Mitteilung des Präsidenten vom 6.10.2020

Liebe Studentinnen und Studenten, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, liebe Kolleginnen und Kollegen,

„.. des Möglichen.“ Über den „Möglichkeitssinn“ wird, seit der Schriftsteller Robert Musil diesen Begriff prägte, viel nachgedacht. Was könnte sein? Was müsste geschehen? Gerade erleben wir eine Diskussion, die Risikogebiete innerhalb der Grenzen des eigenen Landes betrifft. Oder man schaue nach Berlin. Dort trifft es nun bestimmte Stadtgebiete. Man fragt sich dann schon, ob das Gemachte sinnvoll ist oder das Machbare vielleicht doch nicht ratsam ist. Reden wir stattdessen hier aber über Dinge, die wir aus gutem Grund möglich gemacht haben:

Nach jetzigen Stand werden wir ca. 24 % der Veranstaltungen im Wintersemester in Präsenz anbieten können. Die Hybridformate kommen noch hinzu. Alle aktuellen Informationen finden Sie auf den entsprechenden Plattformen.

Die Orientierungswoche beginnt in den meisten Fächern am 21. Oktober, teilweise bereits am 19. Oktober. Der eigentliche Veranstaltungsbeginn bleibt selbstverständlich der 2. November. Ziel dieses Formats ist, dass für die Studienanfänger im BA- und MA-Bereich als anschauliche Starthilfe Präsenzveranstaltungen in allen Fächern angeboten werden. Für diese Woche ist eine eigene Website eingerichtet worden. Schauen Sie aber auch auf die Seite des von Ihnen gewählten Studienfachs.

https://www.uni-trier.de/index.php?id=68079

Eine wichtige Plattform für die Lehrenden bietet die morgige Veranstaltung „RESTART.Lehre“. Von 14 – 17 Uhr lädt die Arbeitsstelle für gute und innovative Lehre (AGIL) zum Austausch ein. Hier der Link:

https://www.uni-trier.de/index.php?id=74008

Ein Austausch mit den Studierenden wird ebenfalls bald folgen. Ich informiere rechtzeitig.

Die Gebäude der Universität sind teilweise bereits geöffnet, ab dem 19. Oktober werden alle geöffnet sein. Auch das Studierendenwerk wird sein Versorgungsangebot auf dem Campus dann ausweiten. Näheres wird zeitnah mitgeteilt. Auf den doch drastischen Wetterumschwung der letzten Wochen wurde gut reagiert.

Traditionell findet der Staffellauf nach Luxemburg – ein jährlich wiederkehrendes Ereignis – im Juli, kurz vor dem Ende der Vorlesungszeit des Sommersemesters, statt. Die Organisatoren (das sind die Studierenden aus unserem Nachbarland Luxemburg) haben nun entschieden, das Format als Hybrid-Veranstaltung durchzuführen: Die Start- und Endetappe findet unter freiem Himmel am 7. Oktober statt, die Abschnitte dazwischen erbringen die Läuferinnen und Läufer auf Ihren Laufbändern zuhause oder – ebenfalls mit einem Dach über dem Kopf – in einem Fitnessstudio. Das Gesamtprodukt wird danach in geeigneter Weise veröffentlicht.

Traditionell gehört in den Herbst auch die Weinlese im Universitätsweinberg. Mit Abstand konnte auch hier gut gearbeitet werden, mit Abstand wird sich wohl auch das Produkt gut platzieren. Es dürfte ein bekömmlicher Wein werden.

Schließlich: Am 15. Oktober ist ein weiteres historisches Datum. An diesem Tag begannen vor 50 Jahren die Vorlesungen und Veranstaltungen an der wiedergegründeten Universität Trier. Wir erinnern an diesen Tag mit einem Info-Stand auf dem Hauptmarkt. Von 13 – 16 Uhr schauen wir zurück, ebenso werden wir kleine „Vorlesungseinblicke“ live aus der aktuellen Lehre einstreuen. Zugleich werben wir für die Ausstellung zur Geschichte der Universität Trier, die am 18. Oktober – und das freut uns sehr – im Museum Simeonstift eröffnen wird.

Zurück zum Rahmen: Am Samstag (10. Oktober) erscheint mit dem Trierischen Volksfreund eine Sonderbeilage zum Jubiläum. Und zugleich werden Sie dann besonders gelungene Fotos unseres Wettbewerbs bewundern dürfen. Einige werden auch einen Rahmen bekommen. Und im Rahmen einer Preisverleihung soll auch Zeit für das Betrachten dieser Campus-Impressionen sein. Dazu demnächst mehr.

Beste Grüße
Michael Jäckel