Mitteilung des Präsidenten vom 14.07.2020

Liebe Studentinnen und Studenten, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, liebe Kolleginnen und Kollegen,

auf der einen Seite darf man mit Fug und Recht sagen: Auf dem Campus bewegt sich etwas. Wer die Bibliothek am Morgen aufsucht, erlebt aber auf der anderen Seite derzeit eine ungewohnte Schlangenbildung. Grund ist wohl eine Regelung für den Schließfachraum. Dort dürfen nicht mehr als zehn Personen gleichzeitig sein. Aber das scheint sich allmählich einzuspielen.

Mehr Publikum bedeutet auch mehr Kundschaft für das Studierendenwerk. Auch da muss man gelegentlich Zeit mitbringen. Das Angebot wird in dieser Woche erweitert: Theke 1 öffnet ab Mittwoch (11.30 – 13.30 Uhr). Im Angebot ist zunächst ein Nudelgericht, aber ausschließlich „To go“, Erweiterungen sind vorgesehen. Schön wäre es, wenn irgendwann auch Sitzmöglichkeiten unter einem Dach vorhanden wären. Dafür könnte ich mir ein besonderes Lob vorstellen, vielleicht sogar Applaus. Ich kann die Zurückhaltung nachvollziehen, weil auch Verhalten beobachtet wird, das eher beunruhigt. Dennoch könnte es nach meiner Auffassung unter kontrollierten Bedingungen funktionieren.

Deshalb muss ich auch am Ende dieser kurzen Nachricht leider einmal Aufsicht spielen. Und dies ausgerechnet an einem Tag, der uns an die Bedeutung von Freiheiten erinnert: Auf dem Campus gilt generell das Abstandsgebot. Innerhalb der Gebäude sind die Regeln für das Tragen von Masken ebenfalls zu befolgen. Achten Sie bitte vor, während und nach den Prüfungen darauf, dass Sie nicht zu eng beieinander stehen. Ich kann gut verstehen, dass nach einer Klausur besonderer Gesprächsbedarf herrscht. Aber das Distanzhalten muss in Fleisch und Blut übergehen. Denn wir wollen im Winter möglichst viele Veranstaltungen in Präsenz anbieten. Das wird nur gelingen, wenn wir uns alle gegenseitig ein Vorbild sind. Kann eigentlich nicht so schwierig sein. Danke!

Freundliche Grüße

Michael Jäckel