Lehramt Sozialkunde: Empfehlungen zu Fächerkombinationen

Zu allgemeinen Einstellungsaussichten in Bezug auf die betreffenden Lehrämter wenden Sie sich bitte an das Zentrum für Lehrerbildung (ZfL) an der Universität Trier.

Für beide im Fach Politikwissenschaft angebotenen Sozialkunde-Lehramtsstudiengänge gilt:

1. Die Wahl von Sozialkunde als Lehramtsfach ist besonders in Kombination mit einem Fach sinnvoll, das mit hoher Stundenzahl in der Schule gelehrt wird:
(z.B. Deutsch, Englisch, Mathematik; NICHT aber: Geographie oder Geschichte). 

2. Fächerkombinationen, die nur sehr wenige oder gar keine berufliche Perspektiven bieten ("Sackgassen-Kombinationen"):


- Sozialkunde/Geographie

- Sozialkunde/Geschichte

- Sozialkunde/Biologie (dieser Hinweis gilt nur für LA-Realschule)

- Sozialkunde/Philosophie/Ethik (dieser Hinweis gilt nur für LA-Gymnasium)

 

Die Berufsaussichten für angehende Lehrer mit diesen Fachkombinationen sind auf dem heutigen Stand als außerordentlich ungünstig einzustufen. Wir raten deshalb dringend davon ab, das Fach Sozialkunde in den genannten Kombinationen zu studieren.

Sozialkunde auf Lehramt an Gymnasien zu studieren, scheint grundsätzlich zur Zeit zu weniger günstigen Einstellungsaussichten zu führen.

 
3. Fächerkombinationen, die zumindest aus heutiger Sicht bessere berufliche Perspektiven bieten können:


- Sozialkunde/Englisch

- Sozialkunde/Informatik

- Sozialkunde/Mathematik

- Sozialkunde/Latein (dieser Hinweis gilt nur für LA-Gymnasium)

- Sozialkunde/Katholische Religionslehre (dieser Hinweis gilt nur für LA-Gymnasium)


Hierbei handelt es sich um aussichtsreichere Kombinationen. Ungewiss ist, wie sich der Bedarf an Lehrkräften mit diesen Fächerkombinationen in Zukunft darstellen wird. Es gibt hierfür keine Gewähr von Seiten der Arbeitgeber oder der Universität.

 

Denken Sie bitte auch über die Wahl eines Erweiterungsfaches (drittes Fach) nach, sobald dies im Rahmen der neuen B.Ed./M.Ed.-Studiengänge wieder möglich sein wird. Durch die geschickte Wahl eines Erweiterungsfaches können Sie Ihre Attraktivität am Arbeitsmarkt deutlich erhöhen.

 

Stand: 04/2010