Lisa Maria Groß (M.A.)

Nach dem Masterstudium der Erziehungswissenschaft an der Universität Trier im Dezember 2015 arbeitete ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Drittmittelprojekt „Multiprofessionalität in Frühen Hilfen“ (Laufzeitverlängerung der Studie „Professionelles Handeln von Familienhebammen“), das in Kooperation der Universitäten Trier und Hildesheim durchgeführt wurde. Darüber hinaus war ich im deutsch-kanadischen Praxisentwicklungsprojekt „Learning as Intervention: a new approach to residential care“ tätig – ein Kooperationsprojekt der Universität Trier, Universität Hildesheim sowie der University of Victoria (B.C) und der Ryerson University Toronto (ON). Seit dem Sommersemester 2017 umfasst mein Tätigkeitsfeld an der Universität Trier auch Lehraufgaben in der Abteilung Sozialpädagogik II. Zu meinen Lehrschwerpunkten zählen im BA-Modul VII Handlungsformen der Sozialpädagogik: Gesprächsführung in der Sozialen Arbeit, Sozialpädagogisches Fallverstehen sowie Tiergestützte Pädagogik. Darüber hinaus habe ich das Praktikumsbüro der Erziehungswissenschaft gemeinsam mit Richard Händel vom SoSe 2019 bis zum WiSe 2020 vertreten. Neben meiner wissenschaftlichen Tätigkeit war ich in der sozialpädagogischen Praxis in ambulanten und stationären Erziehungshilfen sowie im Bereich der Tiergestützten Pädagogik tätig.

Im Rahmen der Promotion reichte ich im März 2021 meine Dissertationsschrift zu „Doing und Displaying Family mit Tattoos junger Menschen in/aus Heimerziehung“ ein und absolvierte die Disputation im Juli 2021.


Forschungsschwerpunkte

Bildungs-, Biographie- und Familienforschung in stationären Erziehungshilfen

Multiprofessionalität und Adressierungsprozesse in Frühen Hilfen

Qualitative Forschung, Grounded Theory

Materialität des Sozialen (insbesondere zum Verhältnis Tattoos-Biographie-Körper)


Publikationen

Groß, L. M./ Ginter, J./Zeller, M. (2017): „…wenn andere Professionen ihren eigenen Blick auf die Sachen haben“. Über die (Nicht-)Herstellung von Zuständigkeit im multiprofessionellen Handlungsfeld der Frühen Hilfen. In: neue Praxis, Sonderheft 14, S. 53-64.  

Groß, L. M./ Zeller, M. (2017): Forschungsnotiz. Bildung und Lernen in der Heimerziehung: ein international-vergleichendes Forschungs- und Praxisentwicklungsprojekt. In: Forum Erziehungshilfen, 23. Jg., H. 3, S. 165-167. 

Groß, L.M./Ginter, J./Zeller, M. (2019): Familien-Gesundheits-und Kinderkrankenpflegerinnen in den Frühen Hilfen. In: kinderkrankenschwester, 38, 2, S. 36-40.

Zeller, M./ Groß, L. M./ Ginter, J. (2020): „Und das ist schon tertiär, was wir da machen, ne?“ Gesundheitsfachkräfte und Kinderschutzaufgaben. In: Kelle, H./ Dahmen, S. (Hrsg.): Ambivalenzen des Kinderschutzes. Weinheim Basel: Beltz Juventa, S. 110-130.

Göbel, A./Groß, L. M./ Schlipphak, K. (i.E.): „Multiprofessionelle Fallarbeit“. Eine Arbeitsbroschüre. Herausgegeben vom NZFH.


Aktuelle Vorträge/Wissenschaftliche Aktivitäten

November 2019 Vortrag:

„Multiprofessionelles Handeln in Frühen Hilfen reflektieren“ im Rahmen der Qualitätsentwicklungswerkstatt von BZgA/NZFH in Kooperation mit dem Felsenweg-Institut in Rosenheim.

November 2019 Forumsbeitrag:

„Multiprofessionelles Handeln im Kinderschutz am Beispiel Früher Hilfen – leichter gesagt als getan?!" im Rahmen der 11. Netzwerkkonferenz „Gemeinsam für den Kinderschutz“ der Stadt Trier und des Landkreises Trier-Saarburg.

Oktober 2019 Workshopbeitrag:

„Ombudschaft und zivilgesellschaftliches Engagement für die Vertretung von (Kinder)Rechten“ im Rahmen des Kolloquiums „Jugendhilfe und Grenzen“ in Saarbrücken (gemeinsam mit N. Hekel).

Juli 2019 Workshopbeitrag:

„Qualitativ-rekonstruktive Forschung zu Tattoos im Spannungsfeld der Materialitäten“ im Rahmen der 36. Empirie-AG in Bielefeld.

Mai 2019 AG-Beitrag DGfE-Sektionstagung:

„Neue Adressaten im Fokus? Professionelle Orientierungen von Gesundheitsfachkräften in Frühen Hilfen: Zwischen Prävention und Intervention“ im Rahmen der Jahrestagung der DGfE-Sektion Sozialpädagogik und Pädagogik der Frühen Kindheit in Lüneburg (gemeinsam mit M. Zeller).