Aktuelle Hinweise

Der Beginn der Vorlesungen des Sommersemesters ist an der Universität Trier zumindest bis zum 20. April verschoben worden. Die bis dahin vorgesehenen Lehrveranstaltungen fallen aus, dazu zählen auch die für den 17.3. geplanten Klausurbesprechungen. Alle Wiederholungsklausuren für die Zwischenprüfung sind auf unbestimmte Zeit verschoben, einschließlich der Klausur "Zivilrecht I" am 1.4. 2020. Stellen Sie sich bitte angesichts der besonderen Umstände darauf ein, dass die Wiederholungsklausuren auch an Samstagen in der Vorlesungszeit stattfinden können. Der Prüfungsstoff bleibt unabhängig davon, wann die Wiederholungsklausur stattfinden kann, mit dem der ersten Klausur identisch.

Die Klausurergebnisse sind in PORTA für Sie abrufbar. Zugleich habe ich einen Lösungsvorschlag sowie weitere Hinweise und Anmerkungen auf Stud.IP publiziert (zur Vorlesung "Einführung in das Zivilrecht I" unter "Dateien/Organisatorisches").

Die allgemeine Rückgabe der Klausur erfolgt voraussichtlich zu einem noch bekanntzugebenden Termin im Rahmen der Vorlesung „Einführung in das Zivilrecht II“ im Sommersemester. Dann besteht auch die Gelegenheit zu Rückfragen. Die Remonstrationsfrist von einer Woche läuft ab dem allgemeinen Rückgabetermin; wenn Sie sich Ihre Arbeit zuschicken lassen, können (nicht: müssen) Sie die Remonstration natürlich auch früher einreichen. Im Übrigen bleibt es bei den "Remonstrationsbedingungen", die Sie auf den Seiten von Prof. Tappe/Prof. Zimmermann finden.

Bis zum allgemeinen Rückgabetermin ist eine persönliche Abholung der Klausuren nicht möglich. Sie können sich Ihre Klausur aber zuschicken lassen; dafür müssen Sie mir einen ausreichend frankierten (€ 1,55) und an Sie selbst adressierten großen (!) Briefumschlag zukommen lassen (Einwurf in den Briefkasten im Dekanat oder brieflich an Adresse: Sekretariat Prof. Eckardt, Universität Trier, Fachbereich V, D-54286 Trier, ohne Anschreiben).

Vorlesung "Einführung in das Zivilrecht I" (WS 2019/20)

Inhalt
Die Vorlesung "Einführung in das Zivilrecht I" im Wintersemester 2019/20 behandelt – zusammen mit der ebenfalls von mir angebotenen Vorlesung "Einführung in das Zivilrecht II" im kommenden Sommersemester 2020 – die theoretischen Grundlagen und die wichtigsten praktischen Probleme des Vertragsrechts des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) als wesentlichen Bausteinen des  Zivilrechts. Den Schwerpunkt der Vorlesung im Wintersemester bildet der Allgemeine Teil des BGB und dort die Rechtsgeschäftslehre. Parallel dazu werden Grundfragen des Zivilrechts besprochen, einschließlich der juristischen Methodik und Arbeitstechnik. Eine Verpflichtung zum Vorlesungsbesuch besteht nicht; insbesondere können auch diejenigen Studierenden an den (obligatorischen) Zwischenprüfungsklausuren teilnehmen, die die Vorlesung ganz oder teilweise versäumt haben. Dass der regelmäßige Vorlesungsbesuch jedenfalls in den ersten Semestern unbedingt zu empfehlen ist, steht auf einem anderen Blatt.

Arbeitsgemeinschaften
Zu beiden Einführungsveranstaltungen werden jeweils vorlesungsbegleitende Arbeitsgemeinschaften angeboten, die von den wissenschaftlichen Assistentinnen und Assistenten des Fachbereichs gehalten werden. In den AGs  wird – inhaltlich auf die Vorlesung abgestimmt, jedoch mit wesentlich geringerer Teilnehmerzahl als in der Vorlesung – vor allem die Bearbeitung von Rechtsfällen geübt und zugleich Gelegenheit zur Klärung individueller Verständnisprobleme gegeben. Die AGs sollen den Studierenden aber auch über allgemeine Anfangsschwierigkeiten hinweghelfen. Die Teilnahme an den AGs  ist ebenfalls nicht obligatorisch, aber dringend zu empfehlen.

Gesamtkonzept inkl. Eigenarbeit und -initiative
Die beiden Einführungsvorlesungen des 1. und 2. Semesters bilden zusammen mit den AGs sowie den von mir gegebenen Hinweisen zur Nacharbeit und zur vertiefenden Lektüre eine Einheit. Ihre aufeinander abgestimmten Komponenten sollen in ihrer Gesamtheit die erforderlichen Grundkenntnisse und -fertigkeiten im Zivilrecht vermitteln. Es wird daher dringend empfohlen, nicht nur die Vorlesungs- und AG-Stunden regelmäßig zu besuchen, sondern auch die erforderliche häusliche Eigenarbeit zu leisten, insbesondere die als obligatorisch gekennzeichneten Lektürehinweise zu befolgen. In den Zwischenprüfungsklausuren werden die Kenntnisse aus der zur Lektüre angegebenen Literatur ebenso vorausgesetzt wie der Vorlesungsstoff. Bedenken Sie zudem: An der Universität werden Sie nicht studiert, Sie studieren! Erwarten Sie kein Schlaraffenland des Wissens, in dem Ihnen die gebratenen Tauben der Erkenntnis von selbst in den Mund fliegen. Interesse und Eigeninitiative sind daher unabdingbare Voraussetzungen des Studienerfolgs (erst recht unter den Bedingungen der Massenuniversität).

Weitere Hinweise
Alle weiteren Informationen erhalten Sie in der Vorlesung und → auf Stud.IP.