Vorlesung "Einführung in das Zivilrecht I" (WS 2019/20)

Inhalt
Die Vorlesung "Einführung in das Zivilrecht I" im Wintersemester 2019/20 behandelt – zusammen mit der ebenfalls von mir angebotenen Vorlesung "Einführung in das Zivilrecht II" im kommenden Sommersemester 2020 – die theoretischen Grundlagen und die wichtigsten praktischen Probleme des Vertragsrechts des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) als wesentlichen Bausteinen des  Zivilrechts. Den Schwerpunkt der Vorlesung im Wintersemester bildet der Allgemeine Teil des BGB und dort die Rechtsgeschäftslehre. Parallel dazu werden Grundfragen des Zivilrechts besprochen, einschließlich der juristischen Methodik und Arbeitstechnik. Eine Verpflichtung zum Vorlesungsbesuch besteht nicht; insbesondere können auch diejenigen Studierenden an den (obligatorischen) Zwischenprüfungsklausuren teilnehmen, die die Vorlesung ganz oder teilweise versäumt haben. Dass der regelmäßige Vorlesungsbesuch jedenfalls in den ersten Semestern unbedingt zu empfehlen ist, steht auf einem anderen Blatt.

Arbeitsgemeinschaften
Zu beiden Einführungsveranstaltungen werden jeweils vorlesungsbegleitende Arbeitsgemeinschaften angeboten, die von den wissenschaftlichen Assistentinnen und Assistenten des Fachbereichs gehalten werden. In den AGs  wird – inhaltlich auf die Vorlesung abgestimmt, jedoch mit wesentlich geringerer Teilnehmerzahl als in der Vorlesung – vor allem die Bearbeitung von Rechtsfällen geübt und zugleich Gelegenheit zur Klärung individueller Verständnisprobleme gegeben. Die AGs sollen den Studierenden aber auch über allgemeine Anfangsschwierigkeiten hinweghelfen. Die Teilnahme an den AGs  ist ebenfalls nicht obligatorisch, aber dringend zu empfehlen.

Gesamtkonzept inkl. Eigenarbeit und -initiative
Die beiden Einführungsvorlesungen des 1. und 2. Semesters bilden zusammen mit den AGs sowie den von mir gegebenen Hinweisen zur Nacharbeit und zur vertiefenden Lektüre eine Einheit. Ihre aufeinander abgestimmten Komponenten sollen in ihrer Gesamtheit die erforderlichen Grundkenntnisse und -fertigkeiten im Zivilrecht vermitteln. Es wird daher dringend empfohlen, nicht nur die Vorlesungs- und AG-Stunden regelmäßig zu besuchen, sondern auch die erforderliche häusliche Eigenarbeit zu leisten, insbesondere die als obligatorisch gekennzeichneten Lektürehinweise zu befolgen. In den Zwischenprüfungsklausuren werden die Kenntnisse aus der zur Lektüre angegebenen Literatur ebenso vorausgesetzt wie der Vorlesungsstoff. Bedenken Sie zudem: An der Universität werden Sie nicht studiert, Sie studieren! Erwarten Sie kein Schlaraffenland des Wissens, in dem Ihnen die gebratenen Tauben der Erkenntnis von selbst in den Mund fliegen. Interesse und Eigeninitiative sind daher unabdingbare Voraussetzungen des Studienerfolgs (erst recht unter den Bedingungen der Massenuniversität).

Weitere Hinweise
Alle weiteren Informationen erhalten Sie in der Vorlesung und → auf Stud.IP.