierung numerischer Problemstellungen in den Bereichen Forschung, Industrie und Lehre entwickelt. Im Rahmen dieses Kurses sollen Interessierte ohne Matlab-Vorkenntnisse erste Einblicke in die vielfältigen Funktionalitäten dieser Programmumgebung und -sprache erhalten.

Es werden Grundlagen in den folgenden Bereichen vermittelt:
Linux-Befehle und Matlab-GUI | Datentypen, Operatoren, Kontrollstrukturen| Matrizenrechnung | Grafische Darstellung |Toolboxes | Ausblick: Verwandte Programmierumgebungen

Die Inhalte der Veranstaltung werden im kontinuierlichen Wechselspiel zunächst vom Dozenten vorgestellt und anschließend von den Teilnehmer*innen praktisch umgesetzt.

Max. Teilnehmer*innen: 21

21. Oktober: Besprechungen zielführend moderieren

Referentin: Dr. Eva Reichmann
Montag, 21. Oktober 2019 | 9-17 Uhr | A 6

Moderierte Besprechungssituationen zeichnen sich durch eine klare Vorgehensweise und Zielsetzung aus – dabei helfen Moderationsmethoden, Strukturvorgaben und Gesprächsstrategien. Welche Methoden jeweils geeignet sind, hängt von Besprechungsanlässen, Zusammensetzung der Teilnehmenden, Rahmenbedingungen – und von den persönlichen Präferenzen des/der Moderator*in in Bezug auf die Gestaltung von Kommunikationsprozessen ab.

Im akademischen beruflichen Alltag sind Sie, abhängig von Ihrem Fachbereich, mit unterschiedlichen Besprechungskulturen und -settings konfrontiert: Team-Meetings im kollegialen Umfeld laufen meist anders ab als z.B. Gremiensitzungen oder Besprechungen mit hierarchie- und fachgrenzenüberschreitenden Teilnehmer*innen.
Eine Sonderform im akademischen Umfeld stellt die Moderation von Tagungsbereichen dar – hier herrscht in sozial- oder geisteswissenschaftlichen Fächern eine andere Tagungs-Gesprächskultur als in MINT-Fächern. Diese unterschiedlichen Anforderungen werden im Workshop thematisiert und die Gesprächsgrundlagen für die verschiedenen beruflichen Besprechungskulturen berücksichtigt.
Im Workshop arbeiten Sie an den Grundlagen von effektiver Besprechungsmoderation und vertiefen exemplarische Inhalte durch Fallbeispiele. Sie lernen, wie man Besprechungen oder Meetings effizient vor- und nachbereitet und wie man sie in der Durchführung begleitet. Sie erweitern Ihre Kompetenzen als Diskussionsleiter*in und trainieren Ihre Fähigkeiten in den Bereichen Konversation, Moderation, Visualisierung und Umgang mit Gruppenprozessen.

Max. Teilnehmer*innen: 12

23. Oktober: Einstieg in die Promotion

Referentin: Dr. Agnes Schindler
Mittwoch, 23. Oktober 2019 | 10-12 Uhr | A 6

Zielgruppe: Promotionsinteressierte
Die Veranstaltung richtet sich an alle, die eine Promotion in Betracht ziehen und sich über die Rahmenbedingungen informieren möchten. Studierenden in der Abschlussphase ihres Masters zeigt die Veranstaltung auf, was beim Übergang vom Master zur Promotion zu beachten ist. Sie soll ein realistisches Bild davon vermitteln, welche Herausforderungen eine Promotion an Sie stellt – aber auch welche Chancen die Promotionsphase bietet.

Max. Teilnehmer*innen: 30
Anmeldungen sind möglich, spontane Teilnahmen sind jedoch ebenso willkommen.

24. Oktober: Infovortrag "Kumulativ promovieren"

Referent: Dr. Georg Halbeisen
Donnerstag, 24. Oktober 2019 | 10-12 Uhr | A 6

Zielgruppe: Promotionsinteressierte

In einigen Fachbereichen bietet sich Promovierenden die Option, kumulativ zu promovieren. Dabei erfolgt die Promotionsleistung in Form mehrerer in Fachzeitschriften publizierter Artikel (die genaue Anzahl regelt die jeweilige Promotionsordnung). Gefragt sind vor allem Publikationen in renommierten Fachorganen („Impact Factor“), die die eingereichten Texte in sogenannten „Peer-Review“-Verfahren bewerten und über eine Publikation entscheiden. Oft werden Artikel in Ko-Autorenschaft veröffentlicht, wobei die Eigenständigkeit der Arbeit der Promovierenden erkennbar bleiben muss und auch eine gewisse Anzahl an Artikeln vorausgesetzt wird, in denen der/die Promovierende Erstautor ist. Die Promotion findet ihren Abschluss in einem Sammelwerk – der Dissertation –, das die publizierten Artikel erläutert, zusammenfasst und einordnet und vom jeweiligen Promotionsprüfungsausschuss bewertet wird.

In dieser Informationsveranstaltung werden folgende Themen diskutiert, um Promovierenden die Entscheidung „Kumulativ promovieren?“ zu erleichtern:
Welche Projekte eignen sich für eine kumulative Promotion? | Was sind die Vorteile, was mögliche Fallstricke? | Entspricht kumulatives Promovieren meinen Stärken beim wissenschaftlichen Arbeiten? | Wie plane ich eine kumulative Promotion? | Wie wähle ich Veröffentlichungsorgane sinnvoll aus? | Was sind mögliche Schwierigkeiten und wie gehe ich damit um?

Max. Teilnehmer*innen: 30

31. Oktober: Überblick Promotionsförderung - vom Einstieg bis zum Abschluss

Referentin: Dr. Agnes Schindler
Donnerstag, 31. Oktober 2019 | 12-14 Uhr | D 032

Promovierende, die ihre Promotion (teilweise) durch Stipendien finanzieren wollen oder müssen, sehen sich oft mit vielen Fragen konfrontiert. Diese Veranstaltung bietet einen Überblick über Förderungsmöglichkeiten in den verschiedenen Stadien der Promotion sowie bei Auslandsaufenthalten währenddessen. Weiterhin werden diverse Hinweise zur Antragstellung und zu Auswahlprozessen gegeben.

Max. Teilnehmer*innen: offen
Anmeldungen sind möglich, spontane Teilnahmen sind jedoch ebenso willkommen.

07. November: Wissenschaftliche Exposés schreiben - eine Einführung

Referenten: Dr. Georg Halbeisen & Dr. Agnes Schindler
Donnerstag, 7. November 2019 | 12-14 Uhr | D 032

Zielgruppe: Promotionsinteressierte und Promovierende in der Anfangsphase

Das Exposé ist eines der Kernstücke – wenn nicht sogar DAS Kernstück – der Bewerbung auf ein Promotionsstipendium und will daher gut durchdacht und aufbereitet sein. Als Zusammenfassung des Forschungsvorhabens ist es aber weit mehr als nur ein verpflichtender Teil von möglichen Bewerbungsunterlagen!

Diese Veranstaltung zeigt auf, wie das wissenschaftliche Exposé und seine Bestandteile auch während der gesamten Promotionsphase immer wieder als Planungsgrundlage hilfreich sein kann.

Wichtige Elemente eines Exposés wie das Abstecken des inhaltlich-thematischen Horizonts, die präzise Definition und Formulierung von Forschungsgegenstand, Problem- und Fragestellung, die wissenschaftlichen Kontextualisierung in Forschungsliteratur und Methodik sowie die Darstellung des anvisierten Zeitplans werden besprochen und die Frage diskutiert, was ein gelungenes Exposé ausmacht.

Max. Teilnehmer*innen: offen

08. November: Wissenschaftskommunikation - Medientraining

Referent: Dirk Hans
Freitag, 08. November 2019 | 9-17 Uhr | DM 32/35

Das Training bereitet die Teilnehmenden auf die Interaktion mit Online-, Print-, Hörfunk- und Fernsehjournalisten vor. Neben einem grundlegenden Verständnis für mediale Prozesse und die Arbeitsweise von Journalisten vermittelt das Training eine umfassende Vorbereitung für zukünftige Interviews, so dass die Interaktion mit Journalisten nicht mehr als Belastung, sondern als Chance wahrgenommen wird, die es zu ergreifen gilt. Der umfangreiche praktische Teil des Trainings erfolgt vor einem professionellen Kamera-Setup – der stressigsten und zugleich lehrreichsten Form der medialen Interaktion. Im Medientraining wird viel gelacht. Eine angenehme Atmosphäre unterstützt den Lernprozess und erleichtert das angstfreie Ausprobieren.

Wesentliche Inhalte:
Funktionsweise der Medien | Wieso Wissenschaft kommunizieren? | Kernbotschaften und gute Statements | Strategien zur Fehlervermeidung | Die optimale Vorbereitung | Medial entdeckt werden.

Max. Teilnehmer*innen: 12

14. November: Gutachten für Studierende schreiben

Referentin: Prof. Dr. Helga Schnabel-Schüle
Donnerstag, 14. November 2019 | 12 - 14 Uhr | D 032

Als Mitarbeiter*innen oder Lehrbeauftragte betreuen Promovierende die Studierenden in den Fächern mit. Ein Teil dieser Aufgaben umfasst, für die Studierenden Gutachten oder Empfehlungsschreiben zu formulieren, wenn diese sich beispielsweise auf Plätze im Rahmen von Austauschprogrammen oder auch auf Studienstipendien bewerben.
Für viele Promovierende stellt dies in mehrfacher Hinsicht eine Herausforderung dar: Wie gehe ich mit Anfragen von Studierenden für ein Gutachten um? Welche Elemente sollte solch ein Empfehlungsschreiben umfassen? Wie kann ich die bisherigen akademischen Leistungen sprachlich adäquat qualitativ einordnen?

In dieser Veranstaltung erhalten Promovierende einen Überblick zu folgenden Themen sowie Hinweise und Tipps zum Verfassen von Gutachten und Empfehlungsschreiben für Studierende:
Arten von Gutachten und Empfehlungsschreiben für Bewerbungen auf Stipendien und Auslandsprogramme | Anfragen von Studierenden für ein Gutachten begegnen und ggf. Absagen aussprechen | Hilfreiche Unterlagen zur Vorbereitung im persönlichen Gespräch und zum Verfassen des Gutachtens | Qualitative Einschätzung der Bewerber | Hilfreiches Vokabular für frei formulierte Texte | Berücksichtigung besonderer Umstände

Max. Teilnehmer*innen: offen

15. November: Projektmanagement der eigenen Doktorarbeit

Referent: Dr. Theo Jäger
Freitag, 15. November 2019 | 9-17 Uhr | N 2

Jedes Promotionsvorhaben stellt ein mehrjähriges, herausforderndes Projekt dar, das einer professionellen Planung und Umsetzung bedarf. Für das erfolgreiche Meistern eines Promotionsprojekts können verschiedene Instrumente und Methoden herangezogen werden, die zum Teil mit der Theorie und Praxis des klassischen Projektmanagements in Verbindung stehen. Diese lernen Promotionsinteressierte und Promovierende kennen, so dass sie sie anschließend als Projektmanager bzw. -managerin des eigenen Forschungsprojekts zum Einsatz bringen können.

Durch die Bearbeitung folgender Themen wird eine möglichst professionelle, zielführende und effiziente Planung, Durchführung und Beendigung der Doktorarbeit unterstützt:

  • Definition des Promotionsprojekts (Betreuungsverhältnis, Kurzüberblick zu Formalitäten und Regelungen, Forschungsthema und Anlass sowie Ziel des Promotionsprojekts, Projektorganisation und Umfeld des Forschungsvorhabens)
  • Planung des Promotionsprojekts (Exposé bzw. Forschungskonzept, Arbeits- und Zeitplan bzw. Projektstrukturplanung, Ressourcenplanung, Risikoanalyse, Einschätzung des eigenen „Arbeitstyps“ und individuelle Rahmenbedingungen)
  • Umsetzung des Promotionsprojekts (Projektsteuerung, Monitoring und Fortschrittsberichte, Publikationen, Umgang mit Änderungen oder Konflikten, Aktivitäten neben der eigentlichen Forschung)
  • Abschluss des Promotionsprojekts (letzte Qualitätskontrolle, Verfassen der Dissertation, Verteidigung, Übergang in die nächste Karrierephase)

Über den theoretischen Input hinaus werden im Workshop die vermittelten Instrumente und Methoden in Übungsphasen direkt eingesetzt (insbes. Steckbrief zum Promotionsprojekt, Projektstrukturplanung, Tools zur Umsetzung des Promotionsprojekts) und es entsteht hierdurch ein Teil eines Portfolios für die eigene Doktorarbeit.

Max. Teilnehmer*innen: 12

15. November: Endspurt Promotion: Vorbereitung auf Rigorosum und Disputatio

Referent: Dr. Ansgar Berger
Freitag, 15. November 2019 | 12-14 Uhr | DM 32/35

Zielgruppe: Promovierende in der Abschlussphase
Mit der (bevorstehenden) Abgabe der Dissertation kommt das Ende der Promotion endlich in Sicht. Bevor der ersehnte Doktorhut aufgesetzt werden kann, gibt es allerdings noch eine letzte Hürde: die Disputation! In diesem Vortrag soll ein erster Überblick über die Modalitäten der Thesenverteidigung gegeben werden. Es wird dargestellt, wie eine effektive Vorbereitung aussehen kann und was bei der Planung der letzten Phase der Promotion zu beachten ist. Konkret wird auch besprochen, wie Themen gefunden werden können und wie sie zur Thesenverteidigung aufbereitet werden. Am Ende des Vortrags werden außerdem Fragen des Publikums gesammelt und beantwortet.

Max. Teilnehmer*innen: 12

21. & 22. November: Präsentationstraining - Stimme und Körper

Referentin: Dipl.-Schauspielerin Susanne Engelhardt
Donnerstag, 21. November 2019 | 10-17 Uhr | Gästeraum (Mensa)
Freitag, 22. November 2019 | 10-17 Uhr | Gästeraum (Mensa)

Laptop und Beamer einschalten, Folien aufrufen – und Ihr Vortrag präsentiert sich von selbst? Sie denken, ein Auftritt vor Publikum gestaltet sich so leicht? Ein Vortrag oder eine Präsentation vor Publikum ist jedoch mehr als dies. Haben Sie sich schon einmal gefragt: Wie wirke ich während der Präsentation auf mein Publikum und wie nimmt mich mein Publikum wahr? Eigen- und Fremdwahrnehmung während einer Präsentation differieren nicht selten voneinander. In diesem Seminar wird der Fokus auf den körperlichen und stimmlichen Ausdruck beim Präsentieren gelegt.

Diplom Schauspielerin Susanne Engelhardt sucht zusammen mit den Teilnehmenden individuelle Antworten auf folgende Fragen:
Was ist Präsenz? | Und wie kann ich meine Präsenz vor Publikum steigern? | Wie unterstützt/ hindert mich Stimme und stimmlicher Ausdruck beim Präsentieren? | Wie geht stimmschonendes Sprechen? | Wie erlange ich die Aufmerksamkeit meines Publikums? | Wie gelingt Kontakt zum Publikum? | Kann man Souveränität üben? Welche Strategien helfen im Umgang mit Nervosität?
Neben einer theoriegestützten Input-Phase, trainieren sie in einem geschützten Raum, vor Publikum ihre Stimme und ihren Körper als Medium zu nutzen, damit Sie sich und Ihre Inhalte optimal präsentieren.

Max. Teilnehmer*innen: 12

29. & 30. November: Einführung in LaTeX

Referent: Tobias Kranz, M.Sc.
Freitag, 29. November 2019 | 9-17 Uhr | B 121 (PC-Pool)
Samstag, 30. November 2019 | 9-17 Uhr | B 121 (PC-Pool)

Als Gegenentwurf zum klassischen Textverarbeitungsprogramm ist die Verwendung von LaTeX bei wissenschaftlichen Arbeiten und Publikationen nicht mehr wegzudenken. Der Nutzer arbeitet mithilfe eines Quellcodes, in welchem sämtliche Formatierungsregeln festgelegt werden. Die Ausgabe erfolgt direkt als (druckfertiges) PDF-Dokument.

Die Einführung richtet sich generell an Doktoranden aller Fachbereiche. Insbesondere empfiehlt sich ein Umstieg zu LaTeX bei der Verwendung von Formeln, Tabellen, Graphiken, Verzeichnissen und Verlinkungen innerhalb des Dokuments. Eine weitere Anwendungsmöglichkeit ist die Erstellung professioneller Präsentationen.

Der Kurs besteht aus drei Teilen:
1. Erste Schritte (wichtige Befehle, Sonderzeichen, einfache Formeln, häufige Fehler, Hilfe zur Selbsthilfe)
2. Wissenschaftliche Arbeit (Formatierung, Gliederung, Fußnoten, Zitierung, Tabellen, Graphiken)
3. Erstellung einer Präsentation (Gliederung, Listen, Anordnung von Graphiken)

Das Textsatzsystem LaTeX ist Opensource und die benötigte Software (Distribution und Editor) kostenlos. Eine große und hilfsbereite Community runden die Liste der Vorteile ab. Die Teilnehmer*innen sollen lernen, aktiv nach Problemlösungen im Internet zu suchen.
Der Kurs findet an PCs statt, an welchen LATeX bereits installiert ist. Bei Fragen wenden Sie sich bitte vorab an tobias.kranz@uni-trier.de.

Max. Teilnehmer*innen: 15

06. Dezember: Wissenschaftliches Publizieren

Referentin: Dr. Evgenia Grishina
Freitag, 06. Dezember 2019 | 10.15-11.45 Uhr | Schulungsraum der UB (Raum 11a)

Die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen stellt einen wichtigen Aspekt des wissenschaftlichen Arbeitens dar. Wissenschaftliche Reputation wird zu einem großen Teil an der Publikationsliste und an der Rezeption der Forschungsergebnisse in der Fachwelt gemessen. Wie kann die Rezeption von Publikationen in der wissenschaftlichen Community erhöht werden? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Seminars, der zum einen Einblick in die allgemeinen Fragen des wissenschaftlichen Publizierens vermittelt und zum anderen einen ausdrücklichen Fokus auf das Publizieren im Open Access setzt.

Max. Teilnehmer*innen: 15

12. & 13. Dezember: Erstellung eines Datenmanagementplans: digitale Forschungsdaten effektiv verwalten und dokumentieren

Referentin: Marina Lemaire
Termin 1: Donnerstag, 12. Dezember 2019 | 9.30-17 Uhr | DM 255
Termin 2: Freitag, 13. Dezember 2019 | 9.30-17 Uhr | DM 255

Die allgegenwärtige Digitalisierung wirkt sich auf die Art und Weise aus, wie heute geforscht wird. Digitale Forschungsdaten zu sammeln und zu verarbeiten, stellt viele Projekte vor besondere Herausforderungen, die sowohl die Auswahl der Soft- und Hardware betreffen als sich auch auf den gesamten Forschungsprozess selbst auswirken. Zudem fordern Drittmittelgeber und Wissenschaftsorganisationen die Forschenden zunehmend auf, sich dem Open Science Gedanken zu öffnen und FAIRe Forschungsdaten bereitzustellen. Dies alles macht eine vorausschauende, sensible Planung und Dokumentation hinsichtlich der anfallenden Daten und Ergebnisse notwendig. Ein geeignetes Werkzeug hierfür ist der Datenmanagementplan (DMP). Er definiert und dokumentiert Rahmenbedingungen, Verantwortlichkeiten, konkrete Strategien zur Erstellung und Verarbeitung, zu Umfang und Sicherung sowie ggf. späterer Veröffentlichung der Forschungsdaten.

Der eintägige Workshop führt die Teilnehmer*innen in die Erstellung eines DMPs mithilfe des RDMO-Tools (rdmorganiser.github.io/) ein. Sie lernen die Teilaspekte eines DMPs kennen und beginnen, einen DMP für ihr Forschungsvorhaben zu entwickeln.
Für eine zielgruppenspezifische Ausrichtung des Workshops ist aus organisatorischen Gründen eine Anmeldung für diesen Workshop bis spätestens zum 28. November unter Angabe der Forschungsfrage/n, den Untersuchungsmaterialen und den angewendeten Methoden notwendig. Die Teilnehmer*innen mit ähnlichen Interessen bezüglich des FDMs werden in zwei Gruppen aufgeteilt, um in der Gruppe gemeinsam Lösungen zu den verschiedenen DMP-Fragen zu diskutieren.

Max. Teilnehmer*innen pro Gruppe: 8

Veranstaltungen von Promovierenden für Promovierende

Literaturwissenschaftliches Kolloquium

Seit dem Sommersemester 2017 gibt es ein regelmäßiges Kolloquium für alle Promovierende der Literaturwissenschaften. Als Präsentationskolloquium wird hier die Möglichkeit geboten, das eigene Projekt vorzustellen, Ideen auszutauschen und Feedback einzuholen. Darüber hinaus wird es auf die Literaturwissenschaften zugeschnittene Veranstaltungen und Workshops zur Promotionsförderung geben. 

Interessierte sind bei den Treffen des Kolloquiums jederzeit herzlich willkommen.

Termine:

  • TBA

Um eine vorherige Kontaktaufnahme per E-Mail an das Organisator*innen-Team wird gebeten. 

Ansprechpartnerinnen

Eva-Maria Windberger (M.Ed.)
Raum: B 352
Tel.: 0651 - 201 - 2303
Fax: 0651 - 201 - 3928
E-Mail: em.windbergeruni-trierde

Britta Colligs (M.A.)
Raum: B 353
Tel.: 0651 - 201 - 2296
Fax: 0651 - 201 - 3928
E-Mail: colligsuni-trierde

"DocColloq" - Interdisziplinäres Doktorandenkolloquium an der Universität Trier

Das interdisziplinäre Doktorandenkolloquium "DocColloq" wird von Promovierenden für Promovierende organisiert. Weiterführende Informationen sowie aktuelle Termine finden Sie auf der Infoseite des DocColloq.

Fortbildungen weiterer Anbieter

Weiterbildungsveranstaltungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs

In der Veranstaltungsdatenbank des Zentrums für wissenschaftliche Nachwuchsförderung und Karriereentwicklung (ZENA) finden Sie weitere Veranstaltungen für alle Nachwuchswissenschaftler*innen.

Hochschuldidaktik

Die Stabstelle Qualitätssicherung (QS) bietet regelmäßig allen Lehrenden Workshops zur hochschuldidaktischen Weiterbildung an. Diese sind auf der Seite www.hochschuldidaktik.uni-trier.de abrufbar.

Weiterbildungsangebote des Referats für Gleichstellung

Das Gleichstellungsreferat der Universität Trier bietet regelmäßig Veranstaltungen für Promovendinnen und Postdocs an. Das Programm „Perspektiven und Praxis“ ist auf der Webseite des Referats www.gleichstellung.uni-trier.de abrufbar.

Weiterbildungsangebote im Rahmen der Universität der Großregion (UniGR)

Die Universität Trier ist eine der Mitgliedsuniversitäten des Verbundes Universität der Großregion, daher können Promovierende der Universität Trier, wenn genügend Kapazitäten in den Kursen vorhanden sind, auch an den Weiterbildungsveranstaltungen für Promovierende der Partneruniversitäten teilnehmen.

Kooperation mit dem IPZ Koblenz

Kurse des Interdisziplinären Promotionszentrums der Universität Koblenz-Landau (IPZ) sind auch für Promovierende der Universität Trier zugänglich. Seit einigen Jahren verbindet das Graduiertenzentrum der Universität Trier (GUT) und das Interdisziplinäre Promotionszentrum der Universität Koblenz-Landau ein reger Austausch.

Da das Kursprogramm des IPZ auch für Sie interessant sein könnte, besteht nun die Möglichkeit an Workshops des Koblenzer Zentrums teilzunehmen. Eine Übersicht über das Kursangebot finden Sie hier: www.ipz.uni-koblenz-landau.de/termine. 

Bei Interesse melden Sie sich bitte unter folgender E-Mailadresse für die Kurse an und erwähnen bitte, dass Sie an der Universität Trier promovieren: ipzorga@uni-koblenz.de.

Veranstaltung im Rahmen der Kooperation mit dem Qualitätszirkel Promotion (QZP)

Für Nachwuchsgruppenleiter*innen, Juniorprofessor*innen und neu berufene Professor*innen in der Anfangsphase ihrer Betreuungsverantwortung bietet das GUT in Zusammenarbeit mit den anderen Mitgliedern des QZP jährlich die Weiterbildung "Promotion gut betreut" an.

Seit 2012 bieten die Mitgliedsuniversitäten des QualitätsZirkel Promotion jährlich jeweils den anderthalb- bzw. zweitägigen Workshop "Promotionsbetreuung" an. Dieses Angebot richtet sich exklusiv an die Betreuenden an Universitäten der QZP-Mitglieds-Graduierteneinrichtungen (in der Regel 2 Teilnehmer*innen von jeder Mitgliedsuniversität).

Der nächste Workshop findet am 27./28. Februar 2020 an der Universität Trier statt. Weitere Informationen zum Workshop und zur Anmeldung finden sie hier.