Forschungsschwerpunkte

Historische Spezialisierungsbereiche

  • Klassische Deutsche Philosophie (insbesondere Kant und Hegel)
  • Frühneuzeitliche und neuzeitliche Metaphysik, Naturphilosophie
  • Rationalismus, Deutsche Schulphilosophie

Historische Kompetenzfelder

  • Frühneuzeitliche Geschichte der Naturwissenschaften
  • Empirismus

Systematische Spezialisierungsbereiche 

  • Metaphysik / Metaphysik der Wissenschaften: Eigenschaften (Dispositionen, natürliche Arten), Naturgesetze, Kausalität
  • Metametaphysik: Begriff und Methoden der Metaphysik, Fundamentalität
  • Wissenschaftstheorie: Erklärung, Modellbegriff

Systematische Kompetenzfelder

  • Erkenntnistheorie
  • Logik
  • Ästhetik
  • Praktische Philosophie

Laufende Projekte

1 Kants Philosophie als Theorie kognitiver Fähigkeiten

Kants Vermögenslehre ist in der Kant-Forschung lange allein als ein Bezug Kants auf die Vermögenspsychologie des 18. Jahrhunderts und als historisches, überkommenes Relikt verstanden worden, das seine Transzendentalphilosophie eher mit Problemen belastet als es sie lösen hilft. Nun ermöglicht es aber, so die Hypothese, die gegenwärtige Diskussion um Fähigkeiten und dispositionale Eigenschaften, die Vermögenslehre Kants neu zu interpretieren. Ziel des Projektes ist es daher, erstens die Vermögenslehren des 18. Jahrhunderts zu untersuchen und zweitens Erkenntnisse und Begriffsdifferenzierungen aus der gegenwärtigen Debatte um Fähigkeiten und dispositionale Eigenschaften für ein klareres Verständnis der Kantischen Vermögenslehre fruchtbar zu machen. Da die Vermögenslehre die  Grundlage der gesamten kritischen Philosophie Kants ist, können von einem solchen Ansatz neue Ergebnisse für die Kant-Forschung insgesamt erhofft werden sowie umgekehrt Impulse für die Metaphysik der Gegenwart. 

 

2 Das Problem des Verhältnisses von Vernunft und Erfahrung in der Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts

Eines der wichtigsten Themen der Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts war die Frage, welche Rolle Vernunft einerseits und Erfahrung andererseits für wissenschaftliche Erkenntnis spielen und wie beide Vermögen interagieren. Nicht zuletzt der immense Aufschwung der empirischen Wissenschaften der Zeit lösten diese Debatte aus und beeinflusste sie. Es bildete sich eine wissenschaftliche Bewegung, die sich „experimental philosophy“ nannte.  Ausgehend von den Naturwissenschaften wirkte sie intensiv in die Philosophie und führte zu den empiristischen Konzepten von John Locke und David Hume. Die experimental philosophy wirkte aber auch stark auf die kontinentaleuropäische Philosophie. Kants Transzendentalphilosophie ist als Beitrag zu diesem Diskussionszusammenhang zu betrachten, insbesondere seine Theorie des Stämmedualismus von Sinnlichkeit und Verstand sowie ihres Zusammenwirkens in der Erkenntnis. Kant hat mit seiner bipolaren Gegenüberstellung von Empirismus und Rationalismus die wahre Komplexität der Thematik wie auch der vertretenen Positionen sowohl anderer Autoren als auch in seiner eigenen Philosophie verdeckt und die Philosophiegeschichtsschreibung und die Kant-Forschung stark beeinflusst. Das Projekt soll diese Komplexität und Kants Beitrag als Antwort auf diese Thematik wieder sichtbar machen.

In diesem Rahmen steht das DFG-Projekt: "Inductive Methods in Kant and Neo-Kantianism" innerhalb der DFG-Forschungsgruppe „Inductive Metaphysics

Kooperation mit PD Dr. David Hommen

 

3 Modalität in der Neuzeit

Die Begriffe von Möglichkeit und Notwendigkeit spielen in der Metaphysik eine zentrale Rolle nicht erst seit der Philosophie von David Lewis. Auch die Naturgesetze gelten nicht nur im Bereich des Aktualen, sondern auch des real Möglichen. Was aber bedeutet es, dass etwas möglich ist und dass es notwendig ist? In den letzten Jahren sind hierzu dispositionale Ansätze entwickelt worden, die für Kants Vermögenstheorie relevant sind. Bereits im 18. Jahrhundert, insbesondere durch die Philosophie Leibniz` tritt die Modalität ins Zentrum der Metaphysik und auch bei ihm wie bei seinen Nachfolgern Wolff und Crusius bis zu Kant sind die modalen Begriffe zentral mit einer Theorie der Kräfte und Vermögen verknüpft. Bei Kant lassen sich darüber hinaus Verbindungen zum Begriff der praktischen Nötigung ziehen. Das Projekt geht diesen Fragen aus systematischer und historischer Perspektive nach.

 

4 Kants „Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik“

Die „Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik“ stellen Kants Versuch dar, die „Kritik der reinen Vernunft“ aus einem anderen Blickwinkel und mit einer anderen Methodik darzustellen; u. a. mit der Absicht, einen leichter verständlichen Zugang zu seinem ersten Hauptwerk zu ermöglichen. Dabei hat Kant aber auch neue Akzente gesetzt gegenüber der sogenannten ersten Kritik. Die „Prolegomena“ zählen zu den Hauptwerken Kants. Ihre Editionsgeschichte ist nicht wenig kompliziert, da die erste Auflage sehr flüchtig erstellt wurde und unterschiedliche Herausgeber Fehler der ersten Auflage durch Konjekturen beheben wollten. Die historisch-kritische Neuedition der Werke Kants durch die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften wird die bisherige Referenzausgabe der Werke Kants ersetzen.

Kooperation mit Dr. Michael Oberhausen


Lebenslauf

  • seit 2020 Professur für Philosophie der Neuzeit an der Universität Trier
  • 2017 Vertretungsprofessur an der Universität Leipzig.
  • Postdoctoral Fellow der DFG-Forschungsgruppe „Inductive Metaphysics: Articulation, Application and Challenges“, Projekt A4 „Kant and Inductive Methods in 18th Century Metaphysics“ 
  • 2013 Postdoctoral Fellow der DFG-Forschungsgruppe „Kausalität, Naturgesetze, Dispositionen, Erklärungen“, Projekt P3: „Dispositionen, Kausalität, Modalität“ 
  • 2009-2010 Vertretungsprofessur an der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt/Main
  • 2006 Offermann-Hergarten-Preis
  • 2005 Promotion an der Universität zu Köln mit der Arbeit „Das Einfache und die Materie. Die Antinomie der Teilung in Kants Kritik der reinen Vernunft
  • 2001-2012 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Philosophischen Seminar der Universität zu Köln
  • 1999-2001 Graduiertenstipendium des Landes NRW
  • 1998 Magister Artium M.A. an der Universität zu Köln in den Fächern Philosophie, Germanistik, Musikwissenschaft

 


Publikationen und Vorträge

I. Bücher:

Monographie:

1. Das Einfache und die Materie. Untersuchungen zu Kants Antinomie der Teilung. Univ.-Diss. Berlin/New York: De Gruyter 2005 (Kantstudien-Ergänzungshefte 146).

Herausgaben:

2. (Hrsg. zusammen mit Alexander Gebharter, Christian Feldbacher –Escarmilla, Ansgar Seide) Traditional and Inductive Metaphysics. Special Issue der Grazer Philosophischen Studien (Mit Beiträgen von A. Bryant, R. Busse, K. Engelhard, A. Pelletier,  G. Schurz, A. Seide, M. Tugby).

6b. (Hrsg. zusammen mit W. Dudley) Immanuel Kant. Conceitos fundamentais. Petrópolis: Editora Vozes 2020 (Übersetzung ins Portugugisische von: Kant. Key Concepts. Acumen: 2011 (mit Beiträgen von: E. Carson, K. Flikschuh, P. Frierson, M. Grier, P. Guyer, D. Heidemann, S. Houlgate, G. Mohr/U. Rühl, K. Pillow, K. R. Westphal, J. Zammito, G. Zöller).

3. (Hrsg. zusammen mit Markus Schrenk und Julia Göhner) Meta2physics: Analytic versus Naturalized Metaphysics. Special Issue of “Journal for General Philosophy of Science” 2018. (Mit Beiträgen von S. French, J. Göhner, C. Hawley, T. Rosefeldt, O. R. Scholz, B. Vetter).

4. (Hrsg. zusammen mit M. Quante) Handbook of Potentiality. Dordrecht: Springer 2018. Mit Beiträgen von: F. de Haas, R. Hendry/ P. Needham,  F. Hofmann, A. Hüttemann/M. Kaiser, M. Kistler, T. Kukkonen, M.-Th. Liske, S. Makin, A. Marmodoro, J. McKitrick, S. Mumford/R. Anjum, K. Saporiti, S. Schmid, M. Stier, B. Vetter).

5. (Hrsg.) P. Mittelstaedt: Rational Reconstructions of Modern Physics. Second enlarged  Edition. Dordrecht: Springer 2013.

6. (Hrsg. zusammen mit W. Dudley) Kant. Key Concepts. Acumen: 2011 (mit Beiträgen von: E. Carson, K. Flikschuh, P. Frierson, M. Grier, P. Guyer, D. Heidemann, S. Houlgate, G. Mohr/U. Rühl, K. Pillow, K. R. Westphal, J. Zammito, G. Zöller) .

7. (Hrsg. zusammen mit M. Quante) E. Rózsa: Hegels Konzeption der praktischen Individualität. Von der “Phänomenologie des Geistes” zum enzyklopädischen System. Paderborn: Mentis 2007.

8. (Hrsg. zusammen mit D. H. Heidemann) Ethikbegründungen zwischen Universalismus und Relativismus. Berlin / New York: De Gruyter 2005 (Mit Beiträgen von: J. A. Aertsen, M. Baum, D. O. Dahlstrom, K. Engelhard, J. Halfwassen, D. H. Heidemann, H. Kimmerle, A. Neschke-Henschke, A. Peperzak, M. Quante, K. Westphal, T. Rockmore, T. Schlicht, L. Siep, B. Tuschling, G. Zöller). 

9. (Hrsg. zusammen mit Dietmar H. Heidemann) Warum Kant heute? Systematische Bedeutung und Rezeption seiner Philosophie in der Gegenwart. Berlin/New York: De Gruyter (Studienbuch) 2004 (Mit Beiträgen von E. Angehrn, K. Ameriks, D. O. Dahlstrom, K. Düsing, K. Engelhard, B. Falkenburg, I. Fetscher, T. Grundmann, P. Guyer, D. H. Heidemann, W. Lütterfelds, P. Mittelstaedt, H.-G. Schmitz, D. Sturma, G. Schönrich).

10. (Wissenschaftliche Bearbeitung) Der Rektor der Universität zu Köln Tassilo Küpper (Hrsg.): Immanuel Kant. Leben – Werk – Wirkung. Gedächtnisschrift zum 200. Todestag. Köln: Kirsch-Verlag 2004 (179 S.) (darin Artikel zu Kant (Leben und Werk), zur Naturphilosophie (u.a. Galilei, Newton, Euler, Lambert, Laplace, Blumenbach, Bonnet, Buffon), Metaphysik, Ästhetik und Ethik der Neuzeit).

11. (Hrsg.) Aufklärungen. Festschrift für Klaus Düsing zum 60. Geburtstag. Berlin: Duncker & Humblot 2002 (Philosophische Schriften 47) (Mit Beiträgen von K. Engelhard, D. Fonfara, M. Ghasempour, D. H. Heidemann, Chr. Hanewald, R. Schäfer, T. Schlicht, A. Solbach).

In Vorbereitung:

12. (Hrsg.) Immanuel Kant: Prolegomena zu einer jeden zukünftigen Metaphysik, die als Wissenschaft wird auftreten können. In: Abt. I der Neuen Akademie-Ausgabe der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften zu Berlin.

II. Aufsätze:

1. Inductive Metaphysics in Christian Wolff’s German Metaphysics In: Inductive Metaphysics: Contemporary and Historical Issues. Special Issue of Grazer Philosophische Studien, 98,1 (2021), 146-166 (Hrsg. zusammen mit Alexander Gebharter, Christian Feldbacher –Escarmilla, Ansgar Seide). Online

2. Inductive Metaphysics (mit Feldbacher-Escamilla, Chr. J./Gebhardter, A./Seide, A.). In: Inductive Metaphysics: Contemporary and Historical Issues. Special Issue of Grazer Philosophische Studien, 98,1 (2021), 1-26. Online

3. Induktive Metaphysik. In: Information Philosophie 2021. 

4. The problem of grounding natural modality in Kant’s account of empirical laws of nature. In: De Bianchi, S. / Kraus, K. (Hrsg.): Kant’s Philosophy of Science: Bridging the Gap between the Natural and the Human Sciences. Special Issue of Studies in History and Philosophy of Science 71 (2018), 24-34  (Permalink: www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0039368117300237).

5. Dispositionale und kategorische Eigenschaften. In: M. Schrenk (Hrsg.): Handbuch Metaphysik. Stuttgart / Weimar: Metzler 2017, S. 110-116.

6. Können Dispositionen das Realismus-Problem des transzendentalen Idealismus lösen? In: M. Egger (Hrsg.): Philosophie nach Kant. Neue Wege zum Verständnis von Kants Transzendental- und Moralphilosophie. Berlin, New York: De Gruyter 2014, S. 15-36.

7. Kant’s Theory of Causality: Categories, Laws and Powers. In: Akten des XI. Internationalen Kant-Kongresses. Berlin / New York: De Gruyter 2013, S. 557-567.

9b. Das Problem des Widerspruchs in Hegels System. In: Logik und Realität. Wie systematisch ist Hegels System? Hrsg. v. Chr. Jamme/Y. Kubo. Paderborn: Fink 2012, S. 207-233.

8. Empirische Naturgesetze bei Kant. In: Zweck und Natur. Hrsg. v. T. Schlicht. Paderborn: Fink 2011, S. 55-89.

9. Reflexion und Widerspruch bei Hegel. In: Studien zu Hegels Philosophie 16 (2010), S. 35-47 (japanisch).

10. El destino de la experiencia de la consciencia en la Fenomenologia del espíritu: El saber absoluto (The Destination of the Experience of Consciousness in Hegel’s “Phenomenology of Spirit”: Absolute Knowing). In: Hegel, pensador de la actualidad. Hrsg. v. V. Lemm/J. O. Karzulovic. Santiago de Chile: Editiones Universidad Diego Portales: 2010, S. 75-100 (spanisch).

11. Categories and the ontology of powers. A semi-dualist account of pandispositionalism. In: The Metaphsics of Powers. Their Grounding and their Manifestations. Hrsg. v. Anna Marmodoro. New York: Routledge 2010, S. 41-57.

12. Kants physische Monadologie und dynamische Materietheorie. Die vorkritische Theorie und ihre Kritik. In: Der Monadenbegriff zwischen Spätrenaissance und Aufklärung. Hrsg. v. Hanns-Peter Neumann. Berlin, New York: De Gruyter 2009, S. 301-338.

13. (zusammen mit P. Mittelstaedt) Kant’s Theory of Arithmetic – A Constructive Approach? In: Journal for General Philosophy of Science 39 (2008), S. 245-271.

14. Hegels Kritik an Kants Theorie des individuellen Subjekts (ungarisch: Az egyedi szubjektum kanti elméletének kritikája Hegel gyakorlati filozófiájában). In: Hegel. Individualitás-elmélete. Hrsg. v. M. Quante / E. Rózsa. Kellék 33-34 (2007), S. 145-163.

15. Hegel über Kant. Die Einwände gegen den transzendentalen Idealismus. In: Heidemann, D. H. / Krijnen, Chr. (Hrsg.): Hegel und die Geschichte der Philosophie. Darmstadt: WBG 2007, S. 150-170.

16. Grundprobleme der Ethikbegründung. Einleitung in: (Hrsg. zusammen mit D.H. Heidemann) Ethikbegründungen zwischen Universalismus und Relativismus. Berlin / New York: De Gruyter 2005, S. 1-10.

17. Leibniz’ rationalistische Ethikbegründung. In: (Hrsg. zusammen mit D.H. Heidemann) Ethikbegründungen zwischen Universalismus und Relativismus. Berlin / New York: De Gruyter 2005, S. 121-152.

18. Immanuel Kant. Leben – Werk – Wirkung. Finissage der Ausstellung in der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln. In: Kölner Universitäts-Journal 34 (2004), S. 25-26.

19. Der Begriff der Erscheinung bei Leibniz und Kant. In: Aufklärung und Kritik. Festschrift für Manfred Baum zum 65. Geburtstag. Hrsg. v. D. Hüning, K. Michel und A. Thomas. Berlin: Duncker & Humblot 2004 (Philosophische Schriften 57), S. 157-188.

20. Zur Rolle metaphysischer Annahmen für die Erkenntnis. In: K. Gloy (Hrsg.): Unser Zeitalter – ein postmetaphysisches?München: Königshausen und Neumann 2004 (Studien zum System der Philosophie), S. 261-276.

21. Kant und die Gegenwartsphilosophie (gemeinsam mit D. H. Heidemann). Einleitung in: Dietmar H. Heidemann und Kristina Engelhard (Hrsg.): Warum Kant heute? Systematische Bedeutung und Rezeption seiner Philosophie in der Gegenwart. Berlin/New York 2004 (Studienbuch), S. 1-13.

22. Kant in der Gegenwartsästhetik. In: Dietmar H. Heidemann und Kristina Engelhard (Hrsg.): Warum Kant heute? Systematische Bedeutung und Rezeption seiner Philosophie in der Gegenwart. Berlin/New York 2004 (Studienbuch), S. 352-382.

23. Rationalistischer Monismus und Leibniz’ Theorie der Materie. In: Kristina Engelhard (Hrsg.): Aufklärungen. Festschrift für Klaus Düsing zum 60. Geburtstag. Berlin: Duncker & Humblot  2002 (Philosophische Schriften 47), S. 39-62.

24. Zeitmodi und Naturzeit in Kants „Kritik der reinen Vernunft“. In: V. Gerhardt / R.-P. Horstmann / R. Schumacher (Hrsg.): Kant und die Berliner Aufklärung. Akten des IX. Internationalen Kant-Kongresses. Berlin / New York 2001. Bd. 2, S. 146-157.

III. Lexikon-Artikel:

25. Pakete mit Beiträgen in: In: Kant-Lexikon. Hrsg. v. G. Mohr / J. Stolzenberg / M. Willaschek. Berlin / New York 2015: De Gruyter.

(a) ‚actio / passio‘, Bd. 1, S. 21

(b) ‚Bedeutung, transzendentale ’, Bd. 1, S. 222f.

(c) ‚Beweger, erster’, Bd. 1, S. 271f.

(d) ‚Druck und Stoß‘, Bd. 1, S. 440

(e) ‚Erscheinung, Form der’, Bd. 1, S. 568.

(f) ‚Kausalität‘, Bd. 2, S. 1225-1233.

(g) ‚Sinnlichkeit, Form der ’, Bd. S. 2117

(h) ‚Tätigkeit’, Bd. 3, S. 2247f.

(i) ‚Ursache‘, Bd. 3, S. 2422-2424.

(j) ‚Ursprung’, Bd. 3, S. 2424f.

(k) ‚Wirkung‘, Bd. 3, S. 2667

(l) ‚Wirkung und Gegenwirkung, Gleichheit von‘ Bd. 3, S. 2667f.

26. David Armstrong: A World of States of Affairs. In: Kleines Werklexikon der Philosophie. Hrsg. v. M. Quante. Stuttgart: Kröner 2013, S. 34-36.

IV. Rezensionen/Diskussionbeiträge:

27. Otfried Höffe: Kants Kritik der reinen Vernunft. Die Grundlegung der modernen Philosophie, München: C. H. Beck 2003. In : Philosophisches Jahrbuch (2005), S. 195-198.

28. (auf Anfrage der Herausgeber) Diskussionsbeitrag (1) M. Kistler/B. Gnassounou (Hrsg.): Dispositions and Causal Powers. London: Ashgate 2007; (2) T. Handfield (Hrsg.): Dispositions and Causes. Oxford: Oxford University Press 2009. In: Philosophiegeschichte und logische Analyse 13 (2010), S. 155-165.

29. (auf Anfrage der Herausgeberin) Corry, Richard: Power and Influence. The Metaphysics of Reductive Explanation. Oxford: Oxford University Press 2019. In: Notre Dame Philosophical Reviews.

V. Berichte:

30. Immanuel Kant. Leben – Werk – Wirkung. Finissage der Ausstellung in der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln. In: Kölner Universitäts-Journal 34 (2004), S. 25-26.

VI. Vorträge:

1. Die Begründung des Erscheinungsbegriffs bei Leibniz und Kant. Vortrag auf dem 13. Internationalen Kant-Kongress Oslo (6.8.2019).  

2. Wahrheit und Erkennbarkeit bei Kant. Bewerbungsvortrag für die W3-Professur für Philosophie der Neuzeit an der Universität Trier (9.7.2019). 

3. Naturgesetze und Dispositionen. Vortrag im Wissenschaftstheoretischen Kolloquium an der Universität Bochum (27.6.2019).

4. Foundationalism in Metaphysics of Science and the Role of Science from a Kantian Perspective. Talk at the Conference "Science and its Limits: Contemporary and Kantian Perspectives" (TU Dortmund, 11.-12.4.2019).

5. Metaphysics as modeling in Kant. Vortrag auf dem Workshop „The Possibility of Metaphysics. Between Inductive, Analytic, and Transcendental Arguments“ (Düsseldorf 31.1/1.2.2019).

6. From transcendental philosophy to contemporary analytic metaphysics and back again. Vortrag auf dem Workshop Continental and analytic philosophy brought together (Univerity of Leiden 9.1.2019).

7. Non-aprioristic elements in Kant’s critical practice of metaphysics? Vortrag auf dem Workshop „Kant’s Concepts of Metaphysics“ (Université de Luxembourg, 26./27.11.2018).

8. Inductive elements in Christian Wolff’s „German Metaphysics“. Vortrag auf der Tagung „Christian Wolff’s German Metaphysis (Halle 20-22.6.2018).

9. Kants mehrschichtige Theorie der Zeit. Vortrag beim Workshop „Time for Kant“ der Society of the Philosophy of Time (SPoT) (Bonn 8./9.6.2018).

10. Kants Geschichtsphilosophie. Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung „Geschichtsphilosophie“ an der Universität Leipzig (30.1.2018).

11. Inductive Metaphysics in Leibniz and Wolff. Vortrag beim Workshop „Traditional and Inductive Metaphysics“ (TU Dortmund, 7.-8.12.2017).

12. Naturgesetze und Dispositionen. Bewerbungsvortrag für die W3/W2-Professur für „Theoretische Philosophie“ an der Universität Bremen (29.11.2017).

13. Time and Potentials as Iterated Dispositions. Vortrag beim Workshop „“ der Society of the Philosophy of Time (SPoT) (Bonn 10.11.2017).

14. Induktive Metaphysik bei Leibniz und Wolff. Vortrag beim Forschergruppentreffen der FG „Inductive Metaphysics (Düsseldorf 13.10.2017).

15. Was zwingt den Mond auf seine Bahn? Wie Dispositionen die Notwendigkeit in Naturgesetzen begründen. Bewerbungsvortrag für die W3-Professur für „Theoretische Philosophie“ an der Universität Siegen (31.5.2017).

16. Dispositionen - Wie die Notwendigkeit in der Natur begründen? Vortrag im Institutkolloquium der Universität Leipzig (17.5.2017)

17. Naturgesetze bei Kant. Das Problem der Begründung natürlicher Modalität. Bewerbungsvortrag für die W3-Professur für „Philosophie der Neuzeit“ an der Johannes Gutenberg Universität Mainz (5.7.2016).

18. Dispositionen und Realismus bei Kant. Vortrag auf dem Symposion „Die Tradition des Idealismus. Symposion zum 75. Geburtstag von Klaus Düsing“ Universität zu Köln (15.1.2016).

19. Dispositions manifest themselves. Vortrag auf der Konferenz „Dispositions & Manifestations“ an der Universität zu Köln (21./22.8.2015).

20. Die Macht der Eigenschaften. Eine aristotelische Dispositionentheorie. Bewerbungsvortrag für die W2-Professur für „Theoretische Philosophie“ an der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main (20.7.2015).

21. (mit Dietmar Heidemann) Kant’s Legacy. Vortrag auf der Konferenz „A Dialog between Kant and the Sciences. Exploring new perspectives in the history and philosophy of science“ an der Universität Dortmund (9.-11.7.2015).

22. Kants Konzeption empirischer Naturgesetze. Vortrag an der Universität Bochum (2.7.2015).

23. (mit Florian Fischer): Commentary to Thomas Müller: „Toward a formal model for dispositions and persistence conditions“. WWW/CLDE Workshop, Universität Konstanz (1./2.5.2015).

24. Immanenz und Transparenz der Vernunft. Bewerbungsvortrag für die W2-Professur für „Klassische Deutsche Philosophie“ an der Rheinischen Friedrich Wilhelms Universität Bonn (20.4.2015).

25. Inkonsistente Gesetze? Vortrag auf der Tagung „Kant on Laws/Kant über Naturgesetze“ (Universität zu Köln 3.11.2014).

26. Constructing the Objects of Arithmetic. Vortrag auf der Tagung „Kant’s Philosophy of Mind and Knowledge“. (Luxemburg 28. und 29.10.2013).

27. Dispositions: Latency and Manifestation as states? Workshop-paper für einen Jennifer McKitrick-Workshop (Köln, 23. Juli 2012).

28. Erkenntnisvermögen und Realismus bei Kant. Gastvortrag, Universität Leipzig (23.5.2012).

29. Kommentar zum Paper „Powers take their Field“ von Richard Corry. Conference paper beim Workshop: „Dispositions and Modality“ an der Universität zu Köln (7.-9.3.2012).

30. Was sind und wozu brauchen wir fundamentale Eigenschaften? Kritik an einem Standardmodell von Dispositionen.Vortrag auf dem Workshop: Fundamental Properties. Université de Luxembourg (1.10.2011).

31. Kant’s antinomies – A lesson on the possibility of metaphysics? Bewerbungsvortrag am Philosophy Department der University of Sheffield (29.7.2011).

32. Was regiert die Welt - Naturgesetze oder Eigenschaften? Gastvortrag im Rahmen des Naturphilosophischen Kolloquiums TU Dortmund (25.5.2011).

33. Empirische Naturgesetze bei Kant. Gastvortrag im Philosophischen Kolloquium, Philosophisches Seminar, Universität Göttingen (2.12.2010).

34. Causation and Laws of Nature in Kant. Vortrag auf dem XI. Internationalen Kant-Kongress Pisa (23. 5.2010).

35. Kant’s theory of causation. A solution for todays philosophicl problems? Vortrag auf der Tagung „Between Physics and Philosophy“. Physikalisches Institut, Universität zu Köln (4-5.12.2009).

36. Categories and the ontology of powers. A semi-dualist account of pandispositionalism. Vortrag auf der Tagung der Gesellschaft für analytische Philosophie GAP 7 (17.9.2009).

37. Kant’s Theory of Causation: Categories, Laws, and Dispositions. Gastvortrag in der „Metaphysics of Science“-Gruppe an der Universität Nottingham (13.5.2009).

38. Categories and an Identity Theory of Powers. Gastvortrag an der Universität Nottingham (12.5.2009).

39. Reflexion und Widerspruch bei Hegel (Einladung zum Vortrag auf der Tagung „Wie systematisch ist 5Hegels System?“ in Tokyo (3.3 - 6.3.2009) und in Niigate am 7.3.2009).

40. Was ist Materie? Kant und das Problem der zweiten Antinomie. Gastvortrag am Philosophischen Seminar der Universität Mannheim (2.12.2008).

41. Kant on Causation. Still a Theory worth noticing? (Einladung zum Vortrag am Williamscollege, Williamstown, USA (September 2008).

42. Hegel on/in Contradiction. Gastvortrag New School (New York) (August 2008).

43. The Reality of Powers (invited speaker zur internationlen Konferenz “Powers: Their Grounding and Their Realization”. Oxford University, 7th -9th July 2008).

44. Reality Claims of dispositional Realism. Gastvortrag an der Hofstra University, New York (5.3. 2008).

45. What Reality for Dispositions? The hidden Structure of a multi-layered Debate. Internationaler Workshop “Dispositions and Causation” in Münster (27.11.2007).

46. The Destination of the Experience of Consciousness in Hegel’s “Phenomenology of Spirit”: Absolute Knowing. Vortrag auf der Tagung “Hegel – Pensador de  la Actualidad“  in Santiago de Chile (5.9.2007).

47. Hegel on Contradiction in a contemporary perspective. Vortrag auf dem 2nd International Hegel Workshop. London, University College (7.7.2007).

48. Apriorische oder empirische Kausalität bei Kant. Bewerbungsvortrag auf eine Juniorprofessur (W 1) für Geschichte der Philosophie und/oder Ethik an der Universität Bielefeld (3.7.2007).

49. Hegels Kritik an Kants Theorie des individuellen Subjekts. Tagung „Hegels Konzeption der modernen Individualität“ in Debrecen (Ungarn) (29.9.2006).

50. Hegel on/in Contradiction. Gastvortrag an der Universität Kopenhagen (22.3.2006).

51. Freiheit in möglichen Welten. Gastvortrag an Universität Flensburg (5.7. 2006).

52. Seele – Geist – Gehirn. Der Physikalismus und ein Strukturproblem. Tagung „Seele – Geist – Gehirn“ am Philosophischen Seminar der Universität zu Köln (25.10.2005).

53. Kant über das Teilungsproblem der Materie. Philosophisches Kolloquium Universität zu Köln (27.11.2003).

54. Zuviel Zärtlichkeit für die Dinge. Hegels Kritik an Kants Antinomienlehre. Tagung: Hegel und die Geschichte der Philosophie. Universität zu Köln (22.10.2003).

55. Substanzontologie und Phänomenalismus. Leibniz und Kant über das Teilungsproblem der Materie. Gastvortrag an der TU Berlin (26.6.2003).

56. Zur Rolle metaphysischer Annahmen für die Erkenntnis, Tagung der Internationalen Gesellschaft „System der Philosophie“: Unser Zeitalter – ein postmetaphysisches? Luzern (8.6.2003).

57. Idealismus oder Realismus der Körperwelt: eine prästabilierte Disharmonie in Leibniz‘ Universum?, Philosophischer Zirkel, Universität Münster (20.1.2003).

58. Zeitmodi und Naturzeit in Kants „Kritik der reinen Vernunft“, IX. Internationaler Kant-Kongreß Berlin 2000.

VI. Ausstellungen:

  • Immanuel Kant. Leben – Werk – Wirkung. Ausstellung im Foyer der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln 15. Januar bis 3. April 2004 (Leitung, Konzeption, Organisation, Texte, technische Durchführung).

VII. Wissenschaftsvermittlung:

  • Warum Kant heute? Textpassagen und Theorielandschaften. Podiumsgespräch gemeinsam mit Morteza Ghasempour sowie Lesungen. Stadtbibliothek Köln 28.4.2004 (dazu Radio-Interview in Radio-Köln am 25.4.2004).
  • Kant – VerKant. Podiumsdiskussion zu Immanuel Kant mit dem Wissenschaftsjournalisten Ranga Yogeshwar) Städtisches Gymnasium Hennef (10.2007; dazu Zeitungsberichte).