Aktuelle Hinweise zu "Corona"-bedingten Einschränkungen

I. Zwischenprüfungsklausuren zur Vorlesung "Einführung in das Zivilrecht I" im WS 2019/20

Der Beginn der Präsenzveranstaltungen des Sommersemesters ist an der Universität Trier auf unbestimmte verschoben worden. Die bis dahin vorgesehenen Lehrveranstaltungen fallen aus, dazu zählen auch die für den 17.3. geplanten Klausurbesprechungen. Alle Wiederholungsklausuren für die Zwischenprüfung sind ebenfalls auf unbestimmte Zeit verschoben, einschließlich der Klausur "Zivilrecht I" am 1.4. 2020. Der Prüfungsstoff bleibt unabhängig davon, wann die Wiederholungsklausur stattfinden kann, mit dem der ersten Klausur identisch.

Die Klausurergebnisse sind in PORTA für Sie abrufbar. Zugleich habe ich einen Lösungsvorschlag sowie weitere Hinweise und Anmerkungen auf Stud.IP publiziert (zur Vorlesung "Einführung in das Zivilrecht I" unter "Dateien/Organisatorisches").

Die allgemeine Rückgabe der Klausur erfolgt voraussichtlich zu einem noch bekanntzugebenden Termin nach Wiederbeginn von Präsenzlehrveranstaltungen. Dann besteht auch die Gelegenheit zu Rückfragen. Die Remonstrationsfrist von einer Woche läuft ab dem allgemeinen Rückgabetermin; wenn Sie sich Ihre Arbeit zuschicken lassen, können (nicht: müssen) Sie die Remonstration natürlich auch früher einreichen. Im Übrigen bleibt es bei den "Remonstrationsbedingungen", die Sie auf den Seiten von Prof. Tappe/Prof. Zimmermann finden.

Bis zum allgemeinen Rückgabetermin ist eine persönliche Abholung der Klausuren nicht möglich. Sie können sich Ihre Klausur aber zuschicken lassen; dafür müssen Sie mir einen ausreichend frankierten (€ 1,55) und an Sie selbst adressierten großen (!) Briefumschlag zukommen lassen (Einwurf in den Briefkasten im Dekanat oder brieflich an Adresse: Sekretariat Prof. Eckardt, Universität Trier, Fachbereich V, D-54286 Trier, ohne Anschreiben).


II. Hausarbeit im Zivilrecht für Anfänger

Die Ergebnisse der Hausarbeit können voraussichtlich erst im Mai bekannt gegeben werden. Nähere Informationen erhalten Sie auf der Stud.IP-Seite zur Veranstaltung "Übung zur Fallbearbeitung mit Hausarbeit für Anfänger" (im WS 2019/20).


III. Vorlesung "Einführung in das Zivilrecht II" im Sommersemester

Präsenzveranstaltungen zu dieser Vorlesung sind auf absehbare Zeit nicht möglich. Statt dessen werden ab 22.4. 2020 digitale Ersatzangebote auf Stud.IP bereit gestellt (hierfür müssen Sie sich auf PORTA für diese Vorlesung eintragen!). Nähere Informationen erhalten Sie auf Stud.IP.

Vorlesung "Einführung in das Zivilrecht II" (SS 2020)

Inhalt
Die Vorlesung "Einführung in das Zivilrecht II" im SS 2020 behandelt  -  zusammen mit der ebenfalls von mir angebotenen  Vorlesung "Einführung in das Zivilrecht I" im WS 2019/20, auf der sie aufbaut und deren Stoff sie voraussetzt  -  die theoretischen Grundlagen und die wichtigsten praktischen Probleme des allgemeinen Schuldrechts. Den Schwerpunkt der Vorlesung im Sommersemester bildet das Recht der  Leistungsstörungen am Beispiel des Kaufvertrags. "Leistungsstörung" ist ein in der Rechtswissenschaft verwendeter Oberbegriff für verschiedene Fälle, in denen sich die Parteien eines  Schuldverhältnisses nicht so verhalten, wie es der Zweck des Schuldverhältnisses - die Erbringung einer bestimmten Leistung durch den Schuldner an den Gläubiger - erfordert. Zentral ist hier der Begriff der  Pflichtverletzung für einige (aber nicht alle) Formen von Leistungsstörungen. Zu den Leistungsstörungen werden ferner die  Unmöglichkeit der Leistung, der  Verzug des Schuldners und des  Gläubigers und die Fälle der  Schlechtleistung gezählt.) Parallel dazu werden auch weiterhin Grundfragen des Zivilrechts besprochen, einschließlich der juristischen Methode und Arbeitstechnik.

Eine Verpflichtung zum Vorlesungsbesuch besteht nicht; insbesondere können auch diejenigen Studierenden an den (obligatorischen) Zwischenprüfungsklausuren teilnehmen, die die Vorlesung ganz oder teilweise versäumt haben. Dass der regelmäßige Vorlesungsbesuch jedenfalls in den ersten Semestern unbedingt zu empfehlen ist, steht auf einem anderen Blatt.

Arbeitsgemeinschaften
Zur Vorlesung werden vorlesungsbegleitende Arbeitsgemeinschaften angeboten, die von den wissenschaftlichen Assistentinnen und Assistenten des Fachbereichs gehalten werden. In den AGs  wird – inhaltlich auf die Vorlesung abgestimmt, jedoch mit wesentlich geringerer Teilnehmerzahl als in der Vorlesung – vor allem die Bearbeitung von Rechtsfällen geübt und zugleich Gelegenheit zur Klärung individueller Verständnisprobleme gegeben. Die AGs sollen den Studierenden aber auch über allgemeine Anfangsschwierigkeiten hinweghelfen. Die Teilnahme an den AGs  ist ebenfalls nicht obligatorisch, aber dringend zu empfehlen.

Gesamtkonzept inkl. Eigenarbeit und -initiative
Die beiden Einführungsvorlesungen des 1. und 2. Semesters bilden zusammen mit den AGs sowie den von mir gegebenen Hinweisen zur Nacharbeit und zur vertiefenden Lektüre eine Einheit. Ihre aufeinander abgestimmten Komponenten sollen in ihrer Gesamtheit die erforderlichen Grundkenntnisse und -fertigkeiten im Zivilrecht vermitteln. Es wird daher dringend empfohlen, nicht nur die Vorlesungs- und AG-Stunden regelmäßig zu besuchen, sondern auch die erforderliche häusliche Eigenarbeit zu leisten, insbesondere die Lektürehinweise zu befolgen. In den Zwischenprüfungsklausuren werden die Kenntnisse aus der zur Lektüre angegebenen Literatur ebenso vorausgesetzt wie der Vorlesungsstoff. Bedenken Sie zudem: An der Universität werden Sie nicht studiert, Sie studieren! Erwarten Sie kein Schlaraffenland des Wissens, in dem Ihnen die gebratenen Tauben der Erkenntnis von selbst in den Mund fliegen. Interesse und Eigeninitiative sind daher unabdingbare Voraussetzungen des Studienerfolgs (erst recht unter den Bedingungen der Massenuniversität).

Weitere Hinweise
Alle weiteren Informationen erhalten Sie in der Vorlesung und → auf Stud.IP.