C:APS

Curriculum: Adressatengerechte Praxisanleitung für Studierende

Das Projekt C:APS ist im August 2020 unter der Leitung von Tara M. Partetzke, M. Sc. Psychologin gestartet. Hintergrund des Projekts ist, dass die Universität Trier seit dem Start des primärqualifizierenden Bachelorstudiengangs Klinische Pflege (B.Sc) die Gesamtverantwortung für den theoretischen und praktischen Teil des Studiengangs trägt. 

Der praktische Teil des Studiengangs wird durch den Zusammenschluss zwischen Praxiseinrichtungen und der Universität Trier sichergestellt, wobei die Praxisanleitenden in den Einrichtungen eine zentrale Schnittstelle darstellen. Die Praxisanleitenden sind bei der praktischen Ausbildung der Studierenden die Hauptansprechperson in den verschiedenen Einrichtungen und von hoher Relevanz bei der Umsetzung einer studierendenzentrierten Praxisanleitung.

Mithilfe des Projekts C:APS wird angestrebt, ein einheitliches Niveau zwischen den Praxisanleitenden der verschiedenen Einrichtungen sicherzustellen. Im Rahmen dieses Projekts soll deshalb ein nachhaltiges Weiterbildungskonzept für Praxisanleitende entwickelt, eingeführt und evaluiert werden. Durch das zu entwickelnde Curriculum soll die absolvierte Weiterbildung zur Praxisanleitenden um universitäre Inhalte der Pflegeausbildung wie auch methodische Kenntnisse ergänzt werden. Hierdurch soll eine Verzahnung zwischen Theorie und Praxis auf Hochschulniveau ebenso wie eine studierendenzentrierte Praxisanleitung gewährleistet werden.          

Zur Konzipierung des Curriculums wird zunächst eine digitale Querschnittsbefragung mit Praxisanleitenden, Auszubildenden und Studierenden der Kooperationseinrichtungen durchgeführt, um den Ausgangszustand und die Potenziale der gegenwärtig durchgeführten Praxisanleitungen, ihre Rahmenbedingungen sowie die Entwicklungspotenziale bei den Praxisanleitenden in den Kooperationseinrichtungen des Studiengangs Klinische Pflege zu erfassen. 


Aktueller Stand

Die digitale Datenerhebung mit Praxisanleitenden, Auszubildenden und Studierenden der Kooperationseinrichtungen wurde am 15. Januar 2021 beendet. Derzeit befindet sich das Projekt in der Datenerhebung und -auswertung. Die Daten werden als Grundlage zur Konzipierung des Curriculums genutzt.