Erkenntnisse aus dem Sommersemester

  • Insgesamt war die Vermittlung von Wissen im digitalen Semester relativ erfolgreich.
  • Der Arbeitsaufwand wurde von allen Beteiligten, insbesondere von den Dozierenden, als deutlich höher eingeschätzt als normal.
  • Ein Kernproblem ist die Kommunikation, sowohl zwischen Studierenden untereinander als auch zwischen Studierenden und Lehrenden.

Von Studierenden positiv bewertet:

  • Geschätzt werden aufgezeichnete Videos, insbesondere, wenn sie nicht zu lang sind (20-30 Minuten). Die Möglichkeit, zeitlich flexibel zuzugreifen, zu pausieren und Inhalte mehrmals rezipieren zu können, fördern den Lernerfolg deutlich.
  • Klare organisatorische und zeitliche Struktur der Veranstaltung ist hilfreich für die Selbstorganisation.
  • Klares Aufzeigen von Kommunikationsmöglichkeiten und zuverlässige Bedienung der gewählten Kommunikationswege (Forum, E-Mail, Chat, Telefon, Zoom, etc.) ist eine wichtige Voraussetzung.
  • Die Kombination verschiedener Formate (Videos, Selbstkontrollfragen, Handout / Text, interaktive Elemente, Podcast) aktiviert, fördert die Motivation und den Lernerfolg.
  • Klare Benennung von Lernzielen und Möglichkeit der Überprüfung des Lernerfolgs durch Übungen (interaktiv oder als Übungsblatt, Besprechung der Aufgaben) unterstützt das Lernverhalten.

Von den Studierenden negativ bewertet:

  • Die Kommunikation und Interaktion der Studierenden untereinander war nur eingeschränkt vorhanden.
  • Live-Übertragung von langen Formaten mit Vorlesungscharakter oder sehr lange, unstrukturierte Videos sind problematisch (anstrengend zu rezipieren, Probleme mit der Internetverbindung, unflexibel, etc.)
  • Unberechenbarkeit von Zeitpunkt oder Art des bereitgestellten Lernmaterials erschweren die Selbstorganisation.

 

Die Erfahrungswerte zum E-Learning finden sich auch in dieser Checkliste, mit der Sie ihr Veranstaltungskonzept überprüfen können.

(Quellen: Lehrveranstaltungsevaluation Sommersemester 2020, Umfrage Homestud20; qualitative Befragungen)