Promovieren von A - Z


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A


Abschlussphase der Dissertation

Der Beginn der Abschlussphase wird im besten Falle definiert durch ein Konsensgespräch zwischen der/dem Betreuenden bzw. dem Betreuungskomitee und der/dem Promovierenden über einen sinnvollen Abgabetermin für die Dissertation und möglichst auch über eine Frist für den Termin der Disputation; dieser wiederum wird beeinflusst durch

  • die vereinbarte Zeit für etwaige Korrekturphasen,
  • die Erstellung und Einreichung der notwendigen Gutachten,
  • die Termine der Sitzungen des Promotionsausschusses,
  • die Auslagefrist für die Dissertation sowie die Terminlage der Mitglieder des Prüfungsausschusses.

Grundsätzlich sollten, falls nicht bereits in der Arbeitsphase erörtert, spätestens jetzt in der Abschlussphase wichtige Punkte und Fragen angesprochen und möglichst zur beiderseitigen Zufriedenheit geklärt werden.

  • Dabei sollte eine Einschätzung erfolgen, ob die bisher erarbeiteten Ergebnisse für eine gelungene Dissertation ausreichen oder ob ein möglicher zusätzlicher Arbeits- und Zeitaufwand einen adäquaten weiteren Qualitätsgewinn erbringt.
  • Des Weiteren soll spätestens jetzt festgelegt werden, in welcher Sprache die Arbeit verfasst wird. Insbesondere bei Nicht-Muttersprachler/innen ist zu klären, welche Anforderungen an Ausdruck und Stil gestellt werden und ob ggf. professionelle Hilfe für die sprachliche Abrundung der Arbeit in Anspruch genommen werden sollte.

Außerdem sollten beispielsweise folgende Fragen geklärt werden:

  • Bis wann sind die einzelnen Teile der Arbeit fertigzustellen?
  • Werden einzelne Kapitel oder erst die ganze Dissertation der/dem Betreuenden zur Korrektur vorgelegt?
  • Welcher zeitliche Rahmen steht der/dem Betreuenden für Korrekturen zur Verfügung?
  • Werden ggf. überarbeitete Teile der/dem Betreuenden für eine erneute Korrektur vorgelegt?

Auf die Abschlussphase folgt die Fertigstellung der Dissertation.

(Quelle: Qualitätszirkel Promotion, “Gemeinsam die Promotion gestalten”, 3. Aufl., 2014; Qualitätszirkel Promotion, "Gemeinsam die Promotion gestalten. Handlungsempfehlungen für Promovierende", 4. Aufl., 2018)

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Auslandsaufenthalt

Bereits bei der Planung Ihrer Promotionszeit sollten Sie überlegen, ob für Sie Auslandsreisen oder –aufenthalte in Frage kommen oder im Rahmen Ihrer Forschung nützlich bzw. sogar notwendig sind. Diese werden insbesondere durch Auslandsstipendien z.B. des DAAD, aber auch anderer Stipendieneinrichtungen, gefördert. Internationale Erfahrung wird generell positiv bewertet und in vielen Fächern zur Unterstützung der weiteren Karriere empfohlen. Daher sollten Sie frühzeitig überlegen, welche Optionen, Auslandserfahrungen zu erwerben, zu Ihrer fachlichen und persönlichen Situation passen könnten.

Weitere Informationen finden HIER .

(Quelle: Qualitätszirkel Promotion, „Promotion – bewusst entscheiden und gut starten“, 1. Aufl. 2019, S. 18).


B


Betreuungsvereinbarung

Eine Betreuungsvereinbarung soll das Verhältnis zwischen Promovierenden und Betreuenden inhaltlich und zeitlich transparent gestalten (z.B. Festlegung der Regelmäßigkeit, mit der von Seiten des/der Promovierenden Zwischenergebnisse vorgelegt werden und Promotionsdauer).

Inzwischen sind an etlichen deutschen Universitäten Betreuungsvereinbarungen verpflichtend. Dies gilt nicht für die Universität Trier. Einige Promovierende haben dennoch eine (schriftlich festgehaltene) Betreuungsvereinbarung mit der jeweiligen Betreuungsperson geschlossen. Grundsätzlich ist es möglich, nach einer Betreuungsvereinbarung zu fragen – einige Professoren/-innen gehen gerne auf diese Möglichkeit ein bzw. bieten sie sogar selbst an. Rechtlich bindend sind Betreuungsvereinbarungen zwar nicht, erfahrungsgemäß erhöhen sie jedoch die „moralische“ Verbindlichkeit z.B. bezüglich eines gemeinsam gesteckten Zeitrahmens (dies gilt übrigens nicht nur als „Absicherung“ der Promovierenden! An den Universitäten, an denen Betreuungsvereinbarungen Pflicht sind, nutzen oft auch die Betreuenden die gefassten Vereinbarungen ggf. als Mittel, falls die Promovierenden von dem abgesprochenen Zeitfenster oder den Arbeitsschritten deutlich abweichen.

Falls eine schriftliche Betreuungsvereinbarung von beiden Seiten wünschenswert erscheint, kann die Vereinbarung natürlich völlig individuell gestaltet werden. Ein gutes und handhabbares Muster stellt allerdings die DFG zur Verfügung (siehe: http://www.dfg.de/formulare/1_90/1_90.pdf)

(Quelle: Dr. Frank Meyer)

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Brownbag-Lunch – Netzwerken für Wissenschaftlerinnen

Einmal im Monat lädt das Referat für Gleichstellung Wissenschaftlerinnen (Doktorandinnen, Post-Docs, Professorinnen) der Universität Trier zu einem gemeinsamen Mittagessen mit thematischem Impuls ein. Neben dem inhaltlichen Austausch können die Teilnehmerinnen dabei in einer informellen Atmosphäre Kontakte knüpfen. Im Rahmen des Mentoring-Programms wird mit dem Brownbag ein fach- und programmübergreifender Netzwerkbaustein angeboten

Die geplan­ten Ter­mine und The­men fin­den Sie in der Rubrik “Aktu­el­les” auf der Website des Referat für Gleichstellung.

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C


Cotutelles de thèse

Die Cotutelle de thèse ist ein gemeinsames Promotionsverfahren an zwei Universitäten in unterschiedlichen Ländern, die zur Erlangung eines gemeinsamen Doktortitels führt.

In einem ersten Schritt sucht der/die Promovierende sich einen Doktorvater/eine Doktormutter für sein/ihr Promotionsthema an zwei Universitäten in unterschiedlichen Ländern aus oder bewirbt sich mit seinem/ihrem Promotionsthema für ein Graduiertenkolleg. Vorschläge für Dissertationsthemen sind oftmals auf den Internetseiten der Forschungslabore und Graduiertenkollegs zu finden. Wenn in einem zweiten Schritt die Zulassung zur Promotion an beiden beteiligten Institutionen erfolgt ist und beide Doktorväter/Doktormütter mit einem Cotutelle-de-thèse-Verfahren einverstanden sind, wird in einem dritten Schritt für dieses individuelle Promotionsvorhaben eine Vereinbarung zwischen den beiden beteiligten Universitäten abgeschlossen. Hierin werden die Modalitäten zur Erstellung und Verteidigung der Dissertation sowie die Forschungsaufenthalte an beiden Universitäten festgelegt und festgehalten, dass der/die Promovierende nur an einer Universität Studiengebühren zahlt (wobei dies in der Regel zwischen den Universitäten rotiert).

Der/die Promovierende fertigt unter der gemeinsamen Betreuung seiner zwei Doktorväter/Doktormütter eine gemeinsame Dissertation an, die er/sie vor einem gemeinsamen Gremium verteidigt.
Dem/der Promovierenden wird ein gemeinsamer Doktortitel verliehen, für welchen entweder eine gemeinsame Urkunde beider Institution oder an den beiden beteiligten Universitäten jeweils eine Promotionsurkunde verliehen wird, die auf das gemeinsame Cotutelle-de-thèse-Verfahren hinweist.

Kontakt an der Universität Trier: unigruni-trierde

(Quelle: Website der UniGr)

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D


Dekanate

Die Dekanate sind die zentralen Verwaltungs- und Koordinierungsstellen der Fachbereiche. Ihre Aufgaben reichen von der Betreuung und Geschäftsführung der Gremien der akademischen Selbstverwaltung (Fachbereichsrat, Fachausschuss für Studium und Lehre) über die Organisation der akademischen Hochschulprüfungen (Auskunft, Beratung, Anmeldung und Ablauf der Abschlüsse Magister Artium, Promotion, Habilitation), die Personalverwaltung (Mitwirkung bei Einstellung, Ein- und Höhergruppierung, Beförderung, Entlassung; Weiterleitung von Berufungsvorschlägen) sowie Haushaltsangelegenheiten (Genehmigung von Dienstreisen und Exkursionen, Beschaffungsanträgen, Zuteilung von Haushaltsmitteln, Bewirtschaftung).

(Quelle: Website Dekanat FB III)

Promovierende erhalten ihre Promotionsordnung sowie alle Informationen rund um die rechtliche Gestaltung ihrer Promotion in dem Dekanat des Fachbereichs ihres Promotionsfaches. Die Kontaktdaten und Öffnungszeiten der einzelnen Dekanate an der Universität Trier können Sie HIER finden.

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Disputation

Neben dem Rigorosum ist die Disputation eine Form der mündlichen Prüfung, die für das Erlangen des Doktortitels vonnöten ist. Sie findet nach der erfolgreich abgeschlossenen Dissertation statt.

Die Disputation ist ein wissenschaftliches Streitgespräch, welches im Normalfall öffentlich zugänglich ist und sich mit den Inhalten der Dissertation befasst. Somit dient sie der genauen Auseinandersetzung mit den Thesen der Dissertation und deren Verteidigung durch den Promovenden. Je nach Fach variiert die Länge sowie der Aufbau der Disputation – in vielen Fällen beinhaltet sie z.B. einen kurzen Vortrag der Hauptthesen der Dissertation durch den Prüfling.

Je nach Fach wird an der Universität Trier entweder die Disputation oder das Rigorosum bevorzugt. Für die Abwicklung der Promotionsprüfungen sind die Dekanate der Fachbereiche an der Universität Trier zuständig. Nähere Informationen zum Thema können Sie der Promotionsordnung Ihres Faches entnehmen.

Der Qualitätszirkel Promotion empfiehlt, sich auf Präsentation und Diskussion auf möglichst vielfältige Art und Weise vorzubereiten. 

  • Wichtig ist es dabei, sich auf vielfältige Art und Weise ausreichend auf die Präsentation und die zu erwartende wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Dissertation vorzubereiten (und hierbei auch kritikfähig zu sein).
  • Hierzu gehört der Besuch eines Workshops, der sich dieser Fragestellung widmet, und das Einholen von Hilfe und Kritik anderer Promovierender oder auch bereits Promovierter. Evtl. können auch Probevorträge vor Mit-Promovierenden und/oder Betreuenden gehalten werden. Hierfür sollte ggf. die Zugehörigkeit zu einer Graduiertenschule oder einer Arbeitsgruppe mit einem engeren Verbund von Promovierenden und evtl. mehreren Betreuenden genutzt werden. 
  • Die Promovierenden sollten sich bewusst darüber werden und dies auch gezielt üben, dass sie - im Gegensatz zu ihren bisherigen (untergeordneten) Rolle als Studierende bzw. Promovierende - in der Disputation als gleichwertige wissenschaftliche Gesprächs- und Diskussionspartner*innen auftreten müssen.

(Quelle: Qualitätszirkel Promotion, "Gemeinsam die Promotion gestalten", 4. Aufl. 2018, S. 25)

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Doktortitel

Die Universität Trier verleiht in ihren sechs Fachbereichen sowie der Theologischen Fakultät den Doktortitel:

Fachbereich I:
Erziehungs- und Bildungswissenschaften (Dr. phil.), Philosophie (Dr. phil.), Psychologie (Dr. rer. nat.), Psychobiologie

Fachbereich II (Dr. phil.):
Anglistik, Germanistik, Japanologie, Klassische Philologie, Computerlinguistik, Digital Humanities, Medienwissenschaft, Phonetik, Romanistik, Sinologie, Slavische Philologie.

Fachbereich III (Dr. phil.):
Ägyptologie, Geschichte, Klassische Archäologie, Kunstgeschichte, Papyrologie, Politikwissenschaft

Fachbereich IV (Dr. phil., Dr. rer. pol., Dr. rer.nat):
Betriebswirtschaftslehre, Informatik, Mathematik, Soziologie, Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik

Fachbereich V (Dr. iur.):
Rechtswissenschaft

Fachbereich VI (Dr. phil., Dr. rer. nat):
Geographie, Geowissenschaften

siehe auch: Promotionsrecht, Promotion

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Dokumentationspflicht

Zur Sicherung der guten wissenschaftlichen Praxis sind Promovierende unter anderem „zur Protokollierung, zur vollständigen, langfristig nachprüfbaren Dokumentation der Methoden und Forschungsergebnisse verpflichtet.“ So oder in ähnlicher Form steht es in den meisten „Leitlinien“ zur Promotion (bzw. zur Forschung) der deutschen Universitäten.

Vor allem im Bereich experimenteller Forschung bedeutet das, dass nicht nur die eingesetzten Methoden und die Einzelergebnisse/Befunde/erhobenen Daten usw. dokumentiert und für die Dauer von mindestens 10 Jahren aufbewahrt werden müssen. Auch bei geisteswissenschaftlichen Arbeiten ist es wichtig, z.B. Interviewprotokolle, Zitate und Halbzitate auch aus (noch) ungedruckten Quellen oder auch Ergebnisse sonstiger Erwähnung/Verwendung von Arbeitsergebnissen als schriftliche und datierte Protokolle mindestens 10 Jahre aufzubewahren.

Die Aufbewahrungspflicht besteht dabei in allen Fällen auf Seiten der Promovierenden!

Hinweis: Momentan ist unter Experten/-innen umstritten, ob 10 Jahre überhaupt ausreichen. Falls z.B. nach mehr als 10 Jahren nach Einreichung einer Doktorarbeit der Vorwurf auf geistigen Diebstahl oder z.B. auf Manipulation/Weglassen von Experiment- oder Erhebungsdaten auftreten sollte, müsste der/die Verfasser/-in einer Doktorarbeit dann immer noch selbst (anhand dokumentierter Forschungsmethoden/–ergebnissen) nachweisen, dass er/sie bei der Doktorarbeit wissenschaftlich korrekt vorgegangen ist.

 

(Quelle: Dr. Frank Meyer, Leiter des GUT)

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Druckkostenzuschüsse

Die nachfolgende Auflistung bietet nur eine kleine Auswahl an Fördermöglichkeiten für Druckkosten. Eine weitere Hilfe bei der Suche für eine geeignete Förderung stellt der Stifterverband dar, auf dessen Homepage Promovierende nach Stipendien für ihr Projekt suchen können. 

Fachunabhängige Förderung

  • Fazit-Stiftung
    • Die Fazit-Stiftung unterstützt Sie mit Druckkostenzuschüssen für die verlangte Zahl der Pflichtexemplare und Vervielfältigungen Ihrer Dissertation oder Habilitation. Für die Gewährung der Druckkostenzuschüsse muss eine finanzielle Notlage vorliegen, d.h. dass eine Finanzierung von anderer Seite nicht möglich ist. 
  • VG Wort
    • Die Verwertungsgesellschaft Wort gewährt Druckkostenzuschüsse für die Erstveröffentlichung wissenschaftlicher Werke, die aufgrund hoher Spezialisierung und geringer Auflage ohne finanzielle Hilfe nicht erscheinen könnten. Ein paritätisch aus Verleger*innen und Wissenschaftler*innen zusammengesetzter Ausschuss befindet nach streng wissenschaftlichen Kriterien über die Möglichkeiten einer Förderung und die Höhe des Druckkostenzuschusses. 
  • Deutscher Akademikerinnenbund e.V.
    • Der deutsche Akademikerinnenbund e.V. fördert innovative Leistungen von Promovendinnen und Postdoktorandinnen. Dabei wird besonders eine innovative Thematik der Arbeit sowie die Zugehörigkeit zu einem Fachbereich mit niedrigen Frauenanteil beachtet.
  • Gerda-Weiler-Stiftung
    • Gefördert werden kann von der Gerda-Weiler-Stiftung für feministische Frauenforschung e.V. eine interdisziplinäre Forschungstätigkeit von Frauen, insbesondere außerhalb des universitären Bereichs. Geförderte Forschungsgebiete sind: Anthropologie, Biologie, Geschichte, Kunst, Medizin, Musik, Philosophie, Religion, Sozialwissenschaften, Spiritualität sowie Sprach- und Literaturwissenschaft.

Fachspezifische Förderung

  • Franz-und-Eva-Rutzen-Stiftung
    • Die Stiftung fördert Wissenschaft und Forschung vorwiegend auf den Gebieten der Archäologie; Bildung und Erziehung; Geschichte sowie Kunst- und Kulturgeschichte und der Kultur, insbesondere des Denkmalschutzes.
  • Geschwister Boehringer Ingelheim - Stiftung für Geisteswissenschaften
    • Die Stiftung vergibt ausschließlich Zuschüsse für den Druck wissenschaftlicher Werke, die den Geisteswissenschaften zuzurechnen sind und im weitesten Sinne dem deutschsprachigen Kulturkreis verbunden sind.
  • Johanna und Fritz Buch Gedächtnis-Stiftung
    • Gefördert werden den Forschungsstand im rechtswissenschaftlichen Bereich voranbringende Dissertation und Habilschriften.
  • Studienstiftung Ius Vivum
    • Die juristische Studienstiftung fördert rasch und unbürokratisch und verwirklicht ihren Stiftungszweck, u. a. durch Druckkostenzuschüsse.

E


Eltern-Kind-Arbeitszimmer

Einen ungestörten Platz zum Arbeiten an der Uni zu finden, ist nicht ganz einfach, besonders mit Nachwuchs. Sollte es mal mit der Kinderbetreuung nicht geklappt haben, gibt es für solche Fälle das Eltern-Kind-Arbeitszimmer des Referat für Gleichstellung. Hier haben studierende und promovierende Eltern (also auch Väter!) die Möglichkeit, ihren Nachwuchs in einen kindgerecht eingerichteten Arbeitsraum mit zubringen. Das Eltern-Kind-Zimmer bietet:

  • einen Schreibtisch mit PC, Zugang zum Uni-Netz und SPSS
  • ein Kinderbett
  • Stillsessel
  • Wickelkommode
  • Kindertisch und Stühle
  • Spielzeug und Malutensilien

 

Der Raum befindet sich im DM-Gebäude (Raumnr. DM 50) und kann nach Verfügbarkeit in Anspruch genommen werden.

Ansprechpartnerin ist im Referat für Gleichstellung Frau Kirsten, Tel.: 201-3197/3198 oder familie@uni-trier.de oder gleichstellung@uni-trier.de.

Presseartikel

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Europäischer Doktortitel der Universität der Großregion

Der “Europäische Doktortitel der Universität der Großregion” ermöglicht es, der Promotion eine internationale Dimension zu geben, ohne sich im Rahmen einer „Cotutelle de thèse“ einzuschreiben.

Alle Promovierende (mit oder ohne „cotutelles“) der  UniGR-Partneruniversitäten können die Verleihung dieses Titels beantragen. Sie erhalten den Titel zusätzlich zu ihrem Doktortitel, wenn sie bestimmte Bedingungen erfüllen, die sich von einer Partneruniversität zur anderen unterscheiden können.

Um den “Europäischen Doktortitel der Universität der Großregion” zu beantragen, muss der/die Promovierende sich an den UniGR-Referenten/die UniGR-Referentin seiner/ihrer Heimatuniversität wenden.

Die Vergabe des Titels erfolgt durch die Aushändigung einer Bescheinigung, die sowohl vom Präsidenten/der Präsidentin der Universität unterschrieben ist, die den Doktortitel verleiht (von den Präsidenten/Präsidentinnen im Falle eines Titels, der in der Zusammenarbeit mehrerer Universitäten erworben wird), als auch vom Präsidenten/der Präsidentin der UniGR. Diese Bescheinigung wird dem Zeugnis beigefügt, allerdings als separates Dokument.

Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an unigruni-trierde und besuchen Sie die Website der UniGr.

(Quelle: Website der UniGr)

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F


Fertigstellung der Dissertation

Auf die Abschlussphase der Dissertation folgt die Erstellung der endgültigen Form der Arbeit, zu der Betreuende und Promovierende jeweils aus eigener Perspektive in Form einer abschließenden Kontrolle vor der Abgabe v.a. folgende Punkte klären sollten:

  • Insbesondere sollte mit den Betreuenden noch einmal kritisch hinterfragt werden, ob die Fragestellungen mit den richtigen Methoden und qualifiziert bearbeitet wurden.
  • Ist der Aufbau der Arbeit sinnvoll und ausreichend strukturiert bzw. klar gegliedert?
  • Sind Textaufbau und Inhalt kohärent?
  • Sind die Ergebnisse überzeugend dargestellt und diskutiert worden?
  • Wurden die einzelnen Kapitel im Hinblick auf ihre Bedeutung für die Gesamtarbeit verfasst?
  • Wurde ein angemessener wissenschaftlicher Erkenntnisgewinn erarbeitet, z.B. ein Beitrag zur Erweiterung der Theorie oder der Methoden des jeweiligen Faches o.ä.?
  • Wie ist das Ausmaß der Eigenständigkeit der erbrachten wissenschaftlichen Leistung einzuschätzen?

(Quelle: Qualitätszirkel Promotion, “Gemeinsam die Promotion gestalten”, 3. Aufl., 2014)

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Finanzierung

Bei der Entscheidungsfindung für eine Promotion spielt die Frage der Finanzierung eine wichtige Rolle. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Lebensunterhalt während der Promotion zu bestreiten und diese haben wiederum Auswirkungen auf die Durchführung der Promotion, v. a. hinsichtlich der zeitlichen Kapazitäten, die für die Promotion aufgewendet werden können, und der Häufigkeit des Kontakts zur Betreuungsperson. Zudem hat die Finanzierungsart auch etwas damit zu tun, welche berufliche Karriere Sie im Blick haben. Egal, ob Sie in der Wissenschaft oder auf dem freien Arbeitsmarkt Fuß fassen möchten, ist es ratsam, sich im jeweiligen Feld frühestmöglich zu platzieren, Erfahrungen zu sammeln und Netzwerke aufzubauen. In vielen Fällen handelt es sich bei der Promotionsfinanzierung um eine „Mischfinanzierung“, d. h. dass während der Promotion die Finanzierungsart wechselt und nicht durchgängig aus einer Quelle gespeist wird. Häufig sind die Laufzeiten von Stellen für Mitarbeiter*innen oder Stipendien nicht ausreichend, um die gesamte Promotionsdauer abzudecken. Auch müssen Übergänge, etwa für die Beantragung eines Stipendiums, überbrückt werden.

In der Broschüre „Promotion – bewusst entscheiden und gut starten“ des QualitätsZirkel Promotion werden folgende gängigsten Finanzierungsarten der Promotion sowie damit verbundene mögliche Vor- und Nachteile vorgestellt:

  • Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in;
  • Stellen im Bereich Wissenschaftsmanagement;
  • Wissenschaftliche Hilfskraftstellen;
  • Promotionsstipendium;
  • externe Finanzierung;
  • Teilstipendien.

Die Möglichkeit der Vereinbarkeit von Promotion und Familie spielt bei der Stellen- bzw. Finanzierungswahl häufig ebenfalls eine Rolle. Die Beschäftigung an einer Hochschule bietet i.d.R. Flexibilität hinsichtlich der Arbeitszeiten, die meisten Hochschulen haben zudem für die Kinder der Studierenden, Promovierenden und Mitarbeiter*innen eigene Kindertagesstätten und gesonderte Programme bzw. Angebote zur Vereinbarkeit. Die meisten Stipendiengeber gewähren monatliche Familienzuschläge und Förderungen für Betreuungskosten.

(Quelle: Qualitätszirkel Promotion, „Promotion – bewusst entscheiden und gut starten“, 1. Aufl. 2019, S. 29 ff.)

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Forschungseinrichtungen an der Universität Trier

Die Universität Trier zeichnet sich durch mehrere Forschungsschwerpunkte aus den Bereichen der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, der Rechtswissenschaften, der Wirtschaftswissenschaften, der Mathematik, Informatik und der Geographie aus. Es besteht ein großes Spektrum an verschiedenen wissenschaftlichen Einrichtungen, wie den Exzellenz-Clustern, den Sonderforschungsbereichen, den fachbereichsübergreifenden und zentralen Einrichtungen sowie den Graduiertenkollegs und mit der Universität verbundenen Institutionen, in denen die Spitzenforschung in leistungsstarken Bereichen gezielt unterstützt wird (z.B. Zentrum für Lehrerbildung oder Forum Celtic Studies)

Informationen über alle Forschungseinrichtungen an der Universität Trier finden Sie auf der folgenden Webseite.

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Forschungsreferat

Die zentrale Aufgabe des Forschungsreferates an der Universität Trier ist es, die Wissenschaftler*innen der Universität Trier bei der Beantragung von Drittmitteln für Forschungsprojekte zu unterstützen. Das Forschungsreferat ist zudem die erste Kontaktstelle für außeruniversitäre Einrichtungen, die mit der Universität Trier kooperieren möchten.

An Promovierende der Universität Trier vergibt das Forschungsreferat sowohl Promotionseinstiegs- als auch Promotionsabschlussstipendien, die einen kurzen Zeitraum für den Beginn bzw. die Fertigstellung der Dissertation finanzieren. Nachwuchswissenschaftler*innen, die auf einer Konferenz vortragen oder ein Poster präsentieren, können beim Forschungsreferat Mittel aus dem Sonderfonds Reisekosten beantragen.

In begründeten Fällen können Promovierende der Universität Trier ebenfalls einen Antrag auf Sachmittel aus dem Forschungsfonds stellen. Der Antrag ist durch die/den Betreuer/in der Arbeit fristgerecht im Forschungsreferat einzureichen.

Aktuelle Informationen über Forschungsförderungsmöglichkeiten für Promovierende finden Sie auf der Website des Forschungsreferates.

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G


Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)

Die GEW setzt sich intensiv für eine Verbesserung der Promotionsbedingungen für Promovierende in Deutschland ein. Neben der Erarbeitung und Vertretung politischer Positionen und Forderungen flankieren daher ebenso Vernetzungs- und Fortbildungsangebote die Arbeit mit und für Promovierende und Promotionsinteressierte. HIER finden Sie weitere Informationen zu den Angeboten der GEW für Promovierende.

 

Auch Studierende und Pädagoginnen und Pädagogen sind gleichberechtigte Mitglieder in der GEW. Als Bildungsgewerkschaft im Deutschen Gewerkschaftsbund vertritt die GEW die Interessen aller im pädagogischen Bereich Ausgebildeten und Beschäftigten. Gemeinsam mit ihnen gestalten sie vernünftige Arbeitsbedingungen, streiten für faire Entgelte, unbefristete Arbeitsverträge und sichern Arbeitsplätze im Bildungsbereich.

Die GEW ist parteipolitisch unabhängig, aber nicht unparteiisch. Das bedeutet: Sie ergreift Partei für die Beschäftigten, für die Entwicklung und den Ausbau eines demokratischen Bildungswesens.

(Quelle: “Die GEW Stellt Sich Vor”, leicht modifiziert)

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Gute wissenschaftliche Praxis

Die Mitglieder der Universität sowie alle registrierten Promovierenden sind zur Einhaltung und Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis verpflichtet. Die Leitlinien zur Sicherung wissenschaftlicher Praxis an der Universität Trier können hier als PDF heruntergeladen werden: Grundsätze zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis an der Universität Trier. Neben einer Definition guter wissenschaftlicher Praxis listen die Leitlinien Verhaltensweisen auf, die als wissenschaftliches Fehlverhalten anzusehen sind, sowie die Konsequenzen eines solchen Fehlverhaltens. Außerdem beschreibt sie den Verfahrensablauf an der Universität Trier bei konkreten Verdachtsmomenten. Es empfiehlt sich zudem dringend, einen Workshop zu dieser Thematik zu besuchen, wie sie z.B. vom GUT angeboten werden.

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I


Immatrikulation

Im Gegensatz zu den Studierenden ist eine Immatrikulation für Promovierende nicht obligatorisch und von verschiedenen Faktoren abhängig. 

Als Promovierende*r hat man die Möglichkeit, sich an der Universität als Promotionsstudierende*r einzuschreiben. Dies bietet die üblichen Vorteile, die auch Studierenden eröffnet werden: Nutzung des Semestertickets und sonstiger infrastruktureller Angebote der Universität. Wenn man bereits vor der Promotion an der Universität Trier als StudentIn eingeschrieben war, hat man die Möglichkeit, einen ‚nahtlosen Übergang‘ zu erwirken, indem man rechtzeitig (noch vor der Exmatrikulation, die mit Beendigung des Studiums wirksam wird) das Studierendensekretariat informiert, dass man weiterhin als Promotionsstudent eingeschrieben bleiben möchte. Dies hat insbesondere für unter 30-Jährige im Zusammenhang mit den Krankenkassen (siehe auch Krankenversicherung) eine wichtige Bedeutung. Ist man nämlich erst einmal exmatrikuliert und schreibt sich erneut ein (auch wenn dies an der gleichen Uni passiert), sehen viele Krankenkassen dies als ein Zweitstudium an und erheben deshalb andere Beitragssätze (je nach KK um die 150 Euro pro Monat!)

Die Immatrikulation als Promotionsstudierende*r ist seit 2016 auch dann problemlos möglich, wenn man an der Universität beschäftigt ist, egal ob als wissenschaftliche Hilfskraft, in der Universitätsverwaltung oder als wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in.

Voraussetzung für die Einschreibung als Promotionsstudent*in ist eine Betreuungsbestätigung, die in aller Regel als Formular im zuständigen Dekanat erhältlich ist und unterschrieben von Doktorvater/-mutter und Doktorand*in beim Studierendensekretariat vorgelegt werden muss. Nach Begleichung des Semesterbeitrages erhält der/die Doktorand*in dann seine Tunika.

Die Immatrikulation als Promotionsstudierende*r ist NICHT an die üblichen Semesterfristen gebunden und kann somit immer erfolgen. Allerdings wird immer der gesamte Semesterbeitrag fällig, auch wenn man sich zwei Tage vor Semesterende einschreibt.

(Quelle: Team DokNet)

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International Office

Das International Office fördert und pflegt die internationalen Kontakte der Universität Trier. Es ist zentrale Anlaufstelle für ausländische Studierende und Wissenschaftler*innen, die an der Universität Trier studieren, forschen und lehren (möchten), sowie für Trierer Studierende und Wissenschaftler*innen, die einen Auslandsaufenthalt planen.

Die Kontaktdaten aller Mitarbeiter*innen des International Office sowie deren Zuständigkeitsbereiche finden Sie HIER.

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J


Jobs

Wer nicht das Glück hat, sich durch ein Promotionsstipendium (von den Begabtenförderwerken oder der Familie) finanzieren zu können, muss sich Alternativen zur Finanzierung überlegen. Vereinzelt gibt es die Möglichkeit, im eigenen Fach als wissenschaftliche/r Mitarbeiter*in oder als wissenschaftliche Hilfskraft zu arbeiten. Dies hängt jedoch von der finanziellen Lage des jeweiligen Faches ab und natürlich von der Konkurrenz – es gibt meist mehr Promovierende als freie Stellen. Deshalb sehen sich viele Promovierende gezwungen neben der Promotion noch Geld zu verdienen – und das meist außerhalb des universitären Umfeldes. Unterstützung bei der Suche nach Jobs verspricht der ‚Career Service‘ – eine Kooperation der Universität Trier und der Bundesagentur für Arbeit.

(Quelle: Team DokNet)

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Juniorprofessur

Wer das Ziel vor Augen hat, Professor*in an einer deutschen Universität zu werden, für den ist nach der Promotion die Juniorprofessur ein interessanter Karriereschritt. Die Juniorprofessur ermöglicht jungen Nachwuchswissenschaftler*innen, selbstständig zu forschen und zu lehren. Auf diese Weise sind die Juniorprofessor*innen den anderen Hochschullehrern gleichgestellt. Mit einer erfolgreich abgeschlossenen Juniorprofessur ist eine wichtige Voraussetzung für die Berufung auf eine Professur erbracht. Eine Habilitation ist somit nicht mehr notwendig.

Nähere Informationen zur Beschäftigung, Befristung, Qualifikation und Perspektiven finden Sie HIER.

(Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung)

Für die Interessen von Juniorprofessorinnen und Juniorprofessoren in Deutschland setzt sich die Deutsche Gesellschaft für Juniorprofessur e.V. ein, siehe http://www.juniorprofessur.org/

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K


Kinderbetreuung

“ad hoc – Raum für Kinder”

Ende Februar 2011 eröffnete das Studierendenwerk Trier mit Unterstützung des Caritas-Familienservice die neue bedarfsorientierte Kinderbetreuung “ad hoc-Raum für Kinder”.

Hier werden Kinder studierender Eltern auf Anfrage zeitlich begrenzt betreut, wenn reguläre oder übliche Betreuungsangebote nicht vorhanden sind und die Eltern dadurch an der Ausübung ihres Studiums gehindert sind.

Die Einrichtung ist kein Ersatz für eine reguläre Betreuungseinrichtung.

Ad hoc – Raum für Kinder befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Universität, in der Wohnanlage Tarforst, Gebäude IV, jedoch mit eigenem Eingang, der auch mit Kinderwagen gut zu erreichen ist.

Die Betreuung findet durch qualifizierte Mitarbeiter statt. Während die Eltern studieren, wird mit den Kleinen gespielt, gelesen, gebastelt, gelacht, gesungen. Auch gibt es einen Ruhe-Raum zum Schlafen oder Hausaufgabenmachen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Studierenendenwerks.

“Kindertagesstätte Alt-Tarforst”

Die “Kindertagesstätte Alt-Tarforst” befindet sich im Stadtteil Tarforst nahe der Universität. Dort stehen Belegplätze für unter Dreijährige und für drei- bis sechsjährige Kinder von Studierenden, Bediensteten des Studierendenwerks und der Trierer Hochschulen zur Verfügung. Die Kinder werden auf zwei Standorte aufgeteilt und betreut.

  • Standort “Alter Garten”
  • Standort “Zum Schombert”

Aktuelle Informationen zu Betreuungs- und Schließzeiten sowie Kontaktdaten finden Sie Hier.

Kita Im Treff

Die „Kita im Treff“ befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zur Universität (in der Nähe der Einkaufspassage). Für die ganztägige Betreuung der Kinder stehen dort Ganztagesplätze zur Verfügung. In verschiedenen Gruppen werden Kinder vom dritten bis zum sechsten Lebensjahr betreut. Eine Gruppe, die Krippengruppe, nimmt Kinder ab dem ersten Lebensjahr auf.
Aktuelle Angaben zu den Öffnungszeiten, Ferienzeiten und Kontaktdaten finden Sie unter:
http://www.kita-im-treff.de

Krabbelstube “Flohzirkus”

Im “Flohzirkus” betreuen Studierende ihre Kinder im Alter von sechs Monaten bis zum Kindergarteneintritt gegenseitig: Wer eine Schicht pro Woche übernimmt, kann sein Kind im Gegenzug vier Schichten von anderen Studierenden mit Kind betreuen lassen. Der Flohzirkus steht allen Studentinnen und Studenten offen. Es fällt lediglich ein Beitrag von 30 Euro pro Monat an, der das Frühstück, Getränke, andere Dinge des täglichen Bedarfs und kleinere Anschaffungen sowie Versicherungen deckt.

Getragen wird der “Flohzirkus” vom Verein Perspektive e.V. der Studentinnen und Studenten in studienerschwerenden Situationen unterstützt. Der Verein finanziert sich durch Zuwendungen der Evangelischen Studentinnen- und Studentengemeinde sowie durch Spenden.

Aktuelle Informationen zu den Betreuungszeiten sowie die Kontaktdaten finden Sie HIER und auf der Website des Flohzirkus.

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Kolloquium

Die Bezeichnung kommt aus dem Lateinischen und meint ein wissenschaftliches Gespräch, das zeitlich begrenzt ist. In der Praxis dient das Doktorandenkolloquium dem Austausch zwischen Betreuer*in und Promovierenden. Wie und ob der Doktorvater/ die Doktormutter diese Form der Betreuung umsetzt ist ganz unterschiedlich und hängt von der jeweiligen Person ab. Teilweise gibt es diese Möglichkeit des Austausches überhaupt nicht, teilweise treffen sich Betreuer*in und der/die Promovierende monatlich zum Austausch. Am intensivsten und wohl auch am hilfreichsten ist ein regelmäßig abgehaltenes Kolloquium, das mehrmals pro Semester stattfindet und in dem der/die Promovierende die Möglichkeit erhält über Probleme, Fortschritte im Arbeitsprozess und Erfolge zu berichten und sich zusätzlich noch mit anderen Promovierenden auszutauschen.

(Quelle: Team DokNet)

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Konflikt mit dem/der Betreuer*in

Leider kommt es manchmal vor, dass sich grundsätzliche Schwierigkeiten zwischen den Promovierenden und ihren Betreuenden ergeben können. Dies betrifft sowohl die sachliche Ebene – sei es im Hinblick auf Forschungsinhalte, Herangehensweisen, Missverständnisse bei oder das Nichteinhalten von Absprachen oder auch hinsichtlich organisatorischer Fragen – als auch die persönliche Ebene.

In einem derartigen Fall sollten sich beide Seiten bemühen, Probleme möglichst frühzeitig anzusprechen und einen sachlichen, emotionsfreien Umgang mit der Situation und miteinander zu bewahren, so dass gegenseitiges Feedback weiterhin möglich bleibt und Lösungswege gefunden werden können. Wichtige Hilfen und Ratschläge sollten sich beide Seiten von unbeteiligten Dritten als Mediator/innen holen, die oft mit ihrem Blickwinkel von außen konstruktive Wege aus der Krise weisen können.

Ihnen stehen verschiedene Ansprechpersonen zur Verfügung. Im Einzelfall muss jede/r für sich selbst entscheiden, welche Anlaufstelle(n) für sie/ihn sinnvoll ist (sind), wer sich eventuell hinsichtlich der Konfliktsituation auskennt, zu wem Vertrauen vorhanden ist und wer wohl auch vom Betreuenden als Vermittler/in akzeptiert werden könnte.

Mögliche Ansprechpersonen sind:

  • andere Professor*innen; falls vorhanden wäre ein Mitglied des Betreuungsteams die ideale Ansprechperson,
  • die/der Vorsitzende des Promotionsausschusses,
  • Postdocs oder auch Mitpromovierende,
  • Leitende oder Koordinierende strukturierter Promotionsprogramme oder anderer Einrichtungen zur Graduiertenförderung,
  • Gleichstellungsbeauftragte,
  • Ombudspersonen,
  • Mitglieder des Personalrats.

Mitunter lässt es sich jedoch nicht vermeiden, über einen Wechsel der Betreuenden nachzudenken. Dies kann beispielsweise dann der Fall sein, wenn sich eine Forschungsarbeit in eine thematische Richtung entwickelt, die zu weit von Ihrem oder vom Interesse der/des Betreuenden entfernt ist. Diese Situation lässt sich leichter rechtzeitig erkennen und dann besser handhaben, wenn beide Seiten bereits frühzeitig die Forschungsrichtung der Promotion abstimmen, möglichst regelmäßig Kontakt halten und Zwischenziele (Meilensteine) definieren. Lässt sich ein Wechsel der Betreuenden nicht vermeiden, sollten beide Seiten alles versuchen, um eine für beide Seiten akzeptable Lösungsmöglichkeit zu finden.

Ein Interessenskonflikt kann sich auch durch die Wegberufung eines/einer Betreuenden an einen entfernten Hochschulort ergeben; dann könnte ggf. eine enge Betreuung nicht mehr gewährleistet sein und einen Betreuendenwechsel erfordern. In diesem Fall ist es besonders wichtig, die betroffenen Promovierenden so früh wie möglich zu informieren und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

ACHTUNG! Als Absicherung für Sie und auch für die/den Betreuenden sei zum Schluss die Empfehlung ausgesprochen, sich möglichst bereits zu Beginn der Promotionszeit beim Promotionsausschuss zur Promotion zu melden. Nach Ihrer Annahme als Promovierende/r ist der Fachbereich oder die Fakultät in der Verpflichtung, Ihnen die Promotion zu ermöglichen.

 

(Quelle: Qualitätszirkel Promotion, “Gemeinsam die Promotion Gestalten”, 3. Aufl., 2014; Qualitätszirkel Promotion, „Promotion – bewusst entscheiden und gut starten“, 1. Aufl. 2019)

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Kooperative Promotion

Die Promotionsordnungen aller Fachbereiche sehen die Möglichkeit zu kooperativen Promotionen mit Hochschulen vor. Dabei muss der/die Erstbetreuer/in Mitglied des jeweiligen Fachbereichs an der Universität Trier sein.

Die Einzelheiten der Modalitäten rund um die kooperative Promotion regeln die Promotionsordnungen und die Dekanate der Fachbereiche.

HIER finden Sie die Promotionsordnungen der Fachbereiche.

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Krankenversicherung

Die Krankenversicherung ist in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben. Während des Studiums ist man meist noch bei den Eltern mitversichert (familienversichert). Das ändert sich jedoch spätestens mit der Vollendung des 25sten Lebensjahres. Ab dann müssen sich Studenten/Studentinnen selbst versichern. Beginnt man also eine Promotion (ohne Mitarbeiterstelle) und ist über 25 Jahre alt, befindet man sich rechtlich gesehen in einer ‚Grauzone‘. Als freie/r Promovierende/r hat man keinen rechtlich anerkannten Status, wie es beispielsweise noch bei Studenten/Studentinnen der Fall ist und hat somit kein Anrecht auf vergünstigte Beiträge. Der Großteil der Krankenkassen sieht die Promotion als Zweitstudium an und verlangt deshalb eine ‚freiwillige Versicherung‘ (nicht zu verwechseln mit Privatversicherung) der betreffenden Person. Die Beitragshöhe wird dann auf Grundlage des Einkommens (bspw. Unterstützung der Eltern, Stipendium) berechnet.

(Quelle: http://www.krankenkassen.de/gesetzliche-krankenkassen/krankenkasse-beitrag/selbststaendige/ zuletzt abgerufen am 19.03.2019)

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Kumulative Promotion

Die kumulative Promotion stellt eine Alternative zur klassischen monografischen Dissertation dar. Hierbei wird statt einer Monografie eine Anzahl von Veröffentlichungen in Fachzeitschriften bewertet. Einen einheitlichen Standard gibt es auch bei dieser, in den angelsächsischen Ländern verbreiteten, Art der Promotion nicht. Die jeweilige Promotionsordnung regelt, wie viele Veröffentlichungen in welchen Zeitschriften erfolgen muss.

(Quelle: Team DokNet)

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M


Mentoring – Karriereförderung für Wissenschaftlerinnen

Frauen ist der Zugang zum Wissenschaftssystem und damit zu den höher- und hochqualifizierten Positionen immer noch nur begrenzt möglich. Das Ziel einer chancengerechten Hochschule ist nach wie vor nicht erreicht. Hier setzen Mentoring-Programme an, die sich an Hochschulen als erfolgreiche Gleichstellungsmaßnahme längst etabliert haben. Sie unterstützen Frauen auf ihrem wissenschaftlichen Karriereweg, indem ihre persönliche Planung von einer erfahrenen Person begleitet wird, ihre Potentiale und Kompetenzen gestärkt und sie in entsprechende Netzwerke eingebunden werden. Langfristiges Ziel dieser akademischen Mentoring-Programme ist es, den Anteil von Frauen auf höher- und hochqualifizierten Positionen in Wissenschaft und Forschung zu erhöhen.

Für das Mentoring-Programm an der Universität Trier bildet die Tandem-Beziehung das „Herzstück“. Denn mit einer für beide Seiten befriedigenden Zusammenarbeit von Mentorin/Mentor und Mentee ist der Gewinn für die beteiligten Personen und damit der Erfolg des Projekts insgesamt eng verbunden.

Das Programm für Promovendinnen findet in Form des One-to-One-Mentorings statt und wird von den Tandems zeitlich und inhaltlich flexibel gestaltet. Der Rahmen ist durch den Mentoring-Vertrag, der zwischen Mentorin/Mentor und Mentee abgeschlossen wird, festgelegt. Im Mittelpunkt der vertraulichen Mentoring-Partnerschaft stehen regelmäßige Treffen und persönliche Gespräche, die durch zusätzliche Interaktionsformen ergänzt werden können. Neben dem persönlichen Erfahrungsaustausch und der individuellen Beratung fördert Mentoring insbesondere die Vermittlung von informellem Wissen und den Aufbau von Netzwerken.

Im Rahmen der Prozessbegleitung ist die Projektkoordinatorin im Referat für Gleichstellung, Dr. Claudia Seeling, Ihre ständige Ansprechpartnerin. Sie betreut die Tandems und ist dafür zuständig, dass deren Zusammenarbeit unter optimalen Bedingungen stattfinden kann. Zur Prozessbegleitung gehören auch Veranstaltungen, die dem Erfahrungsaustausch zwischen Mentorinnen/Mentoren und Mentees dienen.

Ein weiterer Baustein sind Trainingsangebote in Form von Workshops, Seminaren oder Coachings, die an den Bedürfnissen der Teilnehmerinnen ausgerichtet sind. Neben der ‚Einführung in das Mentoring‘ sind zwei ein- bis zweitägige Workshops verbindlicher Bestandteil des Mentorings. Das Workshop- und Seminarangebot der Veranstaltungsreihe Perspektiven & Praxis vom Referat für Gleichstellung kann ergänzend besucht werden.

Bewerbungen von Promovendinnen können einmal jährlich im April bei der Projektkoordinatorin eingereicht werden. Genaue Informationen finden Sie HIER. Neben dieser Programmlinie gibt es eine weitere für promotionsinteressierte Absolventinnen & Masterstudentinnen.

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N


Netzwerken

Netzwerken gilt in der Wissenschaft längst als wichtiger Faktor für die Karriere. Das gilt nicht nur in der Wirtschaft, sondern trifft genauso auf die Wissenschaft zu. Demnach bestimmen – neben Leistung und Produktivität – vor allem Kooperations- und Netzwerkbeziehungen den Verlauf von Hochschulkarrieren. Wer gut vernetzt in Kooperationsbeziehungen forscht und arbeitet, der erhöht seine Aussichten, auf eine Professur berufen zu werden.

(Quelle: Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration NRW (2009): Effizienz und Perspektiven von Karrierenetzwerken)

Eine Studie zu Kooperationsnetzwerken und Karrieren an deutschen Hochschulen wurde als PDF veröffentlicht und kann unter dem Titel “Der Weg zur Professur am Beispiel des Faches Psychologie” von F. R. Lang und F. J. Neyer eingesehen werden.

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O


Ombudsmann/frau

Die Universität Trier bestellt einen oder mehrere erfahrene Wissenschaftler mit nationalen und internationalen Erfahrungen als Ansprechpartner (Ombudsmann/frau) für Angehörige der Hochschule, die Vorwürfe wissenschaftlichen Fehlverhaltens vorzubringen haben. Wissenschaftliches Fehlverhalten liegt vor, wenn in einem wissenschaftserheblichen Zusammenhang bewusst Falschangaben gemacht werden, geistiges Eigentum anderer verletzt oder deren Forschungstätigkeit beeinträchtigt wird.

Der/die Ombudsman/frau berät als Vertrauensperson diejenigen, die ihn über ein vermutetes wissenschaftliches Fehlverhalten informieren. Er prüft die Vorwürfe auf Plausibilitätsgesichtspunkte, auf Korrektheit und Bedeutung und im Hinblick auf die Möglichkeiten der Ausräumung der Vorwürfe.

Der/die Ombudsmann/frau wird namentlich in der Internetpräsenz der Universität ausgewiesen. Jedes Mitglied der Hochschule hat Anspruch darauf, ihn innerhalb kurzer Frist persönlich zu sprechen. Er hat für den Fall der Befangenheit oder der Verhinderung einen oder mehrere Stellvertreter.

Zur Klärung eines Falles wissenschaftlichen Fehlverhaltens kann der/die Ombudsmann/frau eine ständige Kommission, die im Vorlesungsverzeichnis personell ausgewiesen ist, einsetzen. Das Verfahren vor der Kommission ersetzt nicht andere gesetzliche oder satzungsrechtlich geregelte Verfahren. Diese werden gegebenenfalls von den jeweils zuständigen Organen eingeleitet.

Angaben über die aktuellen Ombudsmännern und Ombudsfrauen an der Universität Trier sind HIER zu finden.

(Quelle: "Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis", Universität Trier, 2016)

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Online-Publikation

siehe auch Veröffentlichung der Dissertation.

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Open Access

“Open Access meint, dass diese Literatur kostenfrei und öffentlich im Internet zugänglich sein sollte, so dass Interessierte die Volltexte lesen, herunterladen, kopieren, verteilen, drucken, in ihnen suchen, auf sie verweisen und sie auch sonst auf jede denkbare legale Weise benutzen können, ohne finanzielle, gesetzliche oder technische Barrieren jenseits von denen, die mit dem Internet-Zugang selbst verbunden sind. In allen Fragen des Wiederabdrucks und der Verteilung und in allen Fragen des Copyright überhaupt sollte die einzige Einschränkung darin bestehen, den jeweiligen Autorinnen und Autoren Kontrolle über ihre Arbeit zu belassen und deren Recht zu sichern, dass ihre Arbeit angemessen anerkannt und zitiert wird.” (Budapester Open Access Initiative)

Die Veröffentlichung der Dissertation über Open Access hat einige Vorteile: sie geht schnell und einfach von statten (keine Suche nach einem Verlag!) und ist an der Universität Trier kostenlos. Die Forschungsergebnisse werden über Open Access schnell öffentlich zugänglich gemacht und die Rechte des Autors/ der Autorin sind dennoch gesichert. Nachteilig ist die bisherige Skepsis der Forschergemeinschaft gegenüber Open Access und das daraus resultierende niedrigere Rennomée von Open Access Veröffentlichungen innerhalb mancher Fächer.

Detaillierte Informationen zu Open Access und Antworten auf die meisten Fragen finden Sie auf open-access.net.

Die Universität Trier hat 2016 eine eigene Open Access Policy erarbeitet, die HIER gelesen werden kann.

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P


Perspektiven & Praxis

.. ist der Name einer Veranstaltungsreihe des Referat für Gleichstellung, die sich vor allem an den weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchs richtet. Im Rahmen von Seminaren, Workshops und Vorträgen wird hier professionelle Unterstützung auf dem Weg in und durch die wissenschaftliche Qualifizierung angeboten – auch ergänzend zum Mentoring-Programm “Karriereförderung für Wissenschaftlerinnen”. Ebenso wie das Graduiertenzentrum bietet damit auch das Referat für Gleichstellung qualitativ hochwertige Veranstaltungen zum Erwerb weiterer (Schlüssel-)qualifikationen an: Präsentationstechniken, Stimmtraining, Berufungsverfahren, wissenschaftliches Publizieren etc. Für die Veranstaltungen wird teilweise eine Teilnahmegebühr erhoben.

Aktuelles Programm

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Plagiat

Damit wird in der Wissenschaft der Diebstahl fremden geistigen Eigentums bezeichnet. Plagiate sind auch in der Dissertation unbedingt zu unterlassen – fremdes geistiges Eigentum muss immer als solches klar gekennzeichnet werden. Das Graduiertenzentrum bietet für Promovierende regelmäßig Workshops zum Thema ‘Gute Wissenschaftliche Praxis’. Für nähere Informationen zur "Guten Wissenschaftlichen Praxis" sehen Sie auch HIER. Um aktuelle Veranstaltungshinweise zu finden, schauen Sie bitte in die Rubrik 'Veranstaltungen' auf der Homepage des GUT.

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Post-Doc

Die Zeit nach der Promotion wird als Post-Doc-Phase bezeichnet. Die Universität Trier bietet HIER einen Überblick der wichtigsten Informationen, Stellenangebote und Beratungsdienste für Post-Docs.

Inhalte, Dauer und Grenzen der Postdoc-Phase sind undefiniert. “Postdoc ist eine zeitlich begrenzte wissenschaftliche Tätigkeit an einer Forschungseinrichtung nach der Promotion“, erklärt Hochschulforscher René Krempkow grob, “sie ist häufig eine Übergangsphase, die der wissenschaftlichen Weiterqualifikation dient.” Laut dem Experten solle die Postdoc-Phase idealerweise nicht länger als zwei bis vier Jahre dauern, doch hängen einige Nachwuchswissenschaftler viel zu lang in Postdoc-Stellen fest. Krempkow sieht in der “Kettenbefristung” eine große Hürde: “Das Wissenschaftszeitvertragsgesetz begrenzt die befristete Tätigkeit in der Wissenschaft nach der Promotion zwar auf sechs Jahre”, sagt er, “doch auf Drittmittelforschungsstellen ist es möglich, noch lange jenseits des 40. Lebensjahres zum 'wissenschaftlichen Nachwuchs' gezählt zu werden”. (Quelle und weitere Informationen: Denise Haberger, “Berufsbilder im Focus: Post-Doc” )


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Promotion

Die deutsche Promotion erfreut sich eines hervorragenden Rufes und wird weltweit anerkannt. Die deutschen Hochschulen bieten Promovierenden in der Regel zwei unterschiedliche Wege zur Promotion, so dass diese auf die persönlichen Bedürfnisse jedes Doktoranden zugeschnitten werden können: So bieten sie zum einen den traditionellen Promotionsweg unter der individuellen Betreuung einer/eines Doktormutter/Doktorvaters, der Eigenständigkeit, Eigeninitiative, sowie vor allem ein gutes Selbst- und Zeitmanagement voraussetzt; zum anderen gibt es den strukturierten Weg zur Promotion, der im Rahmen eines Graduiertenkollegs oder einer Graduiertenschule verläuft und den Promovierenden die Möglichkeit bietet, ihre Promotion in einem (international und interdisziplinär geprägten) Team innerhalb einer begrenzten Zeit zu schreiben und abzuschließen.

Voraussetzung um eine Promotion an der Universität Trier zu beginnen, ist ein mit gutem bis sehr gutem Erfolg im In- oder Ausland abgeschlossenes Studium. An der Universität Trier werden Promotionen zumeist im Rahmen eines traditionellen Weges zur Promotion durchgeführt. Dies heißt, dass Promovierende ihre Promotion mithilfe der individuellen Betreuung durch eine/n Doktormutter/-vater abschließen. Die Promovierenden müssen in der Regel keine Kurse obligatorisch besuchen oder Prüfungen während der Promotionsphase ablegen, um den Doktortitel zu erwerben. Nichtsdestotrotz bietet die Universität Trier auch denjenigen Promovierenden, die einen traditionellen Weg der Promotion gehen, eine große Bandbreite weiterbildender Veranstaltungen an, die sie freiwillig besuchen können.

Diejenigen Promovierenden, die an der Universität Mitglieder eines Graduiertenkollegs oder Sonderforschungsbereiches sind, d. h. die einen strukturierten Weg zur Promotion gewählt haben, sind dagegen des Öfteren verpflichtet im Rahmen ihrer Promotion an Kursen, Vorträgen oder Workshops teilzunehmen. Der Doktortitel wird schließlich verliehen, wenn die Promovierenden ihre Dissertation (schriftliche Doktorarbeit) erfolgreich abgeschlossen, beim Dekanat vorgelegt und danach erfolgreich das Rigorosum oder die Disputation (mündliche Prüfung) bestanden haben. In den naturwissenschaftlichen Fächern erfreut sich die sog. kumulative Promotion wachsender Beliebtheit.

(Quelle, leicht modifiziert: Piotr Wozniczka, “Broschüre der Universität Trier für internationale Promovierende und Promotionsinteressierte”, 2014, unveröffentlicht)

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Promotionsinteressierte

„Soll ich promovieren?“ Die Entscheidung für die Aufnahme einer Promotion ist nicht einfach. Die Promotion nimmt ein umfangreiches Stück Lebenszeit und Energie in Anspruch.

Sie, als Promovierende/r, sollten deshalb zu Beginn der Promotion die eigenen Erwartungen klären und sich einige grundlegende Fragen stellen.

Zunächst sollten Sie ihre Motivation hinterfragen, da sich die Entscheidung für die Promotion auf Ihre berufliche und persönliche Entwicklung auswirken wird und somit die nächsten Jahre beeinflusst. Denn: Wenn Sie promovieren möchten, treffen Sie eine Entscheidung für die folgenden Jahre, in denen Ihr Lebensmittelpunkt sich neu gestalten bzw. völlig verschieben wird. Eine Doktorarbeit schreibt man nicht nebenbei! Und auch die Frage nach der möglichen beruflichen Entwicklung nach der Promotion sollte frühzeitig gestellt werden.

Also, warum möchten Sie promovieren?

Zur Beantwortung dieser Frage kann es hilfreich sein, wenn Sie sich überlegen, welche Ziele Sie mit einer Promotion verfolgen:

  1. intrinsisches Forschungsinteresse (brennen Sie für Ihr Fach und möchten in diesem unbedingt weiterforschen?)
  2. akademische Karriere (benötigen Sie die Promotion, weil Sie eine akademische Laufbahn/Professur anstreben?)
  3. nicht-akademische Karriere (benötigen Sie die Promotion, um außerhalb der Universität beruflich erfolgreich zu sein?)
  4. berufliche Ziele im Wissenschaftsmanagement (möchten Sie Forschung und Wissenschaft in Zukunft lieber managen als sie selbst zu betreiben?)
  5. Orientierungslosigkeit (promovieren Sie aus Verlegenheit und wissen nicht, was Sie machen sollen?)
  6. Stellenangebot (Sie haben ein Stellenangebot vom Lehrstuhl zur Qualifizierung?)

 

Das Promotionshandbuch des Qualitätszirkel Promotion führt detailliert auf, welche weiteren Fragen mit diesen Punkten verbunden sind und worauf man bei der Gestaltung seiner Promotion achten sollte. Sie könnend das Promotionshandbuch HIER als pdf herunterladen.

(Quelle: Qualitätszirkel Promotion, “Gemeinsam die Promotion Gestalten”, 3. Aufl., 2014)

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Promotionsordnung

Die Promotionsordnung bildet die rechtliche Grundlage für die Promotion. Darin werden Rechte und Pflichten geregelt bspw. bzgl. der Zulassungsvoraussetzungen, des Ablauf des Verfahrens, der Prüfungsform (neben der eigentlichen schriftlichen Dissertationsarbeit muss meist noch eine mündliche Prüfung absolviert werden, die in der Regel in Form eines Rigorosums oder einer Disputation stattfinden). Vor Beginn der Promotion sollte man sich unbedingt darüber informieren, was in der Promotionsordnung steht, um so vor Überraschungen gefeit zu sein. Jeder Fachbereich hat eine eigene Promotionsordnung, die sich von den anderen unterscheiden kann.


ACHTUNG! Wir raten dringend dazu, die Promotionsorndung sorgfältig zu Beginn des Promotionsprojekts zu lesen. Die Promotionsordnungen der Universität Trier findet man HIER.

(Quelle: Team DokNet)

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Promotionsrecht

Das Promotionsrecht wird durch den Staat nur an Universitäten - und gleichgestellte Hochschulen - verliehen. Die praktische Umsetzung der landesgesetzlichen Bestimmungen seitens der Hochschulen geschieht durch Promotionsordnungen, die das Promotionsverfahren (inkl. Zulassungsvoraussetzungen) regeln. An der Universität Trier besteht jedoch die Möglichkeit einer sogenannten kooperativen Promotion. Welche Doktortitel die Universität Trier verleiht s. HIER.

(Quelle: https://www.hrk.de/themen/forschung/promotion/ [zuletzt abgerufen am 09.04.2019])

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Promovieren mit Kind

Auch für promovierende Eltern gibt es an der Universität Trier Angebote, um die Erziehenden in ihrer wissenschaftlichen Qualifikationsphase zu unterstützen.  So finanziert das Graduiertenzentrum bis 2019 aus Mitteln des Professorinnenprogramms des Bundes und der Länder zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern in Wissenschaft und Forschung an deutschen Hochschulen das Förderprogramm “Promovieren mit Kind“. Promovendinnen, die durch Kindererziehung und Promotion einer Mehrfachbelastung ausgesetzt sind, erhalten Unterstützung durch eine studentische Hilfskraft, die einfache hilfswissenschaftliche Tätigkeiten (z.B. Bibliotheksausleihen, Materialsichtungen, Korrekturlesearbeiten) übernehmen kann. 

Die Ausschreibung richtet sich an Doktorandinnen mit Kind, die an der Universität Trier promovieren. Antragstellung und Beratung beim Graduiertenzentrum der Universität Trier. Mehr Informationen finden Sie auf der Website des Graduiertenzentrums.

Eine ähnliche Unterstützung können die Begabtenförderwerke geben – vorausgesetzt man erhält ein Promotionsstipendium. Es wird empfohlen, sich bei dem eigenen Werk darüber weitere Informationen einzuholen.

Achtung! Für promovierende Eltern siehe auch Eltern-Kind-Arbeitszimmer, Kinderbetreuung und Wiedereinstiegsstipendien.

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Promovierendeninitiative PI

Die PI ist der Zusammenschluss von Stipendiat*innen aus der Promotionsförderung der Begabtenförderwerke. Ziel der PI ist es, die Interessen der Promotionsstipendiat*innen zu vertreten und sich für die Belange der Promovierenden einzusetzen. Die Vertreter der Promovierenden stammen aus den zwölf großen Begabtenförderwerken in Deutschland, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt werden. Darüber hinaus können aber auch Externe im Einvernehmen aller PI-Mitglieder themenbezogen an den Treffen teilnehmen.

Auf der Internetseite der PI gibt es ein vielfältiges Informationsangebot, das auch für Externe/ Nicht-Stipendiaten interessant sein kann.

(Quelle und weitere Informationen: http://www.promovierenden-initiative.de/ [zuletzt abgerufen: 01.12.2016 und leicht modifiziert])

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Promovierendenvertreter*innen der Fachbereiche

Die Promovierendenvertreter*innen und ihre StellvertreterInnen werden einmal im Jahr in einer geheimen Abstimmung aller Anwesenden in der Vollversammlung der Promovierenden gewählt. Aus jedem Fachbereich wird sowohl ein/e Promovierendenvertreter*in als auch ein/e Stellvertreter*in gewählt.

Die Promovierendenvertreter*innen sind automatisch wahlberechtigte Mitglieder im Vorstand des Graduiertenzentrums (GUT) und somit aktiv an der Gestaltung dessen Angebote beteiligt. Sie sind in der Position, sich in die Hochschulpolitik einzubringen und die Interessen der Promovierenden zu vertreten. Die Vertretung der Promovierenden ist nicht nur in die Abstimmung zum Programm des GUT und zur Gestaltung des Publikationspreises eingebunden, sondern diskutiert auch Fragen der Wahrnehmung und Organisation der Promovierenden an unserer Hochschule.

Eine Liste der aktuellen Promovierendenvertreter*innen und Stellvertreter*innen finden Sie HIER.

Wichtig: Um eine effektive Vertretung der Promovierendenschaft an der Universität Trier zu gewährleisten ist es notwendig, Promovierendenvertreter*innen und Stellvertreter*innen aus allen sechs Fachbereichen zu wählen. Dies ist jedoch nur möglich, wenn sich aus jedem Fachbereich Freiwillige für das Amt zur Wahl stellen. Die Arbeit der PromovierendenvertreterInnen ist angesichts der großen Fragmentierung in der Promovierendenschaft und des Fehlens eines eigenen Status für Promovierende an den Universitäten besonders wichtig. Generell ist sie mit wenig Aufwand verbunden und wird mit einer Urkunde, die das besondere Engagement im Ehrenamt belegt, belohnt. Also: Kommen Sie zur Vollversammlung und stellen Sie sich zur Wahl! 

(Quelle: Team DokNet)

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Publikation der Dissertation

Siehe Veröffentlichung der Dissertation und Open Access.

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Publikationspreis des Graduiertenzentrums

Seit dem Jahr 2012 vergibt das Graduiertenzentrum der Universität Trier (GUT) einmal im Jahr den Publikationspreis.

Als Wettbewerbsbeiträge können Promovierende und Promovierte der Universität Trier wissenschaftliche Veröffentlichungen einreichen, die hauptsächlich in der Promotionsphase erarbeitet wurden und in einem Fachorgan, Journal oder Sammelband erschienen sind (ausgeschlossen sind Teile der Dissertation). Die eingereichte Veröffentlichung sollte in der Regel nicht länger als zwei Jahre zurückliegen. Die Publikationssprache ist Deutsch oder Englisch. Eine Publikation in Co-Autorenschaft ist teilnahmeberechtigt, sofern der eigene Anteil genauer erläutert wird.

Fachinterne Juries bewerten die Publikationen nach Forschungsleistung sowie Relevanz und Originalität. Pro Fachbereich wird ein Publikationspreis vergeben, der jeweils mit 500 Euro dotiert ist. Zusätzlich gibt es einen Sonderpreis für die beste Präsentation als Kurzvortrag in Höhe von weiteren 500 Euro. Dieser Präsentationspreis wird während der Preisverleihung vergeben, in welcher die sechs Preisträger*innen ihre prämierten Veröffentlichungen in unterhaltsamen 7-minütigen Kurzvorträgen vorstellen. Das Publikum wählt den Vortragssieger anschließend in einer geheimen Abstimmung. Die Präsentation ist Teil des Wettbewerbs und damit für die Preisträger*innen verpflichtend.

Achtung! Der Publikationspreis ist für Promovierende eine tolle Möglichkeit universitätsöffentlich zu zeigen, dass sie wesentlich zur Forschung an der Universität Trier beitragen. Persönlich profitieren die Preisträger*innen natürlich von der Auszeichnung, indem sie die hohe Qualität ihrer akademischen Leistung belegt und somit eine tolle Bereicherung für jeden Lebenslauf ist. Also: Mitmachen lohnt sich!

Eine Übersicht über die Preisträger*innen seit 2012 finden Sie HIER. Informationen über aktuelle Bewerbungszeiträume sowie das Bewerbungsformular können Sie der Homepage des GUT entnehmen (nur während laufenden Ausschreibungsphasen). Außerhalb laufender Ausschreibungsphasen können Sie gerne weitere Informationen HIER erhalten oder beim GUT anfordern (graduiertenzentrum@uni-trier.de).

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R


Ratgeberliteratur zur Promotion

Das Netzwerk ‘QualitätsZirkel Promotion’ hat zwei Handbücher herausgegeben:

Beide Handbücher geben sowohl den Promovierenden als auch dem/der Betreuer/in Tipps zur erfolgreichen Gestaltung der einzelnen Promotionsphasen.

Besonders das Handbuch „Promotion – bewusst entscheiden und gut starten“ schlägt Promotionsanfängern diverse Finanzierungsoptionen für die Promotion vor und erklärt verschiedene Promotionsstrukturen.

Das Handbuch „Gemeinsam die Promotion gestalten – Handlungsempfehlungen für Betreuende und Promovierende“ fokussiert hingegen die unterschiedlichen Phasen der Promotion. Auch Konfliktsituationen, auf die man während der Promotionsphase stoßen kann, werden thematisiert und Lösungsvorschläge werden angeboten. Für Betreuende werden beispielsweise Hilfestellungen für Beratungsgespräche oder Instrumente der Betreuung während der Arbeitsphase aufgeführt.

Die Druckfassungen beider Handbücher sind darüber hinaus beim Graduiertenzentrum erhältlich.

In der kleinen Handbuchbibliothek des Graduiertenzentrums befinden sich Bücher rund um das Thema Promotion, die während der Sprechstundenzeiten (nach Absprache auch zu anderen Zeiten) eingesehen werden können.

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Referat für Gleichstellung

Das Referat für Gleichstellung initiiert Projekte, die der strukturellen Benachteiligung weiblicher Hochschulangehöriger entgegenwirken. Es unterstützt die Gleichstellungsbeauftragte bei der Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen, die auf die tatsächliche Gleichberechtigung von Frauen und Männern hinwirken.
Für Ratsuchende bietet das Referat für Gleichstellung individuelle Beratung und Unterstützung in Problemsituationen.
Die Leitung des Referat für Gleichstellung obliegt der Gleichstellungsbeauftragten.

Informationen zu den Ansprechpersonen finden Sie hier.

Für Promovierende bietet das Referat für Gleichstellung ein Mentoring Programm, welches weibliche Promovierende auf ihrem wissenschaftlichen Karriereweg fördert, indem ihre persönliche Planung von einer erfahrenen Person begleitet wird, ihre Potentiale und Kompetenzen gestärkt und sie in entsprechende Netzwerke eingebunden werden.

Ebenfalls an (primär weibliche) Promovierende richten sich Workshops und Veranstaltungen des Referat für Gleichstellung, welche dem aktuellen Programm “Perspektiven und Praxis” sowie der Rubrik “Aktuelles” auf der Website des Referat für Gleichstellung entnommen werden können.

Für Konferenzbesuche weiblicher Promovierender bietet der Mary-Kingsley-Fonds Reisekostenzuschüsse.

Generell bieten die Mitarbeiterinnen des Referat für Gleichstellung Beratungen zu folgenden frauenpolitischen Themen:

  • Fördermöglichkeiten für Frauen in der Wissenschaft
  • Gleichstellung im Hochschulrecht
    (Personalauswahl-  und Berufungsverfahren, Beteiligung der Senatsgleichstellungsbeauftragten)
  • berufliche Entwicklung / Personalentwicklung im Hochschul- und Wissenschaftsbereich
  • Vereinbarkeit von Familie und Studium/Beruf
  • Wiedereinstieg nach der Familienphase
  • sexuelle Belästigung:
    unmittelbare und mittelbare Benachteiligung aus Gründen des Geschlechts (auch bei Belästigungen und sexuellen Belästigungen, Stalking). In Fällen von sexueller Belästigung können Sie sich auch an die Senatsbeauftragte für den Schutz vor sexueller Belästigung am Arbeits- und Studienplatz Universität Trier wenden.

(Quelle: Team DokNet & Website des Referats für Gleichstellung)

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Registrierung

Doktorandinnen und Doktoranden müssen sich gemäß Hochschulgesetz zu Beginn der Promotion registrieren. Dies geschieht in den Dekanaten der jeweiligen Fachbereiche, wo Sie den Erfassungsbogen für Promovierende erhalten.

Das Formular ist vollständig auszufüllen und von Ihrer Betreuerin/Ihrem Betreuer zu unterzeichnen. Anschließend reichen Sie den Erfassungsbogen ggf. zusammen mit notwendigen Nachweisen im zuständigen Dekanat ein.


Reisekostenzuschüsse

Nachwuchswissenschaftler*innen, die auf einer Konferenz vortragen oder ein Poster präsentieren, können beim Forschungsreferat Mittel aus dem Sonderfonds Reisekosten beantragen. Für Konferenzbesuche weiblicher Promovierender bietet der Mary-Kingsley-Fonds Reisekostenzuschüsse.

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Rigorosum

Das Rigorosum ist eine Form der mündlichen Prüfung, die sich zum einen auf die Inhalte Ihrer Dissertation bezieht, zum anderen aber auch deutlich darüber hinausgeht. Neben den Wissenschaftsgebieten, die Sie in Ihrer Dissertation behandeln, werden während des Rigorosums auch Ihre Kenntnisse in dem gesamten Fach- bzw. Wissenschaftsgebiet geprüft. Die konkreten Prüfungsthemen stimmen Sie im Vorfeld der Prüfung mit den Prüfer*innen ab. Meist ist das Rigorosum eine nicht öffentliche Prüfung.
(Quelle: https://www.hochschulkompass.de/promotion/promotionsphase/muendliche-pruefung.html zuletzt abgerufen 20.03.2019)

Bitte informieren Sie sich in Ihrer Promotionsordnung, welche Form der mündlichen Abschlussprüfung in Ihrem Fach vorgesehen ist und welche Anforderungen bestehen.

Der Qualitätszirkel Promotion empfiehlt, sich auf Präsentation und Diskussion auf möglichst vielfältige Art und Weise vorzubereiten. 

  • Wichtig ist es dabei, sich auf vielfältige Art und Weise ausreichend auf die Präsentation und die zu erwartende wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Dissertation vorzubereiten (und hierbei auch kritikfähig zu sein).
  • Hierzu gehört der Besuch eines Workshops, der sich dieser Fragestellung widmet, und das Einholen von Hilfe und Kritik anderer Promovierender oder auch bereits Promovierter. Evtl. können auch Probevorträge vor Mit-Promovierenden und/oder Betreuenden gehalten werden. Hierfür sollte ggf. die Zugehörigkeit zu einer Graduiertenschule oder einer Arbeitsgruppe mit einem engeren Verbund von Promovierenden und evtl. mehreren Betreuenden genutzt werden. 
  • Die Promovierenden sollten sich bewusst darüber werden und dies auch gezielt üben, dass sie - im Gegensatz zu ihren bisherigen (untergeordneten) Rolle als Studierende bzw. Promovierende - in Rigorosum als gleichwertige wissenschaftliche Gesprächs- und Diskussionspartner*innen auftreten müssen.

(Quelle: Qualitätszirkel Promotion, "Gemeinsam die Promotion gestalten", 4. Aufl. 2018, S. 25)

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S


Schreibbetreuung für ausländische Promovierende

Das Graduiertenzentrum vergibt in Zusammenarbeit mit dem International Office der Universität Trier aus Mitteln des STIBET-Programms des DAAD  Betreuungsstipendien für ausländische Promovierende in Form von individuellen Schreibbetreuungen. Ziel der individuellen Schreibbetreuungen ist es, ausländischen Promovierenden, deren Muttersprache nicht Deutsch ist und die ihre Dissertation auf Deutsch verfassen, die sprachlich-stilistische Korrektur deutschsprachiger Textentwürfe durch andere Promovierende, deren Muttersprache Deutsch ist, zu ermöglichen. Damit kann einerseits die wissenschaftssprachliche Kompetenz der ausländischen Promovierenden verbessert werden und andererseits eine Verzögerung des Zeitplans der Promotionsphase aufgrund aufwendiger sprachlicher Korrekturen durch Promotionsstudent*in und Doktorvater/-mutter vermieden werden.

Mehr Informationen und die aktuelle Bewerbungsfrist finden Sie HIER.

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Stipendium

Promotionsstipendien werden von verschiedenen konfessionellen oder parteilich gebundenen Stiftungen vergeben. Die vom Ministerium für Bildung und Forschung angebotene Plattform www.stipendienlotse.de hilft bei der Suche nach einem passenden Stipendium. Beratung erhalten Sie an der Universität Trier bei der Stipendienreferentin Frau Dr. Agnes Schindler (schindleruni-trierde). Einen ersten Überblick über das Themengebiet finden Sie HIER.

Weitere gängige Möglichkeiten der Finanzierung während der Promotion sind: 

  • Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in,
  • Stellen im Bereich Wissenschaftsmanagement,
  • Wissenschaftliche Hilfskraftstellen, 
  • externe Finanzierung.

Neben der Promotion und einem Stipendium einer weiteren kleinen Tätigkeit nachzugehen, bietet darüber hinaus den Vorteil, dass man als fertig Promovierte*r neben in dieser Zeit erlangten theoretischen Wissen auch praktische Fähigkeiten nachweisen kann.

(Quelle: www.stipendien.uni-trier.de)

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V


Veröffentlichung der Dissertation

Ein bestandenes Rigorosum oder eine bestandene Disputation berechtigen noch nicht zum Tragen des Doktorgrads. Ein doctor designatus (Dr. des.) ist verpflichtet, seine Dissertationsschrift nach seiner Doktorprüfung (Disputation oder Rigorosum) zu publizieren. Hinsichtlich der Publikation Ihrer Arbeit können Sie sich an Ihre/n Betreuer*in wenden, die/der auf in Frage kommende Verlage und Publikationsmöglichkeiten hinweisen kann. Es wird von der Universität Trier keine gezielte finanzielle Unterstützung für das Publizieren der Promotion vergeben.

ACHTUNG! Eine von der Universität Trier angebotene Möglichkeit für das Publizieren der Doktorarbeit ist die kostenlose Publikation der Dissertation auf dem Server der Trierer Universitätsbibliothek (OPUS). Sie können sogar Ihre Promotion von zu Hause aus auf den Server der Bibliothek der Universität Trier laden. Nähere Informationen zum Publizieren Ihrer Promotion über OPUS finden Sie HIER.

Des Weiteren gibt es die Möglichkeit, die Dissertation kostenlos online über Open Access zu veröffentlichen (siehe Glossareintrag ‘Open Access’).

Es gibt zudem diverse Druckkostenzuschüsse, auf die sich Promovierende für die Publikation ihrer Arbeit bewerben können. 

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Vollversammlung der Promovierenden

Die Hauptaufgabe der Promovierendenvollversammlung liegt in der Wahl der Promovierendenvertretung. Aus jedem Fachbereich wird sowohl ein/e Promovierendenvertreter*in als auch ein/e Stellvertreter*in gewählt. Darüber hinaus wird der Vorsitz der Vollversammlung und dessen/deren Stellvertreter*in bestimmt. Die Ämter werden einmal im Jahr in einer geheimen Abstimmung aller Anwesenden in der Vollversammlung vergeben. Jeder/jede Promovierende der Universität Trier ist eingeladen, an der Versammlung teilzunehmen.

Die Promovierendenvertreter*innen sind automatisch wahlberechtigte Mitglieder im Vorstand des Graduiertenzentrums (GUT) und somit aktiv an der Gestaltung dessen Angebots beteiligt. Sie sind folglich in der Position, sich in die Hochschulpolitik einzubringen und die Interessen der Promovierenden zu vertreten. Die Vertretung der Promovierenden ist in die Gestaltung des Publikationspreises eingebunden und diskutiert auch Fragen der Wahrnehmung und Organisation der Promovierenden an der Universität Trier.

Eine Liste der aktuellen Promovierendenvertreter*innen und Stellvertreter*innen finden Sie in der Rubrik ‘Vorstand’ auf der Website des Graduiertenzentrums.

Der Termin der nächsten Vollversammlung wird in der Rubrik ‘Aktuelles’ auf der Website des Graduiertenzentrums angekündigt.

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Vorbereitung der Disputation/ des Rigorosums

Der Qualitätszirkel Promotion empfiehlt, sich auf Präsentation und Diskussion auf möglichst vielfältige Art und Weise vorzubereiten.

– Wichtig ist es dabei, sich auf vielfältige Art und Weise ausreichend auf die Präsentation und die zu erwartende wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Dissertation vorzubereiten (und hierbei auch kritikfähig zu sein).

– Hierzu gehört der Besuch eines Workshops, der sich dieser Fragestellung widmet, und das Einholen von Hilfe und Kritik anderer Promovierender oder auch bereits promovierter, evtl. können auch Probevorträge vor Mit-Promovierenden und/oder Betreuenden gehalten werden; hierfür sollte ggf. die Zugehörigkeit zu einer Graduiertenschule oder einer Arbeitsgruppe mit einem engeren Verbund von Promovierenden und evtl. mehreren Betreuenden genutzt werden.

– Die Promovierenden sollten sich bewusst darüber werden und dies auch gezielt üben, dass sie – im Gegensatz zu ihrer bisherigen (untergeordneten) Rolle als Studierende bzw. Promovierende – in Disputation/Rigorosum als gleichwertige wissenschaftliche Gesprächs- und Diskussionspartner/innen auftreten müssen.

Siehe auch die Einträge Disputation und Rigorosum.

(Quelle: Qualitätszirkel Promotion, “Gemeinsam die Promotion Gestalten”, 3. Aufl., 2014)

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W


Wiedereinstiegsstipendium

Wiedereinstiegsstipendien erleichtern Wissenschaftlerinnen den Wiedereinstieg in die wissenschaftliche Qualifikation nach einer Unterbrechung wegen Betreuungs- oder Erziehungsaufgaben.

Frauen mit einem qua­li­fi­zier­ten Hoch­schul­ab­schluss oder einer Pro­mo­tion kön­nen sich um ein Sti­pen­dium zum Wie­der­ein­stieg mit dem Ziel der Wei­ter­qua­li­fi­zie­rung für eine Pro­fes­sur oder den Abschluss der Pro­mo­tion bewer­ben. Vor­aus­set­zung ist, dass sie ihre wis­sen­schaft­li­che Tätig­keit wegen Erzie­hungs– bzw. Betreu­ungs­auf­ga­ben für maxi­mal fünf  Jahre oder wegen einer min­des­tens fünf­jäh­ri­gen qua­li­fi­zier­ten Berufs­tä­tig­keit unter­bro­chen haben. Anträge können über die Gleich­stel­lungs­be­auf­tragte an den Prä­si­den­ten der Uni­ver­si­tät Trier gestellt wer­den. Erfor­der­lich sind ein form­lo­ser Antrag mit Exposé, Lebens­lauf, Zeug­nis­sen und zwei Gutachten.

Genaue Informationen zur Bewerbung sowie aktuelle Bewerbungsfristen finden Sie auf der Website des Referat für Gleichstellung.

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