Mitteilung des Präsidenten vom 03.07.2020

Liebe Studentinnen und Studenten, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, liebe Kolleginnen und Kollegen,

diese 27. Woche war für mich persönlich die Rekordwoche mit Webkonferenzen. Das Format hat uns geholfen, aber es kann mit größeren Teilnehmerzahlen sehr anstrengend sein. Ich kann nicht verhehlen, dass sich nun ab und zu auch Ermüdungseffekte einstellen. Diese Form der Kommunikation wird uns noch länger begleiten, aber den Wunsch nach etwas mehr Abwechslung verspüren wir wohl alle. Das geht recht gut, aber als ausschließliche „Plattform“ ergäbe sich doch ein recht monotones Bild.

„Das geht“ ist der Name eines Formats, das unsere Studienberatung entwickelt hat. Studieninteressierte können von zuhause das Studienangebot kennenlernen und ihre Interessen testen. Schulen können den Campus virtuell besuchen. Es wird recht gut angenommen und erfüllt unter den jetzigen Bedingungen seinen Zweck.

Im Lehramtsstudium werden die erforderlichen Praktika nun auch zunächst nur als digitale Praktika einzulösen sein. Das Zentrum für Lehrerbildung hat informiert und steht für weitere Fragen zur Verfügung. Wir werden sehen, wie gut das geht.

Studierende und Lehrende der Klassischen Archäologie haben in diesem Semester gezeigt, was unter den besonderen Studienbedingungen machbar ist. Die Exponate unserer Sammlung stehen normalerweise im Zentrum der Lehre. Sie machen die Antike besser erfahrbar. Jetzt wurde die Zeit für Restaurierungsarbeiten genutzt. Aphrodite, Livia und Augustus erstrahlen nun wieder in neuem Glanz. Was so alles geht!

Glanzvoll hergerichtet wurde auch der Haupteingang der Universität. Was aus dem Zusammenspiel von Farbe und Natur hervorgehen kann, darf vor dem A/B-Gebäude bestaunt werden. Ein Foto wird bald in den Jubiläumsnotizen (www.50jahre.uni-trier.de) zu sehen sein. Da gehen Sie dann bestimmt bei passender Gelegenheit mal hin.

Und es wurde eifrig geradelt: Was mit Pedalen so alles geht, das haben mehr als 100 Teammitglieder der Universität gezeigt. Die Konkurrenz war groß, unser Beteiligungspotenzial wurde durch das digitale Semester natürlich eingeschränkt. Aber wir landen wieder einmal auf den vorderen Rängen. Nach ersten Auswertungen dürfte es Rang 4 mit mehr als 12.000 gefahrenen Kilometern sein.

Das führt uns zum Sport. Das Buchungssystem wird gut angenommen. Nutzen Sie die Outdoormöglichkeiten und informieren Sie sich auf der Website des Hochschulsports. Da geht schon wieder eine ganze Menge.

Auch auf dem Campus ist es wieder etwas lebhafter. In den Lesesälen der Bibliothek verzeichnen die Buchungssysteme eine sehr gute Nutzung. Was im Wintersemester gehen kann, diskutieren wir aktuell intensiv mit den Fachbereichen. Ich werde nächste Woche etwas ausführlicher über die Raumnutzung im nächsten Semester informieren. Einige Hinweise, was da vielleicht gehen könnte, habe ich bereits erhalten. Dafür danke ich an dieser Stelle sehr. Ich kann auch ihre Ungeduld nachvollziehen. Bis kommenden Freitag haben wir mit allen Fachbereichen gesprochen.

„Das geht“ sollte daher unser gemeinsames Motto sein. Die Hochschulrektorenkonferenz hat nun auch eine klare Position zum Wintersemester eingenommen. Tenor: „So viel Präsenz wie möglich, aber nur im Rahmen des Verantwortbaren.“ Das klingt gut.

Beste Grüße

Michael Jäckel