In ihrer Ansprache betonte Universitätspräsidentin Prof. Dr. Eckkrammer die Bedeutung des Engagements der Förderer und der Leistung der Studierenden: „Die Stipendien sind Ausdruck von Vertrauen in das Potenzial unserer Studierenden – und zugleich ein starkes Signal der Wertschätzung für ihr gesellschaftliches Engagement. Ich danke allen Förderinnen und Förderern, die diese Unterstützung möglich machen und damit junge Menschen auf ihrem Bildungsweg begleiten. An der Uni Trier gibt es deutlich mehr als 78 Studierende, die mit großer Motivation beeindruckende Leistungen erbringen und ich freue mich sehr, dass wir in diesem Jahr so viele Stipendien wie noch nie zuvor vergeben können.“
Die Vergabe der Stipendien wird durch das Engagement von 21 Förderern aus regionaler Wirtschaft, Stiftungen und Zivilgesellschaft erst möglich. Dieses Jahr erstmalig hinzugekommen ist das neue privat gestiftete Deutschlandstipendium von Prof. Dr. Patrick Hostert, Alumnus der Universität Trier, und Viola Neukam. „Die Studienzeit prägt entscheidend den weiteren Lebensweg – fachlich, aber auch persönlich. Mit dem Stipendium möchten wir Studierende unterstützen, die mit Neugier, Verantwortung und Engagement ihren eigenen Weg gehen.“, erläutert Prof. Hostert, „Es ist für uns eine Möglichkeit, etwas von dem zurückzugeben, was wir selbst an der Universität Trier erfahren durften.“
Auch in diesem Jahr war die Nikolaus-Koch-Stiftung mit 25 Stipendien als größter Stipendiengeber vor Ort. Vorsitzender Dr. Manfred Bitter ließ es sich nicht nehmen und überreichte die Stipendienurkunden persönlich an die Stipendiatinnen und Stipendiaten.
Ein weiterer Gast der Veranstaltung war Dr. Phil Alan Gärtig, Vertreter der Carl-Zeiss-Stiftung, die mit zehn Deutschlandstipendien zu den größten Förderern zählt und extra aus Stuttgart anreiste, um die Stipendiaten kennenzulernen.
„Für die Carl-Zeiss-Stiftung ist es ein wichtiges Anliegen, junge Talente zu fördern, die Wissenschaft und Gesellschaft mitgestalten wollen und bereits Kontakte zu den Talenten von morgen zu knüpfen“, so Dr. Gärtig. „Das Deutschlandstipendium schafft dafür die besten Voraussetzungen – durch die Verbindung von Leistung, Engagement und persönlicher Förderung.“
Die Studierenden nutzten die Feierstunde, um ihren Fördererinnen und Förderern persönlich zu danken. In Namen aller Geförderten richteten Fritz Böttcher und Annika Hoffmann ein Dankeswort an die Anwesenden.
„Das Stipendium gibt uns nicht nur finanzielle Sicherheit, sondern vor allem Motivation. Das Stipendium ist eine große Anerkennung und Motivation zugleich. Es zeigt, dass sich Einsatz und Engagement lohnen – und dass hinter uns Studierenden Menschen stehen, die an unser Potenzial glauben.“, so die beiden Geförderten.
Das Deutschlandstipendium wird je zur Hälfte vom Bund und von privaten Förderern finanziert. Die Stipendiaten erhalten eine monatliche Förderung von 300 Euro über den Zeitraum eines Jahres. Es zeichnet Studierende aus, die durch hervorragende Leistungen und besonderes gesellschaftliches Engagement überzeugen. Die Vergabefeier bietet jährlich Gelegenheit, Stipendiat*innen und Förderer miteinander ins Gespräch zu bringen – und so den Gedanken gemeinsamer Verantwortung für Bildung und Zukunft zu stärken.


















































