Neue Publikationen

Wir wollen es vermeiden und nutzen es trotzdem: Plastik. Jährlich landen über 342 Millionen Tonnen Plastik im Müll. Warum es so schwer ist Plastik loszuwerden wurde in einem Forschungsprojekt untersucht. Es zeigt sich, dass Plastik zeitgleich positive und negative Bewertungen (i.e. Ambivalenz) auslöst. Diese gemischten Bewertungen sind relativ stabil.

Hahn, L., Buttlar, B., & Walther, E. (2021). Unpacking plastic: Investigating plastic related ambivalence. Sustainability, 13(4), 2186. https://doi.org/10.3390/su13042186

 

Wie wirkt sich soziale Benachteiligung aus? In einem neu entwickelten innovativen Spielkontext konnte gezeigt werden, wie und unter welchen Bedingungen subjektiv erlebte Benachteiligungen (relative Deprivation) aggressives Verhalten fördert.

Kassab, Y., Isemann, S.D., Halbeisen, G., & Walther, E. (in press). How relative deprivation increases aggressive behavior: Exploring the moderating roles of resource scarcity, deprivation intensity, and sanctions in a game task. Aggressive Behavior.  

 

Neurokognitive Erkenntnisse zur Einstellungsentstehung: Diese neue Studie zeigt mittels EEG, dass eine für episodisches Erinnern typische frontale Aktivierung die Entstehung von Einstellung vorhersagt.

Forester, G., Halbeisen, G., Walther, E. & Kamp, S.-M. (in press). Frontal ERP slow waves during memory encoding are associated with affective attitude formation. International Journal of Psychophysiology.

 

Wie lernen Kinder jemanden oder etwas zu mögen? In dieser Studie wurde erstmals gezeigt, dass Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren Einstellungen auf der Basis visueller Merkmale (i.e.,  Ähnlichkeiten) generalisieren Kategorisierungsregeln aber vernachlässigen.

Halbeisen, G., Schneider, M., & Walther, E. (in press). Liked for their looks: Evaluative conditioning and the generalisation of conditioned attitudes in early childhood. Cognition and Emotion.