Mitteilung des Präsidenten vom 14.05.2020

Liebe Studentinnen und Studenten, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, liebe Kolleginnen und Kollegen,

wenn um uns herum die Lockerungen zunehmen, dann fällt verständlicherweise der Blick auch auf die Universität. Wir haben in den zurückliegenden Wochen alles dafür getan, dass unter diesen außergewöhnlichen Bedingungen ein Semester stattfinden kann. Wir haben uns das ja nicht ausgesucht. Natürlich sind nicht alle Rückmeldungen positiv. Aber insgesamt ist daraus etwas entstanden, das mehr als ein Kompromiss ist. Wir haben uns mit dieser Organisation der Lehre arrangiert und motiviert die Herausforderung angenommen. Das muss noch einmal gesagt werden.

Und darauf sind die weiteren Arbeitsschritte auch ausgerichtet. Viele sind zurzeit nicht an ihrem Studienort und gehen davon aus, dass der Arbeitsmodus zunächst so fortgesetzt werden kann. Die internationalen Studierenden sind auf das digitale Angebot vollständig angewiesen. Die technischen Probleme halten sich – gemessen an den Hinweisen, die wir erhalten – sehr in Grenzen. Diese Wahrnehmung bestimmte auch das heutige Gespräch der Landeshochschulpräsidentenkonferenz mit Wissenschaftsminister Prof. Dr. Konrad Wolf. In einer gemeinsamen Presseerklärung wurde noch einmal präzisiert, was der gestern bekanntgegebene Stufenplan praktisch für die Hochschulen bedeutet. Die Fortführung des digitalen Semesters wurde einstimmig bekräftigt. Die Mitteilung erscheint morgen. Ich sende Ihnen den Text dann zu.

Wir werden nun für gute Prüfungsbedingungen sorgen und überlegen in diesem Zusammenhang, ob wir auf dem Campus Raum für Prüfungsvorbereitung bereitstellen können. Das kann – wenn überhaupt – nur ein Hilfsangebot sein, weil selbst größere Räume unter Beachtung der Corona-Vorschriften plötzlich sehr klein werden. Das gilt auch für die Bibliothek. Mich haben hierzu einige Anfragen erreicht. Nur ein Beispiel: Die konsequente Umsetzung der Abstandsregeln führt im Falle von Klausuren im Audimax dazu, dass von 550 Plätzen weniger als 80 für schriftliche Prüfungen verbleiben. Sie können sich vorstellen, welcher Raumbedarf insgesamt aus diesen Beschränkungen resultiert.

Zugleich richten wir den Blick auf das nächste Semester, das voraussichtlich noch kein normales Semester sein kann. Hierzu finden in der kommenden Woche weitere Gespräche unter den rheinland-pfälzischen Hochschulen statt.

Ebenso wollen wir uns einen Gesamteindruck von diesem Semester verschaffen. Ich danke dem Fach „Bildungswissenschaften“, das dieses besondere Semester etwas genauer unter die Lupe nehmen möchte. Um die Wahrnehmungen zu und die Erfahrungen mit der Online-Lehre empirisch analysieren zu können, werden Sie als Studierende und Lehrende aktuell um die Teilnahme an einer universitätsweiten Online-Befragung der Abt. III der Bildungswissenschaften (Prof. Christoph Schneider) gebeten.

Weitere Informationen und die Links zum direkten Einstieg in die Umfragen für Dozierende und Studierende finden Sie hier.

Und um uns herum gibt es auch wieder etwas mehr Nahversorgung. Das Studierendenwerk wird ab kommenden Montag das Take Away-Angebot im Bereich der Warmspeisen etwas erweitern. Die WOK-Theke wird wohl hinzukommen.

 

Einen Rundum-Gruß sendet

Michael Jäckel