Mitteilung des Präsidenten vom 25.08.2020

Liebe Studentinnen und Studenten, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, liebe Kolleginnen und Kollegen,

zunächst danke ich für die große Beteiligung an der Auflösung der binären Grußformel (Alles Gute) am Ende der Nachricht der vergangenen Woche. Einige waren auch wirklich sehr schnell.

Schnell vergeht auch die Zeit. Wir nähern uns dem September. Noch bleiben uns gut zwei Monate zur Vorbereitung des Wintersemesters. Es hat etwas von einem Spiel gegen die Wirklichkeit, wenn sich parallel dazu die allgemeine Lage und die öffentliche Tonlage wieder deutlich verschärfen. Wie kann diese Gemengelage beherrschbar bleiben? Gegen Windmühlen kämpfen wir nicht. Wir haben auch kein eingebildetes Abenteuer vor Augen, sondern ein klares Ziel, das wir erreichen wollen. Zum 1.9.2020 öffnen wir daher wieder das Gebäude A/B (Mo-Fr 8-18 Uhr). Es ist zunächst nur über den Haupteingang betretbar. Damit wird u.a. ein weiterer Zugang zu einem TUKAN-Automaten ermöglicht, ebenso organisieren wir dort die Einsichtnahme in Prüfungsergebnisse. Bitte beachten Sie die Hinweise, insb. zum Tragen von Masken.

Als ich zu Beginn dieser Woche zahlreiche Bewilligungen im Programm „Erasmus+ Mobilität“ unterzeichnen durfte, war das natürlich eine feine und gute Sache für unsere internationale Vernetzung. Auch hier ist die Wirklichkeit ja derzeit eine ernüchternd andere. Gerne würde man Teil dieser Austauschprogramme werden, aber Studieren hat seit einigen Monaten etwas vom Verweilen auf einer „digitalen Scholle“. Das digitale Reisen hat auch etwas für sich, aber das wirkliche Raumerleben fehlt nun einmal.

Apropos Raumerleben: Die Raumvergabe für die Veranstaltungen im WS wird nun innerhalb unseres Porta-Systems organisiert. Dazu sind heute alle Fächer aufgefordert worden, die bisherigen Raumreservierungen ausnahmslos zu löschen (nur jeweils den Raum, nicht die Veranstaltung). Das muss schnell geschehen. Die dezentrale Unterstützung ist hier wirklich sehr wichtig, damit die neue Vergabe stattfinden kann. Danke! Dann sind wir nämlich auf Kurs.

Kaum registriert wurde bislang übrigens, dass das im vergangenen Jahr getaufte römische Handelsschiff (genannt „Bissula“), das auf unserem Campus gebaut wurde, nun Probefahrten auf der Mosel durchführt. Zwischen der Trierer Schleuse und der Brücke bei Konz hofft man auf Wind im Segel. Die harte Wirklichkeit des Meeres steht dem wissenschaftlichen Projekt noch bevor. Wer das Ganze vom Ufer aus beobachtet, der mag für einen Moment vielleicht auch daran zweifeln, was sich da vor seinen Augen bewegt. Aber es ist das Ergebnis kreativer und harter Arbeit.

Auf ein erlebbares Semester
Michael Jäckel