[NEUES AUS DER SINOLOGIE] Buchrezension von Manlai Nyamdorj über historische Hintergründe von Sinophobia in der Mongolei

Neue Publikation: Manlai Nyamdorj wirft einen kritischen Blick auf das 2015 veröffentlichte Buch "Sinophobia. Anxiety, Violence and the Making of Mongolian Identity" des Autors Franck Billé.

Titelcover von "Sinophobia" Franck Billé (2015)

Franck Billé versuchte in seinem 2015 erschienen Buch "Sinophobia. Anxiety, Violence and the Making of Mongolian Identity" einen Grund für die, von ihm wahrgenommene Sinophobie, in der Monogolei zu finden. Sein Buch basiert größtenteils auf zwei persönlichen Reisen, 1998 und 2006, und die während dieser Besuche gemachten Erfahrungen und Beobachtungen. Er kam zu der Erkenntnis, dass die Sinophobie in der Monoglei ein von Russland importierte Verhaltensweise während der sovietischen Herrschaft war.

Manlai Nymadorj wirft einen genaueren Blick auf die Argumente und die Schlussfolgerung des Autors in seiner Buchkritik "Critique to Frank Billé's Sinophobia (2015)". Er zeigt mehrere historische Begebenheiten auf, die mögliche Wurzeln für die wachsende Sinophobie in der Mongolei sein könnten, etwas was Billé vernachlässigt hatte. Außerdem wirft er einen kritischen Blick auf die Rolle der Medien, vor allem in den 2000ern und ihren Einzug in das mongolische Sozialleben. 

 

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