Mitteilung des Präsidenten vom 8.12.2020

Liebe Studentinnen und Studenten, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, liebe Kolleginnen und Kollegen,

allmählich fragt man sich, was es eigentlich bedeutet, in den Alltag zurückzukehren. Ist das etwas Historisches geworden? Er wird sich irgendwann zurückmelden, wahrscheinlich anders alltäglich sein und von etwas anderen Routinen bestimmt. Die Ungeduld ist allenthalben spürbar, aber zugleich auch der Ernst der Lage.

Vielleicht schmunzeln Sie ja, wenn ich Ihnen etwas Aktuelles aus dem Vereinigten Königreich berichte: Da soll doch die zweite Person, die nun dort geimpft wurde, den Namen „William Shakespeare“ tragen. Ob die betreffende Person wohl auch gesagt hat: „Meine Freude ist so groß, dass sie vom Kummer Tränen borgt, sich zu entladen.“? Wer weiß?

Für die verbleibenden Wochen des Wintersemesters werden uns diese hoffnungsvollen Signale allenfalls ermutigen, das Sommersemester – bei aller Unsicherheit - positiv anzugehen und das Instrumentarium, das uns allmählich vertraut wird, mit klassischen Lehr- und Lernformen gut zu kombinieren. Wir werden die Gelder, die uns das Ministerium nun zur Verfügung gestellt hat, in den Ausbau unserer Serviceangebote im Bereich der digitalen Lehre investieren.

Ø  Also: Die nächste Corona-Verordnung wird uns keine Entlastung bringen. Das Wintersemester bleibt digital. Ausnahmeanträge müssen gut begründet sein und werden an unserer Universität zeitnah entschieden. Danke für Ihr Verständnis und Ihre Mitwirkung.

Gestern wurde eine in Trier entstandene Dissertation übrigens in einer Webkonferenz einem internationalen Publikum vorgestellt. Man bekommt aktuell sehr schnell ein Gefühl von der weiten Welt: „All the world’s a stage.“ Aber dennoch war das universitäre Leben nie so lokal wie heute.

Greetings,

Michael Jäckel