Häufig gestellte Fragen zur digitalen Lehre im Sommersemester 2020

Hier finden Sie häufig gestellte Fragen zur Durchführung eines digitalen Lehrangebots im Sommersemester 2020 (nicht zu einzelnen Tools). Die nachfolgende Liste wird fortlaufend ergänzt.

Letzte Aktualisierung: 26.05.2020

Gemäß der Handreichung der Universitätsleitung sind alle Lehrenden aufgefordert, ihre Veranstaltungen in Form einer digitalen Äquivalenzlösung anzubieten. Entsprechende Abstimmungsprozesse innerhalb der Fachbereiche und Fächer haben bereits stattgefunden. Es versteht sich, dass nicht alle Veranstaltungen digital umgesetzt werden können. Für bestimmte Veranstaltungstypen ist dies schon aus inhaltlichen Gründen nicht oder nur teilweise möglich (z.B. Labor- und Geländeübungen, Exkursionen, Praktika). Hier wird zusammen mit den Fachbereichen entschieden, wann und in welcher Form diese Lehrformate angeboten werden können.

Ab dem 20. April wird Lehre zunächst ausschließlich in Form von digitalen Formaten und Selbstlernphasen stattfinden. Für Veranstaltungen, die nicht in digitaler Form realisierbar sind (z.B. Labor- und Geländeübungen) wird zusammen mit den Fachbereichen entschieden, wann und in welcher Form diese Lehrformate angeboten werden können.

Ja, alle Veranstaltungen die für das Sommersemester 2020 digital konzipiert und umgesetzt werden, dürfen garantiert auch in dieser Form beendet werden. Dies gilt unabhängig davon, ob im Laufe der Vorlesungszeit ggf. wieder Lehre in Präsenz möglich sein sollte.

Die digitalen Lehrangebote beginnen am 20. April 2020 und enden am 18. Juli 2020.

Um für Studierende und alle übrigen Beteiligten sichtbar zu machen, welche Lehrveranstaltungen in digitaler Form angeboten werden, soll in PORTA eine eindeutige Kennzeichnung erfolgen. Hierzu soll dem Titel der jeweiligen Veranstaltung die Kennzeichnung [DIGITAL] oder [AUSGESETZT] (in Großschreibung, einschließlich der eckigen Klammern) vorangestellt werden.

Angepasst werden sollen ausschließlich die Titel der Semesterabhängigen Veranstaltungen (SAV) im Sommersemester 2020 – vorrangig in der deutschen Version. Dies kann durch die jeweiligen Verantwortlichen Dozentinnen und Dozenten selbst erfolgen (nicht durch die Durchführenden Dozentinnen und Dozenten).

Eine Anleitung hierzu finden Sie auf der Homepage unter www.porta.uni-trier.de.

Ja, dies ist möglich. In der Praxis bedeutet dies, dass in PORTA die Teilnehmer*innen und Lehrenden der aufzulösende(n) Gruppe(n) in die fortbestehende(n) Gruppe(n) überführt werden müssen. Eine Anleitung hierzu steht auf der Seite www.porta.uni-trier.de zur Verfügung. Frau Högner aus der Abt. II (hoegneruni-trierde) unterstützt Sie falls notwendig hierbei.

Weitere Hinweise für Lehrende hat die Abteilung II auf dieser Webseite in gesammelter Form bereitgestellt.

In die Überlegungen zu digitalen Äquivalenzlösungen sollen auch Prüfungen einbezogen werden. Beachten Sie zur Durchführung von Prüfungen im Sommersemester 2020 die Informationen unter https://www.uni-trier.de/index.php?id=73266.

Ja, das ist möglich, wenn dazu eine entsprechende Modulprüfung abgelegt wird. Ohne Prüfung ist eine Vergabe von Leistungspunkten nicht möglich. Ziel ist es, auch im Sommersemester möglichst viele Studierende in die Lage zu versetzen, durch entsprechende Prüfungen Leistungspunkte zu erwerben.

Beachten Sie zur Durchführung von Prüfungen im Sommersemester 2020 die Informationen unter https://www.uni-trier.de/index.php?id=72266.

Die Universität Trier möchte möglichst viele Studierende über digitalgestützte Lehre erreichen. Dort, wo inhaltliche und/oder technische Hindernisse dies nicht ermöglichen, darf aber daraus kein Nachteil entstehen.

Das heißt insbesondere, dass keine Studierende und kein Studierender dazu gezwungen wird, an den digitalen Äquivalenzlösungen zu vorgesehenen Lehrveranstaltungen oder den zugehörigen Prüfungen teilzunehmen. Regelungen zur Anwesenheitspflicht werden für die digitalen Äquivalenzlösungen ausgesetzt.

Gleichwohl sollten alle Studierenden prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist, um in den kommenden Monaten sinnvoll und - unter den gegebenen Umständen - bestmöglich das Studium fortzuführen.

Zur Frage der Ausgestaltung der Prüfungen in Bezug auf die digital vorgehaltenen Inhalte ist anzumerken, dass aufgrund der nicht gegebenen Teilnahmeverpflichtung an digitalen Lehrangeboten die digital zur Verfügung gestellten Arbeitsmaterialien und Lektürehinweise ausreichen müssen, um den Studienfortschritt zu gewährleisten und die Prüfung bestehen zu können. Es ist aber durchaus zulässig, dass die Studierenden auch im Hinblick auf die konkrete Prüfung von der Teilnahme an den nicht verpflichtenden digitalen Angeboten profitieren. Bitte beachten Sie zur Durchführung von Prüfungen auch die Informationen unter https://www.uni-trier.de/index.php?id=72266.

Inhalte und Methoden von Präsenzveranstaltungen lassen sich nicht eins zu eins in digitale Lehr-Lern-Formate umsetzen. Dementsprechend sind Abweichungen sinnvoll und notwendig.

Entscheidend sind in diesem Zusammenhang weniger die in den Modulbeschreibungen vorgesehenen Typen von Lehrveranstaltungen, sondern die formulierten Qualifikationsziele – diese gilt es im Auge zu behalten. Nehmen Sie sich ansonsten die notwendigen Freiheiten und nutzen Sie auch neue und ungewohnte Lösungen.

Die Universitätsleitung empfiehlt für die Umsetzung digitaler Lehrangebote dringend die Verwendung der zentralen Systeme der Universität Trier, d.h. insbesondere das Learning-Management-System Stud.IP (einschließlich der verschiedenen Plugins) und die Software Panopto für Medienaufzeichnungen. Zu diesen Systemen finden Sie auf dieser Webseite eine Vielzahl von Hinweisen und Anleitungen.

Ressourcen des VCRP können und sollen selbstverständlich zum Einsatz kommen. Dazu zählt für Medienaufzeichnungen insbesondere das System Panopto, von dem es auch eine Schnittstelle zum Learning-Management-System Stud.IP gibt. D.h. mit Panopto produzierte Audio- und Videoaufnahmen sowie Screencasts können direkt in Stud.IP eingebunden werden. Nähere Hinweise und Anleitungen hierzu finden Sie auf dieser Webseite.

Die Universitätsleitung empfiehlt für die Umsetzung digitaler Lehrangebote dringend die Verwendung der zentralen Systeme der Universität Trier, d.h. insbesondere das Learning-Management-System Stud.IP (einschließlich der verschiedenen Plugins) und die Software Panopto für Medienaufzeichnungen. Zu diesen Systemen finden Sie auf dieser Webseite eine Vielzahl von Hinweisen und Anleitungen.

Daneben steht es selbstverständlich den Lehrenden frei, bei der Umsetzung digitaler Äquivalenzlösungen die Produkte einzusetzen, die sie für besonders geeignet halten. Ein zentraler Support kann in diesem Fall jedoch nicht gewährleistet werden. Auch die Einhaltung datenschutz- und lizenzrechtlicher Vorgaben liegt in diesem Fall in der Verantwortung der Lehrenden.

Die Universität Trier hat eine Campuslizenz des Videokonferenzsystems Zoom erworben. Dieses ist für alle Lehrenden und Studierenden ab sofort nutzbar. Zudem wird eine Installation der Open Source-Lösung BigBlueButton getestet. Weitere Informationen finden Sie auf den Webseiten des ZIMK.

Wenn auch Studierende in den Veranstaltungen große Dateien (z.B. Videos) erstellen und hochladen sollen, bitten wir die durchführenden Lehrenden darum, vorab Kontakt zum Helpdesk (helpdeskuni-trierde) aufzunehmen. Hier kann dann individuell für den jeweiligen Fall geprüft werden, welche Lösung geeignet ist.

Auf der Seite "Hilfe und Unterstützung" finden Sie die mögliche Ansprechpartner*innen für verschiedene Themenbereiche. Hingewiesen sei an dieser Stelle auch auf unsere Scouts, die einen fachnahen Erfahrungsaustausch unterstützen.

Die Webseite digitalelehre.uni-trier.de richtet sich in erster Linie an Lehrende. Ausführliche Informationen für Studierende (und Studieninteressierte) finden Sie auf dieser Seite.