Neue und alte Lieder - Liedtexte und ihre Rezeption als Spiegel von Zeitgeist

Summ, summ, summ; Da, Da, Da; Röslein, Röslein, Röslein: Lieder begleiten uns lebenslang. Kinderlied, Volkslied, Kirchenlied, Kunstlied, Studentenlieder, politische Lieder, Schlager, Rap...  sie werden in der Wissenschaft mit sehr unterschiedlicher Aufmerksamkeit behandelt. Während es zahlreiche Untersuchungen zu traditionellen Volksliedern, Arbeiterliedern und Dichterliedern gibt, werden Lieder der Popularmusik seltener analysiert. Viele Millionen Zuhörer aber konsumieren Schlager, Volksmusik, Rock, Pop und HipHop. Liedtexte dokumentieren Zeit- und Gesellschaftsgeschichte, oft werden sie parodiert und verfremdet, zum Beispiel in agitatorischer Absicht. Nicht selten verursachen sie Ärger, etwa wenn Guildo Horn oder finnische Heavy-Metal-Monster den "Eurovison Song Contest" aufmischen.

Was kennzeichnet die so verschiedenen Lieder? Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt es in ihrer Sprache und Struktur? Welche ästhetischen Vorlieben und welche Aspekte ihrer Zeit spiegeln die Texte? Im Seminar hören und lesen wir Lieder mit Blick auf Stil, Sprachspiel, Funktionen und zeitgeschichtliche Bedeutungen.

 

FormSeminar | 8x2 h (16 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten)
Zeitdienstags. 10-12 Uhr | 26.10.2021 – 1.2.2022 | 14-täglich
Termine26.10. | 9.11. | 23.11. | 7.12. | 21.12.2021 und 4.1. | 18.1. | 1.2.2022
OrtUniversität Trier, Campus I, E-Gebäude, Raum E 10
LeitungPriv.-Doz. Dr. phil. Anne Uhrmacher, Neuere deutsche Literaturwissenschaft
SonstigesAn diesem Kurs können ausschließlich eingeschriebene Gasthörende gegen eine erweiterte Gebühr (Gasthörergebühr + 35 €) teilnehmen. Die Anmeldung erfolgt über den Gasthörerantrag und den Gasthörerschein im Campus der Generationen (siehe auch: https://www.uni-trier.de/index.php?id=73758)