Änderung im Umgang mit den universitären Grünflächen

„Wenn Wiesen und Weiden schonend genutzt werden, beherbergen sie eine enorme Artenvielfalt. Mehr als ein Drittel aller heimischen Pflanzenarten haben dort ihr Hauptvorkommen. Wiesen, die nur ein- bis maximal dreimal im Jahr gemäht und nur wenig gedüngt werden – sogenanntes extensives Grünland – werden zu artenreichen und bunten Lebensräumen, die für die biologische Vielfalt bedeutend sind. Bunt blühende Wildkräuter können dort bis zu 30 Prozent des Bestandes ausmachen.“ Zitat BUND, Bayern (https://www.bund-naturschutz.de/natur-und-landschaft/wiesen-und-weiden-in-bayern/lebensraum-wiese)

Um die Vielfältigkeit der heimischen Insekten- und Vogelarten zu schützen werden an mehreren Stellen des Universitätscampus die Mähintervalle der Rasen- und Wiesenflächen stark reduziert. Eine nährstoffarme Wiese, in der Gras- und Blumensamen ausreifen dürfen, ist attraktiv für die Körnerfresser unter den Vögeln. In einer selten gemähten Wiese haben Raupen und andere Insektenlarven eine Chance, erwachsen zu werden, bevor durch das Abmähen ihr Lebensraum zerstört wird. Die Hauptflächen in denen der Mähintervall auf 1-2 x pro Jahr reduziert wird, finden Sie in den nachfolgenden Bildern 1 - 3.

Im Bereich der Steinallee entsteht neben dem bereits vorhandenen Waldstück eine Streuobstwiese. Auch hier ist geplant die Wiese in Bereich der Streuobstwiesen nur 1-2x jährlich zu mähren, damit sich in diesem Bereich die biologische Vielfalt entwickeln kann (Bild 4).

Im Bereich des Fußweges zwischen Campus I und II entsteht zwischen der Sträucherlandschaft ein kleines Biotop, da dort eine kleine Sickermulde für das Regenwasser angelegt wurde (Bild 5).

 

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Bild 5
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