Jubiläumsquiz

Wie gut kennen Sie die Universität Trier? Testen Sie es und machen Sie mit bei unserem Jubiläumsquiz „50 Jahre Universität Trier“. Wir stellen Ihnen zehn Fragen zum Leben auf dem Campus – „damals“ wie heute – und zur Geschichte unserer Universität. Dabei werden Sie die eine oder andere zeitgeschichtliche Anekdote erfahren, die Sie bisher noch nicht kannten. Also raten und schätzen Sie mit!

Zeitraum: 5. Mai 2020 bis 12. Juli 2020
Quizfrage(n): insgesamt zehn Fragen, jeden Dienstag eine neue. Teilnahmeschluss jeweils sonntags, 23:59 Uhr.
Teilnahme: Angehörige der Universität Trier (Studierende und Mitarbeitende) mit ihrer E-Mail-Adresse der Universität.
Gewinne: Nach jeder Quizrunde wird unter den richtigen Einsendungen ein attraktiver Gewinn verlost. Am Ende aller Quizrunden wird unter den Teilnehmenden mit den meisten richtigen Antworten durch Los ein Quizmaster gekürt. Der Quizmaster erhält einen 100-Euro-Gutschein, der in vielen Geschäften und Restaurants in Trier eingelöst werden kann. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden per Mail informiert.

► Teilnahmebedingungen

Quizfrage 9

Aus wie vielen Ländern waren Studierende im Wintersemester 2019/20 an der Universität Trier eingeschrieben?

A) 30   B) 93   C) 130   D) 193

Beantworten Sie bis Sonntag, 5. Juli 2020, 23:59 Uhr die Quizfrage 9 und gewinnen Sie mit etwas Glück einen Gutschein über 20 Euro für die Kneipe "Übergang" .

Antworten

Antwort Quizfrage 1 Saarbrücken & Bonn

Quizfrage 1

Zu Beginn hatte die Bibliothek der Universität Trier nur einen kleinen Buchbestand. Es gab einen Fernleihverkehr. In welche beiden Städte fuhr daher mehrmals wöchentlich ein Bücherauto?

„Die Universitätsbibliothek bestand anfangs nur aus ein paar Karl-May-Bänden und dem Trierischen Volksfreund.“ So anekdotisch überspitzt hat es der ehemalige Universitätspräsident Prof. Arnd Morkel einmal ausgedrückt. Ganz so leer waren 1970 die Bücherregale nicht. Dennoch fehlte es am Anfang in der Universität und der Bibliothek an allem, man lebte vom Vermächtnis der Pädagogischen Hochschule. 1971 wurde ein Leihverkehr mit der Universität Saarbrücken und der Trierer Stadtbibliothek aufgenommen. Zweimal wöchentlich fuhr daher ein Bücherauto die Strecke Saarbrücken-Trier und täglich zur Stadtbibliothek Trier. Später gab es dreimal pro Woche Fahrten zur Universitätsbibliothek nach Bonn.

► Mehr zu den Anfängen der Universitätsbibliothek in einem Artikel aus dem Unijournal 1/2010 (PDF)


Quizfrage 2

Seit wann ist Rauchen in den Gebäuden der Universität Trier komplett verboten?

Ob in der Cafeteria oder den Büros: In den Anfangsjahren der Universität Trier hat man sich nicht allzu viele Gedanken über das Anzünden von Zigaretten oder Pfeifen innerhalb der Gebäude gemacht. Das hat sich um die Jahrtausendwende schrittweise geändert. War zuerst das Rauchen noch in zwei ausgewiesenen Raucherzonen in den Gebäuden A und C erlaubt, hat die Universität auch diese ab dem 3. Januar 2005 aufgelöst. „Rauchende Personen müssen ins Freie verwiesen werden“, schrieb der damaligen Universitätspräsident Prof. Peter Schwenkmezger und appellierte gleichzeitig an Studierende und Mitarbeitende: „Wir sind alle für den Zustand unserer Universität verantwortlich und können erheblich zu einer Verbesserung der Sauberkeit und der Atemluft in den Gebäuden beitragen.“

► Mehr zum Rauchverbot in der Mitteilung des Universitätspräsidenten im Unijournal 1/2005 (PDF)

Nachtrag: Eine kleine Ausnahme vom generellen Rauchverbot gab es: In Räumen des Personals durfte außerhalb der Zeiten des Publikumsverkehrs weiter geraucht werden. Im Februar 2008 trat dann in allen Räumen das absolute Rauchverbot in Kraft.


Quizfrage 3

Von 1473 bis 1798 hatte Trier bereits eine Universität, die jedoch unter französischer Besatzung geschlossen wurde. Mit der Gründung der Doppeluniversität Trier-Kaiserslautern hat sich dies 1970 wieder geändert. Schon davor hatte eine Trierer Zeitung als Aprilscherz die Wiedereröffnung der Universität Trier verkündet. Wann war das?

„Trier wird Universitätsstadt – Das Universitätsgebäude kommt auf die Moselinsel“ titelte eine Trierer Zeitung am 1. April 1931. Wie viele Leserinnen und Leser auf diesen Aprilscherz hereingefallen sind, ist nicht bekannt. Was die Zeitung allerdings zu dem Aprilscherz bewogen haben könnte, kann man sich nach dem Lesen der Einleitung denken. Von einer „,absterbenden‘ Stadt“, die dringend eine Belebung der Wirtschaft notwendig hat, ist dort die Rede. Umso mehr werden dann die Baupläne für die Universität ausgeschmückt: Am Martinsufer soll ein Erfrischungs- und Tagesaufenthaltsheim für Studenten eingerichtet werden. Auf dem Irminenfreihof müsse ein Parkplatz gebaut werden. Ganz falsch sollte die Zeitung nicht gelegen haben, wie sich später zeigte.

► Mehr zur Geschichte der Universität zeigt ab Oktober eine Ausstellung


Quizfrage 4

Welche Sportart gab es im uniSPORT bereits?

Von der Sekretärin bis zur wissenschaftlichen Hilfskraft sind alle Mitglieder der Jura-Professur Fallschirm gesprungen. Prof. Dr. iur., Dr. h.c. mult. Hans-Heiner Kühne war Deutscher Meister im Fallschirmspringen, passionierter Fallschirmspringer und Ausbilder. Neben seinem Lehrstuhl für Deutsches, Europäisches und Internationales Strafrecht und Strafprozessrecht sowie Kriminologie hatte er die Sportart von 1984 bis 1996 im uniSPORT der Universität Trier angeboten. Für 300 Deutsche Mark konnte man das Fallschirmspringen in zehn Flügen lernen. Jährlich bildete Hans-Heiner Kühne so etwa 8 bis 16 Springerinnen und Springer am Flughafen Saar-Dühr aus. Nach insgesamt 2000 Sprüngen und 35 Sprungjahren ist der emeritierte Professor inzwischen zum nächsten Hobby gewechselt, dem „Harley“ fahren. Absolventinnen und Absolventen erinnern sich gern an ihren spannenden Jura-Prof, der sogar Mal mit dem Hubschrauber von der Vorlesung abgeholt worden ist. Verändert hat sich auch etwas der uniSPORT. In diesem Jahr bietet er zum ersten Mal Sportkurse digital an.

► Mehr zum uniSPORT und den neuen digitalen Sportkursen

 


Quizfrage 5

Wie viele IP-Adressen sind im Schnitt jeden Tag in normalen Zeiten gleichzeitig an der Universität Trier aktiv am Netzwerk im Einsatz?

Jedes Gerät, das sich ins Netzwerk der Universität einwählt, erhält eine IP-Adresse. Neben den PCs oder Smartphones gehören beispielsweise auch die Netzwerkdrucker und Server zu diesen Geräten. In normalen Zeiten sind durchschnittlich circa 4000 IP-Adressen gleichzeitig vergeben. Während der Corona-Zeit sind es weniger. Geräten, die über LAN ins Netzwerk der Universität gehen, ist normalerweise eine feste IP-Adresse zugeordnet. Dagegen kann eine IP-Adresse auch an einem Tag mehrfach an Geräte vergeben werden, die sich über das WLAN einloggen (beispielsweise am Vormittag an ein Smartphone und am Nachmittag an ein Tablet).

► Mehr zum Zentrum für Informations-, Medien- und Kommunikationstechnologie (ZIMK)

Quizfrage 6

Wo haben Studierende der Universität Trier schon in den 70ern gefeiert?

Kneipen für Studierende waren – glaubt man dem Bericht einer Studentin – in den 70er-Jahren in Trier eher rar. „An eine kleine Kneipe, total verraucht und mit 20 Leuten schon überfüllt, erinnere ich mich genau: die „Miez“ in der Rindertanzstraße“, schreibt sie. Das Kneipchen gehörte zum Mergener Hof. Vor einigen Jahren wurde das Kneipchen im Zuge von Umbaumaßnahmen in den Veranstaltungsraum integriert.

Quizfrage 7

Seit wann gibt es Aaltabletts in der Mensa?

Das Aaltablett in der Mensa ist legendär! Wie der Fisch im Jahr 2007 auf die Tabletts kam: Das Studiwerk wollte seine Tabletts erneuern. Mit einem Designer hatte der Geschäftsführer überlegt, welche Lebensmittel sich gut im Querformat darstellen lassen: Banane, Gurke, Baguette und der Aal. Das neue Aal-Motiv führte an der Essensausgabe zur Verunsicherung der Gäste: Aal hatte es in der Mensa noch nie gegeben. Auch heute polarisiert der Aal noch, aber jeder kennt ihn. Manch einer stapelt den Tablett-Turm um, wenn der Aal oben liegt. Andere sind Fan der Instagram-Seite Aaltablett_Community. Lustige Hashtags zirkulieren, wie #einherzfüraale, #aalliebe, #dermagischeall #aallesklar oder #aalfred. Der Aal gehört zur Uni Trier, so die Social Media Nutzerinnen und Nutzer: Wer nie vom Aal aß, hat nie in Trier studiert. #ohneaalohnemich

► Mehr zum Aaltablett in einem Beitrag von Campus TV von 2013 (auf YouTube)

Jubiläumsquiz Antwort Frage 8 Fächer

Quizfrage 8

Die Doppeluniversität Trier-Kaiserslautern hatte in ihrem Gründungsjahr 1970 ein vergleichsweise kleines Fächerspektrum. Welche dieser Fächer konnte man schon 1970 in Trier studieren?

Heute hat die Universität Trier mehr als 30 Fächer. Im Gründungsjahr 1970 waren es in Trier nur elf. Die 356 Studierenden damals hatten sich in drei Fachbereichen eingeschrieben: Fachbereich I (Pädagogik, Philosophie, Psychologie), Fachbereich II (Anglistik, Germanistik, Klassische Philologie, Romanistik) und Fachbereich III (Geographie, Geschichte, Soziologie, Politikwissenschaft). Während in Trier die geisteswissenschaftliche Fakultät angesiedelt war, beheimatete Kaiserslautern die naturwissenschaftliche Fakultät der Doppeluniversität.

► Mehr Infos zu den Anfangsjahren der Universität Trier