Häufig gestellte Fragen

I. Studienvoraussetzungen / Bewerbung / Zulassung

1. Wo bekomme ich weitere Informationen zum Jurastudium in Trier?

Informationen finden Sie auf der Internetseite des Fachbereichs Rechtswissenschaft in der Rubrik "Studieninteressierte". Für darüber hinausgehende (also: bitte erst mal alles lesen!) Fragen können Sie sich telefonisch oder per E-Mail an die Fachstudienberatung (Ass. jur. M. Huck) wenden und auch einen persönlichen Beratungstermin vereinbaren. Informationen aus studentischer Sicht erhalten Sie auch bei der Fachschaft Jura.

Bitte stellen Sie Ihre Fragen selbst. Anrufe und Anfragen von Eltern sind nicht gern gesehen und auch nicht zielführend: Sie haben sich ein Studium ausgesucht, das ein sehr hohes Maß an Selbständigkeit voraussetzt und in Berufe münden soll, in denen Sie die Angelegenheiten anderer Menschen regeln - fangen Sie bei Ihren eigenen an!

2. Wann kann ich mit dem Jurastudium in Trier anfangen?

Ein Studienbeginn in Trier ist nur zum Wintersemester möglich.

3. Wird an der Universität Trier der Hochschulgrad "Diplom-Jurist" verliehen?

Der Fachbereichsrat des Fachbereichs V - Rechtswissenschaft hat in seiner Sitzung am 19.11.2008 die Ordnung zur Verleihung des Hochschulgrades "Diplom-Juristin" oder "Diplom-Jurist" beschlossen. Weitere Informationen finden Sie hier.

4. Ist Jura in Trier zulassungsbeschränkt?

Nein, es besteht derzeit keine Zulassungsbeschränkung.

5. Welche formellen Voraussetzungen (z.B. Hochschulzugangsberechtigung) muss ich für die Aufnahme eines Jurastudiums erfüllen?

Beachten Sie dazu die Informationen des Studentensekretariats.

6. Brauche ich das Latinum oder Lateinkenntnisse?

Ein Latinum oder Lateinkenntnisse sind von Vorteil, aber keine Voraussetzung für das Jurastudium.

7. Brauche ich andere Fremdsprachenkenntnisse?

Während des Studiums müssen Sie an einer fremdsprachlichen rechtswissenschaftlichen Lehrveranstaltung oder an einem rechtswissenschaftlich ausgelegten Sprachkurs erfolgreich teilnehmen. Der Nachweis darüber muss bei der Anmeldung zur staatlichen Prüfung vorgelegt werden (§ 5a Abs. 2 S. 2 DRiG; § 4 Abs. 1 Nr. 6 JAPO).

In Trier wird in jedem Wintersemester eine Einführung in das anglo-amerikanische Recht mit einer Abschlussklausur angeboten. Die Veranstaltung wird auf Englisch gehalten. Im Sommersemester gibt es meistens eine entsprechende Veranstaltung auf Französisch. Als Fremdsprachennachweis wird auch jeder Kurs der Fachspezifischen Fremdsprachenausbildung I (FFA) anerkannt, der mit einer Klausur abschließt. FFAs werden derzeit in den Sprachen Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Japanisch, Chinesisch und Türkisch angeboten.

8. Wo muss ich mich bewerben?

Sie bewerben sich online über die Homepage der Universität Trier. Das Formular müssen Sie dann ausdrucken und mit den aufgeführten Unterlagen einsenden. Weitere Informationen finden Sie auf der Bewerbungsseite oder beim Studentensekretariat.

9. Wann muss ich mich bewerben?

Die Online-Bewerbung ist ab Ende Mai möglich. Die Einschreibung erfolgt zeitnah, sobald alle erforderlichen Unterlagen vorliegen und die Semestergebühr bezahlt ist.

II. Studienbeginn in Trier

Wichtige Informationen für Erstsemester

Wichtige Informationen und Termine für die Studienanfänger finden Sie hier (rechtzeitig vor Beginn der Vorlesungszeit für das bevorstehende Wintersemester).

1. Das Wintersemester beginnt am 1. Oktober. Muss ich dann schon in Trier sein?

Die Lehrveranstaltungen beginnen in der dritten Oktoberwoche. Vorher findet für die Studienanfänger aller Fachrichtungen eine Orientierungswoche mit zahlreichen Informationsveranstaltungen statt. Spätestens zu diesem Termin sollten Sie also in Trier sein, auch um den Campus und die Stadt kennenzulernen. Auch die Einführungsveranstaltung für Jurastudierende findet in dieser Einführungswoche im Auditorium Maximum (Audimax) statt. Alle Informationen hierzu erhalten Sie mit Ihrer Zulassung.

2. Wie finde ich eine Wohnung in Trier?

Beachten Sie dazu die Seiten des Studierendenwerks.

3. Muss ich schon vor Studienbeginn Bücher kaufen?

Nein. Am Anfang des Semesters geben die Professoren in der Regel Literaturlisten heraus, von denen Sie sich ein Buch pro Lehrveranstaltung anschaffen sollten. Die Lehrbücher finden Sie auch in der Bibliothek, wo Sie sich die Bücher in Ruhe anschauen können, bevor Sie sich für einen Kauf entscheiden.

4. Welche Gesetzestexte benötige ich im 1. Semester?

Sie brauchen Textausgaben des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB), des Strafgesetzbuchs (StGB) und eine Textsammlung des Öffentlichen Rechts. Die Gesetzessammlungen  Schönfelder und ein Sartorius werden in den ersten Semestern noch nicht benötigt, es reichen die günstigeren Textausgaben. In den ersten Vorlesungsstunden weisen die Professoren auch auf die benötigten Gesetzestexte hin.

5. Welche Vorlesung soll ich in welchem Semester hören?

Dies können Sie dem Studienplan des Fachbereichs Rechtswissenschaft entnehmen.

6. Wo erfahre ich, welche Lehrveranstaltungen ich besuchen muss?

Die angebotenen Lehrveranstaltungen finden Sie im Vorlesungsverzeichnis, das über das PORTA-System zur Verfügung gestellt wird.  In Kombination mit dem Studienplan können Sie sich daraus Ihren persönlichen Stundenplan zusammenstellen. Aufgrund der Studierfreiheit können Sie auch andere als die für das Semester vorgeschlagenen Vorlesungen besuchen. Die auf der Internetseite des Fachbereichs Rechtswissenschaft unter der Rubrik "Studium" und in den Aushangkästen im C-Gebäude zu findenden Stundenpläne sind deshalb zwar grundsätzlich als Muster zu betrachten, wenn Sie sich daran halten, können Sie jedoch sicher sein, dass Sie alle Veranstaltungen, die inhaltlich aufeinander aufbauen, in der richtigen Reihenfolge besuchen.

III. Zwischenprüfung/ Übungen für Anfänger

1. Woraus besteht die Zwischenprüfung?

Die Zwischenprüfung besteht aus drei erfolgreich abgelegten studienbegleitenden Leistungskontrollen, nämlich je einer Klausur im Zivilrecht, im Strafrecht und im Öffentlichen Recht, die im Rahmen der Übungen für Anfänger im Strafrecht, Zivilrecht und Öffentlichen Recht angeboten werden. In jeder Übung für Anfänger werden zwei Klausuren angeboten. Die bestandene Zwischenprüfung ist Voraussetzung für die Zulassung zur staatlichen Pflichtfachprüfung und zur universitären Schwerpunktbereichsprüfung (§ 4 Abs. 1 Nr. 7 JAPO; §§ 6 ff. TStudPO).

2. Wann muss ich die Zwischenprüfung machen?

Die Übungen für Anfänger im Strafrecht und im Zivilrecht werden im Sommersemester (Zielgruppe: 2. Semester), die im Öffentlichen Recht im Wintersemester (Zielgruppe: 3. Semester) angeboten. Sie müssen mindestens eine Klausur pro Fach bestehen. Eine Klausur ist bestanden, wenn sie mit mindestens vier Punkten bewertet wurde (§ 10 Abs. 1 TStudPO; Punkt 1.1 Übungsrichtlinien).

3. Kann ich die Zwischenprüfung auch später beginnen?

Nein. Sie müssen sich den Leistungskontrollen im Zivil- und im Strafrecht bis zum Ende des zweiten, der Leistungskontrolle im Öffentlichen Recht bis zum Ende des dritten Semesters unterzogen haben (§ 10 Abs. 1 TStudPO).

4. Kann ich die Zwischenprüfung wiederholen?

Ja. Die Zwischenprüfungsklausuren im Strafrecht und im Zivilrecht können im 4. Semester, die im Öffentlichen Recht im 5. Semester wiederholt werden. Es werden auch für Wiederholer mindestens zwei Klausuren pro Fach angeboten. Somit bestehen pro Fachgebiet vier Möglichkeiten (§ 10 Abs. 2 TStudPO).

5. Was sind Leistungskontrollnachweise?

Die Leistungskontrollnachweise bescheinigen das Bestehen der Zwischenprüfung in dem betreffenden Fach, also eine bestandene Klausur. Sie erhalten diese Nachweise vom Prüfungsamt des Fachbereichs (§ 9 Abs. 1 TStudPO).

6. Muss ich mich für die Zwischenprüfung anmelden?

Nein. Die Zulassung zur Zwischenprüfung erfolgt durch das Prüfungsamt von Amts wegen. Nur Studierende mit irregulären Fachsemesterzahlen (zB Studienortwechsler, die das Studium an einer anderen Universität im Sommersemester begonnen haben), melden sich unbedingt rechtzeitig vor Semesterbeginn im Prüfungsamt.

7. Ich habe die erste Klausur in einem Fach bestanden. Muss oder kann ich auch an der zweiten angebotenen Klausur teilnehmen?

Eine Teilnahme an der zweiten Klausur ist nicht verpflichtend, wird aber zu Übungszwecken dringend empfohlen. Auch wenn man die zweite Klausur nicht besteht, bleibt das Ergebnis der ersten erhalten; wenn man sich verbessert, bekommt man einen Schein über die bessere Leistung.

8. Kann ich auch an den Klausuren ein Jahr später zu Übungszwecken teilnehmen?

Eine erneute Teilnahme zu Übungszwecken ist nicht möglich. Eine Teilnahme zur Notenverbesserung ist nur dann möglich, wenn ein besonderes Interesse nachgewiesen wird (§ 7 Abs. 1 S. 2 TStudPO).

9. Gehört die Anfängerhausarbeit zur Zwischenprüfung?

Nein, sie gehört nicht dazu. Daher ist sie auch nicht wiederholungsbegrenzt und kann so oft geschrieben werden, bis man eine bestanden hat. Am besten sollte direkt die erste mitgeschrieben werden (besonders wichtig für BAföG-Empfänger), da Hausarbeiten nur in den Semesterferien angeboten werden und das Bestehen einer (beliebigen) Anfängerhausarbeit Voraussetzung ist für die Teilnahme an den Fortgeschrittenenübungen (ab 4. Semester). Nachweise für die Hausarbeit stellt das Sekretariat des Aufgabenstellers aus.

IV. Übungen für Fortgeschrittene („große Scheine“)

1. Was sind die „großen Scheine“?

Ein „großer Schein“ wird ausgestellt, wenn eine Klausur und eine Hausarbeit in einer Fortgeschrittenen-Übung bestanden wurden. Die Hausarbeiten werden jeweils in den Semesterferien vor dem Semester angeboten, die Klausuren während der Vorlesungszeit (§ 4 Abs. 2 JAPO).

2. Wofür brauche ich die „großen Scheine“?

Die „großen Scheine“ sind Zulassungsvoraussetzung für die staatliche Pflichtfachprüfung und die universitäre Schwerpunktbereichsprüfung (§ 4 Abs. 1 Nr. 4 JAPO; § 14 Abs. 4 TStudPO).

3. Wann finden die Übungen für Fortgeschrittene statt?

Die Fortgeschrittenenübungen im Zivilrecht und im Öffentlichen Recht werden in jedem Semester angeboten, die Fortgeschrittenenübung im Strafrecht wird nur im Sommersemester angeboten (Punkt 2.2 Übungsrichtlinien).

4. Wann soll ich die „großen Scheine“ machen?

Empfohlen wird, den großen Schein im Strafrecht im 4. Semester, den im Zivilrecht im 5. Semester und den im Öffentlichen Recht im 6. Semester zu machen (Studienplan).

5. Bestehen Zulassungsvoraussetzungen für die Teilnahme an den Fortgeschrittenenübungen?

Ja, für die Teilnahme an einer Übung für Fortgeschrittene ist die bestandene Zwischenprüfungsklausur in dem jeweiligen Fach und eine bestandene Hausarbeit aus einer Anfängerübung eines Faches nach Wahl erforderlich.

6. Muss ich mich für die Teilnahme an den Fortgeschrittenenübungen anmelden?

Die Organisation und Durchführung der Fortgeschrittenenübungen liegt in der Hand der Professoren, die die Übungen anbieten. Achten Sie daher für solche Fragen auf die Informationen der Professur (Aushänge oder Internetseiten).

7. Bis wann muss ich die „großen Scheine“ machen?

Eine Zeitvorgabe besteht hier nicht, die Scheine müssen bei der Anmeldung zur staatlichen Pflichtfachprüfung und zur universitären Schwerpunktbereichsprüfung vorgelegt werden (§§ 3, 4 JAPO).

8. Kann ich die Fortgeschrittenenübungen wiederholen oder zu Übungszwecken erneut teilnehmen?

Ja, hier bestehen keine Einschränkungen. Die Übungen können beliebig oft wiederholt werden.

9. Ich habe die Hausarbeit vor dem Semester bestanden, aber die Klausuren im darauffolgenden Semester nicht. Bekomme ich den „großen Schein“ auch mit dieser Hausarbeit und einer bestandenen Klausur aus der Folgeübung?

Ja, eine Hausarbeit in der Fortgeschrittenenübung kann auf die Folgeübung übertragen werden (Punkt 4 der Übungsrichtlinien).

10. Ich habe eine Klausur bestanden, aber die Hausarbeit vor dem Semester nicht. Bekomme ich den „großen Schein“ auch mit dieser Klausur und der Hausarbeit der Folgeübung?

Ja. Im Strafrecht wird nach dem Semester eine zweite Hausarbeit in der selben Übung angeboten. Im Zivilrecht und im Öffentlichen Recht können Sie auch mit der bestandenen Hausarbeit aus der unmittelbar folgenden Übung den „großen Schein“ erhalten. Der Schein wird von dem Lehrstuhl ausgestellt, bei dem auch die Klausur bestanden wurde (Punkt 2.4 Übungsrichtlinien).

V. Schwerpunktbereichsstudium und -examen

1. Was sind Schwerpunkte/Schwerpunktbereiche?

Sie können in Trier einen von acht Schwerpunktbereichen auswählen. Das Studium eines Schwerpunktbereiches beginnt frühestens im 5. Semester und dauert je nach Schwerpunktbereich zwei bis vier Semester. Das Schwerpunktbereichsstudium wird mit einer universitären Prüfung abgeschlossen. Die Note dieser Prüfung fließt zu 30% in die Abschlussnote der ersten juristischen Prüfung ein (§ 5a DRiG; §§ 3 ff. JAG) - d.h., das aus früheren Zeiten bekannte "Staatsexamen" exisitiert so nicht mehr, sondern setzt sich heute zu 30% aus dem universitären Schwerpunktexamen und der staatlichen Pflichtfachprüfung (unten VI) zusammen, beide Teile müssen bestanden werden.

2. Wie viele Schwerpunkte werden in Trier angeboten?

Sie können zwischen 8 verschiedenen Schwerpunkten wählen. Nähere Informationen zu den angebotenen Schwerpunkten finden Sie hier.

3. Muss ich mich für die Teilnahme an einen Schwerpunktbereich anmelden?

Die Studierenden sind verpflichtet, sich bei dem Prüfungsamt für einen Schwerpunktbereich anzumelden. Gliedert sich der Schwerpunktbereich in mehrere Teilschwerpunkte, so ist auch der gewählte Teilschwerpunkt anzugeben. Die Anmeldung soll im 5. Fachsemester bis zu einer vom Dekan festzusetzenden Frist erfolgen. Ein Wechsel des Schwerpunktbereiches ist möglich bis zu dem Semester, das der Anmeldung zur Schwerpunktbereichsprüfung vorausgeht. Die Änderung des Schwerpunktbereiches ist dem Prüfungsamt mitzuteilen.
Das Anmeldeformular finden Sie hier.

4. Wann beginnen die Lehrveranstaltungen für die Schwerpunktbereiche?

Die Lehrveranstaltungen für die Schwerpunktbereiche beginnen entweder im 5. oder 6. Semester. Näheres können Sie dem Studienplan entnehmen.

5. Welche Prüfungen muss ich in meinem Schwerpunktbereich machen?

Die Schwerpunktbereichsprüfung besteht aus zwei Aufsichtsarbeiten (fünfstündige Klausuren) und einer mündliche Prüfung (zehn Minuten pro Prüfling). Eine der vorgeschriebenen Aufsichtsarbeiten kann durch eine Studienarbeit („Seminararbeit“) ersetzt werden. Dies wird vom Prüfungsamt für die einzelnen Schwerpunktbereiche festgelegt werden (§§ 14 ff. TStudPO).

6. Wann kann ich die Studienarbeit schreiben?

Die Studienarbeit kann frühestens im 6. Semester geschrieben werden. Voraussetzung ist, dass die Zwischenprüfung bestanden wurde und an mindestens zwei Fortgeschrittenenübungen erfolgreich teilgenommen wurde, also zwei „große Scheine“ vorliegen (§ 16 Abs. 2 TStudPO).

7. Wann kann/muss ich die Aufsichtsarbeiten schreiben?

Die Aufsichtsarbeiten werden 2mal jährlich in unmittelbaren zeitlichen Zusammenhang mit den Terminen der staatlichen Pflichtfachprüfung angeboten werden (§ 14 Abs. 2 S. 1 TStudPO).

Die Zulassungsvoraussetzungen sind die gleichen, wie bei der Pflichtfachprüfung (unten VI.3.) ohne die praktischen Studienzeiten, deren Nachweis ist nicht erforderlich.

Um den Freiversuch wahrnehmen zu können, müssen beide schriftliche Prüfungen (Seminar und Klausur bzw. beide Klausuren) innerhalb der Frist des § 19 Abs. 2 TStudPO abgelegt worden sein, es gibt keinen Freiversuch auf Teilleistungen, wie immer wieder angenommen wird! Diese Frage ist daher auch zu beachten, wenn man über den Zeitpunkt zur Klausuranmeldung nachdenkt. Bitte im Zweifelsfalle das Prüfungsamt kontaktieren!

8. Kann ich den Schwerpunktbereich wechseln?

Erst mit der Zulassung zu einer Studienarbeit oder der Zulassung zur universitären Schwerpunktbereichsprüfung haben Sie sich für den betreffenden Schwerpunkt entschieden und können nicht mehr wechseln. Vorher ist ein Wechsel möglich.

9. Wie oft kann ich die Schwerpunktbereichsprüfung wiederholen, wenn ich im ersten Versuch nicht bestanden habe?

Sie können die Schwerpunktbereichsprüfung einmal wiederholen. Auch bei der Schwerpunktbereichsprüfung gibt es einen „Freischuss“. Dazu muss aber die erste Prüfung innerhalb der Regelstudienzeit von neun Semestern abgelegt werden. Das heißt, dass Sie die Prüfung nach Vorlesungsende des achten Semester ablegen müssen (§ 19 TStudPO).

VI. Examenskandidaten

1. Welche Veranstaltungen bietet die Universität zur Examensvorbereitung an?

Es werden Repetitorien im Zivilrecht, im Strafrecht und im Öffentlichen Recht angeboten. Auch die Vertiefungsveranstaltungen dienen der Examensvorbereitung. Einmal pro Woche wird ein Klausurenkurs angeboten, in dem fünfstündige Klausuren geschrieben werden, die korrigiert und später besprochen werden.

Einmal pro Semester findet ein „Probeexamen“ statt.

2. Wann kann ich die staatliche Pflichtfachprüfung ablegen?

Die staatliche Pflichtfachprüfung wird in Rheinland-Pfalz zweimal pro Jahr abgenommen. Zuständig hierfür ist das Landesprüfungsamt für Juristen beim Ministerium der Justiz. Beim Frühjahrstermin werden die Klausuren im Februar/März geschrieben, die mündlichen Prüfungen finden dann im Juli/August statt.

Beim Herbsttermin werden die Klausuren im August/September geschrieben, die mündlichen Prüfungen finden im Januar/Februar des darauffolgenden Jahres statt. Bitte achten Sie dazu auf die Hinweise des Landesprüfungsamtes.

3. Welche Voraussetzungen brauche ich zur Anmeldung für die staatliche Pflichtfachprüfung?

§ 4 Abs. 1 JAPO: Die Zulassung zur staatlichen Pflichtfachprüfung setzt voraus, dass die Bewerberin oder der Bewerber

  1. mindestens sechs Studienhalbjahre Rechtswissenschaften studiert hat, davon mindestens vier Studienhalbjahre an einer deutschen Universität, davon mindestens zwei Studienhalbjahre an einer Universität des Landes Rheinland-Pfalz,
  2. Lehrveranstaltungen in den Pflichtfächern nach § 1 Abs. 2 besucht hat,
  3. die praktischen Studienzeiten abgeleistet hat (§ 2 Abs. 3 des Landesgesetzes über die juristische Ausbildung - JAG -),
  4. an je einer Übung für Fortgeschrittene im Bürgerlichen Recht, Strafrecht und Öffentlichen Recht erfolgreich teilgenommen hat („große Scheine“),
  5. an einem Seminar oder einer gleichwertigen Lehrveranstaltung in einem Grundlagenfach erfolgreich teilgenommen hat („Grundlagenschein“),
  6. erfolgreich eine fremdsprachige rechtswissenschaftliche Veranstaltung oder einen rechtswissenschaftlich ausgerichteten Sprachkurs besucht hat sowie
  7. eine Zwischenprüfung bestanden hat.

 

4. Ist eine bestandene Schwerpunktbereichsprüfung Zulassungsvoraussetzung für die staatliche Pflichtfachprüfung?

Nein, beide Prüfungen sind voneinander unabhängig.

VII. Fachspezifische Fremdsprachenausbildung (FFA)

Kontakt FB V

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